Das Experiment - 3D Trainer mit Direktantrieb mal elegant

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  • Helibri
    Member
    • 23.05.2015
    • 297
    • Stefan
    • Berlin Blankenburg

    #46
    AW: Das Experiment - 3D Trainer mit Direktantrieb mal elegant

    Hier das Resultat des heutigen Tages, der Lagerstern in seiner hoffentlich finalen Gestalt.
    Von oben und unten, fehlen noch die Gewinde.

    WIN_20180113_18_16_56_Pro.jpgWIN_20180113_18_17_09_Pro.jpg

    Und mit dem Lager.

    WIN_20180113_18_20_35_Pro.jpg

    Dafür, dass das Anreißen ohne Referenz und vernünftige Bezugspunkte ein Alptraum war, ist das Teil ganz passabel geworden.
    Machen ist wie wollen, nur krasser.

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    • heliroland 66
      Senior Member
      • 06.03.2011
      • 5112
      • Roland
      • Hasselroth

      #47
      AW: Das Experiment - 3D Trainer mit Direktantrieb mal elegant

      Kompliment!

      Roland
      Modell-Heli fliegen, fast die schönste Nebensache der Welt
      Je originalgetreuer je besser!

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      • Harald 365
        Senior Member
        • 17.08.2011
        • 3667
        • Harald
        • MFC Neu-Ulm

        #48
        AW: Das Experiment - 3D Trainer mit Direktantrieb mal elegant

        Zitat von Helibri Beitrag anzeigen
        ist das Teil ganz passabel geworden.
        so ist es ...ich würde es verm. gar nicht besser hin bekommen
        GruÃ? Harald

        Kommentar

        • Ulli600
          Senior Member
          • 02.07.2012
          • 4223
          • Ulrich
          • Hamburg

          #49
          AW: Das Experiment - 3D Trainer mit Direktantrieb mal elegant

          Du scheinst ja einen genauen Plan zu haben. Weist du schon, wie du die Verbindung zwischen Motor- und Rotorwelle machst?
          Mindestens haltbar bis: 17.04.2020

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          • s.nase
            Senior Member
            • 12.11.2011
            • 1400
            • San
            • Berlin

            #50
            AW: Das Experiment - 3D Trainer mit Direktantrieb mal elegant

            Ich denke am einfachsten verwendet man bei Direktantrieb eine überlange Motorwelle gleich auch mit als Hauptrotorwelle.

            Kommentar

            • Helibri
              Member
              • 23.05.2015
              • 297
              • Stefan
              • Berlin Blankenburg

              #51
              AW: Das Experiment - 3D Trainer mit Direktantrieb mal elegant

              Jau, das ist der Plan.

              Stand zum Motor:

              WIN_20180110_18_18_27_Pro.jpg

              Der Motor zerlegt. Plan war, die vorhandene Motorwelle durch die Rotorwelle zu ersetzen und entsprechende abzulängen. Die Motorwelle ist in der Glocke mit zwei dicken Maden geklemmt, soweit so gut. Aus mir nicht erfindlichen Gründen haben die Genossen allerdings die Motorwelle voll hart eingepresst. Musste ich mit dem Durchschlag austreiben. Die Bohrung in der Glocke hat Untermaß. Würde ich gerne aufreiben, habe aber kein passendes Werkzeug. Bin noch am ßberlegen.
              Machen ist wie wollen, nur krasser.

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              • Ulli600
                Senior Member
                • 02.07.2012
                • 4223
                • Ulrich
                • Hamburg

                #52
                AW: Das Experiment - 3D Trainer mit Direktantrieb mal elegant

                Ups, ob das eine gute Idee war? Die Welle sitzt so fest, weil die Glocke mit der Welle gewuchtet wird. Wenn du die Welle ausbaust, läufst du Gefahr, dass der Motor anschließend unruhig läuft. Wenn du die Glocke bearbeitest und noch eine länger Welle einsetzt, könnte das zur Rappelkiste werden.
                Mindestens haltbar bis: 17.04.2020

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                • s.nase
                  Senior Member
                  • 12.11.2011
                  • 1400
                  • San
                  • Berlin

                  #53
                  AW: Das Experiment - 3D Trainer mit Direktantrieb mal elegant

                  Das die Motorwelle auf press eingezogen wird ist normal. Wenn du die Welle sauber und gerade ohne Beschädigungen ausgetrieben hast, steht einem einziehen einen neuen längeren Welle nichts entgegen. Dazu friert man die neue Welle ein paar Stunden ein, und schiebt sie am besten mit ner Hebelpresse exakt gerade wieder in die Glocke ein. Auch das austreiben macht man am besten mit einer Hebelpresse, um Beschädigung durch verkannten an der Glocke zu vermeiden.
                  Zuletzt geändert von s.nase; 13.01.2018, 22:19.

