Falsch. 10s 4000mah und 12s 3300mah sind gleich schwer, ca. 1kg, und speichern dieselbe Energiemenge. Flugzeit dürfte ähnlich sein, mit 12s habe ich je nach Motor/Ritzel etwas mehr Power, aber auch mehr Effizienz.
Apropos schwer: So manche hier fliegen mit 3,7kg Logo 600er durch die Gegend mit 4500 oder 5000er 10s.... Komisch, dass denen das Spass macht
Was ein Vergleich... die Leute die Leistung wollen fliegen 10S 3700er Zellen und keine 5000er...
Was willst du den erreichen? Flugzeit? Leistung? Worum geht es dir konkret? vielleicht kann man dann besser drauf eingehen.
Mein 600er Rex wiegt 3,2 Kilo mit nem 8S Antrieb. Wenn ich mir nun vorstelle da nen halbes Kilo Mehrgewicht mitzuschleppen frag ich mich was mir nen 10S oder 12S Antrieb bringen soll...
AW: Rex 600 mit 12s am Orbit -- wieso eigentlich nicht???
Hi "Darko",
ist vielleicht keine schlechte idee, hier nochmal die Motivation zu erwähnen. Es scheint schon Missverständnisse zu geben.
Uli hat es eigentlich genau auf den Punkt gebracht:
Es ist nicht wirkling mehr Leistung zu erwarten mit 12s. Mehr Leistung bedeutet grössere Akkus, egal ob 6s oder 12s, darum gehts nicht. Höhere Spannungen erlauben einen effizienteren Antrieb bei gleicher Akku-Grösse. Ich sehe keinen Grund, 10s zu fliegen, wenn ich auch 12s könnte bei gleichem Gewicht und Kosten.
Oder andersrum: Was sind die Vorteile von 10s? Kleineres Akku-Gewicht stimmt einfach nicht.
AW: Rex 600 mit 12s am Orbit -- wieso eigentlich nicht???
Ach ja: Der eigentlich Auslöser dieser ßberlegung waren meine 4 Ladegeräte, die ihre 250W nur bei 6s entfalten. Um nun mit vollen 1000W laden zu können, will ich halt zwei 6s Packs fliegen.
AW: Rex 600 mit 12s am Orbit -- wieso eigentlich nicht???
Meine Motivation für 12s sind die 6s Packs, die sich hier ständig vermehren
Und von wegen 12s sind schwerer als 10s oder auch 8s - ich würde dann mit ca. 2600 mAh an den Start gehen. Das sind bei 12s gute 800 Gramm.
Der geringere Strom bei höherer Spannung hat eben weniger Verluste zur Folge. Das ist aus technischer Sicht (und auch aus meiner) der Hauptgrund. Ok, wie auch bei Axel natürlich die vorhandenen Energiespeicher und Ladegeräte ...
Bei mir steht fest: Wenn ein 600er, dann mit 12s. Und jetzt hab ich wieder Lust bekommen, das Vorhaben etwas früher als geplant umzusetzen. Vorausgesetzt, es findet sich das passende Material ...
AW: Rex 600 mit 12s am Orbit -- wieso eigentlich nicht???
Hi Axxel
Ich habe auch schon über einen 12S Antrieb nachgedacht . Zur Zeit fliege ich 10S Flightmaxx 3000er und 4000er am Orbit 30-12. Die passen ohne Umbau Schwerpuntmäßig in den T-Rex 600. Einfach die Akkuplatte senkrecht einschrauben.12S 3000er sollten gut passen .
Der Orbit 30-12 dreht mit 12S schon sehr hoch . Irgendwo ist drehzahlmäßig Schluss. Dann haste, wie "drei D" schon sinngemäß schreibt bei Hochlast zwar nen guten Wirkungsgrad .......aber im schwebeflug bei 15 Ampere nen schlechten Wirkungsgrad weil du zu hohe Schaltverluste etc. hast.
Der 30-12 HE macht mit 10S und Kontronikreglern schon Probleme . Schreiben zumindest einige hier. Ich würde da ehr zum Orbit 30-14 greifen.
Darko Sabljo:Was willst du den erreichen? Flugzeit?
Antwort: Einen besseren Wirkungsgrad , genau bei 2KW+ Eingangsleistung
Gruß von Plocki der sich auch auf einen interessante Fred freut
[FONT="Comic Sans MS"]T-Rex 450S, T-Rex 600 , 4 Autos, 5 Flieger und ne Frau, die meint,ich hätt ne Meise [/FONT]
Dann haste, wie "drei D" schon sinngemäß schreibt bei Hochlast zwar nen guten Wirkungsgrad .......aber im schwebefug bei 15 Ampere nen schlechten Wirkungsgrad weil du zu hohe Schaltverluste etc. hast.
Ok, das wär dann guter Wirkungsgrad bei 3D zu Lasten des Wirkungsgrades beim lSchweben/Rundflug. Geschmackssache, könnte man ja durchaus bevorzugen. Ist die Frage, wieviel das tatsächlich ausmacht untenrum und obenrum.
