Vario Robinson R22 1:4, die GroÃ?e

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  • Heli87
    Senior Member
    • 11.10.2016
    • 8542
    • Torsten

    #76
    AW: Vario Robinson R22 1:4, die Große

    Zitat von Helischober Beitrag anzeigen
    Hallo Torsten,
    da würde ich es von einem Lackierer machen lassen . Sicher, das wird nicht um sonst sein, aber bei diese Profiaufbau wäre dies sicherlich die bessere Alternative. Man gibt sich so viel Mühe und Zeit dafür und es wäre schade wenn mann sich hinter her über die nicht schön gewordene Lackierung ärgern muss. just2mycent

    LG Achim
    Naja wenn der mir den Rumpf in die Heizkammer stellt, passt da nix mehr.
    Ich habe da auch keine Beziehungen und ich brauche da schon jemandem dem ich Vertraue.
    Zunächst soll sie aber eh erst mal Unlackiert fliegen.
    Wenn sie das überlebt, mache ich mir Gedanken über die Lackierung.
    Der Rumpf ist ja weiß mit schwarzen Fenstern und schwarzem Landegestell. Das reicht für die ersten Einstellflüge.

    Gruß Torsten

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    • Heli87
      Senior Member
      • 11.10.2016
      • 8542
      • Torsten

      #77
      AW: Vario Robinson R22 1:4, die Große

      Der Ausleger ist jetzt zusammen.

      Die Ausrichtung des mittleren Spantes auf dem Heckrohr ist das schwierigste beim Bau des Heckauslegers.
      Ich habe es jetzt so gemacht, das ich diesen erst mal lose in den Rumpf fallen gelassen habe und dann mit einem Gliedermaßstab sauber rund herum ausgerichtet habe.
      Dabei kam dann ein Maß von 545mm Tiefe heraus.

      Dann habe ich dieses Maß auf dem Heckrohr eingezeichnet und davor und danach ein paar Tropfen Sekundenkleber mit Aktivator gesetzt.
      Jetzt kann man den Spant zwar nicht mehr viel verschieben, aber noch verdrehen.
      Die Bohrung für das Heckrohr ist nämlich nicht mittig. Man hat dann eine Exzenterscheibe vor sich.
      Diese habe ich dann immer so lange auf dem Heckrohr verdreht bis das Heckrohr hinten mittig zum Rumpf heraus kommt.
      Zuvor sollte man noch darauf achten den Spant nicht 180° verkehrt herum Aufzufädeln, wegen der Heckgestängeführung.
      Diese läuft später Diagonal von Rechts nach Unten durch die Spanten.

      Als nächstes wurde alles mit dünnflüssigem Sekundenkleber verklebt.
      Leider hat die Rumpfverkleidung nicht perfekt gepasst, so dass immer Spannung auf dem Heckrohr war.
      Dies konnte ich beseitigen, in dem ich etwa 1mm Material mittels Bandschleifer am mittleren Spant einseitig abgetragen habe.
      Mit Taschenlampe von Hinten die Spanten beleuchtet sah das Ergebnis des Lichtspaltes auch garnicht schlecht aus.
      In den vorderen Spant habe ich mir noch ein paar kleinere halbmond förmige Ausschnitte am Umfang rein gefeilt.
      Durch diese möchte ich später mit Spritze und Nadel noch etwas Harz hinter den Spant bringen.

      Jetzt stellte sich noch heraus dass das Heckrohr hinten 7mm zu lang war.
      Laut Vario sind das universelle Rohre. Könnte sein.
      Mit der Kappsäge für Holz war das aber letzendlich in 2 Minuten gekürzt.

      Der nächste Schritt war das Einharzen des Heckrohres.
      Hierzu habe ich das Harz mit Baumwollflocken etwas aufgedickt.

