Vorausgesetzt:
- Rotorwelle hat kein Schlag___________: neu
- Blattlagerwelle hat kein Schlag_______: neu
- Blätter u. Paddel sind gewuchtet______: OK
- Blätter aerodynamisch O.K.___________: 4 Sätze probiert
- Heckrotor gewuchtet________________: OK
- Motor läuft nicht total überfettet______: OK
es ist natürlich möglich, daß das die Ursache ist, aber der Heli hat ja vorher ca. 8 Stunden einwandfrei mit denselben Buchsen geflogen.
Bezüglich der Fragen oben, der Heli hat ja so keinerlei sichbare Vibrationen.
kommt das Schütteln vielleicht vom Hauptgetriebestrang? Oder is vielleicht irgendwas am Heck krumm (Starrantrieb, Lagerung Heckrotor kaputt). Es kann eigentlich nur irgend so ein kleiner Fehler sein.
Was noch sein könnte:
Am Rotorkopf sitzen doch die zwei großköpfigen Schlitzschrauben, die die Lager für den Excenter halten. Sind die fest genug.
Noch eine weitere Möglichkeit ist die Verschraubung vom Motor. Ist da alles fest.
´schütteln´ ist das falsche Wort, es ist so ein eiern, oder kreis-walken des Helis unterhalb des Rotors, mit einer Amplitude von ca. 1,5cm am Landegestell. Es gibt keinerlei herkömmliche, sichtbare Vibrationen.
Ich habe diese Sachen gerade nochmal kontrolliert :
- das Hauptgetriebe läuft sehr sauber und leicht
- der Heckrotor mit Antrieb läuft ebenfalls gut
- die beiden Schlitzschrauben am Kopf sind ebenfalls fest
- die komplette Motorhalterung sitzt bombenfest
ich habe den Kopf jetzt deutlich härter gemacht (wie Du und Albert es geraten habt), mit einer 0,5 mm + einer 0,1 mm U-Scheibe. Dabei habe ich die Lager in den Blattgriffen nochmals kontrolliert und festgestellt, daß 2 Lager sehr rau liefen. Eines das ich vor 4 Wochen erneuert habe und eines das vor 4 Wochen noch einwandfrei lief. Da ich keine neuen Lager zur Hand hatte, habe ich alles so wieder zusammengeschraubt.
Beim Probeflug war das Eiern dann fast weg, nur ab und zu war noch ganz leicht zu erkennen. Nun ist mir aber ein anderes Phänomen aufgefallen und zwar wenn ich beim Schweben einen leichten, schnellen Nickimpuls gebe, federt der Heli ca. 3 mal nach. Das Heckrohr bewegt sich dabei ca. 10 cm auf und ab (beim zweiten und dritten mal entsprechend weniger). Der Steuerknüppel steht dabei still, schwingt also nicht um seinen Neutralpunkt.
Schon komisch.
Ich werde jetzt alle Lager und Drucklager in den Haupt - und Heckrotorblattgriffen erneuern. Beim Schreiben dieser Zeilen klingelt der UPS-Mann und bringt die Sendung mit den neuen Lagern.
Da kann ich ja jetzt erstmal schrauben gehen.
nachdems scheinbar nach so vielen versuchen noch immer nicht geklappt hat deinen eienden mille unter kontrolle zu bringen versuch doch mal deine dämpfergummis mit reichlich silikon-öl einzusetzten.darauf achten dass sie rundherum schöl ölig sind.bei mir hats mal geholfen und auf jeden fall schadets nicht.
das "Nick-Federn" tritt nur in einem bestimmten Drehzahlbereich auf. Wie meks sagte, mal mit Silikonöl die Gummis einsetzen. GGf. die Drehzahl leicht verändern (+/- 50upm) bringt wahre Wunder.
Hallo Ralf,
ich bin nach wie vor der Meinung das die Ursache im Aufhängebereich der Blattlagerwelle zu suchen ist.
Man kann: 1. Einen Kopf absolut starr machen, das
funktioniert. Das System wird nur empfindlich.
2. Eine Kopf ungedämpft frei schlagen lassen,
funktioniert. Genügt aber den meisten
fliegerichen Ansprüchen nicht.
3. Einen Kopf auf Schlagen dämpfen, ist die
gebräuchlichste Art.
