Hallo,
Nun wurde noch mal ein Test mit Ameisensäure durchgeführt. Auf dem Bild sind 6 Stahlkugeln zu sehen. Die linken 3 Kugeln wurden mit Wasser besprüht die rechten 3 Kugeln wurden mit Ameisensäure vorbehandelt und anschließend auch mit Wasser besprüht.
Alle 6 Kugeln trockneten ca. 3 Stunden bei Zimmertemperatur an der Luft ab.
Die Vorbehandlung sah wie folgt aus: Auf die 3 Stahlkugeln wirkte 10 Minuten stark verdünnte Ameisensäure ein. Danach wurden die Kugeln aus der Säure entfernt.
Ergebnis: Die Kugeln färbten sich leicht grau.

Jetzt zum Testergebnis: Wie ganz klar zu sehen ist, ist mit den Kugeln auf der linken Seite nicht viel passiert aber ganz klar zu sehen ist was auf der rechten Seite passiert ist. Es setzte eine lebhafte Korrosion ein. Die braune Substanz besteht mit hoher Wahrscheinlichkeit aus FE3O4*H2O (Rost).
Was ganz klar deutlich wird in den letzten beiden Tests (Salpetersäure und Ameisensäure) ist doch, dass Säure so eine Art Beschleuniger für Korrosion ist.
Ich denke mal wenn Motoren möglichst heiß laufen könnte die Säurebildung unterdrückt werden. Da die beiden Säuren nicht gerade Hitzestabil sind. Das ist aber jetzt nur eine Vermutung warum manche Motoren korrodieren und andere nicht. Es kann natürlich noch 1000 andere Gründe haben. So das soll es dann mal von mir dazu gewesen sein.
mfg
bert


)
.
Kommentar