Und das AR636, welches Du im Fusion hast, mag diese Unterspannung auch nicht.
Als Energieelektriker solltest du das aber noch einmal überdenken. Der AR636 wird im Bereich von 5V von einem BEC versorgt. Und selbst bei angenommenen HV bis 8,4V (2S) liefert ein leerer 3S-LiPo noch genügend Spannung, dass garantiert nicht die Steuerelektronik wegen Unterspannung aussteigt. Was sein kann, ist, dass die neueren Blade-Helis nur mit genügend Drehzahl stabil fliegen. Gegen Ende des LiPos mit sinkender Spannung/Drehzahl wird es dann halt schwammig.
Wenn man schneller fliegen will, ist die Schrägstellung der TS von Vorteil. Der Rumpf bleibt dann nämlich aerodynamisch ideal waagerecht während der Rotor Vorwärtsschub produziert.
Im Datenblatt steht aber nicht wie viel sie unter last einbrechen und von 3,7 bis 3,5v ist es nicht weit. Wenn das fbl so "schlecht" programmiert ist wie das vom 230s v2 haben die Chinesen meinen vollen Respekt.
Als Energieelektriker solltest du das aber noch einmal überdenken. Der AR636 wird im Bereich von 5V von einem BEC versorgt. Und selbst bei angenommenen HV bis 8,4V (2S) liefert ein leerer 3S-LiPo noch genügend Spannung, dass garantiert nicht die Steuerelektronik wegen Unterspannung aussteigt.
Gerade als Energieelektroniker ist mir der Zusammenhang zwischen einer geringen Eingangsspannung und einer geringen Aussgangsspannung an einem Spannungsteiler schon klar.Die Stabilisierung des BEC kann bei belastetem Stromkreis hier scheinbar nicht greifen. Natürlich hätte man das im Dual-ESC besser machen können, hat man aber beim 230S wohl nicht. Den Effekt beobachtete ich bei meinen 230S regelmäßig - da ich die Unart habe, meine Lipos nicht sonderlich zu schonen. Bis 3,0 Volt Zellenspannung kann ich sie aber trotzdem nicht runterfliegen...wie ich hier lese, hat sich bei den meisten Piloten 3,6-3,7V als Untergrenze eingebürgert.
Das BEC des 230S ist HV- ich erinnere mich nicht genau aber es sollten zumindest 5,5V gewesen sein. Wie die BEC-Versorgung des Fusion ist, und wie dessen Regler das handelt weiß ich nicht. Darum die Empfehlung, der Empfehlung des Herstellers beim Akku (zunächst) zu folgen. Wenn man natürlich entsprechend ausgerüstet ist, könnte man die Spannung im Flug "mitschreiben". Einfach den richtigen Akku verwenden (zumindest probeweise) ist aber preiswerter.
Im Datenblatt steht aber nicht wie viel sie unter last einbrechen und von 3,7 bis 3,5v ist es nicht weit.
Darum sehe ich mir die Belastungs-Diagramme auf Dampfakkus.de an. Da werden die Zellen bei 10, 20, und 30A gemessen. 35sollen sie laut Hersteller können, 28A sind tatsächlich möglich. 2600mAh bescheinigt Sony, bei 2200mAh sind sie jedoch auf 3,0V Zellenspannung runter. Auf die von Heli-Piloten verwendete Abschaltspannung von ca. 3,6V fallen sie jedoch viel früher ab.
Die grüne Linie hier ist die Sony VTC5- schaut mal wann die 3.4V erreicht hat!
ich habe mich mittlerweile durch diesen Thread gearbeitet, einige Tests von Fachzeitschriften gelesen, rund ein Dutzend Akkus geleert (ich will dabei nicht von echten Flügen reden�) und die Einstellung des Senders für meine Bedürfnisse optimiert. Die anfänglichen Hopser gehen jetzt mehr und mehr in Schwebeflüge über. Ich kann den Heli mittlerweile ein paar Minuten in der Luft halten, zumindest am Anfang, irgendwann lässt dann die Konzentration nach. Der Startvorgang dauert bei mir recht lange (ich fliege immer noch im Keller und habe nur eine nutzbare Höhe von etwa 2m, weil dort dann Wäscheleinen hängen), da ich verhindern will, dass mir der Heli an die Decke schießt. Ich bin halt vorsichtig. Weil ich mittlerweile mehr fliege als starte, geht natürlich die Flugzeit herunter, ist aber immer noch erfreulich lange.
