AW: Unfall mit Modellheli - ein Bild sagt mehr wie tausend Worte
Hallo
hätte da mal ne Frage:
Was haltet Ihr davon wenn wir Massnahmen zur minimierung des Unfallrisikos zusammentragen. Im sinne von Pre Flight Check oder so
Bsp.:
- Reglerinitialisierung beobachten, (Tonfolge)
- Servokontrolle
- Gyrokontrolle
- Regelmässige Servokabelkontrolle
- ect.
Wie ist eure Meinung dazu?
Zu banal
oder bringt das was
Alles schriftlich festgehaltene ist so gut wie derjenige, der es regelmäßig beachtet und auch durchführt.
Sprich es kommt der menschliche Faktor ins Spiel.
Schludrigkeit, Vergesslichkeit, abgelenkt sein.....
Wenn ihr so etwas machen wollt, dann bitte nicht in diesem Thread.
Macht dafür einen Neuen auf, gerne hier im Helis Allgemein.
Zuletzt geändert von Klaus O.; 16.03.2012, 19:52.
Gruß Klaus
Wer emotional wird hat keine sachlichen Argumente mehr und somit verloren.
AW: Unfall mit Modellheli - ein Bild sagt mehr wie tausend Worte
Schon Hart...
Das sind so Gründe, weshalb ich meinen Protos 500 letztes Jahr gekauft habe, und ihn bis jetzt erst 20 Akkus geflogen bin, ich bin warscheinlich einer der glücklichen die richtig Respekt vor sowas haben.. (auch wegen dem Geld, schon klar)
bin schon am überlegen den 500er zu verkaufen und dann maximal 450er zu fliegen, und selbst die sind extrem gefährlich
natürlich kommt immer auch der Menschliche faktor im Spiel, aber gibt es auch extrem viele Möglichkeiten wo man eben nichts für kann, zum beispiel Kunststoff teile welche fehlerhaft gespritzt wurden und einfach im Flug reißen, oder ein Servo fällt aus wodurch man ja dann wirklich garnichts mehr machen kann
Oder der meiner meinung nach schlimmste Faktor, egal wo hin man geht, man hat logischerweise immer Schaulustige (logisch, würde ich auch sehen wollen wenn ich sowas selbst kaum kenne, und da macht einer kunstflug mittem Heli)
Das Problem ist halt das die wirklich meistens garnicht wissen wie gefährlich die sind, hatte einmal die Situation das ich ein Kind zu boden werfen musste (Reflexartig)welches auf einmal in den laufenden Rotor laufen wollte, der Vater kam zu mir wollte mir erst eine Ballern weil er dachte wieso werf ich sein Kind hin, ist doch nur ein Spielzeug... als ich ihm erklährt habe welche Kräfte am Rotorkopf hängen, also an den Blattspitzen... da wurd er logischerweise Ruhig....
Das nächste was ich wieder mitbekommen habe ist das mein Rex neben mir eingeschlagen war.
Dann erst merkte ich das mein linker Daumen fast vollständig abgetrennt war und die Rotorblätter in die Fernsteuerung eingeschlagen waren
Das ist wirklich dumm gelaufen. Es ist aber gut, dass du diese Erfahrung hier weitergegeben hast, den so etwas kann jedem passieren.
Ich erinnere mich auch daran letztes Frühjahr habe ich im Keller den T-Rex 100 fliegen lassen und da ist der mir an der gleichen Stelle wie deiner an den Sender und meinen gleichen Daumen geflogen. War auch schmerzhaft aber ohne Blut und dem Sender hat es nichts gemacht nur klack klack.
