Pitchbrücke für Heckrotor

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  • Kurt
    Kurt

    #61
    Pitchbrücke für Heckrotor

    Hallo,

    schaut doch bitte nochmal auf die Seite:
    [a href=\"http://www.flyheli.de/propmom.htm\" target=\"_blank\"]http://www.flyheli.de/propmom.htm[/a]
    ich habe unten noch ein paar Gedankenspiele dazugeschrieben und hoffe nicht allzuviel Unsinn verzapft zu haben.

    Unser höchstes Ziel sollte jetzt sein Uwe zu helfen die optimale Konstruktion zu machen, ich denke es ist möglich.

    Die Scheiben alleine helfen leider nur teilweise.
    Wenn einer von Euch auch die Versuche macht, so vergesst nicht nach erfolgter Optimierung mit Scheiben den Heckrotor
    per Hand sehr schnell hin und herzubewegen. Dabei wird deutlich, dass die Verstellkräfte auch bei Optimierung noch sehr merkbar sind, aber eben nur unter Bewegung. Das ist mit der Originalbrücke aber erheblich günstiger.

    viele grüße
    Kurt

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    • bkramer
      bkramer

      #62
      Pitchbrücke für Heckrotor

      Hallo Kurt !

      Habe mir Deine Ergänzungen durchgelesen.

      =] Warum nicht die HeRo Pitchbrücke vom alten TD *

      ... da sind ja auch keine Servos abgeraucht ...

      ...und Bernd Pötting setzt Diese "alte" angeblich sogar aus Sicherheitsgründen für Turbinen ein ...

      Wie auch immer, ich bin der Meinung, dass das mickrige, verspannte Mikado Teil dort nicht am richtigen Platz ist, Das Gewicht von Uwes Teil dürfte aber nach Deinen Erkenntnissen auch nicht "das gelbe vom Ei" sein ...*

      LG

      Bernhard

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      • Andi Gysi
        Andi Gysi

        #63
        Pitchbrücke für Heckrotor

        Hallo,

        die Gedanken auf Kurts Seite sind wirklich interessant - mit Scheiben braucht das Servo weniger Haltekraft, aber mehr Kraft um die Brücke zu bewegen? Muss mal die Nova im Garten festschnallen, jetzt will ichs wirklich wissen

        Interessant finde ich, dass die Plastikbrücke mit Scheiben beinahe genausowenig Kraft braucht wie im Stand...

        Aber weshalb braucht die kugelgelagerte Tuningbrücke im Stand Kraft um sie auszulenken (fast gleich viel die das Plastikteil, welches sich zurückbiegen will)? Bei meiner Nova kann ich die Brücke im Stand in jeder Position loslassen, sie bewegt sich nicht weiter...

        Grüsse,

        Andi

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        • Markus Fiehn
          heli.academy
          • 13.04.2001
          • 3896
          • Markus
          • Obersülzen

          #64
          Pitchbrücke für Heckrotor

          Hallo !


          Ich fliege ja bekanntermaßen keinen NT, aber jetzt muß ich auch mal meinen Senf dazu abgeben:

          Habt Ihr noch nie Jan, Franz oder Ron fliegen sehen? Die schonen die Modelle wirklich nicht und fliegen original. Ich hätte jedenfalls absolutes Vertrauen zu dem Teil, nachdem ich deren Fliegerei gesehen habe.

          Natürlich ist es gut, an Teilen, die verbesserungswürdig sind, rumzuexperimentieren, um sie zu verbessern. Man sollte aber immer beachten, dass unsere Modelle zum FLIEGEN konstruiert sind und nicht zum ABSTßRZEN. Und im Flug halten die Teile ja wohl erwiesenermaßen, wenn sie nicht anderweitig vorgeschädigt sind. Wenn die Teile sich wirklich grundlos in der Luft zerlegen, würde ich mal schaun, ob die Schiebehülse und die Kugellager darin noch leichtgängig sind. Wenn´s da nämlich hakelt, verstehe ich alles ... Diese Last hält das Plastik-Teil bestimmt nicht aus.

