IMAX B6 für kleine LiPos ungeeignet?

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  • Hobbit
    Member
    • 10.03.2011
    • 660
    • Peter
    • im Westerwald

    #31
    AW: IMAX B6 für kleine LiPos ungeeignet?

    Zitat von higginsd Beitrag anzeigen
    Aber: vielleicht ist das "Problem" des iMax ja auch ein Grund dafür, daß bei mir z.B. etliche - fast alle - Turnigy 300 nach rund 30 Zyklen schlapp werden. Wenn die nie richtig voll gemacht werden, kein Wunder.

    Ist es wirklich schädlich für die Lipos, wenn sie nicht komplett bis zur Ladeschlussspannung geladen werden?
    Ich glaube kaum, dass dadurch die Akkus leiden, aber klärt mich bitte auf!
    GruÃ? Peter

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    • McHorb
      McHorb

      #32
      AW: IMAX B6 für kleine LiPos ungeeignet?

      Vielen Dank an alle für die informative und facettenreiche Diskussion.

      Mein Fazit: Ich werde mir jetzt ein Original IMAX B6 kaufen und dann direkt vergleichen - und hier berichten - ich bin auf das Ergebnis gespannt ...

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      • Hobbit
        Member
        • 10.03.2011
        • 660
        • Peter
        • im Westerwald

        #33
        AW: IMAX B6 für kleine LiPos ungeeignet?

        Auf deinen Bericht bin ich gespannt! Wie gesagt mein Fliegerkollege lädt die kleinen 200mAh-Akkus seit einem Jahr mit dem orig. IMAX B6 und er ist begeistert!
        GruÃ? Peter

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        • Codon2006
          Codon2006

          #34
          AW: IMAX B6 für kleine LiPos ungeeignet?

          Zitat von Codon2006 Beitrag anzeigen
          Noob-Fragen: Bei mitgelieferten Ladegeräten werden die Lipos nur an einem Balancer-Ausgang geladen. Ginge das am B6 auch, oder muss dort das Ladekabel zusätzlich verwendet werden. Und noch ein Frage: Muss man eine Reihenfolge für das Anstecken der Lipos (zuerst Balancer, dann Ladekabel oder umgek) einhalten (Ladegarät ist natürlich noch nicht gestartet).
          Danke für eure Tipps und ja: Ihr dürft lachen, ich hab echt so keine Ahnung von diesen Dingen...
          ..tschuldigen, darf ich meine Frag noch einmal stellen, möcht keinen eigenen Fred dafür eröffnen, Danke!!

          Kommentar

          • tasse
            Senior Member
            • 12.09.2011
            • 6061
            • Tassilo

            #35
            AW: IMAX B6 für kleine LiPos ungeeignet?

            Zitat von Codon2006 Beitrag anzeigen
            Bei mitgelieferten Ladegeräten werden die Lipos nur an einem Balancer-Ausgang geladen. Ginge das am B6 auch, oder muss dort das Ladekabel zusätzlich verwendet werden.
            Du benötigst immer ein Ladekabel.
            Zitat von Codon2006 Beitrag anzeigen
            Und noch ein Frage: Muss man eine Reihenfolge für das Anstecken der Lipos (zuerst Balancer, dann Ladekabel oder umgek) einhalten (Ladegarät ist natürlich noch nicht gestartet).
            Nein, das ist egal. Solange alles dran ist, was dran gehört.
            "Verdammt! Alle auÃ?er mir haben sich verirrt .... " (c) Indiana Jones

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            • schubsi
              Member
              • 06.01.2011
              • 822
              • Martin
              • BER ... ein RIESEN-Flugfeld ganz für mich alleine <prust>

              #36
              AW: IMAX B6 für kleine LiPos ungeeignet?

