Das Experiment - 3D Trainer mit Direktantrieb mal elegant
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Gerechnete Drehzahl ist hier mit dem neuen Motor 4030, messen muss ich noch. TS Expo ist 25%.Zitat von echo.zulu Beitrag anzeigen
Drum so unruhig!Ganz schön mutig, so nah an der Hecke !!!
Machen ist wie wollen, nur krasser.
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Was sonst noch so geschah:
Am Freitag war M@ttis zu Besuch und wir hatten einen äußerst kurzweiligen Nachmittag. Dank seiner hab ich jetzt also auch noch einen Hochvolt Lipo im Test und viel gelernt über Leistungsumsatz

ßber die Fachsimpelei ist die Fliegerei etwas ins Hintertreffen geraten. Bei bescheidenem Wetter wars dann also später Mittag und schon einigermaßen düster bis wir endlich auf der Wiese waren. Aber, ich hatte ja den neuen Motor gerade erst reingefriemelt und wollte den jetzt endlich testen. Nach weiteren Messungen mit Gerätschaft aus M@ttis' Sortiment gings dann also wider besseren Wissens (meinerseits) endlich in die Luft, und folgerichtig nach einigem Rumgeeier mit kältesteifen Fingern im Zwielicht nach halbem Akku in den Acker.
Den Fehler mach ich immer wieder. Anschließend hat M@ttis seinen wunderschönen Microscale vorgeflogen als wärs nichts...
Die schlechte Nachricht: Landegestell kaputt, eine Kufe abgerissen. Das war schon das zweite, das erste war mit dem selben Schadensbild nach einer harten Landung ausgefallen. Und die blitzneue Rotorwelle war krumm.
Die gute Nachricht: trotz der krummen Welle hat die windige Flanschkonstruktion am Motor nichts abgekriegt, mit einer neuen Welle und einem Reservelandegestell wars wieder in Ordnung
Gestern dann erst mal Gartenschweben wie gezeigt, dann wieder auf die Wiese. Beim zweiten Akku dann das, wovor ich auch schon Bammel hatte: Kabelbruch am Satellit. Der gelötete statt gecrimpte Stecker ist halt nicht so doll
Wieder hart gelandet, Kufe gebrochen die dritte!!
Und diesmal wars wirklich kein Einschlag, sondern eben aufgesetzt mit leichter Vorwärtsfahrt...
Die Landegestelle vom 230S scheinen wirklich empfindlich, gibts da was haltbareres in der Größe, wie die Gorillas für die 450er?
Die Welle und der Rest haben diesmal nichts abbekommen, also mit repariertem Stecker wieder auf die Wiese und noch zwei Akkus endlich unfallfrei getestet.
Sonstige Erkenntnisse:
Leistungsaufnahme Regler/BEC bei ausgeschaltetem Antrieb (Servos nicht angesteuert): 8-10W
Leistungsaufnahme gesamt mit dem neuen Motor bei 82% Ansteuerung und null Pitch: 155W
Leistungsaufnahme der Servos: wenn man sie richtig stresst bis zum Blockieren an der TS: 7,5W bei 1,75A, um die 2A Grenze des BEC zu erreichen muss man das System allerdings wirklich quälen. Beim Rühren etwa bis zu 3W bei 0,45A. Mit dem linearen BEC gibt das dann 10W (von den 155) oder mehr aus dem Akku, ohne wirkliche Last. Nicht so toll.
Die 155W waren mit den 250er Oxy Latten gemessen und passen zur Flugzeit von knapp 5min an 1000mAh. Etwa gleich mit altem und neuem Motor. An 1300mAh gut 6min Flugzeit. Mit 245er Blade Karbonlatten unwesentlich anders: gut 5min statt knapp 5min. Die Plastiklatten haben in meinen Augen kein so schönes Profil, deswegen hatte ich von den anderen mehr erwartet. Die 245 sind tatsächlich nur knapp 4mm kürzer (wehe man prüft Spezifikationen mit eigenen Messmitteln...), könnte immer noch einfach der Längeneffekt sein, der zu Buche schlägt.
Bisher scheint die erreichbare Flugzeit vor allem von der gewählten Drehzahl bestimmt.Machen ist wie wollen, nur krasser.
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Hallo mal wieder - jetzt war längere Zeit Ruhe auf diesem Kanal: Das Wetter wird besser, man kann wieder mehr fliegen gehen und es bleibt weniger Zeit zum Bauen. Dann ist Ostern dazwischengekommen mit einer Reihe anderer Aktivitäten...
Aber zurück zum Thema.
Hier im Vergleich die 1.3 und 1.4 Versionen des Kaiju.
