VStabi Scale Heli CH53 und Absturz

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  • dl7uae
    dl7uae

    #106
    AW: VStabi Scale Heli CH53 und Absturz

    Hallo Ralf, wenn's das Heck alleine war, OK, - mag' 'ne andere Baustelle sein. Es hörte sich aber zunächst nach dem Komplettverriss an, also Nick und Roll inklusive.

    Die Massen der Sensoreinheiten sind sehr unterschiedlich, eine vom 611 ist z.B. von Hause aus deutlich schwerer als die vom VS. Das könnte eine Rolle spielen, wenn man nicht den "Massen-Mod" konsequent machte, also auch kein weiches Pad zw. Gehäuse und Zusatzmasse.

    Ich hatte, ehrlich gesagt, nie eine VS-Sensoreinheit offen. Vielleicht würde es sich ja lohnen, da Heißkleber reinzujumpen, wenn es gegen vermutete hochfrequente Vibrationen geht.

    Wer von den Herren der Anatomie hat denn nun so was wie eine Rüttelplatte nebst Generator in seiner Reichweite? Albert hat Recht, es wäre schon ziemlich interessant, einen VS-Sensor allein sowie verschiedene Testmontagen dem mal auszusetzen. Man müsste auch mal Uli fragen, ob er das nicht bereits mal machte.

    Um's mal an der Stelle zu sagen: Ich glaube einfach nicht an die Version, dass die Regelalgorithmen nebst ihrer Bandbreite der Parametrisierung nicht mit schweren Helis klarkommen, auch bzgl. VS4 nicht. Die Regler würden sonst auch in anderen Setups irgendwelche Problemschwellen zeigen, was aber offenbar nicht der Fall ist. ßbrig bleiben dann nur noch die "geliebten" Vibs, die man so schlecht sehen kann.

    ---
    Was ich an Marcels Beitrag so gut fand, war der Hinweis auf die Torsionsschwingungen von CF-Heckrohren, hier am Beispiel dieses so "aufgebohrten" L400-Problems. Ich hatte das selbst mal erfahren dürfen, mimte lange den ungläubigen Thomas, aber es waren Torsionsschwingungen, - zum Glück mit P-Stange, einem Stabi hätte es zumindest auf Roll zusätzlich den Garaus gemacht:
    Zwei Jahre flog mein T-Rex 450 mit CF-Heckrohr problemlos. Dann gab es einen kleinen Crash und Wiederaufbau, und das Vib-Problem zeigte sein häßliches Gesicht. Bei Erreichen einer bestimmten Drehzahl (Anstoßfrequenz) gab es eine regelrechte Resonanzkatastrophe, wobei der Heckaufbau sich direkt zerlegte. Andere Hero-Blätter etc. pp. brachten alle nichts, erst der Wechsel auf ein Alu-Rohr beendete die Odyssey.

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    • Yogibaer
      Yogibaer

      #107
      AW: VStabi Scale Heli CH53 und Absturz

      Hallo Leute,
      mein HK500 hat es auch zerlegt, es war einmal ein losgelöstes Patchkabel (Empfänger->vStabi (v4)... nachdem das Kabel keinen Kontakt hatte, führte der vstabi extreme Bewegungen (pumpend) aus ...
      voll roll rechts-links. Jeder der den vStabi nutzt sollte zumindestes die Kabel mit Heißkleber ankleben, damit solch ein Problem nicht auftritt... ganz zerlegt hat der Heli sich mit einer anderen Variante... So wie ich es mir erklärt habe... hatt ich den Heli (scharf) zum Platz transportiert, den ich dann gestartet hatte...mit Roll Rechts (nicht pumpend) wollte er in den Rückenflug übergehen... Hmmm, der Heli hätte zumindestens warten sollen, bevor er fliegt..und nicht auf dem Boden... ich habe den vstabi wieder verkauft... ich kann auch alleine meinen Heli vernichten...und brauch keine elektronische Hilfe dazu...

      ich spreche nur für mich, der keine Ahnung vom Helifliegen und vom vStabi hat ;-)

      gruss
      Juergen

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      • dl7uae
        dl7uae

        #108
        AW: VStabi Scale Heli CH53 und Absturz

        Was soll uns das jetzt sagen?

        Ich werde keinen Heißkleber verwenden, weil zumindest die Patchkabel bei entsprechendem Aufbau nicht rausrutschen, - jedenfalls sitzen sie nicht loser als ein JR-Stecker in irgendeiner anderen Komponente. Bzgl. des Sensorsteckers sollte man vorsichtshalber was machen, mit Heißkleber oder anderen Varianten, ja.