              Zitat von tasse Beitrag anzeigen
              Schwachsinn. Die Anzeige stellt einfach nur eine Nachkommastelle dar. Das B6 lädt die kleinen Akkus absolut problemlos.
              Ich gebe zu, ich schere die meisten B6-Lader (egal welchen Fabrikats) über einen Kamm. Die Diskussion über die "gefakten B6" habe ich auf verschiedenen Plattformen verfolgt und mir insofern eine eigene Meinung gebildet, dass verschiedene Produktionsserien mit Bauteilen zu hoher Toleranz (m. W. SMD-Widerstände) bestückt wurden, was nicht unbedingt der Messgenauigkeit förderlich ist, ums vorsichtig auszudrücken.

              Meine Gegenargumentation - wobei ich das Statement "Schwachsinn" schon ziemlich schwergewichtig finde, während es sich ja auf die mutmaßliche Nichteignung eines typischen "B6-Laders" für 300er mCPX-Akkus bezog - baut darauf auf, dass ich für die wirklich kleinen Lipos (~150er) meines mSR und mSRX eine ordentliche und grundsolide Lademöglichkeit suchte und bei dieser Gelegenheit ein Robbe B6EQ-BID erwarb (was vielleicht auch ein Fehler war).

              Ich wurde insofern enttäuscht, dass ich mit diesem "B6-Lader" die kleinen Dinger eben nicht wirklich richtig voll bekomme. Meine Reklamation bei der Robbe-Technikabteilung würde geprüft, jedoch wurde das Ladegerät als voll funktionstüchtig bezeichnet. Nun denke ich nicht, dass es sich um ein umgelabeltes Fake-B6 handelt, sondern dass es eben unter derselben Nichteigenung für kleine Lipos leidet wie alle anderen B6-Clones, egal ob billig, preiswert oder richtig übelst-teuer.

              Knackpunkte:
              1. Die Grenzwerte sind bei diesem Robbe festgenagelt: 4.19V für die Umschaltung von CC auf CV. Nach Abschalten des Ladestroms wird eine max. Leerlaufspannung von 4.170V angezeigt. RICHTIG VOLLE (kleine) Lipos zeigt das Gerät mit 4.205V an.

              2. Die kleinste Ladestromstärke beträgt 100mA. Beim Stepdown kann der Ladestrom in 1mA-Schritten reduziert werden, das ist sehr ordentlich, aber weniger als 100 mA geht eben nicht (steht ja auch so im Handbuch).

              Folgende Szenarien habe ich durchgespielt:

              A.

              Ein mittelmäßiger NanoTech, 160er, 25~40C, wurde als 200er Lipo deklariert, der mit 0.1A geladen werden sollte. Insgesamt wurden 240 mAh vom Lader in Richtung Akku verfrachtet. Der Lader brach bei 240 mAh ab, offensichtlich weil die Kapazität des Akku um 20% überschritten wurde. Die Leerlaufspannung wurde danach mit 4.05V angezeigt.
              Ladezeit: 2:34:38
              gel. Strommenge: 240mAh

              Laden mit 0.1A.jpg

              B.

              Wollte diesen Akku voll machen, also ein weiterer Ladevorgang gleich hinterher, diesmal als 300er Akku, aber Ladstrom mit 0.1A. Wieder kein Stepdown, sondern Ende des Ladevorgangs bei Erreichen von 4.17V. Warum? Keine Ahnung...
              Ladezeit: 15:34
              gel. Strommenge: 26mAh

              Nachladen mit 0.1A.jpg

              C.

              Entladung mit 1A, der Akku müsste ja jetzt vor Energie strotzen, addiert (240 + 26 mAh) immerhin 266 mAh über nen hässlich langen Zeitraum von insgesamt 2:50:12
              entnehmbare Strommenge: ernüchternde 127 mAh !!!
              dargestellt als orange Linie

              Entladen Vergleich.jpg

              D.

              Neuer Versuch: Lipo als 300 mAh eingestellt, Ladestrom 0.3A, diesmal wurde nach Erreichen von 4.19V auf CV umgeschaltet und ein Stepdown bis 0.100A durchgeführt. Diesmal wurde eine deutlich praxistauglichere Ladezeit erreicht. Schaut sehr vielversprechend aus!
              Ladezeit: 37:45
              gel. Strommenge: 161mAh

              Laden als 300 mit 0.3A.jpg

              E.

