Also hab jetzt mal beide Methoden probiert. Bei der aus der Align Anleitung stand er gerade und das Heck hat sich nicht nach unten gedreht.
Hast Du es auch in beide Richtungen gemacht? Das ist nämlich wegen dem Freilauf notwendig...
Und: Waren die Blätter beim Test mit der Paddelstange absolut gerade ausgerichtet? Wie hast Du dabei festgestellt, was "gerade" ist? Mit der Wasserwaage?
Wie Du bei den ganzen Fehlerquellen und Ungenauigkeiten zu dem Schluss kommst, dass dere Test mit der Paddelstange genauer ist, ist mir ein Rätsel...
AW: Korrektes Ausbalancieren des Helis / Schwerpunkt
Habe den Heli mit der "Align-Methode" in beide Richtungen gehalten, aber er hat sich keinen mm bewegt, erst als ich das Heckrohr angetippt habe hat es sich gedreht.
Daher ist mein Favorit die "Paddelstangen Anhebe Methode". Geht einfach, schnell und funktioniert (zumindes für mich als Anfänger) ziemlich genau. Akku nach oben so das erst der vordere Teil der Kufen abhebt und das macht er dann auch beim echten Abheben, und anders rum genauso. Habs jetzt so das der Schwerpunkt nen Tick mehr vorne liegt.
Der Schwerpunkt meines 700er N verändert sich während dem Flug.
Ich kann Rollen nach dem Start und vor der Landung machen.
-und die sehen ziemlich ähnlich aus.
Wenn man den ganzen Thread durchliest, dürfte das aber nicht möglich sein.
Wie kommts? Immerhin verliert er hinter der HRW fast ein halbes Kilo!
AW: Korrektes Ausbalancieren des Helis / Schwerpunkt
Die Ermittlung des Schwerpunktes ist ja eine rein statische Angelegenheit.
Wenn der Heli in der Luft schwebt, gesellen sich noch dynamische und
aerodynamische Kräfte hinzu, ein sauberes Erfliegen des Schwerpunktes kann ich
daher (noch) nicht nachvollziehen.
Eine Erläuterung wäre spannend, man lern ja immer dazu.
Statisch mache ich es übrigens auch so:
In den 90ern hab' ich mir auch Apparaturen gebaut, bis ich die Messerfluglagen-
methode kennenlernte.
Ich fliege übrigens nur Verbrenner, ausgependelt wird daher mit 1/2 vollem Tank.
AW: Korrektes Ausbalancieren des Helis / Schwerpunkt
Bei Paddelhelis und dem 3G macht man es z.B. so:
Will der Heli ständig nach hinten kippen oder im schnellen Vorwärtsflug die Nase hochziehen muss halt mehr Gewicht in die Nase. Will er ständig zu einer Seite kippen bzw. hat eine Tendenz zur Seite zu rollen, muss mehr Gewicht auf die andere Seite. (Ich bau z.B. bei den Rexen die Nickservos generell auf die rechte Seite)
Wenn das Umpositionieren der Komponenten nicht reicht, nimmt man halt zusätzlich Blei.
So eingestellt sollte der Heli wie auf Schienen laufen. Auch in Rückenlage.
Das Ganze setzt vorraus, dass die Taumelscheibe absolut gerade läuft.
Natürlich ist das Zentrum bei Piruetten dann etwas außermittig. Da muss wohl jeder seinen persönlichen Kompromiss finden. Ich z. B. habe lieber zu viel als zu wenig Gewicht in der Nase.
Wer V-Stabi und co. fliegt, kann den Schwerpunkt auch auf die Rotorachse legen.
AW: Korrektes Ausbalancieren des Helis / Schwerpunkt
Vieleicht täusche ich mich ja, aber ich lese im Forum sehr oft Beiträg wie: "Heli kippt nach hinten, Heli bäumt sich auf, das 3G fliegt wie ein Delphin etc." Sorgen mit unterschneidenen oder nach vorn kippenden Helis sind dagegen eher selten. Und wenn man den richtigen Schwerpunkt nicht sauber erfliegen könnte, könnte man sich im Umkehrschluss auch die Einstellung am Werktisch sparen.
Probieren geht hier klar über Studieren!!! Ist nicht mal ein großer Aufwand:-;
Die einfachste und pragmatisch Methode ist wie von Align auch beschrieben.
ßhm, nix für ungut, aber das ist schlichtweg falsch. Der Schwerpunkt liegt VOR der Hauptrotorachse. Deswegen soll bei dieser Methode die Nase des Helis auch ca. 60° nach vorne kippen! Steht dort schwarz auf weiß geschrieben!
Die Methode ist einfach und pragmatisch, da geb ich dir Recht. Nur wird sie oft falsch verstanden und der Heli wird waagerecht ausgemittelt. Sie ist außerdem als Richtwert zum Einstellen auf der Werkbank zu verstehen. Die genaue Ermittlung kann nur im Flug erfolgen, wie schon erwähnt. Wers nicht so genau haben will, für den ist die Methode natürlich ausreichend. Aber dann bitte unter Beachtung der 60°.
Und klar, bei einem Verbrenner, bei dem der Tank nicht im CG sitzt, ändert sich die Balance während des Fluges. Jamie Robertson z. B. bevorzugt einen schwanzlastigen Heli bei vollem Tank. Merken tuts der Hobbypilot meistens nicht...
AW: Korrektes Ausbalancieren des Helis / Schwerpunkt
In der Align-Anleitung steht "falls within 60° from horizontal". Abgesehen davon, dass es nach meiner Einschätzung schlechtes English ist und die Zeichnung mit der Gradzahl nicht zum Text passt, meinen die Wahrscheinlich, dass der Schwerpunkt dann richtig eingestellt ist, wenn die Nase in dem angegebenen Winkelbereich von 60° zu liegen kommt, also entweder 30° über der Horizontallinie oder darunter. Man soll es offenbar nicht so genau nehmen, ist damit gemeint.
Eine Aussage, dass der Heli kopflastig sein soll, steht da nicht.
Zuletzt geändert von Running Man; 27.10.2011, 02:48.
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