Da ist nichts mit Können dabei.
Ich versuche mich ja auch zum allerersten mal daran.
Bisher ist es ja auch recht einfach. Säge, Holz und Geduld.
Ob ich das wirklich hinbekomme, wird man erst sehen, wenn es um den Feinschliff geht.
Da wird sich zeigen, ob es klappt oder ich das Ding versaue.
Die ersten Versuche mit dem Heckausleger gingen voll daneben.
Zunächst habe ich die Spanten geteilt und Jakudorblöcke in die Lücken gesetzt. Geklebt wurde alles mit "Kleben statt Bohren". Schon beim Schleifen löste sich alles in Wohlegfallen auf.
Nächster Versuch: wieder jede Seite für sich, aber alles mit eingedicktem Harz überzogen. Sah schrecklich aus und das Ding wurd krumm wie ein Flitzebogen.
Neuer Versuch und diesmal wesentlich vielversprechender.
Im Gegensatz zum Anfang habe ich die Seiten nicht mehr geteilt, sondern alles in einem gemacht.
Zunächst die Spanten ausgesägt, Jakudor zum Füllen in die richtige Größe geschnitten und auf Tonpapier Hilfslinien gezogen. Die Papierschablone für die Spanten habe ich diesmal aufgeklebt, da ich so eine Mittellinie hatte.
Mittellinie der Papierchablone und Hilfslinie auf dem Jakudorklotz. Geklebt wurde diesmal nur mit Harz.
Nach einem Tag aushärten zeigte sich, das es die richtige Wahl war. Stabil und super verklebt.
Dann konnte ich anfangen, alles in Form zu schleifen.
Die Stücke zwischen dem Heckausleger und der Finne muss ich noch kleben. Das wird etwas fummelig, da sie alle unterschiedlich in der Höhe sind. Wird zeitaufwendig aber dafür klappt es so auch.
So, der Rumpf ist mit GFK überzogen, Bilder folgen.
Danach geht es los, alles glatt und in Form zu schleifen.
Was für Spachtelmasse würdet ihr empfehlen ? 2-K-Spachtel ? Der ist ja allerdings bekanntlich etwas "hart" und das Schleifen wird ein echter Kraftakt.
Oder reicht der normale Modellbauspachtel ? Der lässt sich ja sehr leicht schleifen aber wäre der auch stabil genug ?
Ich möchte euch meine selbst gebastelte Vorrichtung nicht enthalten, in der ich den Heckausleger eingespannt habe, um ihn zu laminieren. Echt einfach, günstig und schnell gemacht. Ging super !
Dann mal ein Bild, wo ich den Rumpf mit GFK überzogen habe.
Ein Bild vom gesamten Rumpf kommt noch, aber da ich ich ihn von oben und als alles ausgehärtet war von unten laminiert habe, sind natürlich ßberlappungen entstanden, die noch weggeschliffen werden müssen.
Wenn das erledigt ist, liefer ich nach.
Weil man ja aber was zu tun haben möchte, fing ich an, die Spanten negativ auszusägen. Das soll später als Schablone dienen, wenn es daran geht, alles symetrisch zu schleifen.
In der Zwischenzeit beschäftige ich mich auch mit dem vorderen Bereich vom Dom, welcher ja recht makant ist. Dann heißt es wieder, GFK und warten.
ßbrigens ist die Frage nach geeignetem Spachtel, vor allem leicht zu schleifendem 2-K Spachtel noch brandaktuell !
bei meinen Spachtel und Schleiforgien hab ich für mich einen Polyesterspachtel aus dem KFZ-Bereich als ideal empfunden.
Der 1K Modellbauspachtel hatte zu wenig "Charakter" und ein 2K Epoxyspachtel war mit zu hart zum Verarbeiten.
Aber ich denke, dass da jeder seine eigene Erfahrungen machen muss und "seine" ideale Spachtelmasse zu finden.
Deine Arbeit ist super!
Aber, ein kleiner Einwand:
Wenn du mit den beidseitigen "Negativspanten" die Form prüfst bist du nicht gesichert symmetrisch. Oder planst du eh die Kontrollspanten "auf Umschlag" einzusetzen?
Ja, ich muss mal schauen. Werde mal den 2-K Leichtspachtel von Presto probieren.
Wegen den Spanten nehme ich nur eine Seite zum anpassen. Auf dem einen Spant ist das schon beschriftet.