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Der neue Motor sieht zwar deutlich zierlicher aus, wirkt in dem Rahmen sogar zu klein. Nach etlichen Testflügen (mehr fliegen, weniger bauen) ist aber klar, dass er mit seinen 330KV in einem deutlich besser passenden Drehzahlbereich laufen kann, als der 380KV. Ich hatte zwar anfangs irgendwo geschrieben, dass ich Drehzahlpotenzial bis 5000 haben wollte, das brauchts für mich aber wahrlich nicht.
Ich fliege jetzt bei etwa 4000 und etwa 80% Ansteuerung, was gut passt. Gibt für mich eine zackige Performance und derzeit 5:30 Flugzeit an 1000mAh. Mehr Drehzahl bringt vor allem mehr Stromverbrauch und kürzere Flugzeit. Für eher gemütliches Fliegen kann man auch den 380KV Motor hernehmen und bei 90% Ansteuerung an 3 Zellen betreiben. 3 Zellen mit dem 330KV machen nicht glücklich, da wird der kleine dann doch sehr schlapp. Außerdem kommt das Heck dann an die Grenze, Drehzahl reicht nichtmehr dass es immer hält.
Mein Pseudoheckservo habe ich auch an die Grenzen gebracht, da kommt jetzt endlich ein echtes her.
Die ganze 3 Zellen Fliegerei kam vor allem wegen weiteren Reglertests zustande. Mit dem Regler bin ich sehr unzufrieden, der scheint das nicht zu packen. Mit dem 330KV Motor waren noch mehr Aussetzer zu beobachten als mit dem 380KV. Zwar kommen die Aussetzer nicht in Flugsituationen, in denen ich die größte Leistungsabgabe erwarten würde. Trotzdem glaube ich, da der neue Motor laut Datenblatt mehr Strom ziehen kann, dass das den Ausschlag gibt. Außerdem läuft der Regler, auch aufgrund des linearen BEC, für meinen Geschmack zu heiß. Fliegt man mit 3 Zellen scheinen die Aussetzer weg zu sein.
Punktum: ein neuer Reglerer ist unterwegs.Machen ist wie wollen, nur krasser.
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Aussetzer schienen auf den Flug verteilt zu sein...:dknow:
Jetzt so beim Nachdenken... am Anfang nicht sofort, aber dann so zu sagen regelmäßig.
Heiße Spuren?Machen ist wie wollen, nur krasser.
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Der Heli sit doch bei einem Aussetzer noch voll steuerbar. Daher würde ich das BEC schon mal ausklammern. Eher Kommutierungsprobleme evtl. in Verbindung mit der großen rotierenden Masse. Ist zwar ziemlich aufwändig, aber vielleicht würde ein Freilauf an der Hauptrotorwelle das System beruhigen.CU,
Egbert.
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Was soll denn der Freilauf an dem zu tauben sensorless ESC verbessern?
Ich vermute, das bei der relativ niedrigen Akkuspannung, das ESC im Niedriglastbereich die Magnetposition nicht mehr sauber auswerten kann.
Welches ESC verwendest du noch mal?
Kannst ja mal mit und ohne Rotorkopf/Heckrotor testen, wie sich die Gasannahme aus dem sich nachdrehenden Motor verhält.
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Ich deute eure Kommentare so, dass sie in die gleiche Richtung weisen: Das ESC kapiert in bestimmten Betriebszuständen nicht, was der Motor so macht.
Hab ich das richtig verstanden: Wenn der Motor wenig Spannung kriegt, funktioniert eventuell das Timing nicht mehr richtig?
Hat das schon mal jemand gehabt? Und liegts dann am Motor oder am Regler?
Der Regler ist ein Picheler XQ30. Die Wahl fiel nicht von ganz ungefähr auf den, da ich zwei Verwandte von ihm, den XQ50 in einem MT360e an 4S und einen XQ40 im Fireball an 6S, problemfrei am Laufen habe und sehr zufrieden damit bin.
Der Fireball hat im Wesentlichen die gleiche Konfiguration, wenn auch keine durchgehend starre Welle (wegen dem Freilauf Punkt). Mehr Spannung hat er natürlich, falls das die Rolle spielt. Der neue Regler ist ein Talon35, der auf jeden Fall mal die unbefriedigende BEC Situation behebt. Meine Hoffnung ist eigentlich, dass mit dem die Aussetzer verschwinden.Machen ist wie wollen, nur krasser.
