Im Flugzeugmodus steuert der Pilot nicht die PWM sondern sagt dem Regler, welche Drehzahl er gern hätte. Der Regler schaut sich seine aktuellen Parameter an und versucht unter Einhaltung aller Sicherheitsmechanismen den Drehzahlwunsch umzusetzen. Du siehst, der Weg ist etwas länger und deshalb für ext. Gov. zu langsam. Aber es werden vom Regler alle Parameter und Sicherheitsmechanismen verwendet. Erkennst Du den Unterschied zum ext. Gov. Mode?
TDR Absturz nach Totalausfall Jive 80+ HV
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AW: TDR Absturz nach Totalausfall Jive 80+ HV
Im Flugzeugmodus steuert der Pilot nicht die PWM sondern sagt dem Regler, welche Drehzahl er gern hätte. Der Regler schaut sich seine aktuellen Parameter an und versucht unter Einhaltung aller Sicherheitsmechanismen den Drehzahlwunsch umzusetzen. Du siehst, der Weg ist etwas länger und deshalb für ext. Gov. zu langsam. Aber es werden vom Regler alle Parameter und Sicherheitsmechanismen verwendet. Erkennst Du den Unterschied zum ext. Gov. Mode?Viele Grü�e
Martin
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AW: TDR Absturz nach Totalausfall Jive 80+ HV
Moin,Zitat von MartinSausF Beitrag anzeigenIm Flugzeugmodus steuert der Pilot nicht die PWM sondern sagt dem Regler, welche Drehzahl er gern hätte. Der Regler schaut sich seine aktuellen Parameter an und versucht unter Einhaltung aller Sicherheitsmechanismen den Drehzahlwunsch umzusetzen. Du siehst, der Weg ist etwas länger und deshalb für ext. Gov. zu langsam. Aber es werden vom Regler alle Parameter und Sicherheitsmechanismen verwendet. Erkennst Du den Unterschied zum ext. Gov. Mode?
exakt. Deshalb wurde im Vstabi Forum ja auch so schön (sinngemäß) gesagt: Für die V-Stabi Regelung benötigen wir einen Regler der möglicht dumm und möglichst stark ist. Selbst im Stellermodus lassen nämlich die Regler ihre eigene "Intelligenz" wie von dir beschrieben mit einfließen. Stellermodus gab es ja bei den Jives schon immer, das spielt aber nicht mit der externen Regelung.Gru�
Thomas
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AW: TDR Absturz nach Totalausfall Jive 80+ HV
Genau. Stellermodus ist save und schnell genug für die Fliegerfraktion aber zu langsam für ext. Gov. Deshalb hat sich Kontronik angestrengt für ext. Gov. was mit kürzerer Reaktionszeit umzusetzen und musste zwangsweise ein paar Sicherheitsmechanismen umgehen. Eventuell könnte man mit sehr viel Zeit und Aufwand auch einen sichereren ext. Gov. Mode entwickeln. Aber das zahlt ja dann erst recht keine wenn jetzt schon wegen des Preises rumgeheult wird. Außerdem ist die Zahl an ext. Gov. Anwendern verhältnismäßig gering. Der Mehrwert des ext. Gov. meiner Meinung nach übrigens auch
Viele Grü�e
Martin
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DrDOS
AW: TDR Absturz nach Totalausfall Jive 80+ HV
Hallo Leute!
Ich war diese Woche geschäftlich sehr eingespannt und komme erst jetzt dazu, eure Beiträge zu lesen.
Ist ja echt erstaunlich, wie vielfältig euere Meinungen sind und dass doch noch immer der überwiegende Teil Kontronik Regler fliegt. So hat es zumindest den Anschein.
Ich möchte den letzten Austausch über den ext. Gov nicht abwürgen - aber lasst mich als Threadstarter trotzdem zu einigen Fragen der Fliegerkollegen antworten:
Ja, ist ein 700er und bin da ganz deiner Meinung!Zitat von Matzetatze Beitrag anzeigenMuss Dich mal blöd was fragen:
1.) Der TDR ist doch mindestens ein 700er, oder?
2.) Es wäre m. E. früh, wenn ein teurer Kontronik-Regler nach 4 Jahren kaputt geht bei moderater (so haste doch geschrieben) Nutzung.
... habe ich soweit bis auf die Wicklung alles überprüft. Ist alles leichtgängig und funktioniert ohne Spiel (bis auf Zahnflanke) einwandfrei.Zitat von scheich Beitrag anzeigenEgal für welchen Regler du dich entscheidest:
Motor überprüfen,Wicklung,Lager,Lagerspiel etc.