Da der vordere Bereich des Dom ja recht markant ist, habe ich da mal rangemacht.
Gebastelt wurde mit Balsaholz und das ganze dann überlaminiert.
Was da im unteren so dick und rund aussieht ist absichtlich so gewählt, da ich das später ja auch aus der Fomr kriegen muss, Stichwort Hinterschneidungen.
Dann mal der komplette, fertig laminierte Rumpf
Und da gestern mein Leichtspachtel angekommen ist, konnte ich mir das draufschmieren nicht verkneifen.
Ich werde heute noch ein wenig schleifen und dann ist estmal Pause angesagt. Eine Woche Urlaub, bevor es dann weitergeht.
Allerdings bereitet mir eine Sache noch Kopfzerbrechen.
Und zwar der Bereich der Abgasrohre. An allen Modellen, egal welcher Größe, sieht der Ausschnitt so aus, wie hier
Ich weiß nicht, ob es früher tatsächlich so war, aber heutzutage ist das defintiv falsch. Da sitzt eine Abdeckung drüber.
Da muss ich mir mal Gedanken machen, wie ich das vernünftig hinbekomme. Oder hat da jemand einen Tip ?
Ging es anfangs alles noch recht flott voran, so ist nun echt Zeit und Geduld gefragt.
Zusätzlich habe ich Fehler gemacht. Aber Fehler sind ja dazu da, sie zu machen und vor allen aus ihnen zu lernen.
1.Fehler:
Die Spanten hätte ich genau auf Maß aussägen können oder 1 mm darunter. Ich habe mich entschieden, 1 mm darunter zu bleiben. Meine ßberlegung war, dass ja noch Spachtelmasse drauf kommt und ich somit die 1mm wieder drauf habe. Allerdings habe ich dann versucht, den Dombereich in Form zu schleifen. Das war alles eher per Auge und wurde nicht gleichmäßig.
2.Fehler:
Ich habe alles wieder auf die Spanten runtergeschliffen und dann auf diesen Spachtelmasse aufgezogen. Anhand von negativ ausgesägten Spanten habe ich sie so endlich in Form bringen können.
Das ging auch ganz gut. Aufgrund der Wölbungen der Domabdeckung musste ich die Spanten aber in Teile zerlegen. Und ich habe das Anpassen direkt von oben begonnen.
Als ich dann die negativ ausgesägten Spanten seitlich anpassen wollte, musste ich feststellen, dass ich im oberen Bereich zu weit hoch gekommen bin.
Also wieder alles runter.
Nun habe ich von einer Seite angefangen und wie es aussieht, klappt es. Zumindest passen die Spanten bisher.
Also alles in allem eine etwas unkonventionelle Vorgehensweise. Aber wie geschrieben lernt man aus Fehlern und die Hauptsache ist, dass ich später zum Ergebnis komme.
Ich hoffe, ihr konnten meinen Erklärungen einigermaßen folgen.
Hier mal der derzeitige Stand. Die Spanten passen und das hier ist bereits die Nr. 6, die so gemacht habe
So sieht das von nah aus. Die schwarz markierten sind bereits komplett fertig.
Wenn ich dann mit dem Dombereich fertig bin, sollte es auch wieder schneller voran gehen.
Das gleich steht mir dann noch von der anderen Seite und von oben bevor. Danach wollte ich das dünn mit GFK überziehen, damit es fest ist und nicht versehentlich wieder runtergeschliffen wird.
Ganz ehrlich habe ich aber auch schon daran gedacht, nochmal alles neu zu machen mit dem richtigen Maß. Ich weiß es noch nicht und muss sehen, wie ich hier mit dem Ausbessern voran komme.
Danke dir Peter. Ich hoffe, nicht zu langweilen und dass ich vor allem mein Ziel erreiche !
Wenn es die Zeit und das Wetter zulässt, mache ich am Bau weiter.
Anfänglich versuchte ich, im Hobbykeller zu schleifen. Aber meine bessere Hälfte hat mich relativ schnell davon überzeugt, dass ich sowas in Zukunkt draußen zu erledigen habe.
Es staubt unvorstellbar !
Derzeit bin ich am Handschleifen. Es gilt, hier und da etwas auszubessern und die Symetrie zu bekommen. Es ist viel Augenoptik gefragt und ich hoffe, nicht zu schiefe Linsen zu haben.
Der Heckausleger ("das Rohr") ist eigentlich schon beinahe fertig. Als nächstes kommt die Finne und ich muss mich um diesen Bereich kümmern.
