Wärst doch in den Abendstunden nochmal rausgegangen
Ich bin leider erst um 20:45 heimgekommen
Es liegt eigentlich alles bereit - Akkus sind geladen. Mal sehen,
morgen nach der Arbeit. Wenn´s nicht regnet...
Hab hier ne gute Wetterseite gefunden. Man wählt seine nächste Wetterstation aus und klickt auf 4 Tagesprognose. Bei mir stimmt die echt überein...
mhh stehe da einbisschen auf Sicherheit mit dem BEC von Emcotec kann ich einstellungen vornehmen ohne den Flugakku anzuschließen oder den Motor weg zu setzten.
Ich ziehe einfach das Schwarze Motorkabel aus dem Regleranschluß, was einfacher nicht gehen kann beim Logo. Somit kann der Motor garnicht anlaufen.
Also ich hatte das glück, das super bec mit einer Spannung meiner Wahl geliefert zu bekommen und die ist so wie bei all meinen anderen Helis auch bei 6Volt.
- Aber zur Umstellung der Spannung benötigt man den Programmer, das finde ich doof
]
Jo, hab es auch erst zu spät gesehen, als ich es schon bestellt hatte, das man dafür einen Adapter braucht.
[SIZE="1"]Also wenn jemand zufällig aus dem Bereich Bergisch Gladbach kommt und diesen Adapter hat, dann wäre ich sehr dankbar wenn man mir netterweise das BEC auf 6V umstellen könnte. [/SIZE]
Meine Erfahrungen nach 40 Flügen mit der LiPolice Combo:
Der Zusammenbau inkl. Erstflug war nach ca. einer Woche erledigt.
Heckservo vor dem Zusammenschrauben der Chassishälften einbauen.
Das Hauptrotorzentralstück durch erwärmen des äußeren, schwarzen Teils (Heizkörper) und schrumpfen des silbernen Teils (Tiefkühltruhe) zusammenfügen.
Lager in den Haupt- und Heckrotorblätter-Halter am Außenring fest reindrücken.
Lager geschmiert mit Nähmaschinenöl statt Fett. Das meiste hats bei Erstflug rausgedrückt. Aber es braucht nur eine geringe Schicht, sollte bis zum ersten Absturz reichen. Bei meinem Mini Titan habe ich die Axiallager überhaupt nicht geschmiert und es läuft schon seit 500+ Flügen. Entscheidend ist das nicht zu viel Fett aufgetragen wird, sonst kann das Axiallager blockieren und die Wälzkörper konnen abgeschliffen werden. Außerdem darf kein Dreck reinkommen.
Die Dämpergummis des Hauptrotors sehr gut einfetten. MoS2, was gerade da war.
Den Zahnriemen mit Silikonspray benetzt.
Potentialausgleich des Hecks: Dünner Litzendraht unter das Radiallager des Heckrotors geklemmt und mit einer blankgeschliffenen Stelle des Heckrohrs verbunden (unter die Kunststoffheckschale geklemmt). Beim vorderen Rohrende wieder eine Litze an eine blanken Rohrstelle geklemmt und diese an das untere Hauptrotorlager geklemmt (Draht reingeben und dann das Lager in die Schale drücken).
Motorwelle gekürzt, endet 2mm unterhalb des Ritzelendes.
Keinen Schraubensicherungskleber bei einer Verschraubung in Kunststoff verwenden! Der Kunststoff ist schon eine Schraubensicherung.
Das axiale Spiel im Hauptzahnrad habe ich gelassen, ist anscheinend absichtlich so konstruiert.
Das Zahnflankenspiel des Motors habe ich eingestellt durch festes andrücken des Motors und dann ein klein wenig wieder wegrücken.
Ein Gegenlager ist unnötig, selbst bei Tic-Tocs gibt es keinen Zahnverlust.
Das 14er Ritzel reicht für ungefähr 2100 U/min, damit ist fast alles machbar.
Mit Junsi PowerLog 6s geloggte Ströme (sehr empfehlenswertes Gerät) erreichen ca. 20A Schwebestrom bei voller Regleröffnung. Ca. 18A bei niedrigerer ßffnung. Flugzeiten ca. 9 min. bei 4000mAh. Also 444mAh/min, hängt aber stark vom Flugstil ab. Bei Rundflügen mit kleineren Drehzahlen ist mehr möglich, bei hartem 3D weniger.