Wenn der Totalausfall vom Motor kommt,überlebt es der nachfolgende genauso wenig....
Ebenso Getriebe,Zahnrad überprüfen....
Kann ich die Wicklung des Motors (Pyro 30-12) auch kontrollieren, ohne die Glocke zu entfernen?
Ist der Totalausfall des Jives so verdächtig, dass ihr zur Sicherheit auch den Motor bei Kontronik überprüfen lassen würdet?
... genau mein Problem!Zitat von scheich Beitrag anzeigenNur ist leider immer noch keine vernünftige Lösung für das BEC genannt worden.
Ich werde den Kontronik's in Zukunft auch aus dem Weg gehen,nur weiß ich ganz genau dass mir diese "all-in-one" Lösung fehlen wird,alleine schon die aufgeräumte und übersichtliche Verkabelung ohne externes BEC.
Der Regler war komplett tot, also auch kein Strom mehr am BEC. Frei nach Murphys Gesetz hatte ich gerade meine Eneloops (Stützakkus) zum Wechseln ausgebaut ... Ich hatte also keine Chance für eine Auro, was ich auf meine Kappe nehme, da ja Kontronik bekanntlich den Zusatzakku eindeutig empfiehlt.Zitat von Billyboy Beitrag anzeigenFrage an den TE:
War der Regler denn komplett tot oder ist nur der Motor aus und du hast die Auro nicht hinbekommen?
Da jetzt der Pyro auf Black-Pyro umgewickelt wurde habe ich mich wieder für einen Jive entschieden... Diesmal der 120HV ... Ich habe einfach zu viel Vertrauen in dieser Beziehung gewonnen, dass ich weiterhin dabei bleiben werde.
Mein Fazit aufgrund eurer Antworten, für die ich mich nochmals sehr bedanke:
Ich inverstiere in einen neuen Jive 120+ HV, zumal ihn mir Kontronik wegen meines Defekts etwas günstiger gibt.
Ich habe den 80+ HV zwar in den Jahren bei meiner Flugweise nicht sehr oft zum Runterregeln gebracht, erhoffe mir aber mit dem 120er mehr Reserve und damit vielleicht höhere Lebensdauer (?)
Ich bin wirklich überrascht, dass anscheinend auch jetzt nach einigen Jahren noch kein anderer Hersteller am Markt ist, der Kontronik, zumindest was das eingebaute BEC anbelangt, Konkurrenz macht. Dies, die von so vielen gelobte Regeltechnik und die anhaltende Beliebtheit ist dann wahrscheinlich auch der Grund für den nach wie vor hohen Preis.
Danke euch, dass ihr mir auch die Möglichkeit der externen Regelung über das FBL-System nähergebracht habt. Ich glaube aber, dass dies für mich (noch) nicht in Frage kommt. Ich habe leider zu wenig Zeit zum Rumtüfteln - ich fliege lieber! Abgesehen davon ist dies wahrscheinlich mit meinem weißen VStabi (OEM Version 4.0), das Jan mit seinen ersten TDR verkauft hat, per Update/Upgrade gar nicht möglich.
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AW: TDR Absturz nach Totalausfall Jive 80+ HV
Die Glocke muss runter,um zu kontrollieren ob die Magnete evtl. am Stator geschliffen haben.
Ich habe hier noch eine original 30/12 Wicklung,werde mal messen.Forza 700...Goblin 500...Chase 360
MZ 24 Hott
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AW: TDR Absturz nach Totalausfall Jive 80+ HV
Du könntest den Motor auch zu Holle schicken und dort die Wicklung testen lassen und im gleichen Abwasch neue Lager usw einbauen lassen. Ne neue Wicklung würde auch gehen, sollte dann auch nicht zu heftig sein für den 120er, wobei der das eigentlich schaffen sollte. Mit guter Kühlung allemal, ich flieg den Helijive mit Jcooler am 750er Motor ohne Probleme.TDR; Chronos; Logo 550SX Nachtflug; 180CFX; mCPx BL Nachtflug (Incrediblades); DX9
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AW: TDR Absturz nach Totalausfall Jive 80+ HV
@DrDOS
Und den Stützakku nicht vergessen
Der hat mir auch vor kurzem meinen TDR vor Schlimmeren bewahrt (Reglerabsteller, meiner war auch komplett weg ging aber danach wieder. Wurde von K auf Garantie aber getauscht).
PS: ich hab den JCooler im TDR den kann ich nur empfehlen der Jive kam bei mir selbst bei 30° Aussentemperatur nicht über 60°.