          Markus

          Kommentar

          • Wolfgang_67
            Member
            • 07.06.2002
            • 910
            • Wolfgang

            #65
            Pitchbrücke für Heckrotor

            Hallo,

            ich bin auch der Meinung, man sollte die vom Hersteller empfohlenen Komponenten einsetzten.
            Nur wenns sich wirklich nicht vermeiden lässt, muss man halt auf anderen Lösungen zurückgreifen.

            Aber die eigentliche Problematik mit der Kunststoffbrücke liegt ja nicht im brechen während dem Fluge, sondern die Heckservos rauchen vermutlich aufgrund von hohen Stellkräften ab. Wenn mir in einer Saison 3 Servos abrauchen dann ist natürlich Ursachenforschung angesagt.
            Ich selber fliege die orginal Brücke ohne Probleme.

            Das mit den Scheiben ist ein Ansatz. Ich für meinen Teil denke jedoch da gehts noch weiter. Mit montierten Heckblättern erhöhe ich die Kreiselwirkung. Wie siehts dann aus? Die nächste Frage wäre, der Unterschied von am Boden
            gemessen und im Fluge. Würde ich den Test mit der Bohrmaschine am Boden und Heckblättern machen, hätte ich einen Heckrotor, der bei Anschlag ständig auf Vollast läuft, weil sich das Heck nicht wegdrehen kann. Man weis auch nicht, wie hoch die Belastung des Servos wird, wenn der Motor läuft. Der 401 Gyro ist so hochauflösend, das man am Heli sehen kann, wenn der 91 viertaktet. Das Heck zuckt sichtbar. Bedeutet also der Kreisel ist am technischen Ende, obwohl er 2% in der Empfindlichkeit unter dem Wert ist, wo er aufschwingt.

            Es ist mit Sicherheit der richtige Weg, die Stellkräfte an der Mechanik im Stand zu minimieren, es wird aber nicht das Ende sein.

            Sicherlich gäbe es die Möglichkeit, in der Schubstange
            einen Drucksensor zu implementieren, der die Stellkräfte an eine Telemetriebox übermittelt, die man nach dem Fluge auswerten kann.

            Technisch machbar, jedoch mit riesigem Aufwand an Zeit und Geld, was ich beides nicht habe (he he will ja auch noch fliegen).

            Wäre aber nach meinem Verständniss die genaue Methode.

            Hut ab vor den Leisungen die Kurt mit den Test gebracht hat.
            Wirklich gut. !!!!

            Gruß

            Wolfgang

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            • MichaelK
              MichaelK

              #66
              Pitchbrücke für Heckrotor

              Wolfgang

              Du brauchst keinen Drucksensor. Du kannst einfach den Servo Aufnahmestrom messen, der ist bei grob linear zur Kraftbelastung. Dann kannst du anhand einer einfachen Tabelle auswerten.

              happy landings

              Kommentar

              • Ron Sebastian
                Ron Sebastian

                #67
                Pitchbrücke für Heckrotor


                Hallöle,

                also ich habe gestern noch den NT in die Fräse eingespannt (also dessen HRW). Da die Fräse falschherum dreht hab ich dann noch am Heck die Blatthalter umgedreht. Wenn ich dann bei (laut Drehzahltabelle der Fräße) bei 1500-2000upm angekommen war habe ich mal am Gestänge geschoben. Also mir kam das noch leichtgängig genug vor (vielleicht bin ich ja auch Grobmotoriker?? 8) ). Gegen den Endausschlag ging dann trotz der 1,4KW die Drehzahl etwas runter (ich habe natürlich mit Heckblättern probiert). Zwar hatte der Heckrotor wohl das Bestreben in die Mitte zu laufen, das war jedoch nicht sehr stark. Ach so, ich habe die Originale Steuerbrücke. Das unterlegen von je 2 Normalen unterlagsscheiben brachte bei mir keinen merklichen Erfolg.
                Nun habe ich Stellringe besorgt, von denen jetzt jeweils 2 Auf die Schraube kommen. Da dies eigentlich viel zu viel sein müsste sollte das Heck doch dann rauslaufen, oder* Dann werden diese eben Abgedreht.
                Wäre dann eigentlich da Optimum das das Heck jede angesteuerte Position ohne Kraft am Gestänge hält??
                Macht es einen Unterschied ob das Ganze nun ohne Möglichkeit der Rotation abläuft oder sind meine ganzen Versuche dann beim Richtigen Fliegen (bei welchem das Heck dann auch drehen kann) wieder für den Ar...

