Rotorblatt 1x1

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  • vlk
    vlk
    Senior Member
    • 26.09.2009
    • 6996
    • Sigmund
    • Wuppertal

    #16
    AW: Rotorblatt 1x1

    Klebe ich nicht nur dann im Schwerpunkt des leichteren Blattes wenn die Schwerpunkte beider Blätter gleich sind?
    Ansonsten doch innen oder außen um den Schwerpunkt und das Blattgewicht anzugleichen?

    Ich habe mal zwei Methoden ausprobiert.

    Ein Blattpaar durch gleichzeitiges schieben über einen Stahldraht auf gleichen Schwerpunkt geprüft und durch entsprechtendes abkleben 100% gleich gemacht und gleichzeitig mit einer Goldwaage auf gleiches Gewicht gebracht.

    Die Blätter waren vorher fast unfliegbar, danach Topp.

    Da ich sie ähnlich wie im Video ausgependelt hatte, ist mir dann auch gleich die exakte Waage aufgefallen, was auch zu erwarten war.

    Dann alles wieder entfernt und ohne Rücksicht auf Schwerpunkt und Gewicht ausgependelt und immer das nach oben gehende Blatt außen abgeklebt.

    Auch man die Blätter mit gleicher Laufrichtung verschraubt und ausgependelt.

    Nachdem das auch 100% war, liefen die Blätter fast genau so wie mit der ersten Methode.
    Aber nur fast, da die Schwerpunkte nicht gleich waren vermute ich funktionierten sie nur beim schweben wo die Blätter noch auf einer Ebene laufen.

    Sobald zyklisch gesteuert wird dürfte es so nicht mehr passen. Ob man das Winkelverschiebung nennt?

    Dennoch finde ich die zweite Lösung für den Anfang zum Kampfschweben ausreichend, man muss nur wirklich 100% Auspendeln oder später am Kopf nachkleben.

    Da ich mir eine große Magnetwaage gebaut habe, kann ich auch ähnlich wie bei Luftschrauben die Blätter nicht nur in der Horizontalen prüfen sondern auch vertikal und alle anderen Positionen dazwischen.

    Mich interessieren noch andere Methoden des Auswiegen, z.B. wie es Hersteller machen.

    Früher gab es bei einigen Herstellern Wuchtbohrungen, bei anderen nicht.
    Gruß
    Siggi

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    • ThomasC
      Senior Member
      • 10.02.2012
      • 3963
      • Thomas
      • Giessen

      #17
      Thema Auswuchten: meine Vorgehensweise

      Thema Auswuchten. Ich hoffe es paßt, da ich keine Fachinformationen beisteuern kann (hab mir alles im Netz zusammengelesen), sondern meine eigene Praxis schildere.

      ßberlegung: ich habe im Grunde die Möglichkeit, drei Parameter durch Klebeband zu beeinflussen:
      1. Schwerpunkt
      2. statische Balance
      3. Vorlauf
      Ich versuche stets, durch EINE Korrektur ALLE DREI Parameter zu optimieren. Dabei kommt es mir nicht auf 100% an, mir reichen 99,9%.

      Zunächst prüfe ich den Vorlauf und den Schwerpunkt. Ich markiere ein Blatt (bzw. merke mir die Markierung, falls die Blätter sich schon unterscheiden, wie z.B. durch das Wuchtgewicht in einem Blatt bei Blattschmied-Blättern, oder die Farbbänder zum Spurlauf einstellen). In den meisten Fällen ist, falls ein Schwerpunktunterschied besteht, das leichtere Blatt gleichzeitig das mit dem weiter innen liegenden Schwerpunkt. Wenn ich das Klebeband nun außen am leichteren Blatt anbringe, korrigiere ich beides zumindest in die gleiche Richtung: Schwerpunkt und statische Wuchtung. Blätter, bei denen das schwerere Blatt einen deutlich weiter innen liegenden Schwerpunkt hat, fliege ich nicht, die würde ich umtauschen falls möglich, da man sonst viel zu viel Klebeband aufbringen müßte.

