Das ändert aber nicht daran, dass die Vorspur einen Einfluss hat.
Nehmen wir nochmal das Beispiel, Heli schwebt, leichter negativ Pitch am Heckrotor von 3-4°.
Heli 1: Vorspur eingestellt, Heckgestänge weiter reingeschraubt, Servo 0°, Servoarm 90° zum Anlenkgestänge
Heli 2: Vorspur nicht eingestellt, Heckgestänge nicht weiterreingeschraubt, Servo 10°, Servoarm 80° zum Anlenkgestänge
Du könntest jetzt sage: Macht doch nichts, dann stecke ich den Servohebel halt so um, dass bei 10° Servo, das Servohorn trotzdem 90° zum Gestänge steht. Das paßt dann aber nur, wenn Du das Servo weiter Richtung Heli verschiebts. Und auch damit hättest Du die Vorspur eingestellt.
Jetzt kommt es zu einer Reglabweichung von 20°/Sekunde gegen den Uhrzeigersinn. Beide Regelkreise kommen ja nun zum gleichen Ergebnis und bestimmen als Ausgangswert, dass der Servomotor sich z.B. um 10° zu drehen habe.
Heli 1: 10° Servodrehung bedeuten bei 2cm Servoarmlänge
(cos(80°) - cos(90°) ) * 20mm = 3,473 mm wird am Heckgestänge gezogen und dadurch der Pitch verstellt
Heli 2: 10° Servodrehung bedeuten bei 2cm Servoarmlänge
(cos(70°) - cos(80°) ) * 20mm = 3,367mm wird am Heckgestänge gezogen und dadurch der Pitch verstellt
Das sind 0,106mm Unterschied, die sich mit entsprechender Hebelübersetzung auf die Bewegung der Heckschiebhülse übertragen.
Auch wenn die Stellgrößen für das Servo die Gleichen waren, resultieren sie in einer unterschiedlichen ßnderung des Heckpitches.
Die nun noch verbleibende Regelabweichung ist nun bei beiden Helis unterschiedlich und ab jetzt wird auchnicht mehr gleich geregelt.




Die Funktion hatte ich bislang komplett überlesen.
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