BID- Marktinggag?
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AW: BID- Marktinggag?
Ja, wenn man fast 600 Euro für ein Ladegerät ausgeben will/kann, dann kann man das machenZitat von Taumel S. Beitrag anzeigen
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Markus.S
AW: BID- Marktinggag?
Genau mein Standpunkt.Zitat von tiepel Beitrag anzeigenHi,
ich habe auch einen kleineren Lader mit BID - System.
Solange ich nur einen Akku- Typen benutzt habe, habe ich die Chips auch nicht genutzt. Inzwischen ist das allerdings etwas anders und ich setzte Akkus von 1S mit 300mAh bis 4S mit 4000mAh ein.
Und da ich bemerkt habe, dass die Umprogrammierung des Laders (der keine Speicherplätze hat) noch viel unkomfortabler als das Nutzen der Chips ist, machen die Chips auf einmal wieder Sinn.
Fürs FPV benutze ich in meiner Easystar 2 - 3S 2200mAh - in meinen Impeller - 3s 1300mAh - und dem 500er - 6S 3300mAh -!
Es kam schon mal vor, da habe ich das falsche Programm gewählt, es aber noch vor der eigentlichen Explosion noch gemerkt, seither nur noch die Chips.
Mag sein, dass manche nur mir 12S fliegen und nur einen bz. max. zwei Speicherplätze benötigen, aber je mehr Akkuptypen vorhanden sind, je mehr macht der Einsatz des BID Systems Sinn.
Gruß Markus.
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AW: BID- Marktinggag?
Und früher konnte man auch ohne BID laden, erfordert halt bisschen Menschenverstand und Mitdenken.
Die Idee des BID-Systems ist nicht schlecht, nur in meinen Augen nicht zu Ende gedacht.
Warum? Ganz einfach: Wieder ein Stecker mehr zum Anschliessen, wieder eine Fehlerquelle mehr.
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Kalessin
AW: BID- Marktinggag?
Für mich wichtig bei BID ist die akkuspezifische Speicherung, am/auf dem Akku. Selbst einen Barcode-Leser im Ladegerät fände ich unzureichend, da ich dann auf ein einzelnes Ladegerät festgenagelt wäre. Und ich gehöre tatsächlich zu den Leuten, für die dank BID auf der Einkaufsliste derzeit nur Robbe und Schulze stehen. Ich rüste jeden neuen Akku auch sofort damit aus.
Mit dem Chip sehe ich nicht nur die Zahl der Zyklen, sondern auch die Lademenge, und vor allem: die Entlademenge. Wenn ich einen Meßzyklus fahre, wird das gespeichert. Ich sehe dann z.B. auf dem Chip "Entladung max. 2250mAh, Entladung zuletzt 2100mAh" und kriege daraus Hinweise auf die Akku-Alterung.
Hinzukommt, daß ich schlicht faul bin.
Ich habe NiMH-Akkus im Sender und derzeit vier verschiedene LiPo-Typen im Modell im Einsatz. Das BID-Kabel zu verbinden, geht viel schneller, als mich erst durch irgendwelche Menüs zu hangeln, um ggf. das vorgespeicherte Setting zu suchen.
Natürlich gibt es auch Nachteile:- Die bereits angesprochene Unmöglichkeit, BID-Chips nachträglich zu "editieren" (z.B. eine Zyklenzahl einzugeben). Das ist weniger ein Limit der Chips als der Ladegeräte, aber trotzdem.
- Das Kabel ist etwas fummelig (wobei mir bisher allerdings noch nix abgebrochen ist).
- Die Chips sind eigentlich zu teuer. Zum Glück kauft man nicht ständig welche, sie sind ja wiederverwendbar wenn der Akku in Rente geht.
- Es fehlen Infos: z.B. zum Innenwiderstand (zu Anfang, zuletzt).
Mit Eddingstrichen auf dem Akku fange ich jedenfalls nicht mehr an.
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kater68
AW: BID- Marktinggag?
Hallo zusammen,
ich verstehs nicht so ganz. Das kleine Chipchen klemme ich unter den Schrumpfschlauch des Akkus und sichere es mit einem Tröpfen Sekundenkleber.
Beim Laden wird einfach das Käbelchen an den Akku mit angeschlossen.
Dafür habe ich extrem viel Features on Top:
Ein Einstellen der Ladeparameter mehr notwendig ==> zusätzliche Sicherheit
Abfrage aller Ladevorgänge insgesamt möglich
Abfrage des letzten Lafevorgangs im Detail möglich
Ich verstehe nicht, warum dieses kleine Käbelchen sooo ein Riesenaufwand ist??
Wems zuviel ist, der solls doch bleiben lassen, ein Marketinggag ist was anderes..
(Wenn man nicht einhält, was man verspricht...siehe auch mißlungene 2,4Ghz-Konzepte..)