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        • JMalberg
          RC-Heli TEAM
          • 05.06.2002
          • 22636
          • J
          • D: um Saarbrücken drum rum

          #109
          AW: VStabi Scale Heli CH53 und Absturz

          Endlich mal ein Thema an dem die grauen Zellen sich die Zähne ausbeißen können und auch auf diesem Niveau auch doch noch einige, wenn auch wenige, mitdiskutieren können.

          RESPEKT, die Herren
          Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten oder nachfragen!
          Der Dunning-Krueger-Effekt ist immer und überall!

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          • Wolfgang_67
            Member
            • 07.06.2002
            • 910
            • Wolfgang

            #110
            AW: VStabi Scale Heli CH53 und Absturz

            Hi,

            Zu den Vibrationen/Schwingungen: ich glaube dir, dass du normale Schwingungen/Vibs beurteilen kannst. Allerdings bin ich der Meinung, dass es bei den Turbinen-Schraubern für den Menschen nicht erfassbare sehr hochfrequente Schwingungen geben kann, die eben dann direkt das Sensorelement stören.
            DANKE!

            Aber wie können wir diese Schwingungen sichtbar, bzw. nachweisbar machen? Mit einer Rüttelplatte kann man herausfinden, wann der Sensor "tilt", aber wie kriege ich heraus ob der Heli hochfrequent vibriert. Muss ich mir jetzt auch Gedanken zu der Befestigung der Spanten im Rumpf mittel Epoxy machen? Wenn so hochfrequente Vibrationen vorhanden sein sollen, würde sich das auf die Dauer nicht "strukturschwächend" auswirken?

            Im Telemetriebereich gibts ja haufenweise Sensoren: Temperatur, Strom, Spannung, Drehzahl, GPS-Punkte ... der Eagle Tree kann sogar auf bis zu vier Servo Kanälen die Impuse messen (hätt ich das vorher gewusst). Aber ein Vibration "Detector" habe ich nicht gefunden. Und wenn es das gäben würde, müsste es auch an der gleichen Stelle wie das Gyro Element angebracht sein.

            Es würde sich also anbieten, wenn man das vorhandene Gyroelement dazu benutzen könnte, quasi als Filter die detektierten Vibrationen an einen Logger auszugeben. Den könnte man ja zwischen Gyro Element und Zentraleinheit einschleifen!?

            Wenn ich so auf dem Thema rumdenke ... die Aluversion vom Vstabi gibt am Sensor Kanal analoge Signale aus, an der Kunststoff Version digitale ... also werden die ausgegebene Werte der Sensoren digital aufbereitet, oder geben diese bereits digital aus! Wenn letzteres der Fall ist, hat man weniger Möglichkeiten per Software entprechende "worst cases" abzufangen.
            Die Meinung kann aber als nicht" Regelungstechnischem Vibrationsfrequenz Amplituden" Experten natürlich auch völlig danebenliegen.

            Gruß

            Wolfgang

            NS: Rein vorsichtshalber habe ich immer alle Kabel gesichert, egal welcher Heli.

            Kommentar

            • Sven Lürex
              Sven Lürex

              #111
              AW: VStabi Scale Heli CH53 und Absturz

              Hi
              Du kannst ja mittels Rüttelprüfstand die Vibrationen erzeugen die V-Stabi aussteigen lassen., wird zwar eigentlich zu ßberprüfung von Schraubverbindungen benutzt, aber da weiß ich das man dort genau die Frequenzen usw ablesen konnte.
              Kännte man also Zweckentfremden

              Normalerweise nimmst Du dann ein Senorgerät was diese Vibrationen misst.

              Am Besten du gehst mit deinenm Heli man an eine TU oder TH, die werden bestimmt sowas in den Studienplan gerne mal mit einbauen, gerade wenn dort Luft und Raumfahrt unterrichtet wird.

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              • Rolf01
                Senior Member
                • 30.11.2003
                • 1772
                • Rolf

                #112
                AW: VStabi Scale Heli CH53 und Absturz

                Hallo,
                also ich lese hier nun schon eine ganze Weile mit und kann Wolfgangs Gemützustand absolut nachvollziehen. Es ist doch mittlw. so, das FBL-Systeme (mehr o. weniger) schon als Plug&Play angeboten werden. Hier und da ein paar Paramater anpassen und Spaß haben. Wenn man jetzt hier liest was man alles unternehmen soll um ein paar Vibrationen in den Griff zu bekommen, von denen man nicht mal genau weis wo sie herkommen.... ich weis nicht. Ist ja "fast" günstiger ein paar Flugstunden auf Rigidköpfen zu nehmen, und gänzlich auf eine Elektronik verzichten, die bei der kleinsten Unstimmigkeit Probleme macht.

