Baubericht Bell 429 Superscale 700

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  • Heliuwe
    Member
    • 06.10.2005
    • 237
    • Uwe
    • Modellfluggruppe Bremgarten

    #1

    Baubericht Bell 429 Superscale 700

    Hallo Scale-Heligemeinde,

    ich habe mir eine Bell 429 als Superscale 700 in der Air-Zermatt-Lackierung gegönnt. Auf der Rotor-Life konnte ich mir das Modell bei Scaleflying genau betrachten. Das Modell wurde auch vorgeflogen. Schließlich war ich am Samstagmittag überzeugt, bin nach Hause gefahren und habe den Bausatz bestellt.
    Nun möchte ich einen kleinen Baubericht hier einstellen, für Kommentare und Anregungen habe ich immer ein offenes Ohr.
    Der Heli soll zunächst ohne große Veränderungen zum fliegen gebracht werden. Der Erstflug findet voraussichtlich erst Mitte Juni, da wir auf Grund des Vogelschutzes dann erst wieder auf unserem Platz fliegen dürfen. Bis dahin bleibt also genügend Zeit alles in Ruhe aufzubauen.
    In einem zweiten Bauabschnitt soll dann das Cockpit verfeinert (beleuchtet/Bildschirme) werden, auch ein Soundmodul ist geplant.

    Grüße Uwe.
  • der_dreamdancer
    Senior Member
    • 13.10.2011
    • 3501
    • Christian
    • Salzburg

    #2
    AW: Baubericht Bell 429 Superscale 700

    Deinem Baubericht seh ich mit großer Freude entgegen...
    Chris

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    • philoat
      Member
      • 22.09.2013
      • 623
      • Bernhard
      • Salzburg

      #3
      AW: Baubericht Bell 429 Superscale 700

      [emoji1] das interessiert mich sehr da ich ja gerade eine Compactor As 350 umgebaut habe
      Bernhard

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      • heliroland 66
        Senior Member
        • 06.03.2011
        • 5112
        • Roland
        • Hasselroth

        #4
        AW: Baubericht Bell 429 Superscale 700

        Immer her mit dem Baubericht!

        Roland
        Modell-Heli fliegen, fast die schönste Nebensache der Welt
        Je originalgetreuer je besser!

        Kommentar

        • gde2011
          gde2011

          #5
          AW: Baubericht Bell 429 Superscale 700

          Ich bin auch gespannt. Vor allem ob und wie sich die "neue Generation" der Superscale von den bisher schon berichteten Projekten unterscheidet.

          Kann es kaum erwarten !

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          • Heliuwe
            Member
            • 06.10.2005
            • 237
            • Uwe
            • Modellfluggruppe Bremgarten

            #6
            AW: Baubericht Bell 429 Superscale 700

            Moinsen, dann fange ich mal an:

            Geliefert wurde das Modell innerhalb von vier Tagen. Es ist hervorragend verpackt, die einzelnen kleineren Pakete enthalten die einzelnen "Baugruppen".

            Der Rumpf ist in großen Teilen fertig montiert, die Türen lassen sich vernünftig öffnen, die Passungen sind ordentlich gemacht. Die Lackierung mit ihren Details (Nieten, Blechanstöße) sind in Anbetracht des Preises dieses Modells sehr schön ausgeführt.
            Bohrungen für die Antennen, Einstiegshilfen und Kufenlandegestell sind bereits gesetzt und passen.
            Einzig die Bohrungen für die Scheibenwischer werde ich wieder verschließen, denn die Maschine hat keine. Der Naht des Heckauslegers, der nach Einbau der Mechanik angeschraubt wird ist kaum sichtbar.
            Alle Scheiben sind eingeklebt, allerdings wurde ein Klebstoff verwendet, der einen unschönen gelben Klebestreifen hinterlässt, da werde ich noch ein wenig mit Farbe nachhelfen, wir sind ja Modellbauer und können uns helfen. Die Frontscheibe wird mit Schrauben befestigt.