      Zuvor habe ich schon Bohrungen und Kabeldurchführungen für das Anti Kollisionslicht gebohrt gehabt.
      Als Kabelkanal habe ich nun einfach Gewebeschlauch eingebaut.
      Dieser wurde an Spanten und Heckrohr einfach an mehreren Stellen mit Sekundenkleber befestigt.
      Hier muss man sich mit dem Aktivator beeilen. Der Kleber darf nicht bis an das Kabel im Inneren laufen. Sonst lässt sich dieses nicht mehr Verschieben.

      Dann wurden die Spanten rund herum mit Uhu Endfest eingestrichen.
      Dazu habe ich das Heckrohr auf eine 20er POM Welle aufgespießt.
      Der Kleber berührt dann nichts und man kann es schön drehen und rund herum Einstreichen.
      An der Stelle habe ich mich extra gegen das übliche Harz entschieden. Da das Endfest klebriger und sämiger ist. Das bleibt leichter an der Stelle wo man es hin schmiert und für dicke Nähte ist hier eh kein Platz.
      Dann alles zusammen schieben und fertig.

      Das Harz trocknet gerade. Anti Kollisionslicht und der hintere Spant klebe ich erst morgen ein, wenn der Rest ausgehärtet ist.
      Denn für die Ausrichtung des hinteren Spant ist es unbedingt empfehlenswert die Anlenkstange einzufädeln und das Heckgetriebe mal provisorisch hin zu halten.

      Gruß Torsten
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      Zuletzt geändert von Heli87; 23.04.2022, 15:08.

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      • Heli87
        Senior Member
        • 11.10.2016
        • 8542
        • Torsten

        #78
        AW: Vario Robinson R22 1:4, die Große

        Nachdem ich den hinteren Spant in den Heckausleger eingeharzt hatte, hat mich leider nochmal die Heckanlenkung eingeholt.

        Die Berechnungen waren zwar richtig mit der Höhe von 5,2mm.
        Da ist aber so extrem wenig Platz, dass das Anlenkgestänge in 2 Achsen ums Heckrohr wandert, wenn sich der Anlenkhebel verstellt.

        Der Gabelkopf aus Blech für geschätzte 50 Cent, den Vario beilegt erlaubt da natürlich deutlich höhere Ungenauigkeiten in der Anlenkung als meine Kugelpfanne.
        Daher habe ich jetzt den Kompromiss gemacht und bin auf 3,5mm Anlenkungshöhe gegangen. Dann drückt sich das Gestänge ein bisschen hoch und ein bisschen runter je nach Stellung.
        Deutlich weniger als zuvor. Auf die länge der Stange funktioniert das hoffentlich.

        Das zog aber leider neue Probleme mit sich.
        Um den Kugelbolzen mit 4mm Länge zu montieren, musste ich die 2mm Bohrung im Anlenkhebel auf M3 Innengewinde umarbeiten.
        Angenehmer Nebeneffekt. Jetzt passt wenigstens mal die Kugelkopfzange zwischen Kugelpfanne und Anlenkhebel.
        Das war zuvor mit der 2mm langen Anlenkkugel nicht möglich.

        Als nächstes ist dann die Kugelpfanne mit dem Flansch kollidiert wo das Heckgetriebe später halten soll.
        Diesen habe ich dann auf dem Teilkopf im Radius des Heckrohres im Bereich der Anlenkung ausgefräst.

        Jetzt sieht die Sache deutlich besser aus.
        Zumindest so lange man eine Vario M2,5 Kugelpfanne verwendet. Bei den von mir favorisierten Gabriel Kugelpfannen wird es schon wieder Sau eng.

        Gruß Torsten
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        Zuletzt geändert von Heli87; 23.04.2022, 23:44.

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        • Heli87
          Senior Member
          • 11.10.2016
          • 8542
          • Torsten

          #79
          AW: Vario Robinson R22 1:4, die Große

          Der hintere Spant und das Anti Kollisionslicht sind jetzt drin.
          Nach dem Aushärten habe ich dann nochmal das Ende schön parallel zum Spant geschliffen.