              Entladung im B6 mit 1A --> Enttäuschung! Wo sind die restlichen mAh geblieben, die in den Lipo reingedrückt wurden*
              Entnehmbare Strommenge: ernüchternde 130 mAh !!!
              dargestellt als blaue Linie

              Entladen Vergleich.jpg

              F.

              Ladung des selbigen Akku im Revolectrix Cellpro Multi4s als Einzelzelle. Dieser Lader lässt eine Vielzahl an Parameteränderungen zu, z. B. Ladespannung 4.215V, Ladestrom anfangs 450mA (also knapp 3C), Ladestrom bis zu einem 10tel C, das wäre bei nem 160er 16mA. Tatsächlich überwacht der Lader aber, ob vom Akku noch was abgenommen wird, und terminiert dann den Vorgang, allerspätestens bei Erreichen eine selbst definierten Timeouts. Beim Ladevorgang wurde bei Erreichen von 25 mA gestoppt.
              Ladezeit: 30:57
              gel. Strommenge: 142mAh

              Protokoll CP4.JPG

              G.

              Entladung im B6 wieder mit 1A.
              Wir nähern uns in kleinen Schritten einem brauchbaren Ergebnis... 142 rein, 139 raus, das passt schon besser (weniger Verlust).
              Entnehmbare Strommenge: 139 mAh,
              dargestellt als grüne Linie

              Entladen Vergleich.jpg

              H.

              Ladung im 4fach Celectra
              Ladezeit: nicht gestoppt, Timer vergessen, sorry, gefühlte 35 Min.
              gel. Strommenge: Lässt sich b3im 4fach leider nicht protokollieren...

              I.

              Entladung im B6 mit 1A.
              Das heftige Absacken der Spannung gleich zu Beginn ist eigentlich typisch für meine Nanos, die schon "ein paar Kilometer" runter haben...
              Entnehmbare Strommenge: 143 mAh
              dargestellt als rote Linie

              Entladen Vergleich.jpg

              Das ist wohl gemerkt ein und der selbe Akku, ca. 1 Jahr alt, ca. 40 Entladezyklen, der anfangs (Test A) soooo schlechte Werte lieferte. Auch wenn der Akku schon ganz schön schlapp ist (Verschleiß), zeigt er deutliche Unterschiede bei verschiedenen Ladetechniken auf.

              Schließlich komme ich nach meinen früheren und heutigen Erkennisse zu dem Schluss, dass die Verwendung eines geeigneten Laders durchaus mehr Freude beim Verfliegen der beim Laden verbrauchten Energie bereiten kann. Das B6 von Robbe zählt wohl weniger zu den geeigneten. Ich mag allerdings auch nicht wirklich noch weitere Geräte kaufen, um dann evtl. ähnliche schlechte Ergebnisse zu erzielen.

              @tasse
              Das folgende ist bitte nicht als Angriff oder böse Kritik zu verstehen!!!

              Mein Fazit:
              Die Annahme, ein typischer B6-Lader wäre für die kleinen Lipos nicht so wirklich sehr gut geeignet, ist eher weniger "schwachsinng". Laden kann man die damit, die Ergebnisse mögen aber doch vielleicht suboptimal ausfallen...

              Die Differenz zwischen dem schlechtesten Ergebnis (127 mAh) und dem besten (143 mAh) sind immerhin stolze ~12%. Das mag sich bei der gesamt möglichen Flugzeit im Microheli nicht so sehr stark auswirken (ca. 30 Sek), führt aber in den ersten Flugminuten zu einer höheren Spannungslage (extremster Wert: 3.55V vs. 3.35V) und einem subjektiv spürbaren besseren Leistungsverhalten unter Last ("mehr Druck" bei Pitchstößen).

              Noch einige Anmerkungen:

              Zitat von Hobbit Beitrag anzeigen
              Ist es wirklich schädlich für die Lipos, wenn sie nicht komplett bis zur Ladeschlussspannung geladen werden?
              Auf gar keinen Fall, nur hat man bei nicht vollständiger Ladung deutlich weniger Spass, weil weniger "Saft" zur Verfügung steht (Effekt: "Die haben keinen Druck").

