Flybarless Anfängertauglich ?

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  • stephan1985
    stephan1985

    #31
    AW: Flybarless Anfängertauglich ?

    Zitat von Andre Bieber Beitrag anzeigen
    Hallo Bernd,

    so könnte man es auch beschreiben !

    Ich bin halt ein Freund alter Schule. Einem Anfänger würde ich empfehlen das Geld lieber in Akkus, Sprit oder einen größeren Hubschrauber zu investieren.

    Warum sollte ein Anfänger nicht mit Flybarless anfangen. Aber alte Schule macht mitunter auch Sinn. Muß ja nicht gleich ein mechanischer Kreisel sein !

    In diesem Sinne
    Happy Landing
    André
    Klar geht das so auch das bestreite ich doch garned

    Nur mann kann halt ned sagen, das FBL nur für Pro´s ist! Wenn sich einer in die Materie reinkniet geht alles 1A! Aber das ist der *Wille* eines jeden einzelnen! Einer ist froh das sein Heli mit Paddel fliegt , der ande, das er bei mega Windböhen noch üben kann!

    Es hat Alles vor/nachteile!

    lg

    Stephan

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    • mike65
      mike65

      #32
      AW: Flybarless Anfängertauglich ?

      Hallo zusammen,

      bin ja auch noch Anfänger. Mache langsamen Rundflug. Ich habe letztes Jahr mit einem Logo 600 vStabi angefangen..dazu Realflight 3.5.
      Das vStabi war mit der Grundeinstellung schnell eingestellt. Ein Fliegerkamerad hat dann noch ein paar Einstellungen erflogen. Dank des vStabi-Forum kann ich das vStabi für meine Bedürfnisse mittlerweile alleine einstellen..das ist nicht so schwer zu verstehen.
      Ich bin zum Vergleich auch mal 3 verschiedene Modelle mit Paddelkopf geflogen. Ich hab da mit meinem Flugkönnen selbst bei sehr starkem Wind keinen grossen Unterschied gemerkt, die Helis waren halt etwas träger aber daran gewöhnt man sich in wenigen Minuten.
      Ich würde jederzeit wieder so anfangen und kann es jedem ßnfanger empfehlen.

      LG Mike

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      • mike65
        mike65

        #33
        AW: Flybarless Anfängertauglich ?

        Noch eine Anmerkung.
        In sehr wenigen Jahren werden Helis mit Paddelstange antiquiert sein. Die Entwicklung neuer Helis wird bald ausschliesslich paddellos sein. Das kommt auch dem Scalebereich zugute. Rigidkopf sieht halt auch realistischer aus. Wenn es nur noch paddellose Helis zu kaufen gibt wird kein Mensch mehr ein Stabisystem für Anfänger in Frage stellen.

        LG Mike

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        • Pylonracer
          Gast
          • 20.06.2008
          • 1261
          • Frank
          • Pressig

          #34
          AW: Flybarless Anfängertauglich ?

          Generell würde ich am Anfang auf solche Systeme verzichten. Wie meine Vorredner schon erwähnten, würde ich generell erstmal alle Grundübungen machen, bis ein sauberer Rundflug ans Tageslicht kommt. Dann denke ich, ist man so weit, das man ein Flybarless verwenden kann, wenn man es denn möchte.

          Auch ich werde demnächst auf ein Flybarless umrüsten. Aber nur weil mich generell die technik interessiert, und nicht weil ich damit fliegen lernen wollte.

          Gruß Frank

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          • ralfio
            Member
            • 21.06.2007
            • 869
            • Ralf
            • Down Under

            #35
            AW: Flybarless Anfängertauglich ?

            Als Anfänger hat man mit der Technik doch schon genug Probleme. Im Standardsetup aus dem Baukasten heraus fliegen aber die meisten Kisten problemlos. Es ist kein Fehler, vor dem Erstflug mal einen Kenner der Materie einen Blick auf die Maschine werfen zu lassen.
            Fängst du gleich mit einem FBL-System an, mußt du dich um den Teil der Technik auch noch kümmern. Ich denke, da wären viele überfordert und nicht jeder geübte Heliflieger auf dem Platz ist eine Hilfe beim Einstellen eines FBL-Systems.

            Gruß
            Ralf
            GAUI X5 Vario BO105 Raptor E720
            Graupner MX-20, Taranis X9E

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            • Uli_ESA
              Senior Member
              • 20.12.2005
              • 4827
              • Ulrich
              • 99817 Eisenach

              #36
              AW: Flybarless Anfängertauglich ?

