Für diejenige Piloten die Jeti nutzen, wäre doch die LUA-App auf GPS-Basis von MHSFA interessant.
Diese wertet eine vorab ausgewählte Messtreckenlänge im Flug aus:
Aufgrund des Standortes des Piloten wird jeweils z.B.: 100m vor und nach dem Pilotenstandort die Geschwindigkeitsmessung / Aufzeichnung aktiviert, bzw, beendet.
Dabei bekommt man eine Ansage wann man "im Kurs" ist, und wann dieser Endet.
Anschließend kann man die Geschwindigkeit der einzelnen Durchflüge am Display auswerten.
Es fallen quasi die ganzen "unschönen" Meßfehler" raus, die z.B: durch Sturzflug entstehen. Bei längerer Anflugstrecke wird dabei noch -genauer- gemessen.
Leider ist die MHSFA-Seite down, aber die App hab ich noch...

Evtl. finde ich noch Beispielfotos vom Sender...
Wie auch immer, eine GPS-Messung ist für das persönliche Ego eine schöne Sache, ich kenne das.

Aber, entschieden wird es am tatsächlichen Wettkampf!
Da entscheidet sich wie gut man trainiert hat, ob man mit Nervosität gut umgehen kannt, ob man gleichbleibende, reproduzierbare Leistung abrufen kann, ob die Maschine zuverlässig läuft ohne daß was aufgibt, auch wenn man versucht eine Schippe draufzulegen. Wie sind die Windverhältnisse (wie nutze ich Gegenwind zu meinem Vorteil)...
Im Grunde entscheidet nicht ein GPS-Wert.
Entscheidend ist, das Optimum aus dem Heli herauszuholen: wie hoch ist die Amperezahl, wie hoch die Reglertemperatur, wieviele Durchflüge gehen eigentlich bevor der Akku dem Tode nahe ist, wie siehts mit der PWM aus und der damit verbundenen konstanten Drehzahl?
Denn wenn die Drehzahl einbricht wird eine Heli schnell nervös und unberechenbar.
Wieviel Grad Pitch anliegen ist eigentlich völlig wurscht. Das NEO. z.B.: reduziert selbstständig das Pitch gehen aufbäumen. Das kann dann im Flug weniger sein als statisch eingestellt.

Die vorher genannten Parameter sind relevant.
Mit 17° hat man einen guten Wert zu beginnen, dann tastet man sich langsam vor. Hat man die Leistungsgrenze des Antriebs erreicht, können ein paar % mehr Pitch alle vorher genannten Werte rasant ansteigen lassen und man kommt schnell in den "roten Bereich".
Hat man diese technische Grenze ausgelotet und jeder Flug "gleicht" dem anderen gehts einfach nicht mehr schneller.
Dann ist Tuning angesagt, aber an dem Punkt muß ich jetzt aufhören zu schreiben...

Schlußendlich, kommt vorbei, meldet euch an bei den "anerkannten" Wettbewerben an und habt Spaß!
Gruß Robert


Kommentar