Edit:
@Sealord, na gleiches Setup und gleiche Empfehlung
. Ich bin auch sehr zufrieden
Zuletzt geändert von Freeman; 07.09.2013, 08:34.MfG Christian
TREX 700L TOP, Goblin 380, BO-105 (600er), Blade MCPX BL, T14SG
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AW: TDR Absturz nach Totalausfall Jive 80+ HV
Fettes Danke an alle! In meinem TDR habe ich ziemliche Drehzahleinbrüche (um die 200 rpm) und habe überlegt, das YGE mit dem VStabi zu steuern. Werde jetzt erstmal am YGE rumtüfteln.
Wenn ich nicht weiterkomme mache ich einen Thread auf.
Grüße,
Siegi
P.S. an den Akkus liegt's nicht. Die Spannung bleibt gut konstant trotz Einbruch.Funke: Jeti DC-16
Helis: mcpx, mcpx BL, Protos 500, TDR, Chronos, R70Li
Männa...
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AW: TDR Absturz nach Totalausfall Jive 80+ HV
Ja,hab ich ganz vergessen:
Die Lager sollte man,nach 4 Jahren,auch tauschen...
ßbrigens habe ich meine 1,25er Croccowicklung im Pyro schon am Jive 80 betrieben.
Ist zwar grenzwertig,funktioniert aber bei guter Kühlung.
Falls die Wicklung hinüber ist würde ich eine optimierte Wicklung empfehlen,es gibt genügend
Forenmitglieder die hier helfen können.Forza 700...Goblin 500...Chase 360
MZ 24 Hott
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AW: TDR Absturz nach Totalausfall Jive 80+ HV
Doch so lange Du den Kunststoffsensor drauf hast sollte ein Update auf 5.3 möglich sein.Abgesehen davon ist dies wahrscheinlich mit meinem weißen VStabi (OEM Version 4.0), das Jan mit seinen ersten TDR verkauft hat, per Update/Upgrade gar nicht möglich.
Habe auch das weisse V-Stabi
LG MichaelChaos 600 V-Stabi 5.3
Suzie Janis V-Stabi 5.3
Blade 130x
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AW: TDR Absturz nach Totalausfall Jive 80+ HV
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Original Pyro 30/12 Wicklung hat 0,2 Ohm zwischen allen 3 Phasen.
Allerdings würde ich dies nur als Richtwert nehmen,normalerweise hätte man es in Milliohm messen müssen,und das macht mein Vielfachmesser nicht.Zuletzt geändert von scheich; 07.09.2013, 16:52.Forza 700...Goblin 500...Chase 360
MZ 24 Hott
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AW: TDR Absturz nach Totalausfall Jive 80+ HV
@ Scheich
Es gibt aber noch ne zweite Testmethode, bei der eine Hochspannungs - Isolationsprüfung (ca 1000V) durchgeführt wird. Es kann nämlich durch defekte Isolierung auch mal ein kleiner Lichtbogen entstehen, und dadurch Kurzschluss... ßhnlich wie Marderbiss am Kfz-Zündkabel... Dazu braucht man natürlich ein spezielles Gerät. Aber fürs Grobe reicht auch ein Multimeter.Die Schwerkraft kann mich mal......!
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AW: TDR Absturz nach Totalausfall Jive 80+ HV
Moin,
auch wenn der Tröt schon etwas älter ist:
Du hast also über 14 m Kupferdraht pro Phase auf dem Stator (1,25 mm Draht voraus gesetzt)? Das wage ich zu bezweifeln.Zitat von scheich Beitrag anzeigenOriginal Pyro 30/12 Wicklung hat 0,2 Ohm zwischen allen 3 Phasen.
Allerdings würde ich dies nur als Richtwert nehmen,normalerweise hätte man es in Milliohm messen müssen,und das macht mein Vielfachmesser nicht.
Vergesst die Messung des Innenwiderstandes mit einem haushaltsüblichen Multimeter, das kann nur schief gehen. Der Messbereich der Teile beginnt meist bei etwa 200 Ohm, was mal eben freundliche drei bis vier Größenordnungen über dem Messwert liegt. Das ist so ähnlich, als würde man versuchen mit einer LKW-Waage die Zutaten für einen Kuchen abzuwiegen. Das kann nicht funktionieren. Dafür nimmt man eine Küchenwaage, deren Messbereich zu den interessanten Gewichten passt. ßquivalent dazu gibt es für die Messung des Innenwiderstandes spezielle Milliohmmeter, die solche kleinen Widerstände sauber messen können, allerdings sind die nicht ganz billig.