Das sind so Gründe, weshalb ich meinen Protos 500 letztes Jahr gekauft habe, und ihn bis jetzt erst 20 Akkus geflogen bin, ich bin warscheinlich einer der glücklichen die richtig Respekt vor sowas haben.. (auch wegen dem Geld, schon klar)
bin schon am überlegen den 500er zu verkaufen und dann maximal 450er zu fliegen, und selbst die sind extrem gefährlich
natürlich kommt immer auch der Menschliche faktor im Spiel, aber gibt es auch extrem viele Möglichkeiten wo man eben nichts für kann, zum beispiel Kunststoff teile welche fehlerhaft gespritzt wurden und einfach im Flug reißen, oder ein Servo fällt aus wodurch man ja dann wirklich garnichts mehr machen kann
K
Oder der meiner meinung nach schlimmste Faktor, egal wo hin man geht, man hat logischerweise immer Schaulustige (logisch, würde ich auch sehen wollen wenn ich sowas selbst kaum kenne, und da macht einer kunstflug mittem Heli)
Das Problem ist halt das die wirklich meistens garnicht wissen wie gefährlich die sind, hatte einmal die Situation das ich ein Kind zu boden werfen musste (Reflexartig)welches auf einmal in den laufenden Rotor laufen wollte, der Vater kam zu mir wollte mir erst eine Ballern weil er dachte wieso werf ich sein Kind hin, ist doch nur ein Spielzeug... als ich ihm erklährt habe welche Kräfte am Rotorkopf hängen, also an den Blattspitzen... da wurd er logischerweise Ruhig....
von mir jedenfalls Gute besserung
Hallo
Mir gehts wieder gut, ist alles gut verheilt
Der Alltag ist auch längst wieder eingegehrt
konnte ja nach 5 Wochen wieder Arbeiten gehen
habe mich schnell dran gewöhnt
selbst das Greifen mit Links und Zeigefinger und Daumen
geht besser als gedacht und die Einschränkungen sind minimal
Seit dem 11.Mai fliege ich wieder mit dem 500er, anfangs gnz vorsichtig
und teilweise mit zittrigen Knie
Anfang Juli hab ich mir dann sogar einen 600er gekauft
der auch schon mehr als 100 Flüge drauf hat
Sage mir aber vor jedem Flug sollte er nur das kleinste Anzeichen haben da
könnte was nicht stimmen wird er in den Boden gerammt
egal was es kostet. Den Heli kann man ersetzen
und Fliege seitdem Loopings Rollen usw. nur in grossem Abstand
das bringt sicherheit
AW: Unfall mit Modellheli - ein Bild sagt mehr wie tausend Worte
Schön zu hören das es dir gut geht, du minimal nur eingeschränkt bist und auch weiter fliegst
Respekt Ich weiss nicht ob ich so schnell wieder zurückgekehrt wäre...
AW: Unfall mit Modellheli - ein Bild sagt mehr wie tausend Worte
Zuerst einmal Alles Gute an die Verletzten,
Ich wünsche euch auf diesem Weg eine hoffendlich gut verlaufende Heilung.
Die Disskusion ob diese Unfälle mit einem Spektrum oder Futaba Sender passiert sind halte ich hier für völlig deplaziert.
Ich habe erst vor einigen Wochen von RC Cars 1:8 Truggy und Buggy zum Fliegen gewechselt und ich habe den Eindruck das Flieger deutlich verantwortungsvoller mit ihren Modellen umgehen als Car Piloten. Da wird mit 5Kg schweren Modellen in cm. abstand an Zuschauern und anderen Fahrern mit Tempo 80 vorbeigebrettert.
Ein Wunder das dort nicht mehr passiert.
Eine absolute Sicherheit kann leider nirgens geboten werden, ein gewisses Verletzungsrisiko bringt das Leben leider mit sich.
Nach dem ich den gesammten Tread durchgelesen habe, bin ich nun am überlegen mir einen kleinen Heli zu kaufen und meinen 500er erst mal in die Ecke stelle bis ich das Ding "wirklich" kontrolliert durch die Luft bewegen kann!
Um nicht nur mich sondern auch andere nicht unnötig zu gefährden.
Nochmals alles gute an die Verunfallten und ein riesen Dank das sie uns nochmals auf die Gefährlichkeit unseres Hobbys aufmerksam gemacht haben
Zuerst einmal Alles Gute an die Verletzten,
Ich wünsche euch auf diesem Weg eine hoffendlich gut verlaufende Heilung.
Die Disskusion ob diese Unfälle mit einem Spektrum oder Futaba Sender passiert sind halte ich hier für völlig deplaziert.
