Also dass eine geringere Schaltfrequenz hier die Lösung ist halte ich für mehr als fraglich.
Das Abrauchen im Anlauf kommt daher, dass ein stehender Motor elektrisch gesehen quasi einen Kurzschluss darstellt (bis eine nennenswerte EMK Spannung generiert wird vergeht eine Weile, je nach Hochlaufzeit). Raucht er erst bei höherer Drehzahl ab, kann es alles mögliche als Ursache sein.
Zurück zur PWM-Frequenz: Hier gilt so viel wie nötig um die Stromwelligkeit zu minimieren. Als Faustregel gilt: Je geringer die Induktivität eines Motors (im Verhältnis zur angelegten Spannung) und je geringer das PWM Tastverhältnis ist, desto höher sollte die PWM Frequenz sein. Das ist auch einer der Gründe warum der Jive die Induktivität des Motors bestimmt. Bei niederinduktiven Motoren (und das sind die meisten Helimotoren) fängt der Jive bei 48KHz (!) an und geht nicht unter 16KHz. Dazu braucht es aber einen perfekt funktionierenden aktiven Freilauf und ein sauberes Endstufendesign mit Fets die eine geringe Gatekapazität haben.

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