      Beim Anbringen des Klebestreifens muß ich jetzt nur noch darauf achten, daß ich auch den Vorlauf in die richtige Richtung korrigiere: hat das leichtere Blatt einen stärkeren Vorlauf, muß ich das Klebeband auf der vorlaufenden Kante konzentrieren. Dazu halbiere ich das Klebeband und klebe mehrere kurze Streifen neben- oder übereinander (bevorzugt nebeneinander) auf die Vorderkante. So schlage ich drei Fliegen mit einer Klappe. Falls das leichtere Blatt einen geringeren Vorlauf hat, klebe ich das Band so auf, daß es das Blatt komplett umschlingt und zum Teil nahe der nachlaufenden Kante überlappt. An der ßberlappungsstelle achte ich dabei darauf, daß das dem Luftstrom entgegenlaufende Ende des Klebebandes UNTEN liegt, sodaß der Luftstrom nicht während des Fluges unter das Band greifen und es ablösen kann.

      Mit Worten nicht leicht zu beschreiben, ich hoffe dennoch, daß es einigermaßen verständlich ist. Diese Vorgehensweise gilt für Blätter, die bereits als ab Werk gewuchtet gelten. Denn kleine Unterschiede finde ich fast immer - nennen wir es Nuancen. Wenn ich also korrigiere, korrigiere ich Fehler, die vermutlich unterhalb der Toleranzen des Rotorkopfes liegen. Den Kopf selbst wuchte ich nicht, da ich dazu keine Gerätschaften habe.

      Mir ist also wichtig, daß ich tendenziell alle Fehler mit einem Schritt minimiere, und nicht z.B. den Vorlauf verschlechtere beim Wuchten, denn ein Vorlauffehler führt genau so zu Vibrationen wie eine fehlende statische Balance.

      Unterschiede im Schwerpunkt dürften meinem Verständnis nach vor Allem bei zyklischen Steuereingaben zu Vibrationen führen, da das Rotorblatt in diesem Zustand eine ganz eigene Dynamik (schwingendes System) entwickelt, bei der der Schwerpunkt eine entscheidende Rolle spielt, unabhängig von der statischen Balance. Eine Schwerpunkt-Differenz von weniger als 0,5mm bei 500er Blättern (als Beispiel) halte ich für vernachlässigbar, ich korrigiere diesen Fehler nicht vollständig und stelle die statische Balance in den Vordergrund.

      Gruß

      ThomasC
      Es könnt' alles so einfach sein - isses aber nicht

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      • Luckylouds
        PSG-Dynamics
        Support
        • 14.02.2010
        • 3023
        • Dino
        • Heilbronn und Umgebung

        #18
        AW: Rotorblatt 1x1

        Zitat von LudwigX Beitrag anzeigen
        Es ging mir da speziell um das Profil: http://www.world-of-heli.de/media/im...lack-large.jpg
        Die kamen Ende 2012 auf den Markt. Das Profil wird so seit Jahren genutzt.
        Hi Ludwig,

        Du scheinst ja recht gut informiert zu sein.....erklär mir doch bitte mal kurz wie Du darauf kommst ??

        Wenn ich bei mir im Lager die einzelnen Blätter gegeneinander vermesse fällt mir folgendes auf:

        Die "alten" FBL und 3D Blätter, die jetzt das Logo in schwarz an der Aussenseite haben, waren früher an der Endleiste dicker ( als das Logo noch innen an der Blattwurzel war), jetzt sind sie dünner geworden.

        Wenn ich dagegen eines der neueren MattBlack oder Red Tips vermesse, fällt mir auf, dass diese Blätter mit den oben genannten "alten" bis auf das Spinblades tyische Design nichts mehr gemeinsam haben....sind also komplette Neuentwicklungen.

        Grüße Dino
        Zen...

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        • Blattschmied
          helischmiede.de
          Onlineshop
          • 17.08.2011
          • 655
          • Roland

          #19
          AW: Rotorblatt 1x1

          Hallo Dino

          Das kann man so nicht genau sagen. Dazu muss man diese Blätter genau vermessen nicht nur die Endleiste sondern auch Randbogen Blattgriff und Profil müssen ermittelt werden. Denn es kann auch sein das nur eine genauere Form hergestellt wurde.

          Zum Wuchten klasse das so viel noch dazu geschrieben wurde.

          Ich mache es auch so wie LudwigX es geschrieben hat man fertigt 10 Stück Blätter und meist passen 6 Blätter dann wie Bruder und Schwester zusammen wo man nicht mehr viel Nachwuchten muss. Es ist immer von Vorteil zu versuchen gleichmäßig zu laminieren.


