Sind Nacharbeitungen zumutbar?

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  • Norbert_1
    Senior Member
    • 07.07.2010
    • 2473
    • Norbert
    • Wild / OÃ?

    #106
    AW: Sind Nacharbeitungen zumutbar?

    Zitat von Robert Englmaier Beitrag anzeigen
    Ich hab inzwischen vier TT-Helis gebaut und das Wort "Nachbearbeitung" kenn ich nicht!
    TT hatte ich noch nicht , ich hab auch bei meinem "billig" 700 Rex Nitro nichts nachgearbeitet, ok, das loch für den heckrotor hab ich ändern müssen, damit dieser gerade steht.
    GRÃ?SSE NORBERT

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    • Manfred
      Senior Member
      • 16.08.2005
      • 7263
      • Manfred
      • Hagen NRW

      #107
      AW: Sind Nacharbeitungen zumutbar?

      Zitat von Robert Englmaier Beitrag anzeigen
      Ich hab inzwischen vier TT-Helis gebaut un das Wort "Nachbearbeitung" kenn ich nicht!
      Meist steht es auch nur als Empfehlung das man die CFK Kannten mit feinem Schleifpapier ab zieht .
      Man muss es ja nicht . Ich habe ein Anzahl an Helis gebaut , vier Align ,einen Ikarus, Zwei Logos , vier Hornet und zwei minicopter . Diese Diskussion ist eigentlich überflüssig und hat sicher in erster Linie nichts mit dem Preis tun. Da her verstehe ich nicht die Aussage das jemand seine Mechanik umbauen musste ? Aber um beim Hirobo zu bleiben. Der Rotorkopf ist schon sehr anspruchsvoll, und bedarf schon einiger ßberlegungen wo mit sicher auch einige überfordert sind. Vieles im Helibau kommt auch mit der Erfahrung . Nun gibt es wie zu lesen ist Leute die gerne bauen und verstehen wollen was sie da machen und es gibt Leute dehnen das am Hintern vorbei geht die wollen nur fliegen . Bei dehnen kommt aber auch irgend wann das Verständnis und Ihr Hilferuf bleibt aus wenn es mal klemmt. Genau so gibt es Leute die ihr Modell 10 mal in den Dreck steuern und dann ist komischer Weise immer das Modell Schuld . Ja und dann gibt es Leute , die Fotografieren alles an einem funktionierenden Heli und sind dann drei Monate später die Profis und haben es meist selbst erfunden . Die Probleme die sie dann mal hatten sind zwei Wochen später nie da gewesen. Wie in Chinatown , da wird auch alles kopiert.
      Wenn jemand sein Modell im Internet bestellt hat und das Modell hat Fehler denke ich das jeder weiß was er tun kann. Damit entfällt jede Nacharbeit und das zumutbare ist außen vor.
      Wer es nicht so eng sieht legt selber Hand an und redet erst gar nicht drüber und /oder tauscht Teile mit Abklärung seines Händlers aus. Nun gibt es sicher auch den einen oder anderen Fall wie man lesen konnte wo das nicht so reibungslos von statten geht ? Da ist sicher auf der einen Seite der Umgangston der die Musik macht und auf der anderen Seite stehen genügend Rechtsmittel zur Verfügung die jeder ausschöpfen kann um zu seinem Recht zum kommen . Ich muss dazu sagen das es bei mir in über 50 Jahren Modellbau nicht einmal einen Anlass dazu gab. Wie schrieb jemand da hast du Glück gehabt ? Ich glaube das die meisten Modellbauhändler sehr kulant sind und einen objektiven Fehler auch als Fehler anerkennen .
      GruÃ? Manfred

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      • stefan.S
        Member
        • 18.09.2011
        • 687
        • Stefan
        • Goldboden

        #108
        AW: Sind Nacharbeitungen zumutbar?