                Gruß Ron

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                • Sebastian Zajonz
                  Gast
                  • 27.06.2002
                  • 1550
                  • Sebastian
                  • Ã?hringen - Stuttgart

                  #68
                  Pitchbrücke für Heckrotor

                  Hallo ROn

                  Die kraft müsste immer die selbe sein. Bin mir da sogar 100% sicher da die kraft entweder in eine Drehbewegung oder in einen schub gewandeld wird. Darum wird es auch keine unterschiede im Flug geben.

                  Ob servo kräfte proportional zur Stromaufnahme sind wage ich zu bezweifeln.

                  Kleine anregung Brücke aus dünnen Titan mit zwei aufgeschraubten plastig kugelgelenken ohne irgendwelchen schnickschnac. Ich denke mal das gewicht dürfte etwas über der orginalen liegen bei wesentlich mehr steifheit....
                  Ich fand die ßBrücke des Three Dee 4 immer ausreichend steif und robust also baut doch die in Three Dee NT ein..

                  Gruss Sebastian

                  Kommentar

                  • Rüdiger
                    Member
                    • 07.06.2001
                    • 513
                    • Rüdiger
                    • Karlstein

                    #69
                    Pitchbrücke für Heckrotor

                    Servus Sebastian! ;-)

                    IMHO dürfte da nicht viel Abweichung in der Abhängigkeit zwischen Strom und Servokraft bestehen. Bei guten Servomotoren besteht eine direkte Kopplung zwischen Spannung und Drehzahl bzw. Strom und Drehmoment.

                    hth,

                    rüdiger
                    Du schreibst Akku's, Lipo's und Servo's? Dann nimm Nachhilfe auf http://www.deppenapostroph.de!

                    Kommentar

                    • bkramer
                      bkramer

                      #70
                      Pitchbrücke für Heckrotor

                      Hallo Sebastian !

                      TD Brücke hätte ich auch gerne für NT gehabt.

                      Jan meinte, sie passt nicht ...

                      LG

                      Bernhard

                      Kommentar

                      • Uli Haslinde
                        Uli Haslinde

                        #71
                        Pitchbrücke für Heckrotor

                        ...Der TD hat eine 8mm Heckrotorwelle, deshalb ist die Bohrung der Scheibe zu groß.

                        Kommentar

                        • Jörg-Michael
                          Jörg-Michael

                          #72
                          Pitchbrücke für Heckrotor

                          Hallo,
                          darf ich mal etwas korrigieren bitte.
                          Es ist nicht das Gewicht der Brücke die entscheident ist. Die kann auch aus Alu oder sonstwas sein. Die Verbinder sind der üble Punkt. Je mehr Gewicht an diesem Teil ist desto stärker werden die Kräfte die das Heck in Mittellage halten. Die Originalbrücke hat einen simplen Kugelkopf der nichts wiegt, die Kugel am Halter incl. Schraube auch sehr gering. Praktisch muss man jedes Gramm Gewicht was direkt am Blatthalter als Anlenkung geschraubt wird minimieren. Das geht auch sehr gut aus Kurts Ausführung hervor.
                          Schaut Euch mal um ob die Nova Brücke nicht vielleicht paßt. Oder Genese? Die Dinger haben eine stabile Brücke aus Kunststoff und eine simple Anlenkung aus dem berühmten Kugelkopf. Das wiederum wiegt nix, ergo kaum Kraftaufwand und dabei trotzdem nicht das flexen der original Brücke.
                          Für Ron:
                          Lies Dir mal die Anleitung nochmal durch
                          Da steht das es nicht gut ist die Kraft auf Null zu reduzieren da dadurch das Spiel in der Anlenkung zum Tragen kommt. Das Servo muss jedesmal erst das Spiel kompensieren bevor die Blätter reagieren. Bisher hat sich einen Steuerkraft gegen 200gr. als optimal erwiesen (bischen mehr oder weniger schaden nicht). Auch ein 9253 geht dann
                          richtig gut da es kaum Last hat.
                          Schönes Wochenende wünscht
                          Jörg-Michael