          Gruß Fred

          Kommentar

          • LudwigX
            Senior Member
            • 12.06.2012
            • 4635
            • Thomas
            • Siegen

            #20
            AW: Rotorblatt 1x1

            Zitat von Luckylouds Beitrag anzeigen
            Hi Ludwig,

            Du scheinst ja recht gut informiert zu sein.....erklär mir doch bitte mal kurz wie Du darauf kommst ??
            Hauptsächlich von den Fotos, denn dort sehen sie fast alle gleich aus. Wenn etwas an der Profildicke verändert wird, kann man es auf solchen Fotos nicht erkennen.
            Man sieht aber immer noch die klare Abrundung an der Außenseite. Es ist schon länger bekannt, dass es dort noch andere Formen gibt:

            http://www.world-of-heli.de/media/im...2775-large.jpg



            Kommentar

            • Ronny81
              Ronny81

              #21
              AW: Rotorblatt 1x1

              Zitat von Blattschmied Beitrag anzeigen
              Hallo LudwigX

              super Ausführung ich denke man kann es nicht besser beschreiben. Ein kleiner link für das Wuchten von Blättern findet man hier.

              Rotorblätter wuchten mit einfachen Mitteln - How To - rotor balancing - YouTube

              ich finde damit kommt jeder zurecht und macht alle weiteren Fragen zum Thema Wuchten überflüssig wenn ja immer her damit ..."!"

              Gruß Fred
              Moin,

              Das Video ist soweit gut, aber auf keinen Fall so eine lange Gewindestange benutzen!
              Wenn die etwas krumm ist, stimmt das Ergebnis nicht mehr.
              Also lieber die Gewindestange nur 1cm auf jeder Seite der Blätter herausragen lassen und nicht wie im Video 10cm!

              Gruß Ronny

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              • Husi
                Member
                • 11.01.2007
                • 117
                • Mirko
                • Darmstadt

                #22
                AW: Thema Auswuchten: meine Vorgehensweise

                Zitat von ThomasC Beitrag anzeigen
                ßberlegung: ich habe im Grunde die Möglichkeit, drei Parameter durch Klebeband zu beeinflussen:
                1. Schwerpunkt
                2. statische Balance
                3. Vorlauf
                Ich versuche stets, durch EINE Korrektur ALLE DREI Parameter zu optimieren. Dabei kommt es mir nicht auf 100% an, mir reichen 99,9%.
                So sollte es meiner Sicht sein.
                Vor eine ganzen weile habe ich mal meinen 250er "beruhigt". Tesa war zu leicht, darum habe ich zu Messingstreifen als Wuchtgewichte gegriffen. Siehe hier:
                rc-heli-fan.org Thema anzeigen - Vibrationen erkennen und beseitigen

                Viele Grüße
                Mirko

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                • Taumel S.
                  Senior Member
                  • 31.12.2008
                  • 26320
                  • Helfried
                  • Ã?sterreich

                  #23
                  AW: Rotorblatt 1x1

                  Zitat von Ronny81 Beitrag anzeigen
                  Das Video ist soweit gut, aber auf keinen Fall so eine lange Gewindestange benutzen!
                  Also erstens würde ich die Gewindestange reibungsfrei magnetisch lagern. Es genügt die einseitige, berührende Lagerung (auf der anderen Seite schwebt die Achse frei in der Luft), und zweitens kostet eine "richtige" Rotorblattwaage mit Kugellager und dekorativem Carbon nur 5 Euro.

                  Kommentar

                  • Tobi Gräf
                    Senior Member
                    • 22.11.2009
                    • 1372
                    • Tobias
                    • von der Schule

                    #24
                    AW: Rotorblatt 1x1

                    Zitat von LudwigX Beitrag anzeigen
                    Ich habe mal eine Frage zu den Profilen:
                    Es ist ja so, dass die Rotorblätter außen viel mehr Auftrieb erzeugen als innen (Umlaufgeschwindigkeit ist dort höher).
                    Bei einem T-Rex 250 scheint es normal zu sein, dass die Blätter deswegen nach innen her etwas breiter werden: http://www.der-schweighofer.at/publi...B37103_300.jpg

                    Warum wendet man dieses Prinzip nicht auf größere Modellhelikopter an?