Ich habe erst vor einigen Wochen von RC Cars 1:8 Truggy und Buggy zum Fliegen gewechselt und ich habe den Eindruck das Flieger deutlich verantwortungsvoller mit ihren Modellen umgehen als Car Piloten. Da wird mit 5Kg schweren Modellen in cm. abstand an Zuschauern und anderen Fahrern mit Tempo 80 vorbeigebrettert.
Ein Wunder das dort nicht mehr passiert.
Eine absolute Sicherheit kann leider nirgens geboten werden, ein gewisses Verletzungsrisiko bringt das Leben leider mit sich.
Nach dem ich den gesammten Tread durchgelesen habe, bin ich nun am überlegen mir einen kleinen Heli zu kaufen und meinen 500er erst mal in die Ecke stelle bis ich das Ding "wirklich" kontrolliert durch die Luft bewegen kann!
Um nicht nur mich sondern auch andere nicht unnötig zu gefährden.
Nochmals alles gute an die Verunfallten und ein riesen Dank das sie uns nochmals auf die Gefährlichkeit unseres Hobbys aufmerksam gemacht haben
Wenn du sowas liest als Anfänger kann ich deine Gedanken
nachvollziehen, mann sollte aber auch nicht das Verletzungsrisiko von kleinen
Helis ausser acht lassen, selbst ein kleiner Blade oder Trex100
kann die schönsten Narben im Gesicht hinterlassen von den Augen ganz zu schweigen.
Das beste Mittel um zu üben ist der Sim
und danach Abstand halten, sich vor Jedem Flug von seinem Heli verabschieden
um ihn bei Gefahr ohne Gedanken an die Kosten und Zeit in den Boden zu rammen
oder den Motor abzustellen.
AW: Unfall mit Modellheli - ein Bild sagt mehr wie tausend Worte
Zuerst mal mein Mitgefühl an die Verletzten.
Habe den Thread jetzt erst gesehen und als ich das gesehen/gelesen habe ist mir richtig schlecht geworden.
...mann sollte aber auch nicht das Verletzungsrisiko von kleinen
Helis ausser acht lassen, selbst ein kleiner Blade oder Trex100
kann die schönsten Narben im Gesicht hinterlassen von den Augen ganz zu schweigen.
Das ist genau das, was ich immer sage, wenn jemand Warnungen nicht ernst nehmen möchte!
Ein 130er schlägt blutige Fleischwunden, ein 450er trennt Finger ab und ein 700er hat die Wucht, Arme oder Beine zu durchschlagen oder einen Menschen zu töten.
Das ist leichter gesagt, als getan, insbesondere wenn man irgendwo "auf dem Feld" fliegt.
Ich habe das schon erlebt, dass ich mit dem 130er bei Wind übe und es kommt ein Radfahrer, baut sich direkt vor mir auf und meint "Bei dem Wind fliegen aber nur die Harten". Wenigstens hat er meine Antwort sofort verstanden "... und nur die ganz Harten stellen sich davor und halten das Gesicht hin!"
Habe das aber auch schon anders erlebt. Frauen, die ihren Kinderwagen da hinstellen, wo man gerade gestartet ist, um den Piloten wegen Tempos für das Kleine anzubetteln und Hinweise wg. Gefahr und Abstand mit dem Spruch abtun "Sie haben das Spielzeug doch im Griff, oder?"
Oder Kinder, die gleich in der Gruppe anrücken und sich großflächig verteilen...
Von Piloten, die extra für die Zuschauer direkt vor deren Nase ihre Stunts fliegen mal ganz zu schweigen...
Die Technik vermittelt (solange sie fehlerfrei funktioniert) einfach ein zu gutes Gefühl der "totalen Kontrolle", nicht nur für den Piloten, sondern auch für Zuschauer.
...sich vor Jedem Flug von seinem Heli verabschieden
um ihn bei Gefahr ohne Gedanken an die Kosten und Zeit in den Boden zu rammen
oder den Motor abzustellen.
Das ist sicherlich ein kluger Rat, aber meiner Erfahrung nach sehr schwer umzusetzen. Zu groß ist die Versuchung/Herausforderung, das gute Stück dann doch noch zu retten.