            Hat man die Türen ausgebaut, und das geht Kinderleicht, entsteht genügend Freiraum um sich an den Innenausbau zu machen.

            Einziger Kritikpunkt wäre in diesem Abschnitt, die etwas klobigen Scharniere und Türgriffe, aber auch da kann man Abhilfe schaffen.

            Grüße, Uwe.
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            • Heliuwe
              Member
              • 06.10.2005
              • 237
              • Uwe
              • Modellfluggruppe Bremgarten

              #7
              AW: Baubericht Bell 429 Superscale 700

              Weiter geht´s:

              Die Mechanik ist komplett vormontiert. Die neue Ausführung besitzt nun Seitenplatten aus Carbon. Die Aluteile sind sauber verarbeitet und dunkel eloxiert. Alles macht einen vernünftigen Eindruck. Die Steifigkeit der Mechanik wurde ja in der ersten Ausführung kritisiert, das dürfte Geschichte sein, denn mein Eindruck ist, dass ich hier eine sehr stabile, verwindungsfreie Mechanik in den Händen halte. Alles ist sehr groß dimensioniert ausgeführt, Hauptrotor und Zwischenwelle des Getriebes sind in 12mm Durchmesser ausgeführt. Lagersitze und Zahnflankenspiel stimmen. Die Mechanik muss sich aber sicher noch einlaufen.

              Als erstes wurde damit begonnen sämtliche Schrauben zu öffnen und mit Schraubensicherungslack zu versehen. Wobei nach meiner Einschätzung ca. 90% aller Schrauben gesichert waren.
              Sehr gut gelungen ist die Einstellung der Riemenspannung.

              Kugellager sind an allen beweglichen Stellen vorhanden.

              Haupt und Heckrotor sind komplett montiert und einsatzbereit, aber auch da sollten alle Schrauben getestet werden. In meinem Fall waren alle Schrauben gesichert. Die Taumelscheibe ist nun komplett aus Metall.

              Alles in Allem bin ich zufrieden mit der gelieferten Qualität.

              Bilder der Mechanik gibt es zwar genug, deshalb die Köpfe.

              Grüße, Uwe.
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              • Wilfried
                Member
                • 29.07.2003
                • 949
                • Wilfried
                • MFC Bremthal

                #8
                AW: Baubericht Bell 429 Superscale 700

                Hallo Uwe

                Ich habe auch so ein Teil seit letztem Jahr teilfertig inkl. aller Elektronik-und Antriebs-Komponenten im Keller liegen / stehen ( Fertigstellung ist irgendwie stecken geblieben . )
                Bin gespannt auf Deinen Baubericht / Erfahrungen und werde ggf. wieder inspiriert, das Ding endlich flugfertig zu bekommen.

                Viel Spaß beim " montieren " ....
                GruÃ? Wilfried
                => pfui " Verbrenner-Stinker " !
                http://www.mfc-bremthal.de/

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                • torsten__gt
                  Member
                  • 24.04.2014
                  • 198
                  • Torsten

                  #9
                  AW: Baubericht Bell 429 Superscale 700

                  Ein sehr schöner Bericht! Ich mag die 429 sehr und finde das Superscale Modell richtig gut.

                  Leider bekomme ich keine so schöne 429 in der 500'er Klasse, da ich vom Gewicht limitiert bin und in der 500'er Klasse bleiben muß.

                  Falls jemand eine 429 in 500 kennt, lasst es mich bitte wissen.

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                  • goemichel
                    Senior Member
                    • 11.01.2012
                    • 4180
                    • Michael
                    • FMSC-Steinfurt / Münster und anderswo

                    #10
                    AW: Baubericht Bell 429 Superscale 700

                    @thorsten__gt: Es gab mal eine -> Bell 429 für 500er heli gefunden - RC-Heli Community

                    Aber zurück zur Superscale. Bin auch gespannt, ob Roban das jetzt mit der Mechanik hinbekommen hat...Thread abonniert.
                    GruÃ? Michael
                    [FONT="Comic Sans MS"]Valar morghulis[/FONT]

                    Bedienungsanleitungen werden nicht nur kostenlos, sondern meistens auch völlig umsonst beigelegt!

