Es gilt einfach das Regentonnenprinzip. Eine dünne und eine dicke Regentonne werden gleich schnell voll, wenn sie gescheit (Steckerqualität) miteinander verbunden sind und wenn sie gleich hoch (Spannung) sind.
Selbst wenn die Mizzitant während des Regens aus der einen Tonne Wasser entnimmt, werden beide Tonnen gleich schnell voll.
Hi,
man sollte aber beachten, dass die Akkus vor dem Laden zumindest annähernd den gleichen Ladezustand besitzen.
ßberspitzt: Nicht den komplett entladenen Akku mit 3,6V mit dem Akku zusammenstecken, der nach einer Minute Flugzeit zu Boden gegangen ist und noch über 4,0V hat.
Gruss Reimund
Geht absolut problemlos (wie ja alle Vorschreiber schon bestätigt hatten) - ich habe das bis zur Anschaffung eines Dualladers ebenfalls so gemacht. Ich habe da problemlos teils sogar 6S 2650/3200/5000 gemeinsam parallel geladen.
Achtung nur (wie auch schon geschrieben wurde) auf halbwegs ähnlichen Ladezustand der Lipos. UND sicherheitshalber zuerst mal die Leistungskabel der Akkus ans Paraboard und nach kurzer Wartezeit erst die Balanceranschlüsse und nicht umgekehrt... damit nicht etwaige (kurze) hohe Ausgleichsströme über die doch recht dünnen Balancerkabelchen fliessen und diese grillen
Hm...dazu habe ich mal ne Frage:
Wenn ich jetzt einen 2650er und einen 5000er parallel schalte, erhalte ich als Gesamtkapazität 7650 mAh.
Lade ich dieses Package jetzt mit 3C, fließen ca. 23A, die sich auf beide Akkus gleich aufteilen,
d.h. der 2650er wird mit 11,5A geladen, was bei diesem Akku dann einer Laderate von 4,33C entspricht.
Ich müsste mich doch beim Ladestrom dann am schwächsten Akku orientieren, oder nicht?
In diesem Fall wäre das, um max. 3C einzuhalten, ein Gesamtladestrom von 16A.
Ich kenne allerdings jetzt auch die Funktionsweise eines Paraboards nicht.
Und wieso sollte das so sein?
Bei einer Parallelschaltung teilen sich Ströme nach den Widerständen auf und wenn beide
Akkus den selben Widerstand haben, teilen sich die Ströme 50:50 auf.
Vielleicht solltest du das Regentonnenbeispiel nicht überstrapazieren.
Wie sieht es denn mit den Innenwiderständen von Akkus verschiedener Kapazität aus?
Und vor allem ändern sich diese Widerstände im Laufe eines Akkulebens ja.
Tun sie in diesem Fall nicht, da der kleinere LiPo dann eine höhere Spannung hätte, was sich über das Paraboard ja wieder ausgleicht. Zuerst fließt theoretisch der Strom schon 50:50 auf beide Lipos. Gleichzeitig entsteht aber ein Ausgleichsstrom vom kleineren zum größeren LiPo. Der sozusagen "resultierende" Strom ist dann eben nicht 50:50, sondern entsprechend dem Verhältnis der Kapazitäten.
Solange Stecker/Kabel in Ordnung sind, gleichen sich am Paraboard die Spannungen aus. Bei großen Spannungsunterschieden eben recht heftig (deshalb Vorsicht beim Anstöpseln). Das Regentonnenbeispiel ist da nicht überstrapaziert, sondern trifft es sehr gut.
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