Ca. 85A Spitzenstrom bei 100% Pitch mit Standard 520er Blätter (1850W). Bei den mittleren Servolöchern braucht man aber 103% Pitch damit er besser geht. Bei cyclic pitch habe ich 113% gehabt. Da mir das nicht ausreichend genug Drehrate gebracht hat, habe ich auf die äußersten Bohrungen des Servoarms gewechselt. Geht besser, da bleibe ich.
Am Heck die innerste Bohrung gewählt. Leichtes Heckpendeln im Schwebeflug trotz mit Nähmaschinenöl geschmierter Heckwelle. Das war nach ca. 20 Flügen komplett weg. Nur bei sehr starkem Wind, kann man schon als Sturm bezeichnen kommt es wieder. Heckempfindlichkeit muss dann zurückgesetzt werden.
Die Hauptrotorblätter sind OK, mussten aber mit einem Streifen Klebeband ausgewuchtet werdem. Heckblätter sind sehr weich, sollte aber besser gegen Vibrationen sein. Da mir bei Autorotationslandungen zweimal die Heckblätter am Boden gestriffen sind bleibe ich bei den billigen. Ich konnte sie weiterverwende, einfach die Spitzen bisschen kürzen. Beim zweiten Zwischenfall hat sich das Heckrohr in Richtung Chassis verschoben. Dadurch hat sich der Riemen gelockert, aber kein Schaden. Das geht bei einem Starrantrieb nicht!!!
Die Landekufen habe ich mit M3 Nylonschrauben befestigt. Diese sind so fest, damit kann man den flugfertigen Hubschrauber am Landegestell halten und schütteln. Auch bei harten Autorotationslandungen haben sie gehalten.
Die CFK-Heckrotoransteuerung habe ich im Bereich der Führung geschmiert um der Abnutzung ein bisschen vorzubeugen.
Die Heckriemenspannung habe ich lieber zu leicht als zu fest. Wenn das "Klingeln" des Riemens am Heckrohr dauerhaft hörbar ist, ist er zu locker.
Da bei mir oft starker Wind ist, bleibe ich vorerst bei den 520er Blättern da eine größere Kreisflächenbelastung eine geringere Windempfindlichkeit mit sich bringt. Außerdem ist mir die zyklische Drehrate wichtiger als der kollektive Pitch.
Elektronik:
Der BEC des LiPolice Reglers ist in Ordnung, habe aber zur Unterstützung eine Kondensator (10V, 2200 Mikrofarad) eingebaut. Am Boden im V-Stabi Fenster habe ich keinen Einbruch unter 4,8V zusammengebracht. 40 Flüge problemlos. Selbst bei der ßberhitzung des Reglers bei 30°C und Tic-Tocs hat das BEC noch Strom für eine Autorotationslandung geliefert.
Da ich mir eine Roxxy- Combo als Ersatzteillager gekauft habe kommt jetzt der Roxxy Regler mit externem Jeti S-BEC rein. Ich werde die Spannung auf 6V stellen.
Sonst ist der LiPolice Regler super, vor allem der Governor. Da ich aber beim Fail-Save einstellen des Empfängers auf Motor-Aus gestellt habe (sollte wegen der Sicherheit auf jeden Fall so sein), würde es ca. 10 Sekunden dauern bis ich wieder genug Drehzahl habe. Deshalb bin ich im Steller Modus mit Gaskurve geflogen, funktioniert auch super.
Empfänger ist ein 35MHz Graupner SMC-19 DS, keine einzige Störung innerhalb von 40 Flügen. Durch das Motor-Aus würde ich jede Störung sofort bemerken. Alle anderen Funktionen sind auf "Hold".
V-Stabi habe ich 5.2 Express. Lebhafter Flugstil, 85% zyklische Empfindlichkeit. Heckempfindlichkeit weiß ich jetzt nicht, kommt sowieso auf die Windstärke an. Aber im Bereich von 60-80%.
Da ich keine Probleme mit V-Stabi habe werde ich vorerst nicht auf Pro updaten. Nur wenn mir langweilig ist und ich mit den Parametern spielen will.
Mein Vibrationsanalyse läuft so ab: Heli starten, auf Vibrationen an der Heckfinne achten (da ich die 35MHz Antenne in einem langem Bowdenzugrohr habe achte ich auf das Bowdenzugrohr). Landen und Klebeband an ein Blattende Kleben. Falls die Vibrationen stärker werden auf das andere Blattende kleben oder eventuell Klebebandlänge verkürzen.