Nun kann man einen Kopf schwach oder stark dämpfen, meistens durch O-Ringe die entweder hart oder weich sind
oder aber durch mehrere O-Ringe nebeneinander.
Aber keinesfalls darf die Blattlagerwelle durch eine zu
schwache Dämpfung innerhalb der Nabe mechanisch anschlagen.
Entweder bohrst Du nun die Alubuchesen bis zu ca. 12 mm
auf ( Auf die dortige Nute brauchst Du keine Rücksicht nehmen, sie ist überflüssig ) oder Du beschaffst Dir Buchsen
die drei O-Ringe aufnehmen können und Du machst damit die Dämpfung so hart das die Welle nicht mehr anschlagen kann.
Die O-Ringe werden mit zunehmender Betriebszeit weicher und es ist durchaus möglich das diese Erscheinung erst später
auffällig wird.
So nun versuch es oder lass es bleiben.
Gruss Günter
danke für eure Antworten.
@meks : die Gummis setze ich immer mit etwas Fett ein und Albert hatte sie beim Pöting-Cup mit reichlich Fett eingesetzt, also daran liegt es nicht.
@Christian : das Nachfedern ist bei mir drehzahlunabhängig und funktioniert bei allen Drehzahlen ziemlich gleich ´gut´.
Vielleicht ist die jetzt sehr harte Dämpfung schuld.
@Günter : es leuchtet mir durchaus ein was Du meinst, aber ich habe die Blattlagerwelle sehr genau auf Spuren einer Berührung mit den Buchsen untersucht und nicht den kleinsten Anhaltspunkt gefunden. So hart wie der Kopf gedämpft ist mit den 2 O-Ringen pro Seite, ist eine Berührung der Blattlagerwelle mit den Buchsen fast auszuschliessen.
Aber ich behalte das auf jeden Fall im Auge wenn ich den Kopf nach dem Lagerwechsel wieder weicher mache - hoffe das geht dann ohne eiern. Die Welle habe ich mit feinem Schmirgel abgezogen, sodaß jeder Kontakt sichtbar bleibt.
Die Bohrung in den Buchsen ist wie Du gesagt hast 9,5 mm groß.
War der Kopf den Du aufgebohrt hast mit einem oder mit zwei O-Ringen je Seite gedämpft ?
Ralf,
besagter Kopf hat Alubuchsen die nur einen O-Ring aufnehmen
können, ich verstehe auch nicht, wie ihr mit der Anzahl der
O-Ringe manipuliert.
Es geht entweder einer,zwei oder drei rein aber nicht, wahlweise es sei denn es werden Distanzbuchsen in die Leerräume gesetzt. (Der grösseren Buchse natürlich)
Neuerdings wird von Robbe auch eine Kugelgelenklagerung als
definiertes zentrales Schlaggelenk angeboten.
Das ist technisch elegant aber meiner Meinung nach nicht erforderlich.
Auf den Heli, der mit besagtem Kopf Probleme bereitete, wurde
übrigens ein ganz simpler Rotorkopf von Vario mit einem Ring
und keinem zentralen Schlaggelenk montiert und siehe da,
es funktioniert einwandfrei.
Günter
es manipuliert niemand an der Anzahl der O-Ringe. Es ist vielmehr so, daß der Millennium 1 und die Futura-Modelle jeweils nur einen O-Ring je Seite hatten. Beim Millennium 2 und bei der Futura-Nova wurden dann von Robbe-Schlüter Alubuchsen eingesetzt, die 2 O-Ringe je Seite aufnehmen können um eine noch exaktere Steuerfolgsamkeit zu erzielen.
@Stefan : Auch ich bin mir der Kompetenz von Günter bewußt.
Ralf,
Danke, ich fühle mich geehrt, was möchtest Du denn trinken.
Spass beiseite, ich bin auch nicht der Helipapst, besitze
aber eine 30jährige Erfahrung die ich mir mühsam mit vielen
Nackenschlägen aufgebaut habe.
Dein Problem mit dem Kopf ist wenn ich es richtg erkannt
habe auch in der Grossfliegerei als sogenantes
"Mastbumping" gefürchtet und tritt dort bei Zweiblattköpfen
auf.
Jetzt liegt es an Dir.
Gruss Günter
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