                  Kommentar

                  • s.nase
                    Senior Member
                    • 12.11.2011
                    • 1400
                    • San
                    • Berlin

                    #54
                    AW: Das Experiment - 3D Trainer mit Direktantrieb mal elegant

                    Die Glocke aufreiben geht nur auf einer Drehbank, weil du die Glocke in einer Bohrmaschiene nicht eingespannt bekommst.

                    Wenn die Glocke die das Aus- und Einpressen ohne Beschädigungen überstanden hat, ist der Rundlauf mit der längeren Welle und dem zusätzlichen WellenLager an der Wellenspitze meist sogar besser als mit der kurzen orginalwelle. Voraussetzung ist natürlich, das die lange Welle am Ende auch noch gerade geblieben ist. Je nach Wellenlänge ist eine Hebelpresse dann auf jeden Fall auch unbedingt notwendlig.

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                    • woto
                      Member
                      • 27.01.2013
                      • 372
                      • Wolfgang

                      #55
                      AW: Das Experiment - 3D Trainer mit Direktantrieb mal elegant

                      Hallo,

                      die Bohrung würde ich jetzt nicht voreilig aufreiben.

                      Ein sauber gefertigter Presssitz hat eine bessere Rundlaufgenauigkeit als ein Schiebesitz.

                      Du kannst zusätzlich zum Runterkühlen der Welle auch den Sitz in der Glocke mit der Heißluftpistole erwärmen (ruhig gute 100 °C). In diesem Fall fließt auch nicht gleich die ganze Wärmemenge in Richtung der Magnete, da die Speichen ja keinen so großen Querschnitt haben.
                      Und nur auf die Magnete und deren Verklebung musst Du hier Rücksicht nehmen.
                      Auf jeden Fall erleichtert das Warmmachen das Einpressen der Welle.

                      Eine kleine Schwierigkeit besteht in der Ausrichtung der Fasen für die Madenschrauben. Vielleicht hat man ja auch eine dritte oder vierte helfende Hand, die die Madenschraube sofort etwas anzieht, damit sich die Fase sauber ausrichtet.
                      Nach erfolgtem Temperaturausgleich dürfte das kaum noch gehen.

                      Noch eine Anmerkung zum Auspressen der Welle. Ich verwende hierzu ein Hilfswerkzeug, mit dem ich die Glocke direkt am Sitz der Welle abstütze.
                      Rundmaterial (ca. 20 mm Durchmesser), an beiden Enden plan gedreht. Zentrische Durchgangsbohrung wenige 10-tel Millimeter über dem Wellendurchmesser. Länge groß genug, dass die Welle darin verschwindet und nicht beim Auspressen auf die Unterlage kommt.
                      Man vermeidet so, dass man über die Glocke Kräfte überträgt. Zumal hier die Speichen doch recht zierlich sind.
                      Auch beim Auspressen sollte man anständig erwärmen. Das Aluminium der Glocke deht sich ja stärker aus als der Wellenstahl. Man vermeidet so, dass die Welle Alupartikel aus der Bohrung rausreißt und den Sitz beschädigt.

                      Gruß, Wolfram

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                      • s.nase
                        Senior Member
                        • 12.11.2011
                        • 1400
                        • San
                        • Berlin

                        #56
                        AW: Das Experiment - 3D Trainer mit Direktantrieb mal elegant

                        Wke lang soll den die Welle am Ende aus der Glocke heraus schauen? Und welchen Durchmesser hat die Welle?

                        Kommentar

                        • Helibri
                          Member
                          • 23.05.2015
                          • 297
                          • Stefan
                          • Berlin Blankenburg

                          #57
                          AW: Das Experiment - 3D Trainer mit Direktantrieb mal elegant

                          Wow, danke für die Tipps, das hört sich nach Arbeit an.

                          Auf dem Zettel hat die geplante Welle einen ßberstand über die Glocke von ca. 50mm bei 4mm Durchmesser. Vorläufiger Plan, über den Rotorkopf bin ich noch am Nachdenken.

