Sea King 1:48

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  • dom
    dom

    #1

    Sea King 1:48

    Erst eimal ein kleines Hallo in die Scale-Runde
    Ob das nun wirklich Scale ist oder nicht, was ich mache, lasse ich einmal offen. Da staunt man ja nur, was ihr für Kunstwerke in die Luft bringt.
    Ich selber habe mich einem kleineren Grossprojekt verschrieben.
    Ziel der ßbung ist es, einen Sea King Hubschrauber im Massstab 1:48 nachzubauen.
    Hier erst einmal einige Eckdaten des Modells:

    Rotorduchmesser ca. 38 cm, Rumpflänge ca. 35 cm.
    Als kleine Herausforderung sollte ein kleiner Fünfblatt-Rotorkopf eingesetzt werden. Ein Einziehfahrwerk ist ebenso geplant wie eine Seilwinde und eine Beleuchtung.

    Falls euch nun noch danach zumute ist, dürft ihr gerne weiterlesen und dann sind natürlich eure Kommentare, Kritiken, Hinweise und Tipps hochwillkommen.
  • dom
    dom

    #2
    AW: Sea King 1:48

    Nun zerst zu den Anfängen des Projekts:
    Nachdem ich einem kleinen Hubschrauber mit geschlossenem Rumpf und Einziehfahrwerk erfolgreich das Fliegen beibringen konnte, suchte ich ein neues Projekt mit neuen Harausforderungen.
    Auf der Suche nach einem Vorbild stiess ich auf die Sea King. Aus meiner Sicht ein sehr geeignetes Modell für einen kleinen Nachbau. Der Rumpf bietet viel Platz für die Einbauten und das Einziehfahrwerk, das in den Schwimmern verschwindet, lässt sich im Modell recht einfach realisieren.
    Hasegawa, ein Hersteller für Plastikmodelle, bietet zudem einen Bausatz dieses Hubschraubers an. Diesen erstand ich, um den Rumpf zu kopieren und den Hubschrauber besser kennen zu lernen. Ausserdem kann ich später eine Menge Kleinteile entweder gleich verwenden, abformen oder nachbauen. Das erspart mir eine Menge Recherche-Arbeit, was für einen Scale-Neuling sicher wertvoll ist.

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    • friftar
      friftar

      #3
      AW: Sea King 1:48

      Tolles Projekt! Respekt! Welchen Heli verwendest du als Basis?

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      • dom
        dom

        #4
        AW: Sea King 1:48

        War gerade noch dabei, über die Mechanik zu texten...
        Hier gibts mehr dazu:

        Die Mechnik:
        Die Mechanik beschäftigte mich über mehrere Jahre. Während dieser Zeit habe ich diverse Rotorsysteme erfunden, gebaut, getestet, wieder verworfen und neu begonnen. Die Idee dabei war immer, eine Mischung aus Paddelkopf, dabei aber doch als Fünfblattrotor zu bauen.
        Da hatte ich zum Beispiel fünf Rotorblätter, wovon eines gar kein Rotorblatt war, sondern ein Paddel, das sich nur als Rotorblatt verkleidet. Dieses Paddel hat das gleiche Gewicht wie die restlichen vier Blätter, damit nicht eine allzu wilde Unwucht entsteht. Das Paddel war dann in der Mitte des Rotorkopfes beweglich aufgehängt, genau wie eine Paddelstange. ßber eine abenteuerliche Mechanik lenkte dieses Paddel dann die übrigen Blätter an. Also recht unkonventionell. Vier Blätter leisten Auftrieb, eines ist das Paddel und lenkt die anderen an. Nun ja, die Sache hat nie richtig funktioniert, obwohl ich immer noch daran glaube, dass man mit etwas mehr Testaufwand etwas ähnliches durchaus zum Fliegen bringen könnte.
        Nur ist das nun nicht mehr nötig, seit elektronische Systeme wie der V-Stabi erhältlich sind.
        Und so habe ich nun eines dieser Wunderdinger erstanden und einen einfachen, total starren Fünfblatt-Kopf gebaut unter der Verwendung von Heckrotorblatthaltern des Gaui 250. Als Rotorblätter verwende ich ganz einfach Blätter eines günstigen Koax und die Kiste fliegt nun bereits einigermassen akzeptabel.

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        • dom
          dom

          #5
          AW: Sea King 1:48

          Und hier möchte ich meine erste Frage in die Runde werfen. Vielleicht wäre die besser untergebracht im Flybarless Forum:
          Wie ihr wahrscheinlich aus der Beschreibung meiner Mechanik schliessen könnt, fliege ich mit einer sehr niedrigen Rotordrehzahl und stark gewölbten Rotorblättern. Ich habe das Gefühl, dass so die Mechanik weniger belastet wird und vielleicht etwas weniger Strom braucht.
          Schweben geht eigentlich recht gut, doch im Vorwärtsflug will sich mein Hubschrauber stark aufbäumen. Nach einer kurzen Beschleunigungsphase steigt er vorne rasch auf und gerät dann in eine recht unangenehme, kreisend-pendelnde Bewegung, die ich nur mit Mühe wieder ausgleichen kann. Klar, mir ist sehr wohl bewusst, dass ich mit meiner Konstruktion überall an die Grenzen stosse. Eigentlich sollte ich bereits froh sein, dass sich das Teil einigermassen kontrolliert schweben lässt. Doch etwas Rundflug wäre trotzdem schön.

          Wer gerne Bilder sehen möchte, darf gerne unter e-flieger.net schauen. Das ist ein kleines Forum aus der Schweiz, auf dem ich öfters schreibe. In der Galerie findet ihr die aktuellen Bilder.

