Servokabeln im Heli durch löten verlängern/stückeln, sowas kann man machen, muss man aber nicht. Wem die dünnen Kabeln direkt im Übergang zur Lötstelle schon einmal gebrochen sind, der kennt das Thema. Man kann da mitunter lange suchen, wenn der Kontakt immer mal sporadisch ausfällt und am besten immer nur mal im Betrieb und nicht am Boden. Mal ganz abgesehen vom Sicherheitsaspekt, gehört für mich ein so dünnes Kabel nicht frei in der Verdrahtung gelötet. Das kann man im Segelboot bedenkenlos machen, beim Heli nicht. Vielleicht kannst du den Bereich der Löststelle gut sichern, um ein Vibrieren oder schwingen der Löststelle zu verhindern. So richtig super ist das aber meines Erachtens nie. Manche Servos werden mit extra langen Kabeln angeboten bzw mit unterschiedlichen Kabellängen. Damit kann man sich behelfen, ansonsten wäre crimpen bzw Quetschverbinder noch eine Lösung. Wenn ich Servokabel unbedingt verlängern muss und habe keine Crimpzange/Kontakte zu Hand, dann hole ich mir passende Längen und löte die Kabeln auf den Servoplatinen ab bzw an. Zu guter letzt könnte man auch fertige Verlängerungskabel kaufen mit gecrimpten Stecker/Buchse Anschluss. Sorry, wenn ich den schönen Kabelbaum kritisiere, aber ich kann dir nur raten, den Kabelbaum so nicht einzusetzen.
Lieber Christian, ich bin mit einem Lötkolben in der Hand zur Welt gekommen. Meine Mutter hat mir das nie verziehen. In Frieden möge sie ruhen. Ich vertraue meiner Lötpraxis seit 60 Jahren. In dieser Zeit sind Lötverbindungen bei mir noch nie gebrochen. Muß aber dazu sagen, daß ich nach wie vor das SN60Pb40 von Stannol verwende. Hatte mich in 2014 mit über 10Kg davon eingedeckt, zumal ich das auch beruflich noch manchmal benötige. Das neue Lötzinn ohne Blei ist das Problem beim Verlöten von Litzen. Mein Vorrat an SN60Pb40 wird mir bis ans Ende von meinem Leben und darüber hinaus reichen. In meinem letzten Wille steht drin, daß ich mit meinem Lötkolben in der Hand begraben werden möchte.
Danke für Deine Sorge um meinen Kabelbaum, aber ich vertraue meinen Lötverbindungen und Schrumpf Isolationen mehr als alles andere auf dieser Welt. Vor allem werde ich keine Servos öffnen, auf welche noch Garantie besteht und darin rumlöten...........alles gut, der Kabelbaum kommt in meinen Heli !!!
Zuletzt geändert von Aspirin4you; 01.01.2024, 22:22.
Muß aber dazu sagen, daß ich nach wie vor das SN60Pb40 von Stannol verwende.
Das einzige Zinn was immer noch zuverlässig funktioniert. Ohne Blei ist einfach Kacke.
Für den Privaten Bereich ist es aber immer noch zu bekommen. Nur gewerblich darf kein Zinn mehr mit Blei genutzt werden - so mein letzter Wissenstand
Grü�e und immer eine Hand breit Luft unter den Kufen
Das einzige Zinn was immer noch zuverlässig funktioniert. Ohne Blei ist einfach Kacke. Für den Privaten Bereich ist es aber immer noch zu bekommen. Nur gewerblich darf kein Zinn mehr mit Blei genutzt werden - so mein letzter Wissenstand
Wie beschissen das Zinn ohne Blei ist, war mir bereits schon 20 Jahre vor dem EU Verbot bekannt, zumal es Mitte der 90er bereits am Markt eingeführt wurde. In der Leiterplattenfertigung hatte man sich schon sehr früh damit beschäftigt um die Fertigungsprozesse rechtzeitig stabil zu bekommen. In 2014 war mir nicht bekannt ob es das SN60Pb40 ab 2015 überhaupt noch geben wird. Also habe ich einen Panikkauf gemacht......
JR Stecker Crimpen, hab ich noch nie geschafft. Hab es bestimmt schon mit 10 verschiedenen Werkzeugen versucht. Aber Löten geht. Ich mußte an diesem Kraken sämtliche JR Steckverbinder löten, weil kein einziges Kabel von der Länge so gepasst hatte wie ich es haben wollte. Die Kunst beim Löten ist es zu verhindern, daß das Zinn nach vorne in die Buchse läuft......und das läuft verdammt schnell dort hin.......
Das zusammenführen der Kabel macht nicht nur in dem Fall Sinn Gewicht zu sparen . Man kann die Verkabelung etwas reduzieren und den „Haufen“ der am Neo hängt damit etwas abspecken. Leider ist mir auch aufgefallen das dieses Verbindungskabel von YGE zum Neo im blauen Stecker welcher das Drehzahlsignal an Neo bringt auch nur der eine Pin eingesteckt ist. Die anderen Fächer/Kammern sind leer
Da hätte ich mir wenigsten gewünscht das in den anderen „Kammern“ auch Kontakte drin stecken auch wenn diese nicht benötigt werden. Das gibt dem Stecker einfach mehr halt auf den Stiftkontakten im Neo.
