Sehr schönes Modell, und für ohne Stabi ... saubere Arbeit.
Aber ich fürchte du meinst einen anderen Kopf als wir gerade.
Du redest scheinbar vom OF4-Bendix, wir aber vom OF4-Staflex bzw. der Vario-Version davon.
Flugzeit liegt bei kanppen 10 Minuten. Mit 2-Blatt waren es 10-12 Minuten. Die 4 Blätter und 2 Kilo Mehrgewicht seit damals fordern Tribut. Aber ich denke es ist immer noch OK. Da mein Schwerpunkt immer noch etwas nach vorne könnte, werde ich mal 6000er AKkus testen.
Tom was wiegt die EC denn jetzt ?
Also mit der Huey komme ich auf 13.30 min mit 5000er Akkus bei 20% Rest.
Sie liegt jetzt bei 7,5 kg.
Aber unterschätze nicht den Leistungsbedarf für 4-Blätter und vor allem des Fenestron. Der saugt ordentlich Leistung. Man merkt sogar, wie der Jive Regelt, wenn ich mal voll ins Heck lange. Interessant ist aber, dass ich dennoch nur Stromspitzen von um die 40A logge
Und ... das waren ja bisher mehr Schwebefiguren. Ich merke das am Pitchhebel. Wenn ich sie mal laufen lasse, kann ich den deutlich zurück nehmen. Aber bei den bisherigen Manövern war der Knüppel schon recht weit oben. Ich denke, wenn ich anfange richtig zu fliegen, ist da schon noch was drin.
Und der Realtime-View mit J-LOG ist der Hammer. Schwebeflug im Bodeneffekt um die 30A, dann kannste beim Pitchen schön die Zahl hoch gehen sehen. Drehzahl liegt bei 65% Regleröffnung bei sehr konstanten 1350RPM (+/- 10 RPM laut LOG). dabei dreht der Fenestron mit etwas über 8800RPM.
Der Autopilot ist ein Extra, aber was ich meinte war das SAS (Stability and Augmentation System), was in jeder EC135 per default aktiv ist. Und nen Gyro hat sie ja eh
mfg
Amok
AH, Danke dir!
Mit den richtigen Begriffen findet sichs doch gleich leichter.
Das ist ja hochinteressant!
Da gibts wohl standartmäßig ein yaw-SAS, also fürs Heck sowieso,
und Erweiterungen (wohl in den neueren Maschinen bei allen) die bei Nick/Roll aktiv sind.
Normal dämpfendes eingreifen im Normalflug, gekoppelt mit Autopilot hohe Stabilität.
NH 90 hats auch, komplett und in fly-by-wire.
Gibts sogar nachrüstbar für andere Helis, Stabis für manntragende Helis...
ich werd verrückt...:
So sieht das aus. Natürlich sind unsere Stabis noch etwas anders, aber ... ganz ohne soll es wohl schon richtig Arbeit sein, so ne Kiste zu fliegen. Das scheint man den meisten Piloten nicht zumuten zu wollen, daher einfach das P/R-SAS dazu und schon fliegt sie wie am Schnürchen.
Wenn man den Berichten trauen kann, gab es nur eine einzige EC135, ohne SAS. Und wenn man die Unfallberichte der wenigen "Notgelandeten" EC135 (welche man auch teilweise über Google findet) ließt, stellt man fest, dass es nach dem drücken des "DCPL"-Knopfes (Deaktivierung aller Stabilisatoren) nicht mehr all zu lange dauert, bis zur "Notlandung".
Aber wie immer gibt es auch hier die Wahrheit ... und die offizielle Version
Hallo,
Immer wieder lese ich bei Datenblättern zur EC 135 das sie wohl mit einem Stability Augmentation System ausgerüstet sei.
Um was genau handelt es sich dabei genau?
Nimmt es den Piloten die Arbeit an den Pedalen ab, um den Drehmoment entgegenzuwirken oder ist dies eine Art des...
Aber weiter im Topic, wollte deinen Thread nicht "nappen"
Sehr schönes Modell, und für ohne Stabi ... saubere Arbeit.
Aber ich fürchte du meinst einen anderen Kopf als wir gerade.
Du redest scheinbar vom OF4-Bendix, wir aber vom OF4-Staflex bzw. der Vario-Version davon.
mfg
Amok
Hallo Amok, da kam von mir wirklich was falsches rüber. Die auf dem Video ist es nicht, habe sie 1989 gegen eine von WIK (die auf dem Bild) ersetzt.
Ich habe ja auch den Staflex-Kopf rumliegen. Der große Unterschied ist, daß der Anlenkpunkt an den Blättern nur 25 mm vom Drehpunkt weg ist. Bei meiner BK sind es 30.