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          • Tomania
            Tomania

            #6
            AW: Sea King 1:48

            Hallo

            Das ist wirklich ein interessantes Projekt, gerade in dieser Größe eine echte Herausforderung! Wenn ich Dich richtig verstanden habe, ist der komplette Heli ein Eigenbau? Also auch das Gestänge,Mechanik,Wellen,Rotor?
            Hut ab - viel Erfolg dabei und bitte Bilder posten sobald es was anschauliches gibt!

            Viel Glück
            Grüße
            Tom

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            • cesti
              cesti

              #7
              AW: Sea King 1:48

              hallo dom,

              saubere arbeit hast du da gemacht,respekt.

              stell den jungs mal die pics und vids rein die du von deinem klasse sea king gemacht hast.die werden sicher beeindruckt sein von deinem eigenbau.


              gruss
              claudio

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              • Cebenpeter
                Member
                • 03.08.2009
                • 90
                • Steffen

                #8
                AW: Sea King 1:48

                Hi,

                hab mir mal die Bilder im anderen Forum und das Video angeschaut. Respekt!!!
                Das der fliegt, ist schon eine wahre Meisterleistung!

                Tolle Arbeit!

                Wenn du es schaffst, da wirklich noch ein Einziehfahrwerk und ne funktionierende Winde reinzubauen...

                Halt uns bitte (auch mit Bildern) auf dem Laufenden!

                Grüße
                Steffen

                PS: Ne kleine Frage: Warum hast du nicht den Hasegawa-Rumpf genommen und innen ausgefräst um das Gewicht zu verringern?

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                • dom
                  dom

                  #9
                  AW: Sea King 1:48

                  Klar hätte ich einigen Aufwand sparen können, wenn ich gleich den Hasegawa-Rumpf benutzt hätte. Zudem wäre das Modell noch detailreicher geworden. Beim Abformen gingen schon einige wenige Details verloren.
                  Ich vertraue dem Material aber nicht, es ist mir einfach zu brüchig. Bei immer perfekten Landungen mag das ja gehen, ich schenke einem Glasfaserrumpf aber mehr Vertrauen.

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                  • dom
                    dom

                    #10
                    AW: Sea King 1:48

                    Nun gibt es bereits wieder Neues zu berichten.
                    Ich machte mir immer grosse Sorgen um das Fluggewicht des kleinen Sea King.
                    Dementsprechend hab ich ihn bis jetzt ordentlich auf Diät gesetzt. Eigentlich wollte ich ein Gewicht von etwa 170g einhalten. Ich muss aber einsehen, dass das wohl kaum möglich sein wird, solange ich nicht zu extremen Massnahmen greifen will wie Gehäuse des VStabi entfernen.
                    Nun hab ich Testflüge mit Ballast gemacht. 190g Fluggewicht sind noch gar nicht die Grenze. Das ist eigentlich recht ermutigend. Bei über 170g verliert der Hubschrauber aber wohl definitiv seine Schwimmfähigkeit. Wär zu schön gewesen, wenn man das Modell auch hätte wassern können. Allerdings hatte ich sowieso meine Bedenken, was die Stabilität im Wasser betrifft. Ich habe zwar alle schweren Einbauten ganz unten angeordnet, doch soweit ich gesehen habe, muss man sogar beim Original Zusatzschwimmer aufpumpen, um sicher wassern zu können. Lassen wir das also besser bleiben. Das Teil fliegt und das ist ja bereits ein Erfolg.

                    Kommentar

                    • dom
                      dom

                      #11
                      AW: Sea King 1:48

                      Hallo Leute

                      Momentan mache ich kleine Fortschritte mit meinem Projekt. Das Einziehfahrwerk funktioniert. Es handelt sich dabei um eine ganz einfache Konstruktion. Die Fahrwerksbeine werden zentral von einem Microservo angelenkt. Keine Verriegelung, nichts Besonderes. Bei dem Gewicht und etwa 2,5 cm langen Fahrwerksbeinen hält das bestimmt.
                      Um die Optik so originalgetreu wie möglich zu halten, habe ich den Fahrwerksdraht mit den Kunststoff-Fahrwerksbeinchen aus dem Bausatz verkleidet.
                      Das Heckrad ist eine Konstruktion aus GFK, Messing und Stahl. Obwohl ziemlich klein, habe ich auf eine Federung nicht verzichtet.
                      Ein Bild davon gibts hier.

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                      • huey-hans
                        huey-hans

                        #12
                        AW: Sea King 1:48

                        Respekt...

                        ...na in Deinem Alter geht das noch ohne Lupe und Lesebrille

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                        • Fo3r5ter
                          Fo3r5ter

                          #13
                          AW: Sea King 1:48

                          Klingt nach einem tollen Projekt. Ich freu mich auf jeden Fall auf die ersten Bilder.

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                          • dom
                            dom

                            #14
                            AW: Sea King 1:48

                            Das mit der Brille oder Lupe wird echt zum Problem. Ich denke, für gewisse Arbeiten werde ich so eine Uhrmacherlupe kaufen müssen.
                            Mal schauen, ob ich das nun schaffe, mit Bild verlinken...

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                            • dom
                              dom

                              #15
                              AW: Sea King 1:48

                              Cool, das scheint zu funktionieren. Hier also noch ein paar Bilder:

                              Zuerst einmal die gesamte Mechanik.
                              Rahmen, Taumelscheibe und Zentralstück sind Eigenbau, nur die Blatthalter stammen vom Gaui 250. Heckrotorblatthalter wohlgemerkt.



                              und hier noch eine Grossaufnahme des Rotorkopfes

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