        Zitat von klarisatec Beitrag anzeigen
        Qualität kann man nicht erprüfen, man muss sie produzieren ...
        Der Grundgedanke von Qualität ist doch: wenn ich etwas tue, kann ich es doch gleich richtig machen - was ist denn bitte daran teuer?
        Die Idee dahinter ist, dass man Werkzeuge ein wenig länger verwenden kann, wenn man Toleranzen in Kauf nimmt. Man muss also weniger Teile "aussortieren" bzw. weniger Werkzeuge verbrauchen oder Zeit fürs nachstellen.

        Es ist also durchaus ein Kostenfaktor und wird sehr oft durch "rausprüfen" erziehlt.
        Beispiel auch Rotorblätter. Wer wuchtfehler akzepotiert, braucht weniger Zeit und Kappa zum Sortieren und Paaren. Oder Wuchbohrungen bohren.

        Unabhängig davon stimme ich Dir aber zu, dass man Qualität erwarten darf. ZUmindest
        ab einer gewissen Preisklasse.

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        • DarkSoul666
          DarkSoul666

          #109
          AW: Sind Nacharbeitungen zumutbar?

          Hier ist z.B. ein zitat aus einem anderen Thread, indem es um den aufbau eines helis geht.
          Dies ist meiner Meinung nach schon zuviel des guten:

          Zitat:"Zuerst muss ermittelt werden , in welcher Befestigung der Freilauf den geringsten Seitenschlag aufweist (mit Messuhr - ähnlich wie das Ausrichten einer Kupplung bei Verbrennermodelle). Dann muss die Flachstelle Markiert und angefeilt werden. Nach dem Einbau den Rundlauf noch einmal kontrollieren."

          Wer hat denn so eine Meßuhr zu Hause?

          Mfg
          Sebastian

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          • Jörg Nickel
            Member
            • 05.06.2002
            • 864
            • Jörg
            • Wildflieger rund um 31228 Stederdorf

            #110
            AW: Sind Nacharbeitungen zumutbar?

            Wer hat denn so eine Meßuhr zu Hause?
            Ich, mehrere.

            Beim Schlüter musste die Kupplung damit perfekt ausgerichtet werden, da war noch nichts mit Konus. Es wurde alles auf den Propellermitnehmer aufgebaut da es ja keine speziellen Helimotore gab.

            Vernachlässigte man dies, hatte man garantiert eine Frequenz von gut 18000/min auf der Mechanik was zu den oft gesehenen Rissen in den Aluseitenteilen führte.
            Speziell der "Superior" war dafür sehr empfänglich!

            Ich denke kaum darüber nach wenn ich mal was nacharbeiten muss, mit dem Aufbau des Goblin wäre ich bestimmt gut klar gekommen, habe aber 2 aktuelle 700er.

            Jörg

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            • Manfred
              Senior Member
              • 16.08.2005
              • 7263
              • Manfred
              • Hagen NRW

              #111
              AW: Sind Nacharbeitungen zumutbar?

              Zitat von DarkSoul666 Beitrag anzeigen
              Hier ist z.B. ein zitat aus einem anderen Thread, indem es um den aufbau eines helis geht.
              Dies ist meiner Meinung nach schon zuviel des guten:

              Zitat:"Zuerst muss ermittelt werden , in welcher Befestigung der Freilauf den geringsten Seitenschlag aufweist (mit Messuhr - ähnlich wie das Ausrichten einer Kupplung bei Verbrennermodelle). Dann muss die Flachstelle Markiert und angefeilt werden. Nach dem Einbau den Rundlauf noch einmal kontrollieren."

              Wer hat denn so eine Meßuhr zu Hause?

              Mfg
              Sebastian
              Wie du hast keine ? Ich besitze auch eine Blattwaage. Die steht im Vordergrund.

              Nein ist ein Scherz , aber Werkzeug muss schon sein . Bei Align wechselst du die Schrauben oder musst sehen das du Align Werkzeug bekommst sonst hast du ewig ärger mit den ihren Schrauben.
              Aber sonst sollte wenn nötig das Spezielle Werkzeug schon da bei sein . Es gibt aber Leute die haben nicht mal einen Schraubendreher und dann wird es sicher eng .
              Angehängte Dateien
              Zuletzt geändert von Manfred; 07.05.2012, 10:56.
              GruÃ? Manfred

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