Verständnisfrage - warum Heck im Normalmodus einstellen?

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  • Till
    Senior Member
    • 31.05.2001
    • 1924
    • Till

    #76
    AW: Verständnisfrage - warum Heck im Normalmodus einstellen?

    Und da hats einer immer noch nicht kappiert...
    Banshee 700, Scorpion, Kos., MKS, SpiritRS
    Di. 700UL, P750, Kos., HBL575SL, SpiritRS

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    • MR.NT
      Senior Member
      • 24.01.2003
      • 2174
      • Marco
      • Wermelskirchen, Lindlar

      #77
      AW: Verständnisfrage - warum Heck im Normalmodus einstellen?

      Zitat von Till Beitrag anzeigen
      Und da hats einer immer noch nicht kappiert...
      klär mich auf wenn Du meinst, das ich in den letzten 10 Jahren meine Hecks falsch eingestellt habe und es nicht funktionieren konnte obwohl ich nie Probleme hatte.

      Ich glaube Du kappierst es nicht... aber was soll man bei soviel Unvermögen noch schreiben.
      Gruss Marco,
      SAB Goblin Raw, Jeti DS12

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      • MR.NT
        Senior Member
        • 24.01.2003
        • 2174
        • Marco
        • Wermelskirchen, Lindlar

        #78
        AW: Verständnisfrage - warum Heck im Normalmodus einstellen?

        Nochmal für den der es nicht versteht :
        Mit steigendem Anstellwinkel der Hauptrotoblätter und demnach steigendem Drehmoment des Motors muss auch am Heck mehr Auschlag gegeben werden, was der HH-Modus des Gyros übernimmt und damals der Drehmomentausgleich des Senders, um dem Drehmoment des Hauptrotors entgegenzuwirken.

        Und jetzt sag dass das nicht stimmt.
        Gruss Marco,
        SAB Goblin Raw, Jeti DS12

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        • HelifreakCH
          HelifreakCH

          #79
          AW: Verständnisfrage - warum Heck im Normalmodus einstellen?

          Habe jetzt nicht alles durchgelesen, Kann aber nur bestätigen, dass ein gut eingestellter Normalmode das Heck entlastet...

          hatte mit meinem HK 401B immer einen konstanten Rechtsdrift und seit ich das Heck im Normalmode eingestellt habe gibts auch kein drift mehr...

          lohnt sich also extrem das Heck im Normalmode einzustellen... bei billigen Gyros zwingend, bei teuereren kommts wahrscheinlich nicht mehr so drauf an...

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          • Jo-Hannes!
            Jo-Hannes!

            #80
            AW: Verständnisfrage - warum Heck im Normalmodus einstellen?

            @Mr. Nt: Ich denke, Thallius Aussagen bezogen sich nur auf das Schweben und er wollte sagen, dass das vom Motor aufzubringende Drehmoment (fürs Schweben) unabhängig von der Drehzahl ist (geringere Drehzahl->größerer Schwebepitch-> gleiches Motordrehmoment, THEORETISCH). Natürlich muss man aber den Neutralpitch des Heckrotors jedesmal neu einstellen, da sich ja auch die Heckdrehzahl mit der des Hauptrotors ändert.

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            • Maltroc
              Maltroc

              #81
              AW: Verständnisfrage - warum Heck im Normalmodus einstellen?

              Ich denke Mr.NT hat in dem Punkt recht. Und Thallius hat sich etwas unglücklich ausgedrückt.

              Was Thallius meint ist die 5° Blattwinkelstellung.
              Er sagt das dort ein gut konstruierter Heli bei Drehzahlwechsel das Heck auch ohne Gyro halten würde.

              Und hier spricht Mr.NT dagegen.
              Weil ,wie er recht hat, das so nicht stimmt.
              Das Heck würde wegdrehen( in Hauptrotordrehrichtung ) .

              Nur. HH oder Normal Mode. Verhindern beide ,das Wegdrehen des Hecks.
              Der HH Mode hat zum Normal den Vorteil,den Heli trotz Wind ,
              in seiner aktuellen Position zu halten.
              Er wird zwar weggedrückt.
              Dreht sich jedoch nicht mit der Nase in den Wind.