              Wirklich schädlich ist die Entladung im Heli bis zum Zusammenbrechen (Low-Voltage-Cutoff bei den kleinen Blades bzw. Unterschreiten der schon kritischen 3.0V-Grenze).

              Zitat von Taumel S. Beitrag anzeigen
              Aber wie kommt es, dass die Software zu 100% gleich aussieht (also die Menüs), wenn die Chinesen alles neu programmiert haben? Glaub ich fast nicht...
              Ich denke, die haben die Software auch kopiert.
              Das denke ich auch

              Ein Screenshot fehlt noch, den muss ich leider in einen 2. Post einhängen.
              Zuletzt geändert von schubsi; 14.01.2012, 19:59.
              -==[Schubsi]==-[CENTER]...der mit dem mSR tanzt!
              mSR â?¢ mSRX â?¢ 120SR â?¢ nanoCPX â?¢ DX6i â?¢ Helix 4.1[/CENTER]

              Kommentar

              • schubsi
                Member
                • 06.01.2011
                • 822
                • Martin
                • BER ... ein RIESEN-Flugfeld ganz für mich alleine <prust>

                #37
                AW: IMAX B6 für kleine LiPos ungeeignet?

                Nachtrag zum Szenario F:

                Bei der Darstellung der V- und A-Kurve musste ich mit einem Grafikprogramm tricksen, da das grafische Auswerteprogramm nicht beide Kurven gleichzeitig anzeigen kann.

                Nachfolgend ein Screenshot:

                Screenshot Cellpro.JPG

                Die Ladeendspannung lag kurz nach dem Laden bei 4.213V, mehr geht dann wohl wirklich nicht mehr

                Guten Flug!
                -==[Schubsi]==-[CENTER]...der mit dem mSR tanzt!
                mSR â?¢ mSRX â?¢ 120SR â?¢ nanoCPX â?¢ DX6i â?¢ Helix 4.1[/CENTER]

                Kommentar

                • tasse
                  Senior Member
                  • 12.09.2011
                  • 6061
                  • Tassilo

                  #38
                  AW: IMAX B6 für kleine LiPos ungeeignet?

                  Also ich sehe vor Allem, dass ich in diesem Thread bisher der einzige bin, der Erfahrungen mit beiden B6 Ladern (Original und Fake) gemacht hat. Ich hatte ja bereits bereits geschrieben, dass das Plagiat auch mit 6S Akkus Probleme hat, während das Original auch meine Mini-Nanotechs für den mCPX problemlos voll lädt.

                  Was immer hier jetzt an absolut rein theoretischen Gründen aufgetischt wird, warum auch das Originale B6, oder welches Ladegerät auch immer, trotzdem nicht funktionieren kann, wäre damit eigentlich wiederlegt. Ich hab gesagt, was ich reproduzierbar erfahren habe. Wer daraus Nutzen ziehen will, kann sich viel Sumpftaucherei sparen. Wer das nicht will, dem bleibt das auch unbenommen.

                  Das ist die eine Sache. Eine andere ist der Kapazitätsunterschied an sich, der zwischen 4,196 (die Spannung, die meine Akkus ja mindestens haben müssen um bei zwei Nachkommastellen 4,20V anzugeben) und 4,213 Volt liegt. Bereits ein Schlenker auf den die Servos wegen der FBL Elektronik reagieren, egalisiert diesen. Das kann man in jedem Flightlog sehen.

                  Zitat von schubsi Beitrag anzeigen
                  Auf gar keinen Fall, nur hat man bei nicht vollständiger Ladung deutlich weniger Spass, weil weniger "Saft" zur Verfügung steht (Effekt: "Die haben keinen Druck").
                  <- Aber sicher nicht, wenn der Akku 4.19V hatte.
                  "Verdammt! Alle auÃ?er mir haben sich verirrt .... " (c) Indiana Jones

                  Kommentar

                  • Taumel S.
                    Senior Member
                    • 31.12.2008
                    • 26320
                    • Helfried
                    • Ã?sterreich

                    #39
                    AW: IMAX B6 für kleine LiPos ungeeignet?