                    Das würde dir aber nur beim statischen schweben etwas bringen, hier gibt es im Rotor kein vorne/hinten/rechts/links und selbst hier liefern einige Teile des Rotors keinen Auftrieb sondern teilweise sogar Abtrieb. Im Statischen Schweben sieht die Auftriebsfläche aus wie ein Donut. Statisch schweben ist wohl die Figur, die bei Helis am wenigsten geflogen wird.
                    Sobald der Heli Fahrt Aufnimmt, wird die Auftriebsfläche zu einem Kreis/Ei/Birnenform, welche etwa 50-70% der Tatsächlichen Kreisfläche entspricht, und die sich, je nach Bewegungsrichtung und Drehzahl, Pitch und zyklischen Ausschlägen auf der Gesammten Kreisfläche bewegt. auch in Bereiche, wo die Blätter nicht tiefer sind !
                    Da sich ein Luftfahrzeug jedoch fortbewegt, machen bewegte Flugzustände wohl 99% des Fluges aus.
                    Ich vermute, das ganze hat auch fertigungstechnische Hintergründe, Ihr wollt die Blätter ja auch bezahlen können....
                    Die Vorgänge am Blatt bei sich bewegenden Hubschraubern in allen Bereichen zu erfassen ist wohl heute noch selbst für Firmen wie Eurocopter äußerst schwierig und teilweise unmöglich.
                    Manche Verhalten des Rotors kann man gut über Hochgeschwindigkeitskameras erfassen, aber man muß auch die richtigen Rückschlüsse aus dem Verhalten und den Bildern ziehen, viel ist Try and Error....
                    Die innen breiteren Blätter gab es auch bei den Koaxen, das hatte auch andere Gründe, die Blätter konnten zum Beispiel mit der äußeren Hälfte gut schlagen, was der der Flugstabilität zu gute kommt.
                    Wenn man stirbt merkt man das selber gar nicht, man ist einfach tot, traurig ist es nur für die Anderen.
                    Wenn man dumm ist verhält es sich ganz ähnlich...

                    Kommentar

                    • DJBlue
                      Senior Member
                      • 12.08.2010
                      • 3330
                      • Thilo
                      • Kempten und Umgebung

                      #25
                      AW: Rotorblatt 1x1

                      Schöner interessanter Thread.

                      Gibts ein Video indem man mal sieht wie Rotorblätter eigentlich hergestellt werden?
                      DJBlue´s Wix-Page

                      Kommentar

                      • Helambo
                        Helambo

                        #26
                        AW: Rotorblatt 1x1

                        Mal ne allgemeine Frage:
                        Sind "laute" Rotorblätter - aus physikalischem Blickwinkel - schlechter?

                        Beispiel: Rotorblätter unterscheiden sich im Sound z.B. beim Rücken-Rückwärts-Funnel. Mir gefallen die "richtig knatternden" besser. Aber deutet das auf "ineffizente" Strömungsverhältnisse hin?

                        Kommentar

                        • Blattschmied
                          helischmiede.de
                          Onlineshop
                          • 17.08.2011
                          • 655
                          • Roland

                          #27
                          Hallo Zusammen

                          Ich habe mal im Netz gesucht bin nur bei Windkraftanlagen fündig geworden im Prinzip das gleiche nur das bei unseren Blättern noch Blei mit rein kommt, und der Schaumkern.

                          In der Tat sind meisten Blätter die laute Geräusche verursachen die schlechtere Wahl.Wo man aber dazu sagen muss sie dürfen nur innerhalb ihrer zugelassene Parameter betrieben werden.
                          Bekommt man aber schnell raus beim Laden oder anhand der Flugzeit einfach mal mit anderen Drehzahlen arbeiten.

                          Ich finde die DH Blätter haben zur Zeit den besten Randbogen und auch beim Rückenflug den besten Sound(für mich angenehm).

                          wer mal sehen möchte wie so ein Blatt auf gebaut ist ich kann gern Fotos rein setzen sind zwar alte Formen und nicht mehr Zeitgemäß aber sie tuen es immer noch.

                          Gruß Fred

                          Link vergessen Ein Blick ins Blatt: Wie Rotorblätter von Windrädern mit Lack und Epoxidharz der Natur trotzen - YouTube

                          Gruß Fred
                          Zuletzt geändert von JMalberg; 15.07.2013, 19:19.

                          Kommentar

                          • Amok
                            Senior Member
                            • 12.04.2009
                            • 7316
                            • Thomas
                            • EDKA

                            #28
                            AW: Rotorblatt 1x1

                            Zitat von LudwigX Beitrag anzeigen
                            man kann ja sogar die "großen" Blätter als Vorbild nutzen
                            Dieser Punkt wird oft in Betracht gezogen aber m.M.n. gänzlich unterschätzt, da er ein entscheidendes Manko hat: Man skaliert ja die Luft auch nicht mit runter!
                            Man kann also nicht einfach "originale" Blätter (sei es vom Profil, Schränkung oder sonstiges) verkleinern und erwarten, dass es sich dann beim Modell genau so verhält wie beim großen Vorbild.