          Gruß Torsten
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          • Heli87
            Senior Member
            • 11.10.2016
            • 8542
            • Torsten

            #80
            AW: Vario Robinson R22 1:4, die Große

            Als nächstes habe ich die Lager für den Starrantrieb eingebaut und der Flansch für das Heckgetriebe eingeklebt mit Uhu Endfest.
            Nun konnte die Welle mit der ersten Kupplung versehen werden und der Starrantrieb gut gefettet eingeschoben werden.
            Anschließend musste die Starrwelle noch um 202mm gekürzt werden, bevor die 2. Kupplung eingebaut werden konnte.

            Da mein Heckgetriebe leider nur mit drei M4 Gewindestiften am Umfang im Flansch geklemmt werden kann, habe ich die restlichen Bohrungen zum Spant noch für zwei Holzschrauben 2x12 genutzt.

            Es hat sich als sehr Hilfreich erwiesen die Gummi Elemente der Kupplung mit etwa Silikonöl zu benetzen.
            Dann lässt sich das alles deutlich leichter im Heckrohr zusammen schieben.
            Etwas knifflig ist es auch, die 0,5mm Abstand zwischen den Kupplungen hin zu bekommen.
            Habe versucht es mit dem Messschieber zu ermitteln, aber wirklich kontrollieren kann man es nicht.

            Das Ausrichten von Flansch und Heckgetriebe geht mit einer digitalen Wasserwaage sehr einfach.

            Bei den Zwischenschritten habe ich leider vergessen ein paar Bilder zu machen.

            Gruß Torsten
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            Zuletzt geändert von Heli87; 25.04.2022, 19:36.

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            • Heli87
              Senior Member
              • 11.10.2016
              • 8542
              • Torsten

              #81
              AW: Vario Robinson R22 1:4, die Große

              Dann habe ich die Mechanik mal in den Rumpf gestellt um die Spanten auszurichten und die Bohrungen für das Landegestell anzuzeichnen.
              Hierzu habe ich mir 15mm Rohre mit 55mm Länge als Dummys gemacht um den Spant auszurichten und die Bohrungen von Innen anzeichnen zu können.

              Also wenn man die Mechanik 3x rein und raus holt, dann findet man auch 3x eine andere Stelle die man für gut erachtet.

              Leider war der Spant schon provisorisch mit Sekundenkleber fixiert und die Löcher für die Kufenrohre schon gebohrt, als ich bemerkte dass es im Dom bei der Anlenkung etwas zu eng ist.

              Im Nachhinein hätte wohl alles 5mm weiter nach vorne gemusst.
              Dann passt es zwar hinten am Gitterrohrrahmen mit dem Abschluss zum Rumpf nicht.
              Hier hätte man aber ein wenig Unterlegen können.
              Ich bin dann dazu über gegangen den Kragen ein wenig im Bereich des Gestänges auszuschneiden.
              Bei meinem Glück verdeckt das die Dom Verkleidung wieder vollständig und die 1,5mm auf jeder Seite reichen schon aus.
              Anschließend wurden dann die Spanten sauber eingeharzt.

              Bei der oberen Abstrebung hat sich auch noch ein kleines Geometrie Problem aufgetan, aber da arbeite ich schon an einer Lösung.
              Leider wird es hier jetzt wieder langsamer voran gehen.
              Der Test ist jetzt wieder negativ. Ich soll wieder Arbeiten gehen.

              Gruß Torsten
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              Zuletzt geändert von Heli87; 25.04.2022, 19:53.

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              • Heli87
                Senior Member
                • 11.10.2016
                • 8542
                • Torsten

                #82
                AW: Vario Robinson R22 1:4, die Große

                Es ging wieder ein bisschen weiter.

                Ich habe heute die Aufnahmen für die Rumpfabspannung gemacht.
                Entgegen der Anleitung mache ich das nicht mit diesen Kunststoffteilen, sondern mit Anlenkkugeln.
                Das erleichtert Montage und Justage der Gestänge ganz gewaltig.
                Original sind auch nur vorne 2 Abspannungen vorgesehen, ich möchte aber gerne hinten auch noch 2 Abspannungen realisieren, da der Rumpf dort am meisten federt.

