Hallo Klemens,
Vierkantmuttern sind früher verbaut worden; nur die Lösen mein Problem nicht - mit geht es um eine "historische" Mutternform mit Sicherung!
Und da fallen mir nur die Kronenmuttern oder einfach eine Kontermutter ein. Zahnscheiben oder Federringe gelten als nicht sicher und benötigen außerdem eine Vorspannkraft die ich an manchen Stellen nicht einbringen kann.
Kreuzschlitzschrauben sind tatsächlich früher eingeführt worden als ich dachte (Wikipedia nennt eine Jahreszahl für die Entwicklung 1930; ich hätte die rund 10 - 15 Jahre später angesetzt).
Heute ist nicht viel geschehen. Zum einen macht man(n) sich bei den Nachbarn nicht wirklich beliebt wenn am Sonntag im Keller die Maschinen laufen und außerdem war das Wetter einfach zu schön für den Keller - fliegen war angesagt.
Aber ganz ohne Bastelbude geht es auch nicht!

So hab ich die Umlenkrollen für die Anlenkseile der Heckrotorsteuerung montiert.
Wer genau hinschaut sieht bei den Rollen am Rahmen, dass eine an der Vorderseite und die zweite an der Hinterseite der Strebe befestigt ist. Dabei handelt es sich nicht um ein Versehen!
Der Grund ist recht einfach: Wenn beide auf der gleichen Seite wären würden sich beim rausdrehen die Köpfe gegenseitig behindern.
Und warum nicht von außen reindrehen? An der Stelle verwende ich Schaftschrauben - die sind zwar alle deutlich zu lang aber schnell auf Länge abgeschnitten. Bei der Einbaulage wirkt der Schaft als Gleitfläche für die Messingbuchse der Rolle; bei umgekehrter Einschraubrichtung würde die Buchse am Gewinde laufen und da ist deutlich mehr Abrieb und Reibung zu erwarten.
(klingt die Erklärung logisch? Ich hoffe schon)
Da der Heckausleger in der Mitte eh noch eine Stoffbahn bekommt sieht man entweder die rechte oder die linke Seite - daher wird das fast nicht auffallen.
Die Heckrollen mussten nochmals abgelotet werden. Die saßen zu weit draußen und das Seil hat an einer Strebe des Rahmens gescheuert. Da hat wohl einer beim erstenmal anlöten zu wenig nachgedacht
.Dietmar

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