                Und ja.... ich fliege auch einen Heckkreisel, aber der hat sich seit Jahren in allen möglichen Helis bewährt und funktioniert.... egal ob T-Rex 450 oder 20kg Scaler !

                Nichts gegen V-Stabi... es funktioniert ja.... in Logo´s, Henseleit und Co. In schweren, trägen Scalern habe ich meine Bedenken, die auch auf eigenen Erfahrungen ruhen !
                Viele Grüsse
                Rolf

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                • dl7uae
                  dl7uae

                  #113
                  AW: VStabi Scale Heli CH53 und Absturz

                  Mit den für's Stabi benutzen Sensoren kann man natürlich nicht alles "messen", man könnte aber Ausreißer feststellen, diese Offsets.

                  So ein Ding wie ihm Link müsste aber am besten mitfliegen, also eine Loggerfunktion haben, außerdem sollte es in drei Achsen und nach der Schwingungsebene möglichst getrennt messen können. Ein richtig gutes Gerät wäre teuer (bzw. aufwändig zu implementieren), hätte seine Masse und sein Volumen. Klingt nach einer interessanten Aufgabe für den Modellbaubereich (Leichtbaukompromiss), ich melde mich wieder nach einem Lottogewinn.

                  Ich bleibe dabei, dass die eleganteste Lösung und vermutlich auch ausreichend ein Logging durch den Stabi wäre.

                  Kommentar

                  • mguw
                    helidigital.com
                    Onlineshop
                    • 12.06.2007
                    • 2587
                    • marcel
                    • Toulouse / Frankreich

                    #114
                    AW: VStabi Scale Heli CH53 und Absturz

                    Ich glaube der 3digi kann das alles loggen...

                    gruss

                    Marcel
                    miniprotos, Voodoo 600, Goblin 500 & 700 & 770
                    www.helidigital.com

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                    • Hornetrider
                      Hornetrider

                      #115
                      AW: VStabi Scale Heli CH53 und Absturz

                      @Tom

                      mit dem Offset weiß man zumindest das was passiert, aber nicht wirklich welche Frequenz/Amplitude/Beschleunigung das verursacht und wo sie herkommt, oder?
                      Ich kenne die Beschleunigungsaufnehmer aus dem Automotiv-Bereich, und die sind wirklich sehr leicht. Das Thema ist sicherlich der Datenlogger...
                      Aber nem 20kg Brummer sollte plusminus 1 Kilo nix machen..

                      Der Tipp mit ner FH oder UNI finde ich klasse. Wolfgang schau mal ob Du nicht eine entsprechende in der Nähe hast... die haben das sicher das notwendige Equipment.
                      Vielleicht kommst Du so günstig an eine Fundierte Messung/Untersuchung...

                      Gruß Ricardo

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                      • EvOluT1on
                        EvOluT1on

                        #116
                        AW: VStabi Scale Heli CH53 und Absturz

                        ßhm,

                        vielleicht ne doofe (nicht wirtschaftliche) Idee, aber wie wäre es einen 2. Sensor in einer anderen Frequenz abzutasten und die Signale zu vergleichen.

                        Wäre doch zumindest für die Analyse ne Möglichkeit.

                        Gruß
                        Mike

                        Kommentar

                        • Wolfgang_67
                          Member
                          • 07.06.2002
                          • 910
                          • Wolfgang

                          #117
                          AW: VStabi Scale Heli CH53 und Absturz

                          Hallo Marcel,

                          Ich glaube der 3digi kann das alles loggen...

                          gruss

                          Marcel
                          ja das ist uns doch bewusst, dass die Daten geloggt werden. Aber auch nur was an I/O auf den PID´s und Servokanälen rein- oder rausgeht. Ob da eine Vibrationserkennung machbar wäre .... na ich weis nicht, müsste man Dirk fragen.

                          Aber, um nur ganz kurz darauf einzugehen, damit wir den Focus des eigentlichen Thema nicht aus en Augen verlieren:

                          Das 3DIGI befindet sich eher noch im "breiten Teststadium" allerding mit viel Potential. Und -> 4 TS Ausgänge ... da hat jemand weitergedacht!

                          Ich behaupte mal, dass ich im Löten ganz fit bin, aber den Lötkünsten eine 20 Kilo Wumme anzuvertrauen ... mal abwarten, wenn das mal in Serie geht und eine anständige Deutsche Qualitätssicherung durchmacht ... wer weiß!