                    Wer daraus Nutzen ziehen will, kann sich viel Sumpftaucherei sparen
                    Die Diagramme und Diskussionen zeigen doch sehr gut, warum man einen Akku nicht vernünftig vollladen kann, wenn der Ladestrom sich in der CV-Ladephase nicht vernünftig in Relation zur Akkugröße runterregeln lässt. Also zum Beispiel 100mA Mindestladestrom machen bei einem 200mAh-Akku keinen Sinn, da der Ladevorgang zu früh abgeschaltet werden muss, damit der Akku nicht in den ßberspannungsbereich gerät.

                    Kommentar

                    • higginsd
                      higginsd

                      #40
                      AW: IMAX B6 für kleine LiPos ungeeignet?

                      Da hat der Taumel absolut Recht! Und bis zum Beweis, daß ein Original B6 in der CV-Phase den Ladestrom auch weiter runter regeln kann - unter die 100mA, ähnlich wie dieses Revolectrix aus Schubsi's Bericht - bleibt es für mich ein Faktum, daß der B6 die kleinen Lipos nicht richtig voll macht: entweder ist zu wenig Kapazität reingeladen worden oder die Lipos werden gnadenlos überladen.

                      Und wenn Tasse da etwas anderes meint, dann ist das - sorry - seinem subjektiven Empfinden zuzuschreiben und mag für ihn ausreichend sein - ich möchte jedoch, daß der Lader meine Lipos richtig voll macht. Rein subjektiv.

                      Gruß
                      Dirk

                      Kommentar

                      • tasse
                        Senior Member
                        • 12.09.2011
                        • 6061
                        • Tassilo

                        #41
                        AW: IMAX B6 für kleine LiPos ungeeignet?

                        Sicher.
                        "Verdammt! Alle auÃ?er mir haben sich verirrt .... " (c) Indiana Jones

                        Kommentar

                        • schubsi
                          Member
                          • 06.01.2011
                          • 822
                          • Martin
                          • BER ... ein RIESEN-Flugfeld ganz für mich alleine &lt;prust&gt;

                          #42
                          AW: IMAX B6 für kleine LiPos ungeeignet?

                          Zitat von tasse Beitrag anzeigen
                          dass ich in diesem Thread bisher der einzige bin, der Erfahrungen mit beiden B6 Ladern (Original und Fake) gemacht hat
                          Das weckt in mir die Lust, mir doch noch mal ein echtes, originales B6 zu kaufen...
                          Woran erkennt man diese, ausschließlich am Holo-Aufkleber? Am Preis? An der Bezugsquelle?

                          Mein Problem ist nur: Seit ich das CellPro besitze, brauche ich eigentlich kein anderes Ladegerät mehr, da das Cellpro nicht nur relativ offen programmierbar ist, sondern sich sogar vom PC aus steuern lässt (sehr genial). Vielleicht habe ich mit dem Robbe B6 auch wirklich "in die Schüssel gegriffen", das hätte ich beim Anschaffungspreis von 119,- Teuro für das Rund-Um-Glücklich-Köfferchen nicht vermutet (wollte ursprünglich so ein 26-Euro-Dingens aus der Bucht erwerben).

                          Schade ist auch, dass es der Fa. Robbe nicht möglich ist, Eckdaten in der Firmware zu ändern, auch nicht auf speziellen Wunsch hin. Ich hatte mir damals extra einen 1100er 1S-Akku gekauft und mit diesem getestet, auch hier lag die Endspannung NACH dem Laden bei 4.17V, die Leistung überzeugte aber (Input/Output). Die "niedrige" Spannung (4.17V) begründete man bei Robbe, mit den Lipos möglichst schonend umgehen zu wollen. Die letzten 4-6% der Gesamtladung wären sowieso am zeitraubendsten (da haben sie recht!) und würden sich im Einsatzbetrieb im unteren einstelligen Prozentbereich so gut wie gar nicht bemerkbar machen (da stimme ich grundsätzlich zu).