              Zitat von stephan1985 Beitrag anzeigen
              Einer ist froh das sein Heli mit Paddel fliegt , der ande, das er bei mega Windböhen noch üben kann!
              Hallo,
              sorry aber das mit den mega Winböhen geht auch mit Paddelstange hervorragend
              Der Heli darf halt nicht so klein sein
              Und die 200 - 250 Euro die ich als Anfänger Spare für einen kleineren Heli gebe ich ja für Flybarless System mehr aus.
              Also Lieber eine größeren Heli ohne Flybarless am Anfang als einen kleinen mit Flybarless
              Gruß
              Uli
              Ich kann zwar nicht gut fliegen, liebe aber gute Technik.

              Kommentar

              • stephan1985
                stephan1985

                #37
                AW: Flybarless Anfängertauglich ?

                Zitat von Uli_ESA Beitrag anzeigen
                Hallo,
                sorry aber das mit den mega Winböhen geht auch mit Paddelstange hervorragend
                Der Heli darf halt nicht so klein sein
                Und die 200 - 250 Euro die ich als Anfänger Spare für einen kleineren Heli gebe ich ja für Flybarless System mehr aus.
                Also Lieber eine größeren Heli ohne Flybarless am Anfang als einen kleinen mit Flybarless
                Gruß
                Uli
                Groß+ Flybarless

                Aber recht hast du, ein 700er liegt auch mit Paddeln wie ein brett!

                Lg


                Stephan

                Kommentar

                • Exspeed8
                  Exspeed8

                  #38
                  AW: Flybarless Anfängertauglich ?

                  Hallo Helifans,

                  vielen Dank schon mal für eure vielen und hilfreichen Antworten :-)

                  Dennoch muß ich vieleicht das ein oder andere nochmal dazu erwähnen :-)

                  Zum ersten habe ich vor dem Hubschrauberfliegen schon ein wenig Modellbau hinter mir auch wenn Hubschrauber eine ganz andere Klasse ist.
                  Habe zuvor 4 Jahre 3 1:5 Wettbewerbsautos, 2 Onorad einen Offrad eingesetzt. 1 Benziner MHZ Powerboot und 5 1:10er Autos. Also bin ich nicht gaanz fremd :-)

                  Vor meinem ersten Helikauf und bis jetzt habe ich einige Einsteigerbücher zum Thema RC Helicopter gelesen, DVDs geguckt zum einstellen etc., und mir sogar 2 Schulbücher zur realen Hubschraubertechnik und Aerodynamik gekauft.
                  Ich möchte damit sagen das ich mich sehr gerne und bewusst mit allen Details und der Technik auseinander setze, generell.
                  Habe dann mit einem Koax angefangen, dann ne FF7 mit Reflex Simulator gekauft und dort fleissig geübt. Meinen ersten Heli , einen Logo500 3D habe ich mit genuß selbst und alleine gebaut! Mein Händler hat mich dann bei der Kontrolle der Einstellungen bestens unterstützt und geholfen und mit mir den Sender programmiert. Hier nochmal Thanks@Alex !!!
                  Das bauen hat mir mindestens so viel Freude gemacht wie das fliegen :-)
                  Er hat den ersten Flug gemacht damit sicher ist das die Helieinstellung einfach passt und habe darauf das erste mal mit Trainingsgestell geschwebt. Nach meinem 4. Akku war das Gestell weg und beim 7.Akku mein ersten Rundflüge,wenn auch nicht sauber(Höhe halten etc. in den Kurven).
                  Zumindest habe ich schon mal 18 Akkus ohne Hilfe, Lehrer Schüler etc. heil mit dem Hubi überstanden :-)
                  Leider bin ich letztes Jahr durch anfänglich fehlenden geeigneten Flugplatz und dann aus beruflichen Auslandaufenthalt nur noch am SIM zum fliegen gekommen.

                  Meine Entscheidung für einen etwas kleineren Heli der 1 Meter Klasse kommt daher, da ich ihn vieleicht etwas leichter auch mit auf Dienstreisen nehmen kann und nicht so einen Respekt vor Crashkosten habe und deshalb mich auch leichter tue bei neuen Flugmanövern.