                            Seit wir mal einen T-Rex 250 mit Zollstockelementen anstelle von Rotorblättern geflogen sind, glaube ich eh nicht mehr an das Profil der Blätter. Bei den "modernen" Drehzahlen kannste dir an den Rotorkopf schrauben was du willst, und es funktioniert.
                            Sogar Blätter falsch herum anschrauben macht fast keinen Unterschied. Wenn es um Effizienz gehen würde, könnte man sich sicher drüber streiten, aber ... bei Flugzeiten von 3 Minuten und Drehzahlen jenseits von gut und böse ... Da braucht man dann am Rotorblatt keine Effizienz zu suchen...

                            Ich denke im Scale-Bereich könnte man durchaus hohen Nutzen erzielen, jedoch scheint der Markt nicht groß genug zu sein, um sich auf "Scale-Blätter" zu spezialisieren bzw. minimieren die o.g. Probleme mit der Aerodynamik den Gewinn schon so stark, dass sich der Aufwand nicht lohnt. Denn ich persönlich fliege im Scale-Bereich am liebsten weiche Plastikblätter, die am Boden schön hängen und in der Luft unter Last auch gerne mal nach oben durch biegen, was im 3D Bereich völlig undenkbar wäre (Boomstrike).

                            Auch technisch könnte man noch einiges herausholen, wenn man weiter in Richtung "Staflex" (Bendix-Elemente/FlexBeam) forschen würde. So könnte man die Rotorköpfe deutlich vereinfachen und die überflüssigen Lager und Schrauben weg lassen. Je nach System sogar ohne dabei spezielle Blätter zu benötigen (Beispiel: ATR-System)

                            mfg
                            Amok
                            Zuletzt geändert von Amok; 16.07.2013, 11:51.
                            StabiDB - Projekt: Euro1

                            Kommentar

                            • LudwigX
                              Senior Member
                              • 12.06.2012
                              • 4635
                              • Thomas
                              • Siegen

                              #29
                              AW: Rotorblatt 1x1

                              Zitat von Amok Beitrag anzeigen
                              Dieser Punkt wird oft in Betracht gezogen aber m.M.n. gänzlich unterschätzt, da er ein entscheidendes Manko hat: Man skaliert ja die Luft auch nicht mit runter!
                              Es sollte gar nicht bedeuten, dass man ein großes Blatt nimmt und es einfach runterskaliert. Es ging viel mehr darum die dort entstandenen Idee aufzugreifen und dann in angepasster Form bei den RC-Helis einzusetzen.
                              Denn leider scheinen die meisten Blatthersteller eher die von dir angesprochene Philosophie zu vertreten: "Fliegt ja eh nur ein paar Minuten. Mehr Effizienz bringt ja kaum was"

                              Kommentar

                              • Amok
                                Senior Member
                                • 12.04.2009
                                • 7316
                                • Thomas
                                • EDKA

                                #30
                                AW: Rotorblatt 1x1

                                Das war auch weniger für dich bestimmt, LudwigX, denn bei dir weiß ich, dass du weißt, wovon du redest

                                Ich wollte der "Allgemeinheit" nur verdeutlichen, dass man nicht einfach einen "Propeller" kleiner machen kann und er dann fliegt

                                Nix für Ungut



                                Aber an deine Frage hänge ich mich dennoch mal dran:

                                Zitat von LudwigX Beitrag anzeigen
                                Es ist ja so, dass die Rotorblätter außen viel mehr Auftrieb erzeugen als innen (Umlaufgeschwindigkeit ist dort höher).
                                Bei einem T-Rex 250 scheint es normal zu sein, dass die Blätter deswegen nach innen her etwas breiter werden
                                Warum gibt es im Modellbereich keine geschränkten Blätter, sei es Aerodynamisch (andere Profile über die Länge) als auch "mechanisch" (verdreht) bzw. eine Kombination daraus oder halt über eine "Trapezform"?


                                mfg
                                Amok
                                Zuletzt geändert von Amok; 16.07.2013, 15:09.
                                StabiDB - Projekt: Euro1

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