Na, dann möchte ich das auch noch einmal aufgreifen.
Zunächst bin ich eher mit dem nötigen Vertrauen dem 80er Jive gegenüber getreten und habe nicht wirklich ernsthaft über einen eventuellen BEC - Ausfall und möglichen Gegenmaßnahmen nachgedacht. Das hat sich ein wenig geändert als mein schöner Rigid ohne mögliche Eingriffe meinerseits wie eine reife Pflaume vom (glücklicherweise zu dem Zeitpunkt nicht sehr hohen) Himmel viel weil sich eine Steckverbindung meiner beiden 6S - Einzelakkus im Flug löste. Gut, das war zu einem sehr großen Teil Eigenverschulden und ich habe danach sämtlichen Verbindungen die Möglichkeit genommen, das noch einmal zu wiederholen.
Die Diskussion in diesem Fred, in dem parallel laufenden bezüglich der plötzlichen BEC - Totalausfälle und die Berichte einiger Leute über kalte oder schlechte Lötstellen bei einigen Akkupacks, haben dazu geführt, daß ich jetzt auch den Notnagel im Heli habe, den Matt einsetzt. (coole Idee, Danke mal für die Anregung).
Hierbei ist mir allerdings aufgefallen, daß die Diode (ist wohl schon eine Schottky, die ich da habe) eine Spannungsreduzierung um ca. 0,3 V verursacht. bedeutet bei voller Zelle stehen gerade einmal ca. 3,8 V an. Hierbei werkeln die BLS im Trockentest anscheinend ausreichend schnell und kräftig genug. Dauerrühren an den Sticks geht recht lang bis mal ein Servo anfängt hinterher zu hinken. Sollte aber selbst dann noch ausreichend für eine Notlandung sein.
Der nutzbare Bereich der 800er Lipozelle beschränkt sich dabei aber auf ca. 100-150 mAh (eher Richtung 100) und das ist ein wenig unschön - respektive schafft ein wenig Bedenken bezüglich der Halbwertzeiten für die Kontrollintervalle der Zelle, da die Zelle nur einen verlässlichen Rettungsring darstellt, wenn sie wirklich nahezu randvoll geladen ist.
Kennt jemand einen Weg diesen Spannungsverlust zu umgehen ?
Grüße
Ingo



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