Spätestens bei nur 3000er Akkus sollten sich die Stromspitzen in Grenzen halten.
Was wär denn eine Alternative zum Orbit an 12s? Speziell im 600er Rex sollte er zwecks Schwerpunktproblem möglichst leicht sein. Und gut natürlich, mindestens so gut wie der Pletti . Pyro is schwer, Strecker kenn ich nicht, Scorpion wird heiss und braucht ßl....
Regler is auch son Thema. ßber Kontronik liest man ja auch nicht nur die schönsten Sachen. Gerade BEC Ausfälle machen Angst. YGE hat nichtmal ein BEC und ein separates BEC für 12s kenn ich ned.
AW: Rex 600 mit 12s am Orbit -- wieso eigentlich nicht???
Robbe Roxxy Regler gehen gut, auch mit 12S und sind günstig.
Als BEC kann ich das Castle Creations - CC BEC PRO SWITCHING empfehlen, klappt super, auch mit 12S.
Darko Sabljo:Was willst du den erreichen? Flugzeit?
Antwort: Einen besseren Wirkungsgrad , genau bei 2KW+ Eingangsleistung
Von was für nem Wirkungsgrad reden wir den?
Würde mich mal interessieren.. hab mich damit soooo genau noch nicht beschäftig..
aber mehr als 5% werden es sicher nicht oder?
Ich bin immernoch der Meinung das es mehr bringt den Heli leicht zu machen.. sprich.. leichter Akku und der Leistung entsprechenden Zellenzahl kombiniert mit einem Motor der auch dafür ausgelegt ist. Das erhöht den Wirkungsgrad des Gesamtsystems.
Einen 12S Motor mit 8S zu betreiben macht natürlich keinen Sinn.
Aber einen Motor für 8S Betrieb zu nehmen und den in seinem Berreich zu nutzen wird einen entsprechend guten Wirkungsgrad am Motor erzeugen.
Und die Schaltverluste im Regler und über die Kabel sind meiner Meinung nach nur Peanuts. Wären die so hoch, würde der Regler nix taugen bzw. verglühen
Ja bin auch mal gespannt.. probiert es und berichtet
AW: Rex 600 mit 12s am Orbit -- wieso eigentlich nicht???
Bin es nicht ich, der durch Ritzel und Regleröffnung die Drehzahl im grünen Bereich einstellen kann?
ja, aber grüner bereich für den motor bedeutet -> roter bereich für den regler.
ist halt die frage wieviel drehzahl für den orbit noch gesund ist und wie hoch du ihn drehen lassen willst.
Ist die Frage, wieviel das tatsächlich ausmacht untenrum und obenrum.
untenrum kommt der orbit, wie du aus den datenblättern sehen kannst, ab etwa 15-17A in einen vernünftigen wirkungsgrad.
da wären knapp 700W.
wenn du also unter 2000upm nur gemütlichen rundflug machst, wird es sehr ineffizient.
alternativen gibt es keine ohne chassisbearbeitung.
mit chassisbearbeitung ist der scorpion die beste alternative.
der orbit ist nicht so kühl, wie es aussieht.
die glocke bleibt immer recht kühl, aber innen drin wird es auch gut warm.
die temperatur des scorpion sollte kein problem sein.
auch die lager sind nicht so schlecht wie ihr ruf.
So, habe nun den Suzi Hans Thread komplett durchgeackert und alles zum Thema Pletti an 12s in mich aufgesogen. Interessanterweise war das Ergebnis das folgende:
Die meisten, die nen Orbit an 12s fliegen, haben den 30-12 HE genommen. Nur einer den 30-14 HE. Beim 30-12er typischerweise mit nem 12er Ritzel (im 700er). Komischerweise oft mit dem Ziel low RPM. Probleme traten aber doch vereinzelt auf mit Karies.
Von einem Motor-Defekt oder -Verschleiss hat keiner berichtet. Es scheint dass der Pletti das also gut wegsteckt, auch an nem 700er Rotorkreis.
Alle waren begeistert vom 30-12er HE!! Gibt es irgendjemand hier, der ihn mit nem 30-14 HE verglichen hat?
Im moment stellen sich bei mir die folgenden Fragen:
Was kann der Scorpion, was der Pletti nicht kann, ausser billiger sein und nicht so ganz die Quali wie ein Pletti? (Und nat. die offizielle 12s freigabe).
Den -12er Pletti kann ich, wenn alle Stricke reißen, notfalls in ner 10s Variante betreiben, den -14er nur schlecht. Kann man die Unterschiede nicht irgendwie quantifizieren? Z.B. Flugzeit bei 1600RPM und Leistungs-Peak bei 2200?