Als ich den Heli vom Versender nach dessen Test zurück bekam, war die Bemerkung dabei, dass er gut fliegen würde und man kurzfristig sogar die Finger vom Sender nehmen könne. Ich kann das jetzt sogar bestätigen. Ich frage mich daher, ob ein Trimmflug überhaupt Sinn macht, schließe ihn aber nicht aus. Nur vorher möchte ich den Heli noch besser beherrschen, um sicher zu sein, dass ich den Heli lange und ruhig genug in der Luft halten kann.
Offensichtlich habe ich mir ohne es zu ahnen mit dem 270 Fusion einen leistungsfähigen 3D-Heli ausgesucht, der möglicherweise für Anfänger weniger geeignet ist. Er hat mir gut gefallen (Carbonchassis und Alurotorkopf) und er ist gerade noch klein genug, um auf engstem Raum Schweben zu üben, also genau das, was ich momentan benötige. Außerdem gibt er mir die Möglichkeit, einen deutlich größeren Akku zu verwenden, der beim 230S vom Gewicht her problematisch wäre.
Damit kommen wir zum Akku. In Tests und auch hier im Forum wurde bemängelt, dass der Heli stark hecklastig ist (im Test einer Zeitschrift wurde sogar ein Stück Ballast in die Nase eingebaut. Der beste Ballast ist für mich ein größerer Akku. Ich verwende Konions, die das erforderliche Gewicht haben, dass der Heli richtig austariert ist. Richtig ist allerdings, dass meine Konions eine ganz andere Entladungskurve haben als Lipos. Letztere brechen bei 3,6V recht schnell ein, Konions kann man bis 2,8V entladen. Mein Liposaver spricht nach meiner Messung bei ca. 12,2V an, laut Bedienungsanleitung wird die Motorleistung bei 12V heruntergeregelt. Ich muss also beim Angehen der Leuchtdiode des Liposavers zügig landen. Wegen der geringeren Spannung ist natürlich die Rotordrehzahl entsprechend niedriger. Ich habe versucht dies im Normal-Mode (nur damit fliege ich bisher) durch eine Erhöhung vom Gas von 45% auf 55% auszugleichen. Die Drehzahl steigt zwar aber das Flugverhalten ändert sich dadurch für mich nicht erkennbar und daher bin ich bei 45% geblieben. Beim 3D-Flug ist aber sicher eine höhere Drehzahl besser, weil sie bei Figuren nicht so stark einbricht.
Das Heck schwankt immer noch ein wenig. Ich dachte bisher, man müsse die Gyroempfindlichkeit verringern, um das zu vermeiden. Mittlerweile habe ich sie aber erhöht und siehe da, es wird besser, vor allem, wenn ich etwas mehr Flughöhe habe. Langsam fängt die Sache an, richtig Spaß zu machen und so soll es ja sein.
Anmerkung dazu: Der 230S ist mir fast schon zu gutmütig, ich will ein wenig gefordert sein und das bin ich jetzt.
Anfängertauglich ist zumindest für mich der Heli aber nur unter folgenden Voraussetzungen:
1. Der Hecksporn ist ein wenig zu kurz und man riskiert Bodenkontakt des Heckrotors, wenn man mit ein wenig Schräglage nach rechts aufsetzt (das haben auch schon Andere hier im Forum beschrieben). Das kann man verhindern, wenn man ihn um 5 - 8mm verlängert (neuen Hecksporn aus CFK basteln oder an den vorhandenen Sporn ein kleines Stück zur Verlängerung anschrauben).
2. Ich empfinde einen Start mit dem Heli als unendlich einfacher, wenn er auf einem kleinen Landegestell etwas höher steht, und so weit nach hinten geneigt ist, dass die Rotorwelle vertikal steht. Außerdem ist es für Anfänger sinnvoll, den Heli leicht nach rechts zu kippen (d.h. die linken Kufen um 5mm höher setzen), weil das bereits das Kippen beim Start vorweg nimmt. Auf diese Weise startet der Heli ohne jegliche Kippneigung vollkommen problemlos, sogar viel besser als der 230S. Damit will ich nicht behaupten, man könne ihn nicht auch so fliegen, wie er aus der Packung kommt. Wer kann, der kann aber ich kann leider bisher nicht. Mittlerweile habe ich mir das passende Material besorgt, um neue Landekufen zu basteln, die die von mir beschriebene Position ohne zusätzliches Landegestell ermöglichen. Vielleicht bin ich aber auch irgendwann mal so weit, dass ich selbst das nicht mehr brauche.
