Hallo Stefan,
das ist richtig, die Position hinten an der Mechanik ist für die Kühlung des Reglers optimal. Deshalb habe ich es bei den Vorgängerversionen auch so gemacht.

Wirklich gut funktioniert das, wenn man den Anschluss vom Akku zum Regler direkt hinten am Chassis verbinden kann.
Das ist beim T-Rex 700 E DFC nur noch relativ umständlich möglich, weil der Akku nur noch von vorne ins Chassis eingeschoben werden kann.
Und von vorne einschieben mit Kabeln voraus wäre ein ziemliches Gewurschtel.

Wenn man den Regler hinten montiert und die Anschlüsse vorne stecken möchte kommt man auf sehr lange Leitungslängen.
Weil ich den Regler aufgrund der guten Kühlung auch gerne am Heck montiert hätte habe ich bei Kontronik bezüglich möglicher Maximallängen der Anschlusskabel angefragt.
Demnach sollte die Gesamtlänge der Anschlusskabel 30 cm nicht überschreiten. Grund hierfür ist, dass bei steigender Kabellänge auch der Innenwiderstand der Verbindung steigt.
Dabei ist weniger der Verlust der elektrischen Leistung problematisch, es entstehen bei langen Leitungsverbindungen allerdings sehr starke Störfelder.
Daher sollten solche langen Anschlusswege gerade bei großen Leistungen möglichst vermieden werden.
Da man beim T-Rex 700 E DFC bei entsprechender Anordnung (Regler am Heck und Anschlüsse vorne) schnell mehr als 30 cm Leitungslänge erreichen kann halte ich diese Lösung für eher ungünstig.
Ich empfehle Dir den Motor einfach mal im Chassis laufen zu lassen. Motor fest montieren, Hauptzahnrad entfernen. Darauf achten, dass keine anderen Kabel im Bereich des Motors ungesichert sind.
Und dann den Motor in Betrieb nehmen. Du wirst überrascht sein, wie viel Wind der Motor erzeugt!
Wird der Regler stehend hinter der Elektronikaufnahme montiert ist damit
nach meiner Einschätzung eine ausreichende Kühlung gewährleistet.
Gruß
Jörg


aus.


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