                Zudem durfte die Mechanik mal Probe sitzen.

                Gruß Torsten
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                • Heli87
                  Senior Member
                  • 11.10.2016
                  • 8542
                  • Torsten

                  #83
                  AW: Vario Robinson R22 1:4, die Große

                  Ich wollte mich mal wieder melden. Nachdem ich einen größeren Rückschlag verdaut habe.
                  Wie soll ich es sagen.
                  Die Heckfinne bauen ist ein Kampf um auf den Punkt zu kommen.

                  Die Finnen haben nicht an den angeflanschten Stummel an der Hauptfinne gepasst.
                  Darauf geht die Anleitung sogar ein. Das es so bescheiden passt, steht da aber nicht.
                  Nach viel Dremeln hatte ich es dann so zu 90% passig.
                  Einfach nur drauf setzen reicht nämlich nicht. Die beiden Finnen müssen hinten optisch eine saubere Linie bilden, wie beim Original halt.

                  Als nächstes soll dann ein Carbon Stab 1x komplett durch die 3 Finnen und das schräg.
                  Löcher sind keine Angezeichnet und die Abbildung mit dem Bohrer in der Anleitung ist wohl eher als Scherz zu verstehen, denn so lang ist kein normaler HSS Metallbohrer.
                  Dann kommt noch hinzu, das in den kleinen Heckfinnen Styrodur Stücke eingeharzt sind, die ziemlich im Weg sind.
                  Es kommt so ungefähr einem 6er im Lotto gleich da ein perfektes Loch durch 3 Finnen in 2 Achsen im richtigen Winkel hin zu bekommen.
                  Bei mir hat das dann mit zwei Carbonrohren statt einem geendet, da es nicht perfekt war.

                  Anschließend soll die Finne mit einem weiteren Spant ans Heckrohr angeklebt werden.
                  Hier kollidiert die dann erst mal sauber mit dem Heckgetriebe. Habe dann 0,5mm Fühlerlehrenband als Distanzhalter unterlegt bis das Uhu Endfest trocken war.
                  Tja wird die Klebenaht halt etwas dicker.

                  Und obwohl das Ganze einen kompletten Sonntag Gefummel war. Kam am nächsten Tag die Ernüchterung. Heckfinne 2,5° schief angeklebt.
                  Hört sich nicht nach viel an, bei der Modellgröße sieht das aber ein Blinder.

                  Das war der Punkt wo ich erst mal keinen Bock mehr hatte und alles frustiert in die Ecke geflogen ist.

                  Ich habe jetzt die Bohrungen im Aufnahmeflansch an der Mechanik zentrisch zum Heckrohr im Radius um 2,5° zu einem Langloch ausgefräst.
                  Dies war erforderlich, da sonst die Kupplungen zueinander versetzt stehen würden und das darf auf keinen Fall sein. Nur größere Bohrungen führt hier nicht zum Ziel.
                  Dann sind die beiden Flansche zwar oben nicht mehr parallel zueinander, aber dafür steht das Heck gerade. Vorne den Murks wird wohl der Rumpf verdecken.
                  War die einzige Möglichkeit die mir noch bleib, außer die Finne abzusägen.

                  An der Heckanlenkung habe ich heute nochmal mit unterschiedlichen Kugelbolzen experimentiert. Wenn die Fluchtung vom Gestänge nicht genau passt, geht es sofort deutlich schwerer.

                  Gruß Torsten
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                  Zuletzt geändert von Heli87; 16.05.2022, 17:41.

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                  • Heli87
                    Senior Member
                    • 11.10.2016
                    • 8542
                    • Torsten

                    #84
                    AW: Vario Robinson R22 1:4, die Große

                    Ich bin gerade dabei den Heli einzustellen, bevor es mit dem Einbau in den Rumpf weiter geht.
                    Also mit 18mm Hebellänge auf allen 5 Servos kommt man ziemlich genau bei 100% Weg heraus.