                          Ach Schied,
                          Uli war schneller
                          Ich wuste nicht das die Heckwelle 8mm hat. Da past natürlich nichts von den anderen Helis. Aber vielleicht findet sich jemand der die Idee aufschnappt und verwircklicht?
                          Ich glaub, ich wüst schon jemand :rolleyes:

                          Kommentar

                          • MichaelK
                            MichaelK

                            #73
                            Pitchbrücke für Heckrotor

                            Hallo Sebastian

                            Bei einem Gleichstrom (getrieb-) Motor ist das Abtriebsmoment proportional dem Ankerfluss * dem Wirkungsgrad abzgl. des Reibmomentes, welches aber bei diesen Getriebetypen vernachlässigbar ist.

                            Dies gilt auch für geregelte Coreless Motore in erster Näherung.

                            Winrkungsgrad und Reibmoment sind konstante. Ergo muss die Stromaufnahme dem Kraftmoment folgen. Ist ja eigentlich auch logisch, wo sollte denn sonst die Energie herkommen. Die linarität bis zur Sättigung kannst du einfach mal in einem Tabellenbuch nachsehen. Ausserhalb des Sättigungsbereiches werden diese Typen Motore nicht betrieben.

                            Also-----] Kurt, schmeiss die Telemetrie im Flug an!!


                            happy landings

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                            • Ron Sebastian
                              Ron Sebastian

                              #74
                              Pitchbrücke für Heckrotor


                              Hallo,

                              @Jörg: Wie siehst du das mit dem (evtl. nicht Vorhandenen) Unterschied Freie Beweglichkeit des Hecks][Heck Arretiert?
                              Wenn es nämlich einen Unterschied macht werde ich mich mal nach einem Multimeter umschauen welches Mittel und Höchstwerte speichert (wenns eben nicht zu teuer ist).

                              Eigentlich frage ich mich gerade wieder warum ich mir hier wieder so viel Mühe mache; ?( ?( denn eigentlich funktioniert doch das Originale Optimal.
                              Irgendwie habe ich wohl zuviel Zeit

                              Gruß Ron

                              Kommentar

                              • Albert
                                RC-Heli Team
                                • 17.04.2001
                                • 8599
                                • Albert
                                • MFC Hochstadt

                                #75
                                Pitchbrücke für Heckrotor

                                Hallo Jörg-Michael (und natürlich alle anderen),
                                ich habe momentan mich auch etwas mit dem Millennium-Heckrotor (= Nova) beschäftigt und kann mal was zu deinem "Nichts" des Kugelkopfes sagen: 0,45 gr. wiegt ein Kugelkopf an der Heckbrücke.
                                rechnersich ergibt sich für eine Kugelkopf eine Fliehkraft von ~ 4,2 N (oder 400 gr) bei 8000 U/min. Wenn wir jetzt bei der weiteren Physik bleiben, wird die Hälfte der Fliehkraft ja durch die Brück aufgenommen und die andere Hälfte vergrößert die Steuerkräfte aus der Neutrallage heraus.

                                Ich denke, daß aber ein großer Teil der Stellkräfte von den Heckrotorblättern kommt. Und daher kann ich nur an alle appellieren, getestete und für gut befundene Kombinationen (wie z.B. von Jan an seinem NT mit der orginalen Brücke und den Heckblättern) nicht ohne entsprechendes Hintergrundwissen und Verständnis zu "verschlimmbessern"

                                Albert
                                PS.: die Arbeit mit dem HEck hab ich mir deshalb gemacht, weil in letzter Zeit die speziellen Kugelköpfe am Heck bei robbe viel Spiel haben :rolleyes:
                                Das Leben ist sehr gefährlich. Bis heute hat es keiner überlebt!!

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