                          Der Tipp mit ner FH oder UNI finde ich klasse. Wolfgang schau mal ob Du nicht eine entsprechende in der Nähe hast... die haben das sicher das notwendige Equipment.
                          Vielleicht kommst Du so günstig an eine Fundierte Messung/Untersuchung...
                          Die Idee hat wirklich was ... es wird nur etwas dauern ... sagen wir so 5-6 Monate bis die Kiste wieder fliegt.
                          Ok:

                          Gruß

                          Wolfgang

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                          • Sycorax
                            Sycorax

                            #118
                            AW: VStabi Scale Heli CH53 und Absturz

                            Wie kommt Ihr eigentlich darauf, die Ursache ausschließlich bei Vibrationen zu suchen ?

                            Für mich kommt alles in Frage, von Vibrationen ( aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen im Vergleich Hecksteuerung durch VStabi vs. GY502 eher unwahrscheinlich ), schlechte Bauteilauswahl, schlechte Verarbeitung über was weiß ich für Fehler bis zu Fehlern in der Software.

                            Vibrationen anzuführen ist für den Hersteller das einfachste, weil es die Verantwortung erstmal auf den Kunden abwälzt, weil die Vibrationen mangels Messtechnik im VStabi nicht nachzuweisen sind und weil es den Hersteller nichts kostet diese zu beseitigen, sondern der Kunde experimentieren muss.
                            Dafür hat der Hersteller aus Kostengründen das vibrationsunempfindliche Alugehäuse durch Plastik ersetzt und jetzt liegen nicht einmal genügend Pads und eine Metallplatte dabei, um ggfs. zu dämpfen wenn es erforderlich sein sollte.
                            Trotzdem kommt bei jedem Problem erstmal der Hinweis, man soll eine Platte montieren - welche denn?

                            Sorry, aber einige hier hören für meinen Geschmack zu sehr auf das zu oft vorgekaute "das sind Vibrationen" Argument. Darüber hinaus ist es kaum Aufgabe der Kunden, ein 400€ teure Elektronik in der 4. Generation auf ominöse Vibrationsanfälligkeiten zu untersuchen. Das ist Aufgabe des Herstellers - vor allem dann, wenn er damit wirbt, daß jeder Heli völlig problemlos per Trimmflug einzustellen ist und "perfekt" fliegt. Das gilt allenfalls für T-Rexe, TDR und Logos .. beim Protos hörts schon auf ( hat ein Vereinskollege auch schon hinter sich - auch wieder ausgebaut ).

                            Ich behaupte mal, dass ich im Löten ganz fit bin, aber den Lötkünsten eine 20 Kilo Wumme anzuvertrauen ... mal abwarten, wenn das mal in Serie geht und eine anständige Deutsche Qualitätssicherung durchmacht ... wer weiß!
                            Ja und ? Das VStabis mit defekten Sensoren ausgeliefert wurden, ist doch bekannt. Das die Befestigung des Sensorkabels nicht der Hit ist, ist auch bekannt. Was ist da so viel besser dran, als eine selbst aufgebaute und sorgfältig kontrollierte Schaltung ?

                            Kommentar

                            • Uwe Caspart
                              Senior Member
                              • 19.08.2005
                              • 7418
                              • uwe
                              • EDDS / Goldboden

                              #119
                              AW: VStabi Scale Heli CH53 und Absturz

                              Wie kommt Ihr eigentlich darauf, die Ursache ausschließlich bei Vibrationen zu suchen ?
                              Wie kommst du zu der Aussage? Die Suche ist nach allen Seiten offen, im Moment wurde eben das Thema Vibrationen durchgekaut.
                              Vibrationen anzuführen ist für den Hersteller das einfachste...
                              Welcher Hersteller hat hier was von "Vibrationen sind die Ursache" gepostet?
                              Das waren alles Diskussionsbeiträge von Usern, und dass Vibs auf mannigfaltige Weise ein Problem sein können, haben wir ja nun eindeutig geklärt, mit verschiedenen Ansätzen wie Vibs sich auswirken könn(t)en.

                              Ob sie im vorliegenden Fall die Ursache sind, ist eine (siehe Diskussion plausible) Möglichkeit, aber nicht die einzige
                              Kontronik. Simply the best.

                              Kommentar

                              • Uwe Caspart
                                Senior Member
                                • 19.08.2005
                                • 7418
                                • uwe
                                • EDDS / Goldboden

                                #120
                                AW: VStabi Scale Heli CH53 und Absturz

                                Anyway, ich bin bei dir was die Fokusierung auf Vibs angeht.
                                "Sensorfehler" war eigentlich mein erster Favorit, aber Wolgang hat ja sein V-Stabi "kein Fehler gefunden" zurückbekommen, oder fand da ein Austausch statt wie bei Dunlop?
                                Kontronik. Simply the best.

                                Kommentar

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