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                    • Heliuwe
                      Member
                      • 06.10.2005
                      • 237
                      • Uwe
                      • Modellfluggruppe Bremgarten

                      #11
                      AW: Baubericht Bell 429 Superscale 700

                      Moinsen,

                      ich möchte Euch heute die Rumpfzelle etwas näher bringen.

                      Das Modell wird mit eingebautem Spantensatz geliefert. Und der ist sehr aufwendig gestaltet. Ich glaube, sollte man da nur Puzzleteile haben, wäre man ganz schön lange beschäftigt, diese Teile in den Rumpf zu kleben. Da die Mechanik im oberen Bereich komplett verschwindet, muss eine stabile Konstruktion gebaut werden, damit der Rest des Modells die Stabilität mitträgt. Wenn man die Rumpfzelle in den Händen hält, entsteht sofort der Eindruck, dass dies gelungen ist. Die Zelle ist absolut steif. Es muss nichts nachgearbeitet werden. Sämtliche Löcher, Befestigungsschlitze für die Sitze, Cockpit, Scaleausbau sind vorhanden. Das Akkufach ist mit einer einfachen und sicheren Methode zu öffnen und fest zu verschließen. Die Verklebungen sind ordentlich ausgeführt, auch beim absichtlichen Belasten des Rumpfes gibt es keine Knackgeräusche, dass auf schlechte Verklebungen rückführen lässt. Bin zufrieden.

                      Ich lasse noch ein paar Bilder sprechen.
                      Grüße, Uwe.

                      P.S. ich bin auch gespannt auf die Funktion der Mechanik.
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                      • Heliuwe
                        Member
                        • 06.10.2005
                        • 237
                        • Uwe
                        • Modellfluggruppe Bremgarten

                        #12
                        AW: Baubericht Bell 429 Superscale 700

                        Noch ein paar Bilder.......
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                        • Heliuwe
                          Member
                          • 06.10.2005
                          • 237
                          • Uwe
                          • Modellfluggruppe Bremgarten

                          #13
                          AW: Baubericht Bell 429 Superscale 700

                          Nächster Schritt:

                          Ich werde zuerst den Innenausbau gestalten. Das Modell soll kein Semiscalemodell werde, aber einen gewissen Anspruch habe ich schon. Zuerst möchte ich den Innenraum möglichst einfach mit etwas Farbe verschönern. Die Holzteile sind vorgrundiert und können nachdem man es verschliffen hat lackiert werden. In der Originalmaschine von Air Zermatt ist ein einfach zu reinigender gräulicher Boden zu sehen, soweit ich das auf den Bildern, die man so über´s Netz bekommt zu sehen ist. Das Cockpit ist mit bläulicher Auslegeware versehen. Also werde ich versuchen, das ein wenig nachzuahmen.
                          Lackieren war mir so spontan zu "aufwendig", deshalb kam mir in den Sinn, das mit DC-Fix Folie zu realisieren. Ein passendes grau wurde im Baumarkt gefunden. Damit wurde nun alles ausgekleidet. Die Folie haftet sehr gut, wie das im Sommer bei entsprechender Hitze ist, wird sich zeigen. Für den Moment passt das sehr gut, lass ich mal so.
                          Im Cockpit geht es weiter. Der Pilz ist nett gemacht, das kann man natürlich noch feiner ausgestalten, wird aber erst in einem späteren Abschnitt realisiert. Ich werde das Cockpit nicht verkleben, sondern verschrauben, so dass man es jederzeit entfernen, bzw. verbessern kann.