Will man den Innenwiderstand mit haushaltsüblichen Geräten messen, muss man einen kleinen Trick anwenden. Ich verweise hier mal auf meinen Wickeltrööt im RC-Line Forum, siehe Beitrag #18. Man schließt den Motor an ein geregeltes Netzteil an, stellt die Strombegrenzung auf 10 A und heizt damit einfach die Wicklung, schließt sie also sozusagen kurz. Wer kein geregeltes Netzteil hat, kann dazu auch sein Ladegerät nehmen. Einfach im NiMH- oder NiCd-Programm 10 A Ladestrom einstellen und den Ladevorgang starten. Währenddessen kann man nun mit einem normalen Multimeter den Spannungsabfall über der Wicklung messen. Da der größenordnungsmäßig einige Millivolt betragen wird, nimmt man logischer Weise den Messbereich bis 200 mV. Nach R=U/I kann man nun ganz einfach den genauen Innenwiderstand ausrechnen. Misst man beispielsweise einen Spannungsabfall von 140 mV bei 10 A kommt man (ganz ohne Taschenrechner) auf 14 mOhm Innenwiderstand. Auf den so ermittelten Wert kann man sich dann sogar einigermaßen verlassen.
Grüße, HagenDer Modellflug ist der Amboss, auf dem die Speerspitze der Evolution geschmiedet wird
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AW: TDR Absturz nach Totalausfall Jive 80+ HV
*klugscheissermodus anZitat von kloß Beitrag anzeigenMoin,
auch wenn der Tröt schon etwas älter ist:
Du hast also über 14 m Kupferdraht pro Phase auf dem Stator (1,25 mm Draht voraus gesetzt)? Das wage ich zu bezweifeln.
Vergesst die Messung des Innenwiderstandes mit einem haushaltsüblichen Multimeter, das kann nur schief gehen. Der Messbereich der Teile beginnt meist bei etwa 200 Ohm, was mal eben freundliche drei bis vier Größenordnungen über dem Messwert liegt. Das ist so ähnlich, als würde man versuchen mit einer LKW-Waage die Zutaten für einen Kuchen abzuwiegen. Das kann nicht funktionieren. Dafür nimmt man eine Küchenwaage, deren Messbereich zu den interessanten Gewichten passt. ßquivalent dazu gibt es für die Messung des Innenwiderstandes spezielle Milliohmmeter, die solche kleinen Widerstände sauber messen können, allerdings sind die nicht ganz billig.
Will man den Innenwiderstand mit haushaltsüblichen Geräten messen, muss man einen kleinen Trick anwenden. Ich verweise hier mal auf meinen Wickeltrööt im RC-Line Forum, siehe Beitrag #18. Man schließt den Motor an ein geregeltes Netzteil an, stellt die Strombegrenzung auf 10 A und heizt damit einfach die Wicklung, schließt sie also sozusagen kurz. Wer kein geregeltes Netzteil hat, kann dazu auch sein Ladegerät nehmen. Einfach im NiMH- oder NiCd-Programm 10 A Ladestrom einstellen und den Ladevorgang starten. Währenddessen kann man nun mit einem normalen Multimeter den Spannungsabfall über der Wicklung messen. Da der größenordnungsmäßig einige Millivolt betragen wird, nimmt man logischer Weise den Messbereich bis 200 mV. Nach R=U/I kann man nun ganz einfach den genauen Innenwiderstand ausrechnen. Misst man beispielsweise einen Spannungsabfall von 140 mV bei 10 A kommt man (ganz ohne Taschenrechner) auf 14 mOhm Innenwiderstand. Auf den so ermittelten Wert kann man sich dann sogar einigermaßen verlassen.
Grüße, Hagen
Dabei sollte die bestromte Zeit (Temperatur) an allen Wicklungen in etwa gleich sein, sonst weicht der errechnete Widerstandswert zwischen den Wicklungen ab.
*klugscheissermodus ausLieber n Heli haben, den man nicht braucht, als n Heli brauchen den man nicht hat...
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AW: TDR Absturz nach Totalausfall Jive 80+ HV
Prinzipiell hast du zwar recht, aber hast du diese Messung schon mal praktisch durchgeführt? Wir reden hier von maximalen Heizleistungen um 1 W. Wenn man sich nicht gerade mehrere Stunden Zeit lässt, erwärmt sich da gar nichts.Der Modellflug ist der Amboss, auf dem die Speerspitze der Evolution geschmiedet wird
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