                          Meine Hoffnung war, dass durch die relativ geringe Drehzahl des Direktantriebs eventuelle Unwuchten sich nicht so dramatisch auswirken. Das Austreiben war ohne Hilfswerkzeug garnicht möglich, ein Stück 20mm Stahlwelle mit 10mm Bohrung hat den Wellensitz abgestützt. Zu spät hab ich dann bemerkt, dass das Teil mit Feilspänen kontaminiert war, von denen jetzt welche an den Magneten hängen. Da muss ich noch eine Säuberungsaktion machen. ßberhaupt hab ich immer etwas Angst vor Metalldreck an Motormagneten, hat da jemand Erfahrungen gemacht?

                          Mein Problem ist so ein bisschen, dass Rotorwellen bei mir ein Verschleißteil sind. Wenn das Wechseln der Rotorwelle, die ja auch noch jedesmal gebaut werden muss, so ein Zirkus wird, dann ist das doch ein Hindernis. Schließlich ist der Heli nicht als Standmodell für die Vitrine geplant, sondern letztlich als Trainingsmaschine.
                          Zuletzt geändert von Helibri; 14.01.2018, 08:58. Grund: edit
                          Machen ist wie wollen, nur krasser.

                          Kommentar

                          • Ulli600
                            Senior Member
                            • 02.07.2012
                            • 4223
                            • Ulrich
                            • Hamburg

                            #58
                            AW: Das Experiment - 3D Trainer mit Direktantrieb mal elegant

                            Zitat von Helibri Beitrag anzeigen

                            Mein Problem ist so ein bisschen, dass Rotorwellen bei mir ein Verschleißteil sind. Wenn das Wechseln der Rotorwelle, die ja auch noch jedesmal gebaut werden muss, so ein Zirkus wird, dann ist das doch ein Hindernis. Schließlich ist der Heli nicht als Standmodell für die Vitrine geplant, sondern letztlich als Trainingsmaschine.
                            Eine einfache Kupplung, wie beim Fireball, wäre für dich sicherlich auch möglich gewesen. Eine Längere Welle bräuchtest du trotzdem aber jetzt fehlt dir leider das dann notwendige, zweite Lager an der Rotorwelle.
                            Mindestens haltbar bis: 17.04.2020

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                            • Harald 365
                              Senior Member
                              • 17.08.2011
                              • 3667
                              • Harald
                              • MFC Neu-Ulm

                              #59
                              AW: Das Experiment - 3D Trainer mit Direktantrieb mal elegant

                              Zitat von Helibri Beitrag anzeigen
                              ßberhaupt hab ich immer etwas Angst vor Metalldreck an Motormagneten, hat da jemand Erfahrungen gemacht?
                              Guten Morgen an Alle,

                              so schlimm ist das auch nicht ...Staubsauger und einen Pinsel mit härteren
                              Borsten... damit bekommst den Metalldreck ganz gut raus
                              GruÃ? Harald

                              Kommentar

                              • Helibri
                                Member
                                • 23.05.2015
                                • 297
                                • Stefan
                                • Berlin Blankenburg

                                #60
                                AW: Das Experiment - 3D Trainer mit Direktantrieb mal elegant

                                Na Ulli, du bist sonnig, eine einfache Kupplung. Wie sieht denn eine einfache Kupplung aus und wo kommt die her und wie bekommt man die in einen Bauraum von 10mm Höhe in die Nabe der Riemenscheibe? Fragen über Fragen...

                                Aber es gibt Entwarnung: Ich war wohl beim ersten Mal etwas hektisch, denn mit geduldigem Drehen und Schieben bekomme ich meine Welle doch in die Motorglocke. Ist wohl doch eher die Motorwelle mit ßbermaß gewesen. Außerdem war ich heute morgen wohl noch etwas im Tran, als ich nach der notwendigen Läge der Rotorwelle geschaut habe. Bin wohl zwischen den 1:1 und 2:1 Skizzen Teilen verrutscht, deswegen hatte ich den Post auch nochmal editiert, als ich gemerkt hab, dass meine erste Zahl unmöglich passen kann.

                                Also tatsächlich ist 55-60mm vom Motor überstehendes Wellenende das große Ziel. Derzeit sieht es aber erstmal nach 70-75mm mit dem vorläufigen Ansatz für den Rotorkopf aus.
                                Machen ist wie wollen, nur krasser.

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