                  Flyberless wäre für mich aus folgenden Gründen ein Thema:

                  - Bin generell Technik verrückt
                  - Habe weniger Teile am Kopf
                  - geringere mechanische Einstellung notwendig
                  - weniger Teile die nach dem Flug auf Festsitz etc. zum prüfen sind
                  - längere Flugzeiten
                  - geringere Crashkosten !!!
                  - Zum einstellen und abstimmen habe ich jederzeit die Hilfe meines Händlers , der erfahren Flybarless Profipilot ist.
                  - Wollte als Zweitheli mal etwas anderes zusätzlich probieren um so meinen persönlichen Horizont zu erweitern :-)

                  - Grundsätzlich stimme ich jedem zu der sagt das man die Hubschraubertechnik von
                  Grund auf verstehen lernen muß und auch die einstellerei ( Habe ich ja mit meinem 500er Paddel :-). Die Helicoptertechnik ist faszinierend wie auch komplex.

                  Was ich nicht nachvollziehen kann ist das man ein Flybarlesssystem pauschal gleich mit einem Autopilot gleich stellt :-)
                  Was hätten dann die Urväter des RC Hubschrauberfluges den zu den Piloten gesagt, die das Heck mit einem Gyro stabilisiert bekommen was nun einfach so selbstverständlich zu einem Heli gehört wie die Rotorblätter :-)

                  Das nur mal kurz meine Meinung, und freue mich auf weitere interessante Tipps und Erfahrungen von euch!

                  Kommentar

                  • thorsten0211
                    thorsten0211

                    #39
                    AW: Flybarless Anfängertauglich ?

                    Hi,

                    ich meine auch, daß ein FBL System bedingt anfängertauglich ist.

                    Jeder Heli als solches ist im Bezug auf die Einstellung eben nur bedingt anfängertauglich, da die Einstellungen (auch eines Heli mit Paddelkopfes) für einen Anfänger nicht so einfach sind, wie es hier eingangs einmal postuliert wurde. Anders rum: Strunz-Einfach ist das eigentlich schon, aber halt nur für jemanden, der das aus dem ff kann und schon lange macht. Ob Paddelkopf oder FBL, es ist wirklich KEINE Schande, wenn ein Beginner den Rat von Experten in Anspruch nimmt, um seinen Helicopter optimal einzustellen. Im Gegenteil.

                    Helicopter sind allgemein gar nicht so windempfindlich, auch kleine nicht. Man kann beispielsweise problemlos auch einen TREX450 bei WS 5 mit Böen fliegen. Das sitzen die Flächenflieger gemeinhin schon beim Bier / Skat vor Kamin. Aber: Geht nur, wenn man das reflexhafte Aussteuern bereits gelernt hat, was nicht nobelpreisverdächtig schwer ist, sondern nur Fleiß und Arbeit und Zeit benötigt. Beginner haben aber zumeist einen Heidenrespekt vor Wind. Die Psychologie nicht vernachlässigen.

                    Paddelstangen (PS) sind ein jahrzehntelang bewährtes System. Sie funktionieren absolut hervorragend. Gerade beim Modellhubschrauber durch die durchgehende PS. Gut eingestellte Hubschrauber mit PS fliegen super. Gleiches gilt für FBL-Helis. Möchte ich dieses Ergebnis herstellen, muss ich die mechanischen (PS) oder mechanisch-elektronischen (FBL) Zusammenhänge kennen, beim Heli erkennen und dann für mich optimal nutzen. Das ist Arbeit und KnoffHoff in beiden Fällen.

                    Mir persönlich machen beide Systeme Freude. Beim PS-Heli muss ich mehr und sauberer knüppeln. Der FBL Heli ist leading edge technology und fliegt etwas anders, manchmal einfacher, einen ticken sauberer?! F3C Puristen wird es vielleicht schrecken....

                    Was sich auf lange Sicht überwiegend etablieren wird, bestimmen wir als Kunden selbst. Durch unsere Nachfrage nach dem einen oder anderen, die letztlich über das Absatz-Volumen den Preis bestimmt. Durch die Tatsache, ob (internationale) Wettbewerbe mit oder ohne FBL geflogen werden. Usw.

                    Einem Anfänger, der unbedingt FBL haben möchte, rate ich also nicht ab. Ich rate aber einem Anfänger von mir aus auch nicht explizit zu, ein FBL zu kaufen. Deshalb und wegen obenstehendem: Bedingt empfehlenswert.

                    Thorsten

                    PS: Das Argument "geringere Crashkosten bei FBL" lasse ich nur bedingt gelten. Bei einem gescheiten Absturz kann auch das FBL System kaputt gehen. Teuer! Und das bischen Paddelkrams im Rahmen einer Reparatur wieder dranzuschrauben und einzustellen, ist auch jetzt kein Argument und nicht so teuer. Flugzeit etwas mehr bei FBL....okay. Kann ja sein. Stimmt auch, ist prima. Aber ein Beginner in der ersten Zeit ist überlicherweise ein zitterndes Nervenbündel nach 15 Minuten und braucht sowieso ein wenig (Kaffee-/Zigo...)Pause....
                    Zuletzt geändert von Gast; 23.02.2009, 09:56.