Habe selbst schon einige Male den Heli nach kritischen Situationen (kurze Funkstörung, kurzer Orientierungsverlust, Heck dreht weg etc.) ganz gut abgefangen und war jedes Mal "stolz wie Bolle", auch das vermittelt das trügerische Gefühl, dass man das durchaus im Griff hat, auch mit solchen Situationen fertig zu werden.
Andererseits ist mir aufgefallen, dass die meisten meiner Crashs passiert sind, wenn kurz vorher schon was nicht geklappt/funktioniert hat und das Herz schon mal kurz in die Hose gerutscht war.
Und jedes Mal nehme ich mir vor, beim nächste Zwischenfall dieser Art den Heli so schnell und gefahrlos es geht auf den Boden zu bringen.
Aber irgendwie scheinen die 2.4GHz in das Vernunftszentrum des menschlichen Gehirns einzustören.
AW: Unfall mit Modellheli - ein Bild sagt mehr wie tausend Worte
Habe das aber auch schon anders erlebt. Frauen, die ihren Kinderwagen da hinstellen, wo man gerade gestartet ist, um den Piloten wegen Tempos für das Kleine anzubetteln und Hinweise wg. Gefahr und Abstand mit dem Spruch abtun "Sie haben das Spielzeug doch im Griff, oder?"
Oder Kinder, die gleich in der Gruppe anrücken und sich großflächig verteilen...
sorry....aber wenn man an einem ort fliegt, wo solch ein betrieb ist, ist das mindestens fahrlässig.....
[FONT="Arial Narrow"]T-Rex 550@600, Kontronik-Setup, 6s5000_40C, charged by Naturstrom[/FONT]
AW: Unfall mit Modellheli - ein Bild sagt mehr wie tausend Worte
Hi,
ich fliege oft am selben Platz wie Inder-Nett.
Es gibt dort große, ausgedehnte Felder, über denen es sich gut fliegen lässt, ohne jemand zu gefährden.
Der Publikumsverkehr hält sich in der Regel in Grenzen, aber ja - ab und an wird es schon recht viel.
Allerdings lässt sich das nach meiner Ansicht gut in den Griff bekommen, denn es gibt genug Start- und Landepositionen, und ßberflug über die Wege unterbleibt in der Regel oder findet nur statt, wenn sich dort niemand aufhält.
Und wenns zuviel wird, starten wir auch nicht, bzw. es wird gelandet.
gruß
tobi
Zuletzt geändert von tobi -obu; 02.10.2012, 13:00.
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Schön das es wieder besser geht und du auch weitermachst.
An den mit dem 2 Unfall(Mittelfinger): Recht ähnlich hat meine Hand im Mai ausgesehn wegen meinem 450er.
Nur bei mir wars der Zeigefinger dens vollgetroffen hat und noch 3 mal auf die Hand aber mit weniger Schwung.
Bin nach nem Crash zum Heli gelaufen und aber nicht wie sonst die Funke mit dem Halsband abgenommen sondern umgehängt gelassen Ist mir in dem Moment gar nicht aufgefallen. Hatte erst 12 Flüge drauf. Jednfalls ist es mir aufgefallen nachdem ich den Heli schon aufgehoben habe und am Heckrohr gehalten habe. Beim abnehmen bin ich mit TH. Hold am Shirt hängengeblieben und er ist hochgelaufen. War wie erstarrt bis es geknallt hat. Das nächste was ich weiss ist das sich der Heli am Boden wälzte und ich schnell Hold gezogen habe und dabei ist mir erst meine blutüberströmte Hand aufgefallen. War allein auf dem Feld und bin noch selbst nach Hause gefahren(2-3 min Fahrzeit). Danach hat mich meine Freundin ins KH gefahren.
Ergebnis: Offener Bruch am rechten Zeigefinger und 3 leicht aufgeplatzte Stellen an der Hand + Abschürfungen. Zeigefinger wurde genäht. Habe etwas über 2 Wochen ne Schiene bekommen und nach dreieinhalb Wochen war ich wieder in der Arbeit.
Moral von der Geschicht: IMMER Funke ablegen bevor man am Heli hantiert.
greetz Dominik 450X Microbeast(R.I.P.); Logo 500 3D VStabi
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