                          Auch wäre noch mal eine Variante, einen von diesen 300er Nanos ins Geschirr zu spannen und zu schauen, was die so bringen. Ja, das werd ich mal machen, weil deutlich günstiger

                          Zitat von schubsi
                          Auf gar keinen Fall, nur hat man bei nicht vollständiger Ladung deutlich weniger Spass, weil weniger "Saft" zur Verfügung steht (Effekt: "Die haben keinen Druck").
                          <- Aber sicher nicht, wenn der Akku 4.19V hatte.
                          Einigen wir uns darauf "wenn der Akku richtig voll war"?

                          Ich hatte schon Akkus in der Hand, die eine gute Leerlaufspannung zeigten, nach 30 Sekunden aber trotzdem leer waren, ohne dass andere verzerrende Faktoren im Spiel waren.

                          Wann ist ein Lipo "richtig voll"?

                          Wenn er bei den Ladestößen (CV) weniger als 10% seiner nominellen Kapazität aufnimmt. Die Leerlaufspannung ist ein Indiz für den Ladezustand eines Lipo (Indiz = Hinweis), aber keine echte Füllstandsanzeige.

                          Wo ich das her habe? ELV hat einen Lipolader-Bausatz im Angebot, hierzu gab es einen Artikel, der bis vor ca. 1/2 Jahr noch frei abrufbar war, jetzt ist er leider kostenpflichtig. Wer das also nachlesen möchte...

                          Ein beispielhafter Lipo 300 mAh wird im CC-Mode geladen bis die max. Spannung von 4.20V erreicht wird. Da kommt jetzt die erste Hürde, dass die "Fake-B6" eine mehr oder weniger ausgeprägte Schwäche beim Messen haben können. Im CV-Mode wird dann die Spannung gehalten und die Stromstärke schrittweise reduziert. Hier kommt wieder ein potentieller Messfehler ins Spiel: Die Menge des geladenen Stroms. Oder wird gar nicht die Strommenge gemessen, sondern lediglich geprüft, ob die Spannung zwischen den Ladestößen absackt? Aufgrund welcher Messergebnisse reduziert das B6 dann die Stromstärke beim Stepdown? Oder ist das vielleicht eine fest einprogrammierte Prozedur, die aufgrund von Erfahrungswerten entwickelt wurde?

                          Dieser Stepdown bis weit unterhalb von 100 mA ist insofern umstritten, dass der Ladevorgang tw. extrem in die Länge gezogen wird. Selbst Revolectrix empfiehlt (das gibt die Firmware auch her), sich akustisch über den Ladezustand z. B. 90% (ist einstellbar) informieren zu lassen und den Ladeprozess abzubrechen. Die letzten Prozentpünktchen bringens einfach nicht in Bezug auf Aufwand und Ergebnis, das habe ich schon an vielen Stellen nachlesen können und sehe das auch ein.

                          Gerade bei den ganz kleinen Lipos zeigen meine Erfahrungen jedoch, dass das frühzeitige Erreichen der 0.1A-Grenze für einen vorzeitigen (!) Abbruch des Ladevorgangs sorgt. Was ich auch so enttäuschend fand, dass das B6 die Ladung im Schongang mit 0.1A quasi ad absurdum geführt hat: Ewige Ladezeit, übermäßig "verheizte" Energie, schlechtes Gesamtergebnis. Da hab ich dann Schwierigkeiten, die "1C-Verfechter" zu verstehen...

                          @tasse
                          Hast du selbst schonmal (protokollierte?) Vergleiche angestellt, also Ladung einer Zelle und anschließend Entladung, um mal zu sehen, was rein geht und was rauskommt? Würde mich wirklich ernsthaft interessieren...

                          Zitat von tasse Beitrag anzeigen
                          der Kapazitätsunterschied an sich, der zwischen 4,196 (die Spannung, die meine Akkus ja mindestens haben müssen um bei zwei Nachkommastellen 4,20V anzugeben) und 4,213 Volt liegt.
                          Ne, das ist ein Missverständnis: Wenn das Robbe fertig ist, liegt die unbelastete (!) Leerlaufspannung bei 4.17V, wenn ich zur Messung meinen mobilen Lipochecker, der den Akku ein ganz klein wenig belastet, verwende, liegt die angezeigte Spannung bei 4.14-4.16V. Ein ziemlich eindeutiger Hinweis, dass der Lipo nicht wirklich voll ist.