Grüsse Manfred
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AW: BID- Marktinggag?
Weil es fummelig ist und weil man das heute eigentlich längst berührungslos machen könnte (mit so batterielosen Chips, wie sie die Produkte im Kaufhaus oder die Autoschlüssel haben).Zitat von kater68 Beitrag anzeigenIch verstehe nicht, warum dieses kleine Käbelchen sooo ein Riesenaufwand ist??
Außerdem kann man nicht mehrere Akkus parallel laden, denk ich.
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Kalessin
AW: BID- Marktinggag?
Man sollte immer gucken, welchen konkreten Vorteil Technik hat, und welchen Preis man dafür ggf. bezahlt. Der Autoschlüssel hat einerseits einen auf das spezifische Auto kodierten Sender, der die Alarmanlage ausschaltet. Was dazu führt, wenn die Batterie leer ist, man meistens nicht weiß, wie man die heulende Alarmanlage manuell deaktiviert, nachdem man mit Schlüssel aufgeschlossen hat. Andererseits hat der Schlüssel in der Tat häufig einen RFID-Chip für die Wegfahrsperre. Das ist in Ordnung, da die Kfz-Elektronik nach einem spezifischen Chip "sucht", selbst wenn man mehrere Schlüssel am Bund hat.Zitat von Taumel S. Beitrag anzeigenWeil es fummelig ist und weil man das heute eigentlich längst berührungslos machen könnte (mit so batterielosen Chips, wie sie die Produkte im Kaufhaus oder die Autoschlüssel haben).
Im Einzelhandel sind RFID-Etiketten aber nicht umsonst umstritten. Denn funkende Elektronik ist verfolgbar, und die heute gängigen Chips lassen sich mit Tricks über mehrere zig Meter auslesen. Wenn du also gerne der Welt auf 50 Meter Entfernung mitteilen willst, wo du die Schuhe gekauft hast, von mir aus. Für den Kunden ist der Vorteil von RFID gleich null, und auch an der Kasse ist er marginal. Es geht hier um Logistik, beispielsweise will man "sehen" können was in einer Kiste ist, ohne sie zu öffnen. Aber normalerweise müßte der RFID-Chip spätestens an der Kasse dann zuverlässig deaktiviert werden, was eher zusätzlicher Aufwand ist, weshalb es heutzutage häufig unterbleibt. Und das ist ein Positivbeispiel, warum genau?
Und zu den reinen Praxisproblemen:Zitat von Uija Beitrag anzeigenaber bei näherer Betrachtung ist das garkeine so schlaue Idee. Man läd ja z.b. recht oft an dem Gerät mehrere Akkus.
RFID ist Nahfeldkommunikation. Woher soll die Kiste denn wissen, welchen der 4 Akkus, die gerade in 10 cm Nähe zum Ladegerät liegen, er läd? Das ist auf lange Sicht nicht praktikabel.
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AW: BID- Marktinggag?
Das ist genau das, was wir bei den Akkus brauchen. Sehen, einstellen und speichern, was mit ihnen passiert!Es geht hier um Logistik, beispielsweise will man "sehen" können was in einer Kiste ist, ohne sie zu öffnen.
Da müsste man wohl die Reichweite auf wenige cm beschränken, sodass man kurz einen Leser direkt auf den Akku halten muss.Woher soll die Kiste denn wissen, welchen der 4 Akkus, die gerade in 10 cm Nähe zum Ladegerät liegen, er lädt?
So, wie heute das Smartphone kurz auf den Akku gehalten werden muss. Das sind simple Handgriffe, die nach etwas Gewöhnung gar nicht mehr stören.Zuletzt geändert von Taumel S.; 30.03.2012, 09:59.
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AW: BID- Marktinggag?
"Früher" konnte man auch ohne Servolenkung und Bremskraftverstärker fahren, welch fortschrittliches Argument!Zitat von DJBlue Beitrag anzeigenUnd früher konnte man auch ohne BID laden, erfordert halt bisschen Menschenverstand und Mitdenken.
Die Idee des BID-Systems ist nicht schlecht, nur in meinen Augen nicht zu Ende gedacht.
Warum? Ganz einfach: Wieder ein Stecker mehr zum Anschliessen, wieder eine Fehlerquelle mehr.
Ich persönlich fühle mich auch im fortgeschrittenen Alter nicht vom Einstecken eines Steckers überfordert.
@RFID und Barcode-Verfechter
Das BID-System wurde vor etwa 7-8 Jahren eingesetzt und ist jetzt logischerweise etwas angejahrt. soll jetzt alles anders gemacht werden, ohne Kompatibilität? ist doch Schwachsinn! Da könnte man jedes halbe Jahr alles anders machen. Wir schreien ja schon, wenn man uralte Servos nicht mehr an moderne 2,4GHz-Anlagen anschließen kann. Gerade so ein System braucht Kontinuität.
