Man muss dazu sagen, dass die meissten Hersteller von Zahnraedern diese Genauigkeit gar nicht fordern.
Einfach weil es zu aufwaendig und zu teuer ist und auch nicht notwendig.
Aber:
Eine hohe Qualitaet reduziert das Laufgeraeusch, verringert den Verschleis und erhoeht den Wirkungsgrad.
So ein Pfeilverzahntes Zahnrad mit 4m Durchmesser in einer Dampfturbine in einem Atom U-Boot, sollte eben recht leise laufen.

Und so ein 8m Zahnkranz am Kran einer offshore Oelplattform, sollte ja auch ein paar Jahre durchhalten.
Und die Getriebe in den Windkraft Anlagen mit 2-4m Durchmessern sollten den Wind als Strom in die Leitung schicken und nicht als Waerme verbraten.
Die Maschinen werden dafuer aus einem speziellem Mineralgus hergestellt.
Die sind also, man kann sagen, aus massivem Stein!

Der hat wenig Temperaturausdehnung und daempft wunderbar Vibrationen.
Darueber hinaus sind alle Achsen (die jetzige hat 22 CNC-Achsen), Temperatur Ueberwacht.
Das Schleifoel (kein Kuehlwasser) wird auf der selben Temperatur gehalten wie das Maschinenbett und die Umgebung.
Ausserdem steht so eine Maschine bei vielen Kunden (die dann wirklich auf's 1000stel damit schleifen) in einem Klimaraum.
Da kann es auch schon mal vorkommen, dass wegen 1-2grad Temperaturunterschied das Rad, das preislich schon mal im oberen 5-stelligen Bereich liegt, nicht mehr in Qualitaet ist und in den Schrott wandert.

Aber wie schon gesagt, im Regelfall wird diese Genauigkeit gar nicht gefordert und man kann mit 4-5/1000mm gut Leben.

In manchen Laendern sind sie auch schon mal mit 1/100 zufrieden.
Da wird dann eben oefters mal Oel ins Getriebe nach geschuettet und gewechselt.


Sabber......


sieht aus wie klein gemanschtes Hirn
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