                    Gruß Torsten

                    Kommentar

                    • Heli87
                      Senior Member
                      • 11.10.2016
                      • 8542
                      • Torsten

                      #85
                      AW: Vario Robinson R22 1:4, die Große

                      Also programmierbare Servos sind schon geil.
                      Alle 4 Taumelscheiben Gestänge auf die gleiche Länge eingestellt.
                      Dann immer nur 1 Gestänge drauf geklipst. Taumelscheibenlehre drunter und von Oben auf die Taumelscheibe drücken.
                      Dann so lange den Nullpunkt im Servo verschieben bis es nicht mehr fiept. Werte speichern.

                      Alle 4 Gestänge drauf.
                      Neo an und keine Trimmung im FBL erforderlich.
                      Wenn man es auf die übliche Methode versucht mit alle 4 gleichzeitig ist immer ein Servo irgendwie verspannt bei H4 Anlenkung.

                      Kommentar

                      • beetlejuice
                        Senior Member
                        • 18.02.2004
                        • 1386
                        • Günter
                        • Weiz-Graz-Zeltweg

                        #86
                        AW: Vario Robinson R22 1:4, die Große

                        Zitat von Heli87 Beitrag anzeigen
                        Wenn man es auf die übliche Methode versucht mit alle 4 gleichzeitig ist immer ein Servo irgendwie verspannt bei H4 Anlenkung.
                        Einfach nur 3 fest und das 4. nicht aufklipsen, dann gehts auch ohne Verspannen mit der Trimmung im FBL. Aber du hast rechts, programmierbare Servos sind auch komfortabel.

                        Danke übrigens für den Baubericht, lese interessiert mit, ist ein spannendes Modell!
                        Erwin 5, Birdy DS, Su-35, Mig21
                        1:4 Jet Ranger, Heli Baby NT, Agusta A109
                        Jeti DS24

                        Kommentar

                        • Heli87
                          Senior Member
                          • 11.10.2016
                          • 8542
                          • Torsten

                          #87
                          AW: Vario Robinson R22 1:4, die Große

                          Hallo Beetlejuice

                          Ich hätte mal eine Frage bezüglich Anlenkung.
                          Mit 18mm Servohebel passen die Wege im Stabi ganz genau.
                          Die Taumelscheibe fährt auch ohne fiepen Rauf und runter.

                          Wenn ich aber bei fast Max pos. Pitch voll Nick oder Roll steuere hört man das sich die Anlenkung leicht verspannt durch das fiepen der Servos.
                          Wären hier jetzt längere Servohebel von Vorteil, da sie tendenziell linearer laufen?
                          Oder geht das bei 4 Punkt Anlenkung eh nie perfekt und einfach ignorieren?

                          Gruß Torsten

                          Kommentar

                          • echo.zulu
                            Senior Member
                            • 03.09.2002
                            • 3985
                            • Egbert
                            • MFG Wipshausen

                            #88
                            AW: Vario Robinson R22 1:4, die Große

                            Eine Vierpunktanlenkung wird immer irgendwo klemmen. Da kannst Du noch so viel an den Hebeln rumschrauben oder Servowege programmieren. Sie ist statisch überbestimmt und das ist die Ursache für das Klemmen. Je steifer und spielärmer die Anlenkung ist um so eher tritt das Problem auf.

                            Natürlich wären längere Servhebel von Vorteil, da hier weniger Winkelweg genutzt wird. Aber dann verschenkst Du wiederum Auflösung.
                            Zuletzt geändert von echo.zulu; 21.05.2022, 07:53.
                            CU,
                            Egbert.

                            Kommentar

                            • beetlejuice
                              Senior Member
                              • 18.02.2004
                              • 1386
                              • Günter
                              • Weiz-Graz-Zeltweg

                              #89
                              AW: Vario Robinson R22 1:4, die Große

                              Stimme Egbert zu.