Ich habe letzten Endes aber bei mir nicht reduziert oder auf die Steckverbindung verzichtet, da YGE diese Leitung zum Update nutzt und ich beim letzten da echt froh war einfach abziehen zu können um das Interface zu verbinden.
Die Kupplung YGE Tele <-> VStabi Adapter Neo ist bei meinen Helis immer zugänglich genau aus diesem Grund.
Ich sichere meine Stecker generell immer am Neo mit Heisskleber. Das hält super und lässt sich bei Bedarf auch wieder gut ablösen. Deshalb ist mir die Anzahl der Pins im Stecker relativ egal.
Für das Update des Reglers benutze ich ein originales Telemetriekabel. Der Regler ist bei mir so verbaut dass ich jederzeit das Telmekabel seitlich einfach abziehen kann.
Bei Heißkleber muss man Aufpassen das er nicht zu heiß wird.
Hab mir da schon mal so ungünstig einen Stecker mit verzogen, das man die Litze einfach so aus dem Stecker ziehen konnte.
Seitdem bin ich auf Wacker Elastosil E41 umgestiegen.
Wenn man sich davon ein bisschen in eine Spritze mit Kanüle umfüllt, kann man super sauber eine feine Raupe legen.
kurzes Update zum Landegestellt...
Ich hab die 10mm Kufen und die entsprechenden Bügel jetzt vom Kraken 700/ erste Serie 700S verbaut und siehe da...
a) sieht besser aus und passt von der Größe zu Heli statt die 580er Mini Kufenrohre mit Papierbügel..
b) Passt die Postion der Spange der Haube wohl besser bei den Bügeln. Die Haube lässt sich nun Gewaltfrei überziehen.
c) passen schwarze Bügel besser zu meinem Hochglanz SG755
Zum Thema Crimpen:
Jede Crimpung ist nur so gut wie die Zange dahinter. Eine Crimpzange mit Wechselbacken ist hier meine Basis für alles.
Mit dem passenden Einsatz ist der Kontakt auch vernünftig verpresst und meiner Meinung nach besser als die Lötung gerade am Servostecker.
Sorry Phil, da teile ich leider nicht deine Meinung bezüglich löten und denke da gibts früher oder später Fehlerquellen (kann - muss nicht)
Ich nutze keinen Heißkleber mehr zur Sicherung. Bei entsprechender Zugentlastung ist mir noch nie ein Servostecker abgegangen.
Anfängliche Versuche damit haben mehr negative Erfahrungen beschert.
Grü�e und immer eine Hand breit Luft unter den Kufen
Sehe ich auch so.
Entweder professionell crimpen mit der sehr guten Zange
oder in der Zuleitung (halbe Kabellänge) mit genügend langem Schrumpfschauch, gegen knicken an der Lötstelle.
Löten an den Stecker-Kontakten wäre für mich ein No-Go.
Lieber Christian, ich bin mit einem Lötkolben in der Hand zur Welt gekommen. Meine Mutter hat mir das nie verziehen. In Frieden möge sie ruhen. Ich vertraue meiner Lötpraxis seit 60 Jahren. In dieser Zeit sind Lötverbindungen bei mir noch nie gebrochen. Muß aber dazu sagen, daß ich nach wie vor das SN60Pb40 von Stannol verwende. Hatte mich in 2014 mit über 10Kg davon eingedeckt, zumal ich das auch beruflich noch manchmal benötige. Das neue Lötzinn ohne Blei ist das Problem beim Verlöten von Litzen. Mein Vorrat an SN60Pb40 wird mir bis ans Ende von meinem Leben und darüber hinaus reichen. In meinem letzten Wille steht drin, daß ich mit meinem Lötkolben in der Hand begraben werden möchte.
Danke für Deine Sorge um meinen Kabelbaum, aber ich vertraue meinen Lötverbindungen und Schrumpf Isolationen mehr als alles andere auf dieser Welt. Vor allem werde ich keine Servos öffnen, auf welche noch Garantie besteht und darin rumlöten...........alles gut, der Kabelbaum kommt in meinen Heli !!!
Du kannst machen was du möchtest und alles 10 mal besser können wie jeder andere. Das sei dir gegönnt und ich möchte es nicht in Abrede stellen.
Ich behaupte allerdings, dass ein solch gefrickeltes Kabel im Heli nichts zu suchen hat. Da geht es ja nicht nur um dein Können, sondern schlussendlich auch um Sicherheit, welche alle Beteiligten deiner Fliegerei (ob bewußt oder unbewußt) betrifft.
Das Kupfer des Servokabels bricht nicht in der Lötstelle sondern direkt daneben. Da kannst du perfekt löten und das genialste Lötzinn der Welt nehmen. Das sind Ermüdungsbrüche durch Vibrationen. Wenn dann nur noch die Kabelisolierung für einen Kontakt sorgt, ist dieser in Ruhe schon mal da, aber unter Vibrationen kontaktiert das Kabel meist nicht mehr zuverlässig. Mit solchen Fehlern kann sich eine Crashserie auch mal hartnäckig halten und man selbst unter Beweis stellen, wie Frustrationstolerant man ist.
