Hallo Zusammen,
es gibt wieder was Neues von der BO:
Gestern wollte ich an der Push-Pull-Umlenkung im Chassis weitermachen. Leider musste ich feststellen, dass fast alle Kugelköpfe eine kleine Macke (wahrscheinlich von einer Kugelkopfzange) haben, also ---> neue bestellen.
Dann gings weiter am vorderen Heckgetriebe. Auch hier habe ich neue Zahnräder und neue Lager verbaut, was erfreulich einfach war

Danach wollte ich das hintere Heckgetriebe in gleicher Weiße wieder instand setzen aber irgendjemand hat vergessen, hierfür neue Lager zu bestellen...
Also, ab in den Warenkorb..."Dann machste halt die Heckrohrabstrebung...." dachte ich. Das ging aber auch nicht soooo passend über die Bühne. Irgendwie hatte ich bei meinen ganzen Bestellungen wohl Bauteile von ganz unterschiedlichen Versionen des T-Rex 600 erwischt. Also hieß es wieder Schrauben zusammensuchen. Mit der Lösung bin ich eigentlich nicht ganz so zufrieden aber das ganze Zeugs fliegt wieder ab, wenn die Mechanik später in den Rumpf wandert. Vielmehr dient es nur um mein Gewissen zu beruhigen. Irgendwie wollte ich den Trainer nicht ohne Heckstütze fliegen

Dann wollte ich die Heckanlenkung schon mal mit Kugelköpfen versehen und in die beiden Halter reinstecken. Gesagt, getan. Dann fiel mir auf, dass die Anlenkung vieeeel zu lange war. Erst dachte ich, es wäre eine für einen 700er Rex aber dafür war sie dann zu kurz. Ich hab jedenfalls keine Ahnung, wo sie hingehört. Also flog sie wieder raus und eine neue (hoffentlich passende) in meinen Warenkorb.
Heute gings dann ans BO-typische Winkelgetriebe für das höhergelegte Heck. Das Gehäuse ansich macht einen schönen, robusten Eindruck. Aber die Umlenkung für die Heckanlenkung (der kleine, grüne, Dreieckshebel) hat mich weniger erfreut. Er sitzt zwar auf einem Kugellager, ging dafür aber recht schwer. Ich vermute, das der Hebel am Gehäuse schliff. Also einmal abgeschraubt und näher angeschaut. Die Bohrung im Hebel, gegenüber des Lagers sah alles andere als schön aus. Sie war schief. Wahrscheinlich klemmte es auch hier. Mit dem Dremel und einem kleinen Schleifstift, machte ich die Bohrung ein bisschen größer. Danach noch außemrum mit der Feile den Grat entfernt. Nun geht der Hebel schon leichter. Ganz zufrieden bin ich zwar nicht aber ich denke, es tut seinen Dienst. Ich werds im Auge behalten.
Nun folgte die eigentliche Montage des Getriebes auf dem Heckrohr. Ich hab mich immer gefragt, wie das gegen ein Verdrehen gesichert ist. Innen sind zwei runde Absätze, die sich in die Querbohrung des Heckrohres setzten. Daher muss man das Getriebe ohnehin ein Stück weiten, dass man beide Rohre einsetzen kann. Also hab ich es gleich mal ganz auseinander gezogen und mir die Zahnräder, die bei manch anderen Scalemodellen schon für "ßrger" gesorgt haben, einmal angeschaut. Sie sahen soweit ok aus. Geschmiert sind sie auch schon mit etwas, was wie Silikon im flüssigen Zustand aussieht. Das ganze habe ich auch so gelassen. Seitlich sind im Getriebe große Löcher, wo man genau sieht, wie die Zahnräder aus sehen. Sehr gut!! 100% passen die beiden Getriebeschalen nicht unbedingt auf das Heckrohr. Die Schrauben ziehen ganz leicht, die Getriebeschalen zusammen. Ob das alles so das gelbe vom Ei ist...naja. Ich lass mich mal überraschen
Aber zum Schluss sitzt das Getriebe bombenfest auf beiden Heckrohren. 
Zu guter Letzt bekam der Rotorkopf seine HRW.
Kleine Anmerkung: Meine gebrauchte ESP-Mechanik kommt mich teuer, als gedacht. Das sollte man sich bei solchen Projekten doch gut überlegen

Soweit für heute. Jetzt wird erstmal wieder bestellt und dann gehts ne Runde fliegen

Gruß Sebastian



Hoffentlich kann ich übers Wochenende den Hauptrotorkopf soweit fertig machen.

Kommentar