2. Zu den Schrauben in der Blattlagerwelle:
Während des Betriebes ist die zugkraft dort so hoch das sich die Schraube gar nicht lockern kann wenn die vorher schon Fest angezogen ist, ergo kann man dort auch auf das Loctite verzichten, es erleichert zudem die Demontage wenn es mal erforderlich sein sollte
Finde ich wirklich sehr leichtsinnig sowas. Da muss Loctite ran! Die Zugkräfte sind doch total Banane dabei, stellt euch vor die Schraube hat eine extrem große Steigung und die Gewindetoleranz wäre groß...zack dreht sich das ganze WEGEN der Zugrkaft langsam Kreisförmig raus und zwar durch Vibrationen! Auch E-Helis haben Vibs, aber wesentlich hochfrequenter als beim V. Gut das mit der Steigung der Schraube und der Toleranz im Gewinde ist nicht wirklich auf die Praxis anwendbar, aber es zeigt, dass Zugkräft der falsche Ansatzpunkt sind. Ergo würde es ja bedeuten dass Schrauben die keinen Zug erfahren sich schneller herausdrehen! Stimmt auch, aber nun nehmt Loctite, die Gewindetoleranz wird sozusagen auf 0 gesetzt, keine Toleranz dazu noch leicht aneinanderklebende Flächen, die Schraube hält, auch wenn man sie gar nicht komplett anzieht, d.h. also ohne Spannung.
Ideal wäre der richtige Mix aus Spannung (dadurch pressen sich nämlich die Gewindegänge aneinander) und Loctite.
Also das bisschen Loctite sollte euch eure Gesundheit wert sein. Nix gegen Jan, aber auf solche Aussage würde ich nicht vertrauen. Auch wenn er das getestet hat, weil schaden kann das Loctite auf keinen Fall...tuts für eure Gesundheit und für die anderer.
- East Coast Heli Team -
Vibe E12 Ito Edition
Rave 90 ENV
Hi @ all,
als Fett benutze ich das Castrol LMX Li-Komplexfett 2. Darüber gibt es ein Datenblatt
Das wurde so viel ich weiß mal von Jörg Rautenstrauch empfohlen Ein Hochdruck festes Fett . mit Dauerschmier Eigenschaft . Ich verwende es für die Gummis der Blattlagerwellen, wie man sagte einmal und dann die Blattlagerwelle vergessen.. Und für Wellen die hochbelastet werden z.B. Heckwelle , Lager des Heckabtrieb. Auch der Scorpion Motor scheint es zu mögen.
Vielleicht für den ein oder anderen das richtige ...
Castrol LMX ist ein besonders für hoch belastete Schmierstellen entwickeltes Mehrzweckfett auf Basis einer Lithium-Komplex-Seife. Die hohe Leistungsfähigkeit bietet die Voraussetzung, Castrol LMX auch bei thermisch hoch belasteten Wälzlagern als Lebensdauerschmierung einzusetzen
Finde ich wirklich sehr leichtsinnig sowas. Da muss Loctite ran! Die Zugkräfte sind doch total Banane dabei, stellt euch vor die Schraube hat eine extrem große Steigung und die Gewindetoleranz wäre groß...zack dreht sich das ganze WEGEN der Zugrkaft langsam Kreisförmig raus und zwar durch Vibrationen! Auch E-Helis haben Vibs, aber wesentlich hochfrequenter als beim V. Gut das mit der Steigung der Schraube und der Toleranz im Gewinde ist nicht wirklich auf die Praxis anwendbar, aber es zeigt, dass Zugkräft der falsche Ansatzpunkt sind. Ergo würde es ja bedeuten dass Schrauben die keinen Zug erfahren sich schneller herausdrehen! Stimmt auch, aber nun nehmt Loctite, die Gewindetoleranz wird sozusagen auf 0 gesetzt, keine Toleranz dazu noch leicht aneinanderklebende Flächen, die Schraube hält, auch wenn man sie gar nicht komplett anzieht, d.h. also ohne Spannung.
Ideal wäre der richtige Mix aus Spannung (dadurch pressen sich nämlich die Gewindegänge aneinander) und Loctite.