Nebenbei hatte keiner Probleme mit der Kombo Jive 80HV und Pletti an 12s gemeldet. Der Jive hätte halt den Charme mit dem integrierten BEC. Ich hoffe, dass er inzwischen die Kinderkrankheiten hinter sich hat. Wenn jemand das Gegenteil erfahren hat, bitte melden!!
Zuletzt geändert von JMalberg; 16.12.2009, 22:45.
Genau das versteh ich nicht so ganz. Bin es nicht ich, der durch Ritzel und Regleröffnung die Drehzahl im grünen Bereich einstellen kann?
.
Ja,die Rotordrehzahl kannst Du mit dem Ritzel beeinflussen.ßber die Regleröffnung nur in geringen Grenzen ,wenn mann sich an die 80 % Empfehlung hält .
Zu größe Regleröffnung ergibt bekannterweise zu wenig Nachregelungsspielraum .
Bei zu geringer ßffnung des Reglers steigt die Belastung für Regler und Motor und der Gesammtwirkungsgrad leidet.
Aber das Problem beim Orbit 30-12 an 12S ist warscheinlich ,daß der maximal erreichbare Wirkungsgrad aufgrund der hohen Arbeitsdrehzahl schon wieder anfängt zu fallen ,weil die Spulen und Ankerbleche im Motor zu oft und zu schnell umgepolt werden. Das sagt auch mein "Drive Calculator".
Bei 10S : Orbit 30-12 ab 30 Ampere werden über 80% erreicht , dann maximal 82,3 % ,ab 52Ampere wieder abfallender Wirkungsgrad
Bei 12S . Orbit 30-12 erst ab 35 Ampere werden über 80% erreicht , dann maximal 81,8% ,erst ab 56 A wieder abfallender Wirkungsgrad.
@Darko Sabljo
Zitat:
Von was für nem Wirkungsgrad reden wir den?
Würde mich mal interessieren.. hab mich damit soooo genau noch nicht beschäftig......aber mehr als 5% werden es sicher nicht oder?
Ein High Voltage Setup hat im Schwebeflug keinen nennenswert höheren Wirkungsgrad . Im Hochlastbereich aber schon mal gut 5% mehr !
Siehe meinen Beitrag hier :
Ich bin der Meinung das ein HV Setup außer dem höheren Aufwand beim Ballancen der Akkus keine höheren Kosten bei der Anschaffung verursacht .
Ob ich 6S 4000ender Lipos , einen 80 Ampere Low Voltage Regler benutze und einen Motor mit 1100 U/ Volt kaufe
oder
ob ich 10S 2400ender Lipos , einen 55 Ampere High Voltage Regler benutze und den gleichen Motor nur mit 660 U/ Volt kaufe
kommt auf die gleichen Anschaffungskosten.
Das HV setup wird aber im Hochlastbereich weniger Einbrechen da die ohmschen Verluste geringer Sind !!
Nebenbei bemerkt habe ich die Erfahrung gemacht daß kleinere Lipos gleicher Marke verhältnismäßig höher belastbarer sind als Größere.Warum das manchmal so ist weis ich auch nicht .
Gruß von Plocki
[FONT="Comic Sans MS"]T-Rex 450S, T-Rex 600 , 4 Autos, 5 Flieger und ne Frau, die meint,ich hätt ne Meise [/FONT]
AW: Rex 600 mit 12s am Orbit -- wieso eigentlich nicht???
interessante Rechnung! Woher hast du diesen "Drive Calculator"?
Was spuckt er aus für den 30-14 HE*
Rechnerisch ist das 80% Wirkungsgrad-Fenster bei 10s also zwischen
3,7V*10*30A = 1110W und 3,7V*10*52A = 1924W
Beim 12s Setup zwischen 1554W und 2486W
Auch wenn der maximal erreichbare Wirkungsgrad geringer ist, sollte doch der Durchschnittliche Wirkungsgrad bei härterem 3D mit Leistung >2000W besser sein, oder?
Rechnerisch ist das 80% Wirkungsgrad-Fenster bei 10s also zwischen
3,7V*10*30A = 1110W und 3,7V*10*52A = 1924W
Beim 12s Setup zwischen 1554W und 2486W
Auch wenn der maximal erreichbare Wirkungsgrad geringer ist, sollte doch der Durchschnittliche Wirkungsgrad bei härterem 3D mit Leistung >2000W besser sein, oder?
Stimmt fast aber nicht ganz . Bei 52A bzw. 56A beginnt der Wirkungsgrad von seinem Maximum zu fallen .Bei ca. 58 Ampere hören die Messungen leider auf ,da es bei den Messungen wohl um die Dauerleistung geht und nicht um die Kurzzeitbelastungen wie beim harten 3D Heliflug. Ich schätze vor 90 Ampere wird die 80% Marke wohl weder beim 10S noch 12S Antrieb unterschritten .
Fakt ist aber daß ,mit steigender Arbeitsdrehzahl das Wirkungsgradfenster weiter in den Hochstrombereich verlegt wird .
Gruß Plocki
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