Man sollte also unbedingt die Servohebel enger einhängen. Außerdem setzt das Elastomerelemt bei dem Staflex ziemliche Widerstand entgegen. Ich werde also nicht wie bei der BK 117 C4041 Servos verwenden, sondern stärkere.
Also ich wäre da vorsichtig. Ein funktionierender Rigidkopf mit Blättern macht das nicht.
Du bist deinen starren Kopf mit den Elastomerblättern noch nicht geflogen, oder?
Der Vario-Kopf war sehr schnell wieder vom Markt weg, warum auch immer. Aussage damals von Frau Knechtel war, dass der Kopf äußerst anspruchsvoll wäre. Die technischen Voraussetzungen damals waren nicht ideal. 60er Mechanik mit leistungsschwachen Servos und leistungshungrigem Fenestron.
Heutzutage sehe ich die Voraussetzungen viel positiver. Zunächst haben wir wesentlich bessere Servos mit den enormen Kräften wesentlich besser zurecht kommen. Außerdem ist die Leistung der heutigen Antriebe um einiges höher. Bedenken habe ich lediglich bei dem ~15 Jahre alten Elastomer. Aber beim Kampfschweben ist das eher unkritisch. Schneller Vorwärtsflug bei böigem Wind, da wird's anspruchsvoll. Und mit einer elektronischen Stabilisierung ist's noch einfacher.
Du bist deinen starren Kopf mit den Elastomerblättern noch nicht geflogen, oder?
Der Vario-Kopf war sehr schnell wieder vom Markt weg, warum auch immer. Aussage damals von Frau Knechtel war, dass der Kopf äußerst anspruchsvoll wäre. Die technischen Voraussetzungen damals waren nicht ideal. 60er Mechanik mit leistungsschwachen Servos und leistungshungrigem Fenestron.
Heutzutage sehe ich die Voraussetzungen viel positiver. Zunächst haben wir wesentlich bessere Servos mit den enormen Kräften wesentlich besser zurecht kommen. Außerdem ist die Leistung der heutigen Antriebe um einiges höher. Bedenken habe ich lediglich bei dem ~15 Jahre alten Elastomer. Aber beim Kampfschweben ist das eher unkritisch. Schneller Vorwärtsflug bei böigem Wind, da wird's anspruchsvoll. Und mit einer elektronischen Stabilisierung ist's noch einfacher.
Nein, bin ihn noch nicht geflogen. Ich bin deshalb gespannt, was an den Kritiken von früher dran ist. Wenn ich wieder mal Zeit habe, soll die Maschine endlich fliegen.
Meine EC hat einen 65er Rossi, müsste ausreichen. Das mit den Servos sehe ich auch so. Wegen der Balastung, ich fliege normalerweise nie über 1400 U/min. Denke da müsste er halten. Wir werden sehen:-)
Nein, bin ihn noch nicht geflogen. Ich bin deshalb gespannt, was an den Kritiken von früher dran ist.
Ich hatte ja nur zwei Flüge. Alles andere waren ja nur Schwebeflüge zum Einstellen. Jung und risikofreudig, hab ich damals die EC135 mal schnell bei nicht idealen Bedingungen (böiger Wind, kalt) testen wollen. Sie ging in den Kurven sehr zäh ums Eck und bei einem schnellen Vorbeiflug hat sie dann die Nase nach oben gerissen (fast 90°). Das Unterschneiden war beim zweiten Test und warum sie die Nase runter genommen hat, keine Ahnung.
Meine EC hat einen 65er Rossi, müsste ausreichen. Das mit den Servos sehe ich auch so. Wegen der Balastung, ich fliege normalerweise nie über 1400 U/min. Denke da müsste er halten. Wir werden sehen:-)
Bei den heutigen Materialien dürfte es keine Probleme geben, und trotzdem kommt bei mir ein 3Digi rein Kann mich noch erinnern, anfangs wurden die Kreisel-Nutzer bei uns als "Feiglinge" und "Nicht-Piloten" verspottet.
Also ich wäre da vorsichtig. Ein funktionierender Rigidkopf mit Blättern macht das nicht. Da ist etwas anderes faul. Den Fehler würde ich der Elektronik nicht anvertrauen, ihn auszubügeln.
Ich hab heute dieses Verhalten auch mehrmals und in extremer Ausprägung erfahren. Allerdings (zum Glück) mit meinem 450er. Es war heute gut windig und mit vollem Speed gegen den Wind passierte es plötzlich. Zack und der Heli schoss gen Himmel. Beim nächsten mal gings nach unten. ich konnte da zwar noch was retten, aber das Microbeast hat ihn jedenfalls nicht geradeaus geführt, wie ich es gewohnt war.