Beim Rumpf sieht es noch anders aus. Stück für Stück. Aktuell bin ich Bereich der Luftauslässe zu Gange. Die Seitenwände sind schon ganz gut in Form.
Hier mal der Bereich der Luftauslässe. Ich hatte ja mal erwähnt, dass es die tiefe Einkerbung eigentlich nicht gibt, sondern die ist abgedeckt. Wie ich das mache, weiß ich immer noch nicht, aber da fällt mir hoffentlich noch was ein.
Allzu lange wird es hier vermutlich auch nicht dauern und dann kommt die Domabdeckung.
Das wird schon anders aussehen und dort werde ich vermutlich mit vielen Orientierungslinien arbeiten.
Aber dazu dann später mehr
Für Kritik oder Anregungen bin ich immer zu haben ^^
Was den Formenbau als Laie betrifft fällt mir zum Thema "Kritik" absolut nichts ein...was ich jedoch bewundere ist deine Hingabe.
Ich hätt bei so viel Schleifarbeiten schon die Nerven weggeschmissen.
Ja, die Nerven gehen schonmal fast blank. Aber es ist einfach ein Traumprojekt von mir und da muss ich durch. Ich denke, danach wird es Rümpfe von der Stange geben
Wie ja schonmal erwähnt, ist das Tempo rapide gesunken. Aber es geht weiter.
Zunächst mal wieder Kind sein und mit Lego spielen. Es gilt, zwischendrin auch mal an die Anbauteile zu denken.
Das sind die Verstrebungen, die nachher an der Seite des Heckausleger dran sind.
Hier habe ich mir die Form der Flügel für die seitlichen Finnen zurecht geschnitzt. Und auch ab in die Legoburg.
So...oben ist noch das Silikon in die Form für die Verstrebungen gegossen.
Darunter die Form für die "Flügel" bereits entformt
Alles ausgemessen und die gesamte Breite beträgt 15 cm. 11 cm brauche ich später. Die Formen nehme ich als Schleifpunkt, dazwischen befinden sich 3 übereinander verklebte Balsaholzstücke.
Das Ganze wird dann verschliffen und abgeformt.
Außerdem ist heute die Heckumlenkung von microhelis.de gekommen. Toll gearbeitet und eine grobe Passung sieht gut aus.
Was ich unterschlagen habe...die Heckfinne ist bereits verklebt.
Der Heckausleger insgesamt sieht gut aus und ist gerade (laut meinem Augenmaß)
Und bitte nicht dran stören, dass das Rohr von einem 450´er ist. Das dient nur der Richtung.
Optisch ist nicht viel passiert.
Aber Zeit hat es mal wieder ordentlich gekostet.
Der Heckausleger ist soweit vorbereitet. Ich habe aufgehört, die Stunden zu zählen, die ich da geschliffen und gespachtelt habe.
Aber die Vorbereitung ist soweit durch
Und das allererste mal mit Spritzspachtel gearbeitet. Ich habe mir dafür eine wirklich billige Lackierpistole besorgt. Aber es reicht, um Spachtel aufzutragen.
Bekanntlich macht ßbung den Meister und derzeit arbeite ich noch mit zuviel Druck. Aber bei Spachtel ist es ja egal. Kann man ja runterschleifen, weil es soviel Spaß macht !!!
Als nächstes heißt es .....naaaa...genau....schleifen, schleifen, schleifen
Bis alles glatt ist und dann seh ich, ob ich nochmal ran muss.
Ansonsten könnte es theoretisch schon an Feinheiten gehen, bevor irgendwann der Füller kommt.
Ein bißchen Schummeln muss erlaubt sein.
Ich habe bereits versucht, die Nase per Augenmaß zu schleifen. Das wäre allerdings wirklich per Augenmaß und keinesfalls genau geworden.
Nun hat sich die geniale Möglichkeit ergeben, dass Jürgen von mircohelis mir die Nase fräsen konnte.
Gesagt getan, ist sie recht schnell bei mir gelandet.
Da hätte ich nur mit Schleifen und Spachteln nicht ran kommen können.
Und beim Heckausleger ging es auch weiter.
Fast bereit für den Füller, es müssen nur noch Kleinigkeiten erledigt werden.
Nebenbei liegt der Flügel für die seitlichen Stabilisatoren. Dieser ist bereits fertig zum Abformen.
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