Vielen Dank für Euren Input und Unterstützung. Ich hoffe, ich kann mit diesem Kommentar ein wenig dazu beitragen, anderen Anfängern zu helfen, die die gleichen Probleme mit dem Heli haben wie ich sie am Anfang hatte.
Danke für das Feedback. Es ist meiner Meinung nach in allen Punkten sehr sehr nahe an der Realität.
Zur Info: Der Trimmflug kann das Flugverhalten verbessern, da der AR636 dabei die Sensordaten in dem Moment - also mit dem derzeitigen Schwerpunkt mit dem von Dir verwendeten Akku auswertet. Solltest Du unbedingt machen.
Desweiteren fliegen wir im 230S Akkus bis 1600mAh. Damit haben wir Flugzeiten im weiten Rundflug bis locker 15Minuten.
Desweiteren fliegen wir im 230S Akkus bis 1600mAh. Damit haben wir Flugzeiten im weiten Rundflug bis locker 15Minuten.
Hallo,
vielen Dank für den Tipp! Ich habe gerade probiert, ob der 230S bei der Gewichtsverteilung mit 3 meiner Konions klar kommt und zu meiner großen ßberraschung ist das sogar der Fall! Das muss ich mal ausprobieren.
wer beim 270 Fusion so eine Art Stability Mode des 230S sucht (die bei diesem Heli aber nicht vorgesehen ist), kann man für Nick und Roll D/R 20% und Expo 40% einstellen. Der Heli fliegt dann zwar immer noch nicht so stabil wie der 230S, es ermöglicht aber auch Anfängern ein gemütliches Schwebetraining, bei dem man nach etwas Training sogar kurzfristig die Finger vom Sender nehmen kann.
wer beim 270 Fusion so eine Art Stability Mode des 230S sucht (die bei diesem Heli aber nicht vorgesehen ist), kann man für Nick und Roll D/R 20% und Expo 40% einstellen. Der Heli fliegt dann zwar immer noch nicht so stabil wie der 230S, es ermöglicht aber auch Anfängern ein gemütliches Schwebetraining, bei dem man nach etwas Training sogar kurzfristig die Finger vom Sender nehmen kann.
Ciao Rolf
Gut, mit diesen abenteuerlichen Werten dürftest Du ihn nahezu festgemauert haben
Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.
Festgemauert in der Erden ... Schillers fliegende Glocke sozusagen.
Ich finde diese Werte ebenfalls sehr abenteuerlich. Kann man denn noch einigermassen korrigieren, wenn die Servowege so stark begrenzt werden?
Ich finde diese Werte ebenfalls sehr abenteuerlich. Kann man denn noch einigermassen korrigieren, wenn die Servowege so stark begrenzt werden?
Hallo,
ich schätze, fliegen kann man den Heli damit nicht, aber für ein Schwebetraining auf engstem Raum sind die Einstellungen prima. Das reicht mir für den Anfang vollkommen. Es muss ja nicht so bleiben.
ich schätze, fliegen kann man den Heli damit nicht, aber für ein Schwebetraining auf engstem Raum sind die Einstellungen prima.
Ciao Rolf
Damit könntest Du den 270 auf der Toilette schweben . . .wenn er sich aber nahezu nicht mehr bewegt, ist es auch kaum noch ein Schwebe-"Training"
Ist vielleicht etwas übertrieben.
Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.
Wir verarbeiten personenbezogene Daten über Nutzer unserer Website mithilfe von Cookies und anderen Technologien, um unsere Dienste bereitzustellen, Werbung zu personalisieren und Websiteaktivitäten zu analysieren. Wir können bestimmte Informationen über unsere Nutzer mit unseren Werbe- und Analysepartnern teilen. Weitere Einzelheiten finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie.
Wenn Sie unten auf "Einverstanden" klicken, stimmen Sie unserer Datenschutzrichtlinie und unseren Datenverarbeitungs- und Cookie-Praktiken wie dort beschrieben zu. Sie erkennen außerdem an, dass dieses Forum möglicherweise außerhalb Ihres Landes gehostet wird und Sie der Erhebung, Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten in dem Land, in dem dieses Forum gehostet wird, zustimmen.
Kommentar