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Ich glaube, in Quads verbaute Regler, die Motoren mit ähnlich niedrigen kV antreiben sollen, haben auch gelegentlich solche Kommutierungsprobleme. Nicht jeder Regler kommt da mit den eingesetzten Unter-400kV-Motoren zurecht. Da muss man selektieren. Leider sind die BECs der Quad-Regler i.d.R. etwas schwach, so dass du nicht einfach einen mit dieser Kombi bekannt funktionierenden Quad-Regler einbauen kannst.Zitat von Helibri Beitrag anzeigenHat das schon mal jemand gehabt? Und liegts dann am Motor oder am Regler?Grüße von Andreas
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Ich denke auch, das bei einem 4s Regler die Wahrscheinlichkeit größer ist das er sauber mit deinem niedrigKV Motor und 3sAkku funktioniert.
Man könnte nochmal versuchen die 35V Elkos durch 20V oder 16V Elkos mit deutlich höherer Kapazität zu ersetzen. Vieleicht reicht das schon, für ne saubere Kommutierung. Das sollte sich dann auch sofort durch niedrigere Reglertemperaturen und mehr Leistung bemerkbar machen.
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Kontronik hatte da auch mal etwas Probleme mit dem Himax ( 250 KV ) von FuncopterZitat von Helibri Beitrag anzeigenIch deute eure Kommentare so, dass sie in die gleiche Richtung weisen: Das ESC kapiert in bestimmten Betriebszuständen nicht, was der Motor so macht.
Der Regler ist ein Picheler XQ30.
Kauf Dir einen YEP vom HK der kommt mit der KV klar
...ich habe da noch nie Probleme
gehabt
GruÃ? Harald
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Danke für den Tip, Harald, war halt leider wieder etwas ungeduldig und hab erst gekauft und dann um Rat gefragt.
Tja, s.nase, bezüglich Bauteile am Regler tauschen bin ich nicht ganz so versiert. M@ttis hat auch ganz entspannt vom Austausch der MOSFETs berichtet (wenn ich mich da recht erinnere) , da kann ich nur stumm staunen. Ich dachte die Elkos wäre dazu da das BEC zu stabilisieren. Wie tragen die zur Kommutierungssteuerung bei?
Hallo Andreas, was für welche wären denn die Quad Regler?Machen ist wie wollen, nur krasser.
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Da bin ich leider auch überfragt. War mehr ein Anstoss für dich, eigene Recherchen im Copter-Bereich durchzuführen. Ich habe halt nur "irgendwie" mitbekommen, dass es bei großen (selbstbau-)Quadrocoptern (500er) mit großen Propellern und niedrigen kV-Motoren ("Profigeräte") auch Anfangs mit eigentlich bewährten ESC Probleme gab. Da verlieren auch etliche Typen die Synchronisierung bei niedrigen kV. Aber welche das nun genau sind und welche funktionieren... müsste ich wie du suchen. :dknow:Zitat von Helibri Beitrag anzeigenHallo Andreas, was für welche wären denn die Quad Regler?Grüße von Andreas
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Die großen EingangsElkos sind zur Akkuspannungsstabilisierung da. Für das BEC ist wegen Platzmangel oft nur ein sehr kleiner TantalElko verbaut. Das ist aber ein anderes Thema. Da die EingangsElkos bei deinem 6sRegler eine relativ hohe Spannungsfestigkeit haben müßen (35V) undurchlässig der Platz auch nur begrenzt ist, haben sie nur eine relativ kleine Kapazität. Für einen 3sBetrieb würden aber auch schon Elkos mit 20V ausreichen. Bei gleicher Baugröße haben die 20V Elko aber deutlich mehr Kapazität. Die höhere Kapazität verringert das 'Rauschen' der Akkuspannung, und somit fällt es dem Regler eventuell leichter, auch noch bei 3s ne verarbeitbare Rückantwort aus der Motorwicklung zu erkennen. Regler die von hause aus für niedrigere Akkuspannung ausgelegt sind tun sich damit in der Regel leichter.
FETs tauschen kann man machen, ist aber sehr aufwendig und muß nicht unbedingt zum Erfolg führen. Da würde ich es eher mit so einem empfohlenen YEP Regler versuchen. Und dann eventuell auch mit einen aus der empfohlenen YEPserie der nur bis 4s ausgelegt ist. Vieleicht schreibt Harald noch mal genau, um welche YEPserie es sich handelt.
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Das Rauschen der Akkuspannung verwirrt mich doch etwas. Ich dachte die Akkuspannung wäre glatt und höchstens durch die Induktivität zu langer Kabel kommt es eventuell zu Problemen in der Rückkopplung mit dem Regler?Zitat von s.nase Beitrag anzeigenDie höhere Kapazität verringert das 'Rauschen' der Akkuspannung, und somit fällt es dem Regler eventuell leichter, auch noch bei 3s ne verarbeitbare Rückantwort aus der Motorwicklung zu erkennen. Regler die von hause aus für niedrigere Akkuspannung ausgelegt sind tun sich damit in der Regel leichter.Machen ist wie wollen, nur krasser.
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