                          Die Sitze für das Cockpit haben leider keine Kopfstütze, auch das kann man aber ev. noch verändern.
                          Mit dabei im Ausbausatz sind noch Steuerknüppel und Pitchhebel. Leider habe die Modellbauer in China den Pitchhebel des rechten Arbeitsplatzes nach außen verlegt. Da er aber immer links zu finden ist, musste einiges an den Halteschlitzen für die Sitze verändert werden. Aber nun passt es, siehe Bilder.

                          Grüße, Uwe.
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                          • Heliuwe
                            Member
                            • 06.10.2005
                            • 237
                            • Uwe
                            • Modellfluggruppe Bremgarten

                            #14
                            AW: Baubericht Bell 429 Superscale 700

                            Cockpit......
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                            • Heliuwe
                              Member
                              • 06.10.2005
                              • 237
                              • Uwe
                              • Modellfluggruppe Bremgarten

                              #15
                              AW: Baubericht Bell 429 Superscale 700

                              Weiter geht es mit der Mechanik:

                              Die Compaktor-Mechanik ist wie der Name schon sagt sehr kompakt aufgebaut, erinnert ein wenig an die Baumann-Mechaniken, die ja die gleiche Idee haben, einfach so flach wie möglich zu bauen, damit keine Mechanik im Rumpf zu sehen sind, fand ich schon immer genial.

                              Als Servos habe ich mich für Savöx 1258 TG auf der Taumelscheibe und Savöx 1290MG entschlossen. Stabi ist ein V-Stabi, blue line. Ich hatte diese Kombi bereits erfolgreich in meinem Long Ranger im eingesetzt.
                              Die Servos sitzen hinter der Hauptrotorwelle auf einer Alu-Stütze, die je nach Servo-Gröse in der Länge noch fein justierbar ist. Der Einbau geht schnell von statten, es passt alles auf Anhieb.

                              Die Anlenkungen werden nach Bauanleitung eingestellt. Kugelköpfe und Kugelclips sin im Bausatz enthalten und machen einen soliden Eindruck.
                              Die Kugelköpfe werden in den Servohebel mit 14mm Abstand von der Mitte montiert. Damit ergibt sich in Verbindung mit der Stabi eine vernünftige Einstellwerte innerhalb der Stabi-Software. (Pitch max/min, Col.Pitch).
                              Dabei entsteht aber ein mechanisches Problem: Die Nickanlengstange stößt dabei an die Verschraubung des Nickhebels der Taumelscheibe zusammen. (Auf einem Bild zu sehen). Nun kann man da Abhilfe schaffen, in dem die Anlenkstange etwas drum herum gebogen wird, das fand ich aber nicht sehr schön. Deshalb gab es ein Griff in die Ersatzteilkiste und ich zog einen etwas längeren Kugelkopf heraus, der nur 1,5mm länger ist. Damit schafft man genügend Platz, auch ist noch "Luft" am rechten Kugelkopf am Rollhebel der Taumelscheibe. (Foto)

                              Das Heckservo wird klassisch am Heckrohr mit den mitgelieferten Schellen befestigt. Die Anlenkteile sind alle im Bausatz enthalten.

                              Der Starrantrieb zu Heckrotor erinnert stark an die T-Rex-Mechanik. Deshalb gehe ich nur kurz darauf ein. Die Antriebswelle wir mit den Kugellagern (vorher die Lager auf der Welle befestigen (Zacki), die wiederum in Gummitüllen stecken in das Heckrohr geschoben, das war´s.
                              Im Bausatz sind zwei Lager enthalten, ich hatte noch ein drittes Lager zu Hand, rein damit. Meiner Erfahrung nach ergibt sich dadurch ein noch ruhigerer Lauf der Heckantriebswelle.
                              Das Heckrotorgetriebe musste noch etwas feinjustiert (Passscheibe an einem Ritzel) werden. Danach wird es einfach auf das Heckrohr geschoben und mit drei Schrauben gesichert. Sehr einfach und effizient.
                              Zum Schluss wird noch die Heckrohrabstützung befestigt, damit erhält man eine steife Verbindung.

                              Jetzt noch ein paar Bilder.
                              Grüße, Uwe.
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