                    Kommentar

                    • stephan1985
                      stephan1985

                      #40
                      AW: Flybarless Anfängertauglich ?

                      Zitat von thorsten0211 Beitrag anzeigen
                      Hi,

                      ich meine auch, daß ein FBL System bedingt anfängertauglich ist.

                      Jeder Heli als solches ist im Bezug auf die Einstellung eben nur bedingt anfängertauglich, da die Einstellungen (auch eines Heli mit Paddelkopfes) für einen Anfänger nicht so einfach sind, wie es hier eingangs einmal postuliert wurde. Anders rum: Strunz-Einfach ist das eigentlich schon, aber halt nur für jemanden, der das aus dem ff kann und schon lange macht. Ob Paddelkopf oder FBL, es ist wirklich KEINE Schande, wenn ein Beginner den Rat von Experten in Anspruch nimmt, um seinen Helicopter optimal einzustellen. Im Gegenteil.

                      Helicopter sind allgemein gar nicht so windempfindlich, auch kleine nicht. Man kann beispielsweise problemlos auch einen TREX450 bei WS 5 mit Böen fliegen. Das sitzen die Flächenflieger gemeinhin schon beim Bier / Skat vor Kamin. Aber: Geht nur, wenn man bereits das reflexhafte Aussteuern bereits gelernt hat, was nicht nobelpreisverdächtig schwer ist, sondern nur Fleiß und Arbeit und Zeit benötigt. Beginner haben aber zumeist einen Heidenrespekt vor Wind. Die Psychologie nicht vernachlässigen.

                      Paddelstangen (PS) sind ein jahrzehntelang bewährtes System. Sie funktionieren absolut hervorragend. Gerade beim Modellhubschrauber durch die durchgehende PS. Gut eingestellte Hubschrauber mit PS fliegen super. Gleiches gilt für FBL-Helis. Möchte ich dieses Ergebnis herstellen, muss ich die mechanischen (PS) oder mechanisch-elektronischen (FBL) Zusammenhänge kennen, beim Heli erkennen und dann für mich optimal nutzen. Das ist Arbeit und KnoffHoff in beiden Fällen.

                      Mir persönlich machen beide Systeme Freude. Beim PS-Heli muss ich mehr und sauberer knüppeln. Der FBL Heli ist leading edge technology und fliegt etwas anders, manchmal einfacher, einen ticken sauberer?! F3C Puristen wird es vielleicht schrecken....

                      Was sich auf lange Sicht überwiegend etablieren wird, bestimmen wir als Kunden selbst. Durch unsere Nachfrage nach dem einen oder anderen, die letztlich über das Absatz-Volumen den Preis bestimmt. Durch die Tatsache, ob (internationale) Wettbewerbe mit oder ohne FBL geflogen werden. Usw.

                      Einem Anfänger, der unbedingt FBL haben möchte, rate ich also nicht ab. Ich rate aber einem Anfänger von mir aus auch nicht explizit zu, ein FBL zu kaufen. Deshalb und wegen obenstehendem: Bedingt empfehlenswert.

                      Thorsten

                      PS: Das Argument "geringere Crashkosten bei FBL" lasse ich nur bedingt gelten. Bei einem gescheiten Absturz kann auch das FBL System kaputt gehen. Teuer! Und das bischen Paddelkrams im Rahmen einer Reparatur wieder dranzuschrauben und einzustellen, ist auch jetzt kein Argument und nicht so teuer. Flugzeit etwas mehr bei FBL....okay. Kann ja sein. Stimmt auch, ist prima. Aber ein Beginner in der ersten Zeit ist überlicherweise ein zitterndes Nervenbündel nach 15 Minuten und braucht sowieso ein wenig (Kaffee-/Zigo...)Pause....

                      Da kann ich dir Zustimmen!




                      Stephan

                      Kommentar

                      • Taumel S.
                        Senior Member
                        • 31.12.2008
                        • 26320
                        • Helfried
                        • Ã?sterreich

                        #41
                        AW: Flybarless Anfängertauglich ?

                        Womöglich geht der Trend zu Fluggeräten, die fast überhaupt nicht mehr ohne automatischer Regelelektronik fliegbar sind. Die beliebten Quadrocopter wären hiefür ein Beispiel.