                              Mein Zugang: so gut wie es geht einstellen, dann bin ich zufrieden. Wann braucht man denn bei einem Scaler voll Pitch und voll Nick/Roll gleichzeitig? Selbst beim (Scale-) Kunstflug habe ich nie beide (oder alle 3) Funktionen mit vollem Knüppelausschlag gesteuert. So mach ich es halt�
                              Erwin 5, Birdy DS, Su-35, Mig21
                              1:4 Jet Ranger, Heli Baby NT, Agusta A109
                              Jeti DS24

                              Kommentar

                              • Racerbuk
                                Member
                                • 23.08.2020
                                • 334
                                • Albert
                                • MFC Nürnberger Land

                                #90
                                AW: Vario Robinson R22 1:4, die Große

                                Zitat von Heli87 Beitrag anzeigen
                                Ich wollte mich mal wieder melden. Nachdem ich einen größeren Rückschlag verdaut habe.
                                Wie soll ich es sagen.
                                Die Heckfinne bauen ist ein Kampf um auf den Punkt zu kommen.

                                Die Finnen haben nicht an den angeflanschten Stummel an der Hauptfinne gepasst.
                                Darauf geht die Anleitung sogar ein. Das es so bescheiden passt, steht da aber nicht.
                                Nach viel Dremeln hatte ich es dann so zu 90% passig.
                                Einfach nur drauf setzen reicht nämlich nicht. Die beiden Finnen müssen hinten optisch eine saubere Linie bilden, wie beim Original halt.

                                Als nächstes soll dann ein Carbon Stab 1x komplett durch die 3 Finnen und das schräg.
                                Löcher sind keine Angezeichnet und die Abbildung mit dem Bohrer in der Anleitung ist wohl eher als Scherz zu verstehen, denn so lang ist kein normaler HSS Metallbohrer.
                                Dann kommt noch hinzu, das in den kleinen Heckfinnen Styrodur Stücke eingeharzt sind, die ziemlich im Weg sind.
                                Es kommt so ungefähr einem 6er im Lotto gleich da ein perfektes Loch durch 3 Finnen in 2 Achsen im richtigen Winkel hin zu bekommen.
                                Bei mir hat das dann mit zwei Carbonrohren statt einem geendet, da es nicht perfekt war.

                                Anschließend soll die Finne mit einem weiteren Spant ans Heckrohr angeklebt werden.
                                Hier kollidiert die dann erst mal sauber mit dem Heckgetriebe. Habe dann 0,5mm Fühlerlehrenband als Distanzhalter unterlegt bis das Uhu Endfest trocken war.
                                Tja wird die Klebenaht halt etwas dicker.

                                Und obwohl das Ganze einen kompletten Sonntag Gefummel war. Kam am nächsten Tag die Ernüchterung. Heckfinne 2,5° schief angeklebt.
                                Hört sich nicht nach viel an, bei der Modellgröße sieht das aber ein Blinder.

                                Das war der Punkt wo ich erst mal keinen Bock mehr hatte und alles frustiert in die Ecke geflogen ist.

                                Ich habe jetzt die Bohrungen im Aufnahmeflansch an der Mechanik zentrisch zum Heckrohr im Radius um 2,5° zu einem Langloch ausgefräst.
                                Dies war erforderlich, da sonst die Kupplungen zueinander versetzt stehen würden und das darf auf keinen Fall sein. Nur größere Bohrungen führt hier nicht zum Ziel.
                                Dann sind die beiden Flansche zwar oben nicht mehr parallel zueinander, aber dafür steht das Heck gerade. Vorne den Murks wird wohl der Rumpf verdecken.
                                War die einzige Möglichkeit die mir noch bleib, außer die Finne abzusägen.

                                An der Heckanlenkung habe ich heute nochmal mit unterschiedlichen Kugelbolzen experimentiert. Wenn die Fluchtung vom Gestänge nicht genau passt, geht es sofort deutlich schwerer.

                                Gruß Torsten
                                Hallo Thorsten,
                                Wäre da nicht ein Laser hilfreich gewesen?
                                Grüsse Günni
                                Am Arsch vorbei ist auch ein Weg
                                Hughes500 HCB, SAB Kraken 580, Logo400SE, VBar Touch

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