Schwerpunkt durch drehen des Helis um 90° um die Längsachse ermitteln, halten an den Rotorblatthaltern. Akku ensprechend verschieben. Der Turnigy 25C 5000mAh liegt bei mir 2,5cm im Chassis versenkt.
Der Akku hat ca. 800g. Kostete mich 55 Euro inkl. Versand und alle Zellen waren super gematcht. Der Akku wird max. Handwarm auch bei 30°C. Keinerlei Zellendrift bei 20 Zyklen bisher. Kommt darauf an ob man Glück hat oder nicht.
Der Akku reicht locker für einfaches, weiches 3D. Beim nächsten mal werde ich mir aber trotzdem die 40C Variante Kaufen.
Als Stecker habe ich 4mm Goldkontakt ohne Antiblitz. Es fließen ja nur ca. 20A Dauerstrom. Antiblitz finde ich unnötig da sowieso nur an der Vorderkante der Blitz auftritt und die Leitfähigkeit am Mantel nicht beeinträchtigt wird.
Vielen Danke für eure ganzen beiträge, haben mir als Heli neuling sehr viel geholfen!
Ein besonderer dank geht an Howling Mad für die ganzen Hilfen per PN
Drehzahl hab ich nun mit einer gasgeraden von 75% an meiner MX-16HoTT von 2150 (mit drehzahlmesser gemessen) und fliege mit 6S 5000er 25C Turnigy Akkus, Flugzeit bei 6:00 und danach lade ich ca. 2800maH in den Akku rein.
Zum Eindrehen der Kugelköpfe ist ein Kugelkopfeindreher sehr wichtig. Ohne habe ich mir die Finger beinahe gebrochen.
Die Heckabstrebung erst bei korrekt montiertem Heckrohr verkleben. Dann passt die Position der Kugelköpfe (Verdrehung gegeneinander).
Die CFK-Heckrotoranlenkung ebenfalls erst bei korrekt montiertem Heckrohr verkleben. Da aber die Länge genau passt, also die Gewindestangen bis zum Anschlag eingeschoben werden müssen, könnte man es auch schon vorher verkleben.
Auf die Haube habe ich zur besseren Sichtbarkeit gelbe und orange Aufkleber in Streifenform angebracht.
Eventuell die ßffnungen für das Landegestell in der Haube erweitern. Bei mir hat einfach Gewalt beim Aufsetzen der Haube geholfen.
Warum ich vom Logo 500 überzeugt bin:
Passt in jeden Kofferraum
Läuft mit 6s sehr gut.
Kunststoffchassis
Direktanlenkung der Servos
Pfeilverzahnung
Zahnriemen fürs Heck
Laut Werbung optimale Geometrie für V-Stabi
Akkuschacht: Schutz für den Akku und einfaches Einstellen des Schwerpunkts.
Positionierung des Motors möglichst nahe an der Rotorebene (oberhalb des Getriebes)
Generell überall Kunststoff wo es ausreicht bzw. sinnvoller ist. Die Kunststoff Haupt- und Heckrotorblatthalter dämpfen die Vibrationen. Genauso wie das Kunststoffchassis.
Was mir nicht gefällt:
Heckfinne biegt sich seitlich weg bei schlechten Landungen, müsste verstärkt werden (oder besser landen)
Optisch zu lange Hauptrotorwelle. Dafür können aber im Gegensatz zum T-Rex 550 problemlos 550er Blätter verwendet werden.
Gefallen würde mir auch ein in das Zentralstück integrierter Taumelscheibenmitnehmer, so wie beim Logo 600 SX. Geht aber nur bei kürzerer Welle. Ganz toll finde ich den Flybarless-Kopf des Mini Titan V2. Da werden die Anlenkgestänge für die Rotorblätter mitgenommen, ein klassischer Mitnehmer entfällt.
Einteiliges Landegestell, komplett aus Kunststoff (so wie beim Mini Titan), wäre mir lieber. Das hat auch den Vorteil einer glatten Unterseite der Kufen, jetzt stören die Kufenbügel. Bei einer Autorotationslandung mit Vorwärtsgeschwindigkeit auf unebenem Untergrund könnten die Kufen so besser gleiten.
@Gramigumi: Wenn das der neunte Flug war, wieviele Stunden jast du am Sim verbracht* Fett Respekt. Ich wollte, ich hätte nach 2,5 Jahre den Ar*** in der Hose für nen Loop oder ne Rolle. Dafür macht mir bei Achten keiner was vor...
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