Und was ist jetzt da viel einfacher? Und in einem Jahr ist die Technik weiter, dann brauchen wir neue Lader, neue Chips? Das Einstecken des Steckers ist für mich auch ein simpler Handgriff, den ich inzwischen sogar ohne Anleitung hinkriege.Da müsste man wohl die Reichweite auf wenige cm beschränken, sodass man kurz einen Leser direkt auf den Akku halten muss.
So, wie heute das Smartphone kurz auf den Akku gehalten werden muss. Das sind simple Handgriffe, die nach etwas Gewöhnung gar nicht mehr stören.
Wer von RFID träumt sollte sich ganz einfach mal damit beschäftigen, bevor er den Einsatz fordert. Es ist nie verkehrt, zu wissen, wovon man redet. Sollte man dann die anderen Akkus in der Zwischenzeit im Stahlschrank einschließen, damit auch der Richtige erkannt wird?
Was wäre denn bei Barcode-Einlesen oder RFID-Positionieren einfacher als einen Stecker einzustecken?
Ich habe so das Gefühl, dass die meisten Einwände von Leuten kommen, die das System noch nie benutzt, geschweige denn kapiert haben.
Natürlich macht Robbe den Fehler, das System nicht behutsam zu pflegen, aber das hat nicht mit der Technik ansich zu tun. Und wenn man die Stecker am ßbergang zum Kabel mit Heißkleber versiegelt, halten sie ewig.
Ich mit meinen vielen unterschiedlichen Akkus nutze es konsequent und finde es ätzend, wenn ich mal mit einem Einfachlader hantieren muß. Die Geschmäcker sind halt verschieden.
Meinrad
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Pingu
AW: BID- Marktinggag?
Wie funktioniert denn das? Der BID Key dürfte ja nicht am Akku fixiert sein. Dann hat man für jeden Akku einen BID Key, und wenn man mit viel Fliegzeugs am Platz ist liegen die dann alle lose herum und man stöpselt dann je nach Akku den passenden BID Key ein den man aus dem Haufen seiner BID Keys herausgesucht hat?Zitat von Markus.S Beitrag anzeigenBei mir brechen keine Kabel ab: BID Key
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AW: BID- Marktinggag?
Stell dir vor, du müsstest im Supermarkt bei jedem Ding, das du kaufst, geschwind ein Kabel anstecken, damit die Kassa es erkennt!Was wäre denn bei Barcode-Einlesen oder RFID-Positionieren einfacher als einen Stecker einzustecken?
Und zuvor musst du überall einen Tropfen Heißkleber anbringen, damit nichts kaputt geht, an jedem Liter Milch...
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AW: BID- Marktinggag?
Im Gegensatz zu BID finde ich das System von Schulze interessanter.
Man hat nur noch einen Stecker zum Anschliessen und das Ladegerät weiß was zu tun ist.
Angehängte Dateien
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AW: BID- Marktinggag?
Aber du findest das einstecken eines kleinen Steckers kompliziert? ;-)Zitat von Taumel S. Beitrag anzeigenSo, wie heute das Smartphone kurz auf den Akku gehalten werden muss. Das sind simple Handgriffe, die nach etwas Gewöhnung gar nicht mehr stören.
Dann kommt man mit einem anderen Akku ausversehen in die Nähe dieses Bereichs und schwupp ist das System ausversehen umgestellt. Klingt stark praktikabel
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AW: BID- Marktinggag?
Klar, du kannst ne Camera in die Lader bauen, und Strichcode einlesen. DAS klingt nach einem total super KonzeptZitat von Taumel S. Beitrag anzeigenStell dir vor, du müsstest im Supermarkt bei jedem Ding, das du kaufst, geschwind ein Kabel anstecken, damit die Kassa es erkennt!
Und zuvor musst du überall einen Tropfen Heißkleber anbringen, damit nichts kaputt geht, an jedem Liter Milch...
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Kalessin
AW: BID- Marktinggag?
Wenn der Leser im Ladegerät ist. Was das Ladegerät wieder aufwendiger und teurer macht. Oder man koppelt (wie oben vorgeschlagen) sein Telefon ein und benutzt das als Lesegerät. Aber ich werde einen Teufel tun und mein Telefon per Bluetooth ans Ladegerät binden und dann eine App installieren, nur dafür... aus dem Alter, daß ich an etwas 3 Tage und 4 Nächte herumbastele, bis es endlich geht, nur um im Alltag eine halbe Sekunde Zeit zu sparen, bin ich raus.Zitat von Uija Beitrag anzeigenDann kommt man mit einem anderen Akku ausversehen in die Nähe dieses Bereichs und schwupp ist das System ausversehen umgestellt. Klingt stark praktikabel
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