Meines Wissen nach im Privatbereich nicht mehr erhältlich, im professionellen Umfeld aber schon, weil sie für Reparaturen nach wie vor zugelassen sind. Eigentlich ist das logisch, wenn man weiß, wie besch..... sich bleifreie verarbeiten lassen, speziell bei sehr kleinen Lötstellen.
Ich habe kürzlich erst meinen Vorrat üppig aufgefüllt, über mein Geschäftskonto bei einem großen Online-Händler. Der hat da ein umfangreiches Sortiment ...
Du kannst machen was du möchtest und alles 10 mal besser können wie jeder andere. Das sei dir gegönnt und ich möchte es nicht in Abrede stellen. Ich behaupte allerdings, dass ein solch gefrickeltes Kabel im Heli nichts zu suchen hat. Da geht es ja nicht nur um dein Können, sondern schlussendlich auch um Sicherheit, welche alle Beteiligten deiner Fliegerei (ob bewußt oder unbewußt) betrifft. Das Kupfer des Servokabels bricht nicht in der Lötstelle sondern direkt daneben. Da kannst du perfekt löten und das genialste Lötzinn der Welt nehmen. Das sind Ermüdungsbrüche durch Vibrationen. Wenn dann nur noch die Kabelisolierung für einen Kontakt sorgt, ist dieser in Ruhe schon mal da, aber unter Vibrationen kontaktiert das Kabel meist nicht mehr zuverlässig. Mit solchen Fehlern kann sich eine Crashserie auch mal hartnäckig halten und man selbst unter Beweis stellen, wie Frustrationstolerant man ist.
Christian, jetzt mach mal bitte einen Punkt!!! Sowohl Regler als auch das NEO sind gegen Vibration gedämpft montiert. Der YGE Regler auf Gummi Tüllen und das NEO erst auf Gummi Metall Verschraubungen und dann über das Klebepad. Die Vibrationsenergie, welche noch an den JR Steckverbindern ankommt ist vernachlässigbar. Und wenn die Kabel selbst über Gewebeschlauch und korrekter freien Länge am NEO ankommen, können auch die Kabel selbst keine nennenswerte Vibrationsenergie mehr übertragen. Genau das soll ja auch durch korrekte Kabelführung verhindert werden damit das FBL System von Vibration entlastet wird !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Mein Kabelbaum ist professionell angefertigt und nicht gefrickelt. Dort wo die Kabel aus dem JR Stecker austreten ist schon lange kein Zinn mehr in der Litze. Auch unmittelbar direkt hinter dem Kontakt nicht mehr, wenn das Kabel den Kontakt verlässt. Vor der Lötstelle sind noch mindestens 2-3mm Kabel incl. Isolierung vom Kontakt eingefasst. Die Lötstellen unterliegen bei mir weder irgendwelchen Biegebelastungen noch irgend welchen gefährlichen Vibrationen.
Währen Du und andere hier meine Löterei anpöbeln, beschäftige ich mich mit ganz anderen Gefahren.......nämlich Scheiß JR Stecker welche die Kontakte nicht richtig arretieren und von den Pins wieder raus gedrückt werden !!!! Das sind hier die eigentlichen Brennpunkte und nicht die Lötstellen !!! Zum Donnerwetter nochmal aber auch das Problem hatte ich schon längst gelöst, zumal ich hier 3 oder 4 verschiedene Sorten vorrätig habe und die Mistdinger schon ausgewechselt sind.
Viel wichtiger ist es also jeden Steckverbinder auf gute Arretierung der Kontakte zu prüfen.
...und das NEO erst auf Gummi Metall Verschraubungen und dann über das Klebepad. Die Vibrationsenergie, welche noch an den JR Steckverbindern ankommt ist vernachlässigbar.
Da irrst du aber gewaltig - selbst wenn du alles richtig gut dämpfst, hast du immer noch Vibs so um die 25-30g - gerne auch mehr - 50-70g.. - oder gar noch mehr..
Bei diesen Werten wäre ein Mensch bereits in massiver Lebensgefahr - von "vernachlässigbaren" Vibs zu sprechen, ist da schon ein wenig weltfremd
Ich hatte Euch ja eine kleine Überraschung versprochen. Ich mache daraus jetzt ein Rätsel. Ihr sollt raten was ich vor habe
Also in den beiden Fotos sehen wir die erste von 2 weiteren Kabelbindersockel, welche ich mit Uhu Endfest 300 auf der Innenseite vom Boom verewige. Sowohl die Innenseite vom Boom als auch die Sockel sind mit 60er Schmirgelschwamm aufgerauht worden und dann mit Bremsenreiniger gereinigt. Ich lege also bei diesen beiden Sockeln Wert auf eine Bombenfeste Klebverbindung.......was habe ich vor? .......es soll ja nicht langweilig werden hier, oder?
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