Das Heckrohr wurde mit der Antriebswelle und Winkelgetriebe bestückt. Diese Einheit lässt sich dann mittels Vorne verschraubten und Hinten angeklebte Formstück aus GfK im Rumpf des Hecks positionieren. Da nur das vordere Formteil mit dem Heckrumpf verklebt wird, lässt sich damit das Heckrohr samt Winkelgetriebe jederzeit zu Wartungszwecke ausbauen.
Im Seitenleitwerk lässt sich dann von Oben ein weiteres Rohr samt Welle und zuvor verklebten Heckrotorhalter mit 4 Schrauben einsetzen. Damit ich jedoch auch an das Gestänge gelange kann, wurde das Seitenleitwerk Unten in Form einer Kappe abgetrennt.
Nach dem Bauplan wird eine lösbare Verbindung vom Heck zum Rumpfvorderteil mit einer großen (schweren) ßberwurfmutter aus Aluminium sichergestellt. Diese Verschraubung findet dabei an einen Holzrahmen halt, welcher wiederum an die Mechanik verschraubt ist. Für Transportzwecke kann dadurch der Rumpf in zwei Teilen transportiert werden. Aber das mit dem Holzrahmen wollte mir so aber gar nicht gefallen.
Für den Transport benötige ich diese Bauweise nicht. Jedoch wollte ich mir diese Option fürs Lagern im Winter erhalten. Dafür bedarf es jedoch nicht unbedingt einer schnellen, sondern lieber leichten Verbindungsmöglichkeit.
Meine Lösung dafür sah so aus.
In dem Formteil des Hecks klebte ich 3 Gewindebolzen ein. Im vorderen Rumpf gab es dazu noch ein Spant, wo diese mit Bohrung versehen, eingreifen und verschraubt werden konnten. Damit waren die beiden Rumpfteile schon einmal miteinander verbunden.
Als Verbindung zwischen Heckantriebswelle im Heckrohr zum Abtrieb an der Mechanik wird auf Grund des Höhen- und Winkelversatzes eine Kardanwelle eingesetzt.
Da diese im Betrieb axiale Kräfte entstehen lässt, musste gleich dem Prinzip des Holzrahmens nach dem Bauplan, diese Verbindung noch abgestützt werden.
Ich verwendete dazu zwei Aluminiumplatten, welche mittels Fräse in Form gebracht wurden. Das Gegenstück dazu am Heckrohr stellt ein Heckrohrhalter aus meiner Trainer-Mechanik dar.
Diese Verbindungsart ist damit nicht schnell lösbar. Ich benötige zum Trennen oder Zusammensetzen jeweils ca. 10 Minuten. Jedoch in der Bilanz der Massen ist diese ein wenig leichter als die dafür Geplante. Alles, was an Gewicht hinter der Rotorwelle vermeidbar ist, wollte ich mir aus Gründen der Schwerpunktlage des Modells ersparen.
Wichtig war mir aber auf jeden Fall, dass der beiliegende Holzrahmen nicht zur Anwendung kam.
Abschließend wurde der Heckrumpf noch mit Streifen aus Polystyrol und Nieten aus der Spritze detailliert und mit der ersten Lage Farbe aus der Spraydose lackiert.
[quote=arnair;3440659]Hallo Rainer, ev findest Du auch noch ein paar Anregungen in meinem Baubericht:
Bell-212_Seite 1 - Modellhelikopter
Hallo Werner,
danke für den Hinweis.
Ich verfolge stetig und mit Spannung die Berichte sowie Informationen auf deiner Homepage. Dient mir als Quell so mancher ßberlegung.
Aktuell bist du ja am Bau einer EC 145. Super gemacht. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung deiner Dokumentation.
Na, das mit dem Zitat einfügen muss ich noch üben, sorry.
Nach diesem Baufortschritt war ein Ausbalancieren des Modells ja nun möglich.
Die folgenden Einträge beschäftigen sich dann mit der Platzierung der Flugakkus.
Hoppla,
um in der Reihenfolge zu bleiben fehlt noch ein Bauabschnitt.
Ich hatte mich nach langen ßberlegen dafür entschieden, den von Vario vorgesehenen Rotorkopf zu bestellen. In meiner Recherche fand ich etliche Videos, wo die Piloten diesen Kopf in einer ßnderung betreiben. Dabei wird die direkte Ansteuerung der Blatthalter von der Taumelscheibe bevorzugt.
Die Ausführung von Vario Helicopter sieht dagegen dem Original nachempfundene indirekte Anlenkung über eine Wippe vor. Das bewirkt, dass die Taumelscheibe bei Zunahme des Pitch nach unten geht. Des Weiteren ist in der Ausführung weniger zyklischer Pitch möglich.
Nach dem der Kopf geliefert wurde, lackierte ich die Bauteile erstmal mit grauer Farbe.
Sah dann so aus.
Verbaut hatte dieser schon eine ordentliche Größe.
Bei den Stangen an der Wippe war mir das dann doch zu viel. Diese ragten in der Breite weit über die Kufenbügeln hinaus. Daher kürzte ich diese.
Auch hatte der Rumpf bereits die ersten Teile mit Farbe bekommen. Wie bei mir üblich, alles mit der Spraydose.
Mit dem aufgesetzten Kopf sah das schon mal gut aus.
Die schwarze Fläche oben drauf ist dabei nicht lackiert. Hab mit der Spraydosen Lösung als 2K-Klarlack nur eine hochglänzende Art bekommen. Sieht mann an der Nase. Für die anderen Farbe genau Richtig, beim Schwarz sollte es aber Matt werden.
Meine Lösung für die obere Abdeckung dazu war selbstklebende Möbelfolie. Diese konnte sauber ausgeschnitten genau platziert werden und hatte eine leichte rauhe Struktur. Passt im Bild hervorragend zum Original.
An der Nase ging es auf Grund der Rundung jedoch nicht. Dazu fand ich auch noch eine Lösung, aber Später erst.
Ich hatte dazu bereits am Anfang des Aufbaus des Rumpfes wie beim Original Befestigungspunkte an der Seite unterhalb der Türen eingeklebt. Diese konnte ich für die Streben der Trittstufen nutzen.
Dazu aus Aluminium die Streben, sowie die eigentliche Stufe aus einem Plastikprofil gefertigt.
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