
Und das als frischgebackener Ruheständler? Na ja - es war eben so. Mein zweites Hobby ist stärker gewesen: Ich habe meinem Bedürfnis nachgegeben, ein zweites Buch über den Automobilrennsport im Osten Deutschlands zu schreiben, welches nach einjähriger Arbeit am Jahresende 2016 erschienen ist (siehe unten).

Nun sind Kopf und Hände wieder freier, und ich möchte endlich mein Projekt EC135 mit Fenestron und Direktantrieb beginnen
. Dabei bin ich besonders gespannt, ob sich meine in der Agusta erprobte Hängemechanik auch für einen Fenestron eignet.
Hier könnt Ihr Euch nochmal erinnern: Baubericht 450er Agusta A109 mit Direktantrieb - YouTube und Die nächste Agusta - aber wieder anders - Seite 11 - RC-Heli Community.
Die wichtigsten Teile und Komponenten liegen eigentlich schon sehr lange bei mir rum, in den letzten Monaten habe ich Stück für Stück noch Fehlendes beschafft und einige Vorarbeiten abgeschlossen. An dieser Stelle möchte ich vorab Michael (goemichel) schon mal herzlich danken, der mir bei der Beschaffung der raren Fenestron-Teile eine wirkliche Hilfe war.
So, nun soll das Tuch gelüftet werden: Mein Traum-Heli soll die Hermes-EC135 werden.

Das Modell soll mit meiner selbst konstruierten Hängemechanik für Direktantrieb zum Fliegen gebracht werden. Ein Vierblatt-Hauptrotor soll den Heli vorbildgetreu linksdrehend zum Abheben bringen und ein funktionsfähiger Fenestron soll das Drehmoment ausgleichen. Durch den seitenverkehrten Einbau des Rush-Fenestrons sollen wie bei dem originalen Vorbild dessen Rotorblätter rechtsseitig laufen. Die vorbildnahe Beleuchtung ist selbstverständlich auch geplant.
Das Projekt soll ein SemiScaler werden, wobei ich die Latte ähnlich hoch hängen werde, wie bei meiner Agusta A109. Während ich aber damals den Baubericht im Nachhinein veröffentlicht habe, soll es diesmal (fast) in Echtzeit geschehen. Und ich freue mich auch schon auf Eure Reaktionen und Tipps.
Ich kann also heute noch nicht sagen, ob ich die Hermes-EC jemals zum Fliegen bringe. Theoretisch bin ich mir sehr sicher - aber wer weiß, wo die Fallen liegen?! Also - lassen wir uns alle überraschen, ich bin optimistisch.

Nun hab ich´s Euch hoffentlich etwas spannend gemacht und lasse Euch bis morgen in Ruhe.

. Die hatte eine Alu-Zahnriemenscheibe mit 72 Zähnen (MXL) im Sortiment, das war aber auch gleich die größte. Das Schöne dabei: ohne das für diese Größe übliche 6mm-Mittelloch. Deren Scheiben haben überhaupt keine Wellenöffnung, sondern nur beidseitig angedrehte Körnungen exakt im Mittelpunkt. Somit kann man das Loch in der gewünschten Größe selbst einbringen, in meinem Fall 5mm. Damit habe ich das unbeliebte Ausbuchsen gespart. So habe ich schon vor einigen Monaten je zwei 72er und 60er Scheiben (für die Agusta) besorgt und mich ans Bearbeiten gemacht.
Die Fotos entstanden danach 
Obwohl ich eine Schutzmaske aufhatte und immer so gefräst habe, dass der Staub nach unten fiel, kam beim Duschen eine ziemlich schwarze Brühe aus den Haaren.

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