Meiner Meinung nach ist das Verhalten vollkommen normal für Rigid-Systeme - OHNE STABI. Aber ein gutes Stabi sollte diese Phänomen weg-Bügeln. Dafür sind sie meiner Meinung nach da, die Stabis. Was sein kann, dass die Servos nicht stark genug waren, um den Kräften Standzuhalten. Oder aber die Regelung hat die Abweichung zu schlecht erkannt und ich muss die Empfindlichkeit etwas erhöhen.
Wie dem auch sei, ich behaupte das Verhalten an sich ist physikalisch absolut erklärbar und trifft auch bei den großen zu. Und ich glaube auch, dass die Elektronik das wie im großen in gewissen Grenzen halten kann.
Ich hab heute dieses Verhalten auch mehrmals und in extremer Ausprägung erfahren. Allerdings (zum Glück) mit meinem 450er. Es war heute gut windig und mit vollem Speed gegen den Wind passierte es plötzlich. Zack und der Heli schoss gen Himmel. Beim nächsten mal gings nach unten. ich konnte da zwar noch was retten, aber das Microbeast hat ihn jedenfalls nicht geradeaus geführt, wie ich es gewohnt war.
Meiner Meinung nach ist das Verhalten vollkommen normal für Rigid-Systeme - OHNE STABI. Aber ein gutes Stabi sollte diese Phänomen weg-Bügeln. Dafür sind sie meiner Meinung nach da, die Stabis. Was sein kann, dass die Servos nicht stark genug waren, um den Kräften Standzuhalten. Oder aber die Regelung hat die Abweichung zu schlecht erkannt und ich muss die Empfindlichkeit etwas erhöhen.
Wie dem auch sei, ich behaupte das Verhalten an sich ist physikalisch absolut erklärbar und trifft auch bei den großen zu. Und ich glaube auch, dass die Elektronik das wie im großen in gewissen Grenzen halten kann.
mfg
Amok
Deine Maschine Amok, gefällt mir sowas von gut. Spiele mit dem Gedanken wie Vulcano auch später einen E-Antrieb einzubauen. Bei einer Stabilisierung, auch wenn sie inzwischen "scale" ist, ziehe ich denke ich nicht mit. Ich mag es einfach alles auszusteuern. Außerdem kann ich die Fluggeschwindigkeit, die ich für "scale" halte, im Vorwärtsflug eintrimmen. Wird die Maschine langsamer, nimmt sie die Nase runter, wird sie zu schnell, steigt sie weg. Ich spüre am Knüppel immer, wie schnell sie wird. Im Landeanflug muß ich manchmal etwas nachdrücken und beim ßbergang zum Schwebeflug rollt sie auch stärker weg. Hier muß man schon etwas arbeiten.
Für den Schnellflug habe ich einen Mischer Pitch/Nick, der bei Pitchmaximum und Schnellflug das zusätzliche Aufbäumen nach Wunsch kompensiert. Irgendwann ist aber die Taumelscheibe fast voll nach vorne geneigt. Dann kann man nicht mehr schneller fliegen. Das Microbeast ist dann auch am Ende. Der Heli schnellt nach oben und bremst sich aus. Dann regelt die Elektronik natürlich wieder und drückt die Nase nach unten.
Also ich bein kein Gegener von FBL. Ich brauche nur eine schnelle ßbertragung und sofort loslaufende Servos. Ich mache ja auch nichts anderes als die Elektronik. Wenn der Heli sich aus der gewünschten Fluglage rausdreht, steuere ich dagegen. Also stimme ich voll zu, daß die Elektronik dagegenhält. Aber wenn sie am Ende ist, gibt es diese starken Reaktionen.
Also ob Stabi oder nicht, darüber brauchen wir uns nicht streiten. Das soll ruhig jeder so machen wie er mag. Aber in einem Punkt denke ich sind wir uns doch alle einig.
Lager- und Gelenkloser Rotorkopf ist ein muss. Und ich habe da letztens ein Gespräch mit jemandem gehabt, der sich gerne mal so ein Blatt ansehen möchte, um damit ... ein paar Sachen anzustellen.
Vielleicht kann man ja mit aktueller Technik und heutigen Werkstoffen doch noch was machen
Bei diesem Flug bin ich nach 8 Minuten zur Landung gekommen, um nichts zu riskieren. Es war gut Windig, aber ich (und vor allem die EC135) hatte(n) keine großen Probleme damit.
Als der Timer piepte, bin ich runter und hab den J-LOG mit der Jeti-Box ausgelesen:
Etwas über 2800mAh verbraucht
Demnach hätte ich ja noch ein paar Minuten dran hängen können.
Die 10 Minuten sollten also wieder locker drin sein, eventuell etwas mehr.
Kommt halt immer auf die Flug-Passagen an. Viel Schweben = viel Pitch = viel Verbrauch.
Im Anhang mal das Log vom Flug, für die die es interessiert
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