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              • JMalberg
                RC-Heli TEAM
                • 05.06.2002
                • 22636
                • J
                • D: um Saarbrücken drum rum

                #82
                AW: Verständnisfrage - warum Heck im Normalmodus einstellen?

                Zitat von HelifreakCH Beitrag anzeigen
                Habe jetzt nicht alles durchgelesen, Kann aber nur bestätigen, dass ein gut eingestellter Normalmode das Heck entlastet...

                hatte mit meinem HK 401B immer einen konstanten Rechtsdrift und seit ich das Heck im Normalmode eingestellt habe gibts auch kein drift mehr...

                lohnt sich also extrem das Heck im Normalmode einzustellen... bei billigen Gyros zwingend, bei teuereren kommts wahrscheinlich nicht mehr so drauf an...
                Nicht unbedingt, weil ...
                Zitat von JMalberg Beitrag anzeigen
                Tja, so isses mit Rocket Science

                Ich war auch mal ein Verfechter der "Gyro-muss-im-NM-100%-eingestellt-werden"-Theorie und hab mich eines besseren belehren lassen, denn
                1.) siehe oben Thallius, bei verschiedenen Drahzahlen ist bei nicht so perfekten Heli-Konstruktionen der "Gyro-Nullpunkt" verschieden.
                2.) hab ich es einfach mal ausprobiert und den Gyro deutlich im HH aus der Mitte verstellt (und beim 401 die Limits reduziert).
                Ergebnis: Es ist Schnurz ob der Gyro für NM perfekt eingestellt ist, denn im HH regelt er alles aus.
                Blöderweise hab ich vergessen die Falschkalibrierung wieder zu korrigieren und bin wochenlang "falsch kalibriert" im HH geflogen und hab mich nur über die etwas geringere Drehrate (durch die verringerten Limits) gewundert.

                ... wie gesagt ist mEn eine NM-Kalibrierung wenn man eh nur HH fliegt überhaupt nicht nötig, solange die Limits ziemlich gleich sind.
                Es gibt keine "entlastende Einstellung des Gyro", er arbeitet einfach. Lediglich mechanisch gibt es suboptimale Einstellungen, was dem Gyro aber auch Schnurz ist.
                Wenn das Servohorn/-scheibe so montiert ist, dass es bei der mittlere (statistisch betrachtet über alle geflogenen Fluglagen und Drehzahlen und alle Rotorblattkombinationen) Position der Schiebehülse auch der 90°-Regel der Gestängebefestigung entspricht, ist eine gute mech. Einstellung für den HH-Modus getroffen.
                Zusätzlich müssen dann die Limits so eingestellt sein, dass jeweils zu beiden Seiten die gleiche Drehrate möglich ist.
                Wie qualitativ gut die mech. Einstellung ist, ist dem Gyro (seiner Elektronik) selbst aber vollkommen Schnurz: Der Regelkreis regelt bis zu seinen Limits; der kennt kein gut ober schlecht.

                Wie stellt man aber jetzt die Schiebehülse in diese "optimale Mitte"? Der gute Pilot kann versuchen für alle seine Drehzahlen und Fluglagen jeweils mit Umschalten auf "Normal-Modus" und merken der Nachtrimmung diese "Mitte" zu finden. Oder er schnallt eine Video-FKey-Cam ans Heck und wertet danach die Mittelposition aus ==> Rocket Science Tauscht er die Rotorblätter aus, geht das Spiel wieder von vorne los.
                Der Einsteiger hat da keine Chance. Also kann er diese "Mitte" rein pragmatisch auf Bewegungsmitte der Schiebehülse einstellen und noch die Limits anpassen.
                Der Fortgeschrittene kann versuchen beim Schweben im "Normal-Modus" diese Mitte feststellen. Dann gilt sie aber auch nur für diese Drehzahl und diese Fluglage und diese Blattkombi.

                Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass die mech. Mittelstellung der Schiebehülse, 90°-Regel der Gestänge und ~4-6°-Heckblattpitch die pragmatischste und problemloseste Lösung des Dilemmas ist und die heutigen qualitativ hochwertigen Gyros allemal damit zurecht kommen.

                Bitte lesen, darüber nachdenken und dann erst einen Beitrag dazu schreiben
                Zuletzt geändert von JMalberg; 09.06.2010, 09:46.
                Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten oder nachfragen!
                Der Dunning-Krueger-Effekt ist immer und überall!

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