Dann frage ich mich: wieso fliegen bei einem Freund und mir alleine schon ein halbes Dutzend dieser Helis einwandfrei, teilweise nur mit Align Kugelpfannen und Gestängen "getunt"? Wieso konnte ich meinen ersten HK-450 V2 satte 2 Jahre fliegen, davon 1 Jahr so, wie er aus dem Kasten kam? Bis auf die Rotorblätter natürlich, die habe ich 1 Jahr lang an ebay-HK´s von Schlumpfengel ausprobiert, die waren grauenhaft zu fliegen und entpuppten sich als nicht ungefährlich. Wieso fliegen bei anderen Freunden die von mir aufgebauten HK-Helis ohne jedes Problem? Was mache ich anders, woran liegt es daß die Helis bei mir sauber fliegen, gut steuerbar sind und zuverlässige Fluggeräte sind? Am Material kann es nicht liegen, dann hätte ich doch Probleme.
Meine aktuelle Liste an flugfähigen HK-Helis:
HK-450 V1 von Schlumpfengel, der Clone vom Clone, 2 Stück
HK-450 V2
HK-450 GT
HK-450 TT Pro <<< frisch eingeflogen
HK-T500 - der erste 500er von Hobbyking mit angeblich diversen Haltbarkeitsproblemen
Noch aufzubauen:
HK-450 V2 Nr. 2
HK-450 TT Pro Nr. 2
Bei meinem besten Freund flugfähig:
HK-500 GT
HK-600 GT
Bei ihm noch fertigzustellen:
HK-450 TT Pro <<< im Einflugstadium, leichte Heckprobleme
HK-600 GT <<< gestreckt auf 700er für einen Rumpf, warten auf Geld für Regler und auf 690er Helitec S-Schlag Rotorblätter.
Seit 2 Jahren fliegen diese "Billighelis" einwandfrei und werden sogar oft mit Dinos (T-Rex) verwechselt. Da ich einen sehr gut erhaltenen und flugfähigen T-Rex 450S besitze, kann ich auch genau vergleichen. Bei gleicher Ausstattung ist zwischen dem Rex, dem HK-450 V1 und V2 kein großer Unterschied feststellbar. Die Unterschiede betreffen eigentlich nur die Geräuschkulisse, einer meiner 450er HK´s ist der absolute Leisetreter, der Rex jault ein wenig im Getriebe, die anderen HK´s erzeugen ein leises rauschen und jaulen, je nach Getriebezustand.
Fliegerisch habe ich diese Helis so eingestellt, daß sie ziemlich gleich reagieren. Geflogen werden vor allem Helitec-Blätter und da bevorzugt die neuen S-Schlag, mit Drehzahlen zwischen 1700 und 2200 Umdrehungen. Beim HK-450 GT fliege ich zwischen 2300 und 2500.
Der HK-T500 hat einen äußerst schlechten Ruf. Nun, der ist teilweise sogar gerechtfertigt, einige Schrauben paßten nicht oder fehlten, dafür lagen jede Menge nicht benötigte dabei. Schlimm waren aber nur die Kugelpfannen und die Gestänge, auf die ich die Align Kugelpfannen einfach aufstecken konnte. Dann noch den HK Starrantrieb montiert, weil das Riemenheck auch schlecht gearbeitet war, dann war er flugbereit. ßbrigens vollständig mit HK-Komponenten ausgestattet. So flog er, bis ich ihn bei heftigem Wind wohl etwas überfordert hatte, danach konnte ich die Taumelscheibe in die Grabbelkiste schmeißen und eine neue mußte her. Die habe ich gebraucht gekauft, eine von einem gewissen ebay-Händler, der sie in Kleinserie anfertigt. Kostet nur 5 € mehr als eine Align-TS und ist äußerst präzise gearbeitet. Seitdem ist er schon wieder etliche Akkuladungen lang in der Luft gewesen, immer schön mit ca. 1800 Umdrehungen, immer schön weiträumig geflogen, ab und zu fliege ich dann mal ein paar Turns. Bis auf die geschilderten Probleme hält der Heli immer noch gut zusammen und zeigt keine weiteren Schwächen.
Noch ein Wort zu den Kugellagern. Da mußte ich bisher bei neuen Helis kaum mal wechseln, und sonst ist der Verschleiß auch recht gering. Bei den ersten 450er HK´s sind teilweise die Lager der Rotorwellen immer noch in Ordnung, nur Zwischenwelle und Heckrotorwelle brauchen ab und zu neue Lager. Meist reicht dort ein Lagersatz für 1 Flugsaison und ein bißchen in die nächste hinein.
So, jetzt schaue ich "Terra Nova", dann berichte ich weiter


Habe bei anderen "namhaften" Herstellern auch schon gehört das Schrauben mieß waren Teile nicht passten oder Gewinde nachgearbeitet werden mussten.

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