ich bin seit Weihnachten mit einem Reely 4-Kanal Coax von Conrad (~50 Euro) unterwegs und hatte schon viel Spaß damit. Mittlerweile beherrsche ich das Teil schon ganz gut, wobei ich vor allem "Geschicklichkeits-Parcours" im Wohnzimmer absolviere wo es auf Zentimeter-genaue Steuerung und weniger auf maximale Agilität ankommt. Dabei hat der Heli jedoch einige Schwächen aufgezeigt die mir mehr und mehr missfallen:
1.)
Häufiges Nachtrimmen der Gier-Achse notwendig. Insbesondere wenn der Akku nur noch weniger als ca. 50% hat, ist für Schwebflug in unmittelbarer Bodennähe (bei wenig Rotordrehzahl) eine andere Gier-Trimmung als in z.B. einem Meter Höhe notwendig. Und wenn er für ein Meter Höhe bezüglich der Gier-Achse ausgetrimmt ist, zeigt sich bei Vollgas wieder die Tendenz zum ungewollten Gieren.
2.)
Wenn man im Schwebflug auf konstanter Höhe und außerhalb des Bodeneffekts anfängt zu gieren, beginnt der Heli je nah Drehrichtung zu steigen oder zu sinken.
3.)
Beim Gieren ist ein spürbarer "Tot-Bereich" um den Null-Punkt des Steuerknüppels vorhanden. Erst wenn man den Steuerknüppel ein paar Millimeter bewegt hat setzt das Gieren ein. Der Knüppel für Nick/Roll spricht dagegen sofort an.
Mir ist klar, dass insbesondere Punkt 1.) und 2.) durch das Coax-Prinzip hervorgerufen werden, ich bin aber überzeugt, dass sich das durch gescheite Regelungstechnik ausgleichen lassen sollte!
Die Frage die ich mir stelle ist, ob auch höherwertigere Coaxe wie der Blade mCX2 unter diesen Krankheiten leiden. Oder ist an allem im Grunde gar nicht der Heli sondern die Fernsteuerung schuld? Würde es mir überhaupt helfen auf einen mCX2 RTF umzusteigen oder brauche ich zwingend eine gescheite Fernsteuerung wie eine DX6i um die oben genannten Probleme zu vermeiden?



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