Also das bisschen Loctite sollte euch eure Gesundheit wert sein. Nix gegen Jan, aber auf solche Aussage würde ich nicht vertrauen. Auch wenn er das getestet hat, weil schaden kann das Loctite auf keinen Fall...tuts für eure Gesundheit und für die anderer.
muss das sein?
normale Schrauben haben immer nur auf 1-3 Gewindegängen eine reibschlüssige Verbindung, die Steigungstoleranz ist dabei völlig egal - die ideale Schraube wo alle Gänge kontakt haben gibt es nicht und muss es auch nicht geben. Die Zugkraft der Blätter ist relativ gering da die Blätter sehr leicht sind. Also bitte was soll die Schraube lösen wenn sie richtig angezogen ist.
Ja, ich hab auch Loctite verwendet aber ich weiß dass es nicht notwendig wäre. Hier Fahrlässigkeit zu unterstellen ist schon sehr dreist!!!
lg. Enzo
Die Zugkraft der Blätter ist relativ gering da die Blätter sehr leicht sind.
Also das würde ich so nicht unterschreiben. Mit ein paar Näherungen gerechnet, komme ich auf ca. 2300 N Zugkraft pro Seite bei 1850 U/min. Das sind immerhin näherungsweise 230kg (Eingehende Größen sind natürlich weiterhin die Masse der Blätter, der Abstand des Schwerpunktes). Kommt es dann zu Walgbewegungen am Blatthalter können sich mMn die Schrauben sehr wohl lösen.
Also ich mach da auch immer Loctite rein. War bisher auch in allen Anleitungen vorgeschrieben, nach denen ich meine bisherigen Hubis gebaut habe.
Aber das kann jeder machen wie er will. Möchte nur nicht neben einem stehen, der seinen Hubi ohne Loctite an dieser Stelle fliegt... :-)
bevor ihr euch weiter amateurhaft um das Thema Schraubverbindungen streitet empfehle ich den Roloff Mattek oder den Decker oder den Dubbel.
Ich zitiere (Dubbel Maschinenbau) :
Eine konstruktiv richtig ausgelegte Schraubenverbindung die zuverlässig vorgespannt ist, braucht im Allgemeinen keine zusätzliche Schraubensicherung, insbesondere bei hochfesten Schraubenwerkstoffen, genügender Schraubennachgiebigkeit (SimgmaS), genügender Klemmlänge (lK >=5d) und einem Minimum von Trennfugen.
Alles weitere kann man auf 200 Seiten zu dem Thema incl. Formeln in besagten Büchern nachlesen.
Alles weitere kann man auf 200 Seiten zu dem Thema incl. Formeln in besagten Büchern nachlesen.
Danke Jens! - danke für deine Ausführungen...
- dachte mir eh, dass uns "Laien" das tiefere Verständnis der Materie fehlt!
Hätte aber noch ein anderes Thema:
Wie habt ihr das Kabel des rechten Rollservos geführt*
Bin mir noch nicht sicher wie ich das am Nickarm vorbeibekomme - ganz schön eng dort - und die Kabel vom >BLS sind auch super kurz..
(ßberlege mit Verlängerung "hinten" vorbei...)
dito... hab auch entgegen der anleitung das rechte mit dem linken zusammen in ein gewebeschlauch gepackt und links aus dem rahmen geführt... an der großen öffnung ist ein kleines loch an dem man das bündel dann sehr gut mit ner schelle fest machen kann.
Verstehe ich zwar nicht ganz. Ist doch egal, ob kein Loctite dran ist oder ob er sich auflöst.
Es sind mir jedenfalls Fälle bekannt (auch aus einem Testbericht in einem älteren Rotor von Lars Waegener!), dass sich die Schraube ungesichert rausdrehen kann. Das muss nicht passieren, aber sicher ist eben sicher.
Die haben sich deshalb rausgedreht, weil der Hersteller ein dünnflüssiges Schneidöl benutzt hat, aber danach eben nicht entfettet hat. In einer öligen Bohrung hält kein Schraubenkleber.
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