                        Kommentar

                        • speedpilot
                          speedpilot

                          #42
                          AW: Flybarless Anfängertauglich ?

                          Lili,
                          liebäugle auch immer wieder mit FBless. Möchte es jetzt auch gerne ausprobieren, vielleicht nur um mitreden zu können, denn ich bin mit den Paddeln eigentlich ganz zufrieden. Vielleicht weis ich ja auch nur nicht, was mir entgeht, weil ich's nicht habe. Zumindest könnten meine Paddel-Helis z.Zt. immer noch viel mehr, als ich kann. Aber wie sieht's eigentlich mit der Zuverlässigkeit der FBless-Systeme aus? Meine Paddelstangen haben noch nie versagt, außer ich habe einen Korkenzieher draus gemacht. Und nach einem Crash war die Reparatur der Paddelstange immer das Wenigste.
                          Viele Grüße
                          Georg

                          Kommentar

                          • Oliver
                            Senior Member
                            • 25.12.2005
                            • 1028
                            • Oliver

                            #43
                            AW: Flybarless Anfängertauglich ?

                            Hallo Georg,

                            ein gut eingestellter Paddelkopf ist eine feine Sache. Wenn du das Gefühl hast, dass der Heli das macht, was du möchtest, dann sei zufrieden damit.
                            Die Vorteile am paddellosen fliegen liegen meiner Meinung nach hier.

                            1) Du kannst mit viel weniger Drehzahlen fliegen und hast immer noch perfekte zyklische Wendigkeit
                            2) Der Heli fliegt auch bei Wind und/oder wenig Drehzahlen superstabil im Schwebeflug.
                            3) Wenigkeit und Stabilisierung sind kein Kompromiss wie beim Paddelkopf
                            4) Beim Crash ist viel weniger kaputt
                            5) Die mechanische Einstellerei ist ein Bruchteil von jener beim Paddelkopf
                            6) Die Systeme, die es heute zu kaufen gibt, beinhalten alle eine excellenten Heckgyro. Wenn du also einen 611er oder etwas gleichwertiges möchtest, dann kannst du beim Kaufpreis der Elektronik den Preis für den extra Heckgyro abziehen und die Mehrkosten für das Flybarlesssystem relativieren sich schneller, als man denkt.
                            7) Sieht "gei..." aus.

                            Nachteil:
                            1) Fehlerquelle mehr
                            2) immer noch teurer als mit Paddel und normalem Heckgyro
                            3) bei den meisten Systemen "muss" man trotzdem fliegen können.
                            4) Ein erfahrener Pilot sollte wie beim Paddelheli den Heli als erstes einfliegen. Das wird also nicht ersetzt.
                            5) Man wird mit der Zeit ganz schön verwöhnt, wenn man paddellos mit Elektronik fliegt. Manche sagen, man verlernt das "Fliegen" etwas. *?

                            Probiers einfach mal aus!

                            Oliver

                            Kommentar

                            • Uli_ESA
                              Senior Member
                              • 20.12.2005
                              • 4827
                              • Ulrich
                              • 99817 Eisenach

                              #44
                              AW: Flybarless Anfängertauglich ?

                              Zitat von Oliver Beitrag anzeigen
                              4) Beim Crash ist viel weniger kaputt

                              Hallo,
                              und gerade das sehe ich anders. Es wir immer geasgt man soll bei Flybarless Aluhebel bei den Servos nehmen, da ist dann aber die Gefahr beim Crash deutlich höher das sich die Servogetriebe dann verabschieden. Bei mir brechen bisher immer die Kunstoffhebel weg, aber die Servogetriebe bleiben heile.
                              also mit der Aussage wär ich etwas Vorsichtig
                              Gruß
                              uli
                              Ich kann zwar nicht gut fliegen, liebe aber gute Technik.

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                              • Oliver
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                                • 25.12.2005
                                • 1028
                                • Oliver

                                #45
                                AW: Flybarless Anfängertauglich ?

                                Die Aussage, dass weniger kaputt geht beim Crash, stammt von Erfahrungen meiner eigenen Modelle her. Ich verwende nur Kunststoffhebel, damit mir eben das nicht passiert. Ich habe beim Minititan, Logo und Simple noch nie ein Getriebe deshalb wechseln müssen, sondern nur die Hebel. Klaro, irgendwas gibt immer nach. Mit den Hebeln kann ich das beeinflussen da hast du Recht. Das mache ich auch.

                                Oliver

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