                          Ich wusste nicht, dass die Spannung als bedeutsames Argument benötigt wird, dann hätte ich die Werte mit protokolliert und aufgeliefert. Viel interessanter fand ich das Ergebnis (was geht rein, was kommt raus).

                          Zitat von tasse Beitrag anzeigen
                          Wer daraus Nutzen ziehen will, kann sich viel Sumpftaucherei sparen.
                          Das tue ich gerne, bin immer wieder offen für gute Gegenargumente... Wenn ich mich recht erinnere, kaufte der TE auch kein "echtes B6", sondern ein "gelabeltes". Macht man nun als Käufer irgendwas falsch, wenn man ein Gerät erwirbt, wo nicht "original IMAX" drauf steht, sondern Myst*ry, Dym*nd, T*rnigy, R*bbe, C*nrad, V*ltcraft, Gr*upner oder was-auch-immer? Sind die nicht auch alle Made in China? Wenn ich noch weiter in der Erinnerung grabe, stoße ich auf verschwommene Erinnerungen, dass das "original IMAX B6" auch nur ein Clone des legendären (?) Bantam Ladegeräts sein soll (beachte den Konjunktiv!), oder wars doch andersRUM
                          -==[Schubsi]==-[CENTER]...der mit dem mSR tanzt!
                          mSR â?¢ mSRX â?¢ 120SR â?¢ nanoCPX â?¢ DX6i â?¢ Helix 4.1[/CENTER]

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                          • THM
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                            Senior Member
                            • 24.01.2011
                            • 2709
                            • Thomas
                            • MFG Niederdorfelden

                            #43
                            AW: IMAX B6 für kleine LiPos ungeeignet?

                            Also ich habe gerade mal bei meinem D*mond Espert Power (weiß jetzt nicht ob das original Imax ist, auf jeden fall ist es ein Imax B6 Ultimate) nen auf lagerspannung geladenen Rockamp 6S 2600mah 60C Akku gemessen. Ergebnis nach 1 Tag "rumliegezeit"
                            Zelle 1: 3,789V
                            Zelle 2: 3,78V
                            Zelle 3: 3,79V
                            Zelle 4: 3,79V
                            Zelle 5: 3,78V
                            Zelle 6: 3,8V

                            Ich denke ein spannungsdrift von 0,2 Volt ist noch in Ordnung, euer "problem"hat mir wirklich sorgen bereitet, aber wenn mir jetzt keiner sagt, dass das absolut fatale Werte sind, bin ich beruhigt

                            Gruß Thomas
                            Gaui X5 Lite FES

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                              Senior Member
                              • 24.01.2011
                              • 2709
                              • Thomas
                              • MFG Niederdorfelden

                              #44
                              AW: IMAX B6 für kleine LiPos ungeeignet?

                              uuupsi, da ist mir wohl ein kleiner Fehler unterlaufen: Ich meinte natürlich 0,02V. 0,2V wäre sehr viel.

                              Gruß Thomas
                              Gaui X5 Lite FES

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                              • Taumel S.
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                                • 31.12.2008
                                • 26320
                                • Helfried
                                • Ã?sterreich

                                #45
                                AW: IMAX B6 für kleine LiPos ungeeignet?

                                Zitat von schubsi Beitrag anzeigen
                                Sind die nicht auch alle Made in China?
                                Schon, aber jeder Clone, ja sogar jedes Einzelexemplar, verwendet eine andere Präzision an "Messwiderständen". Diese sind aber enorm wichtig, und deshalb laden manche B6 einzelne Zellen bis auf 4,28 Volt und mehr rauf, andere Zellen wiederum nur auf 4,16 Volt und so. Angezeigt wird natürlich immer 4,20 Volt.

                                Dass solche messbedingten Akkudrifts nicht gut gehen können, ist klar. Viele Anfänger schieben dann Probleme auf die Akkus, statt auf den Lader.

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