LioFePo4 Spapnnungsverlauf unter Last, Erfahrungs und Laberthread

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  • milleflieger
    Member
    • 28.07.2003
    • 516
    • matthias
    • Tharandt

    #76
    AW: LioFePo4 Spapnnungsverlauf unter Last, Erfahrungs und Laberthread

    Hallo,

    Hat denn schon jemand die P-FePO 7s 3000 mAh 30 / 60c 2x im 700er Rex ausprobiert? muss man hier hochritzeln?

    mich würden diese 7s auch im 600er Rex interessieren. schließlich haben diese 90A dauer. und das gewicht ist auch interessant.

    Gruß Matthias
    Und immer 'ne handvoll Luft unterm Rotor lassen!

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    • Chris.jan
      Chris.jan

      #77
      AW: LioFePo4 Spapnnungsverlauf unter Last, Erfahrungs und Laberthread

      Ich meine Du mußt nur bei den A123-Zellen hochritzeln, aber bei den P-Fepos nicht.
      Ich bin 7S-A123 im Rex schon geflogen. Kommt auch auf den Headspeed an.

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      • Crizz
        Gast
        • 10.03.2009
        • 1514
        • Chris

        #78
        AW: LioFePo4 Spapnnungsverlauf unter Last, Erfahrungs und Laberthread

        Für 2500 rpm am Kopf und ausreichend Reserven für Kunsstflug empfehle ich das 15er Ritzel, dann landet man bei ca. 72 % Regleröffnung, was auch bei sinkender SPannung noch ausreichend Reserven für stabile Drehzahl bringt. Wer nur Rundflug machen will und sich mti ca. 2200 rpm begnügt kommt evtl. mit dem 13er noch gut hin.

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        • Gmorg
          Gmorg

          #79
          AW: LioFePo4 Spapnnungsverlauf unter Last, Erfahrungs und Laberthread

          @Crizz

          Sag mal, wie verhalten sich die LiFePo4-Zellen denn bei Kälte, so bis -10°C etwa? Der Hintergrund meiner Frage ist folgender: Ich plane den Einsatz als Empfängerakku im Hangsegler. Mit dem möchte ich dann auch im Winter rumfetzen. Da der Stromverbrauch von Empfänger und 4 Servos eher übersichtlich ist, kommt es sicher nicht zur Eigenerwärmung unter "Last". Brechen die LiFePo's denn auch so ein wie LiPo's?

          Gruß
          Thomas

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          • Crizz
            Gast
            • 10.03.2009
            • 1514
            • Chris

            #80
            AW: LioFePo4 Spapnnungsverlauf unter Last, Erfahrungs und Laberthread

            Hab ich ncoh nicht probiert, sicher wird der Innenwiderstand ansteigen, wie sich das dann im Lastverhalten auswirkt werde ich mal testen. Welche Zellen würden für dich am ehesten in Frage kommen, dann frier ich davon mal nen 2s ein und messe ihn dann mal mit nem Laststrom von 1 - 2c , mehr wird im Segler durhc die Servo selbst bei harten Manövern wohl kaum gezogen werden, es sei denn du hättest auch da konkrete Werte, dann kann ich die auch simulieren.

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            • Gmorg
              Gmorg

              #81
              AW: LioFePo4 Spapnnungsverlauf unter Last, Erfahrungs und Laberthread

              Also in der Breite passen 30mm, in der Höhe 40mm und in der Länge maximal 100mm rein. Und die Servos sind 9g-Exemplare, denn das Fliegerchen hat nur 1,6m Spannweite.
              Das mit dem Einfrieren ist eine tolle Idee, da wäre ich gar nicht drauf gekommen, jetzt wo es draußen wieder angenehmer geworden ist...

              Ist ja ein bissel "Jugend forscht" hier, mal abgesehen davon, daß "Jugend" wohl nicht mehr so ganz zutrifft.

              Gruß
              Thomas

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              • Crizz
                Gast
                • 10.03.2009
                • 1514
                • Chris

                #82
                AW: LioFePo4 Spapnnungsverlauf unter Last, Erfahrungs und Laberthread

                Dann kämen nur die 1400er 5/20c , die 2000er 25/50c und die 2200er 25/50c in Frage.

                Der 1400er wird gerne für sehr schlanke Segler verwendet, hab ich erst wieder 50 Stück nachbestellt, die sind schneller weg als ich sie kriege. Mit 92x17x31 mm bei 79 gr. wohl die ideale Lösung für diese leichten Hochleistungssegler mit Zigarren-Rumpf.

                Der 2000er wäre als 2s bei 102x35x20 mm mit ca. 130 gr , der 2200er als 2s bei 105x35x18 mm und 140 gr.

                Von den 2000er müßte ich sogar nen 2s greifbar haben, ich schau morgen mal und pack ihn ins Gefrierfach, dann messe ich mal, was er so "sagt"..... Dazu kommt auch ein 1400er mal mit in den Kälteschlaf.

                Eventuell krieg ichs übers WE hin, aber nagel mich nicht drauf fest, ich hab da eh schon alle Hände voll zu tun, aber ich versuch es irgendwie mit unterzukriegen.

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                • Gmorg
                  Gmorg

                  #83
                  AW: LioFePo4 Spapnnungsverlauf unter Last, Erfahrungs und Laberthread

                  Na ich bin begeistert! Du gehörst offensichtlich auch zu der Sorte Mensch, die sich nicht mit "hätte/könnte/müsste" zufriedengeben und den Dingen auf den Grund gehen, um ruhig schlafen zu können.
                  Danke schonmal.

                  Gruß
                  Thomas

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                  • Crizz
                    Gast
                    • 10.03.2009
                    • 1514
                    • Chris

                    #84
                    AW: LioFePo4 Spapnnungsverlauf unter Last, Erfahrungs und Laberthread

                    Sagen wir es so : ich gehöre zu der Sorte Händlern, die gerne wissen, wovon sie reden - mit "Hätte, könnte, müsste" kann kein Kunde was anfangen, und wenn ich das Equipment hier habe - warum soll der Kunde den Beta-Test machen ?

                    Wobei ich ehrlich gesagt glaube, das die -10° C schon etwas extrem sind - oder lagerst du den Segler incl. Akku im Winter in der ungeheizten Garage ? Da dürften dann die Servogetriebe auch spaßig werden

                    Spaß beiseite - ich mach die Tests , ein Log ist auf jeden fall aussagekräftiger als Spekulationen.

                    Nach bisherigen Erfahrungen würde ich vermuten, das die Spannung bei geringer Last sich nicht sonderlich beeindruckt zeigt, das aber mit zunehmender Belastung der höhere Innenwiderstand sich bemerkbar macht und die Zellen an Leistung einbüßen, die Spannungslage sinkt etc. pp.

                    Ist halt die frage, in wiefern das in den Bereich führen würde, wo es kritisch für den betrieb werden könnte - und das werden wir damit herausfinden

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                    • Gmorg
                      Gmorg

                      #85
                      AW: LioFePo4 Spapnnungsverlauf unter Last, Erfahrungs und Laberthread

                      Die Problematik stellt sich ja weniger bei der Lagerung, sondern beim Fliegen. Wenn man einige Minuten in der kalten Luft geflogen ist, dürfte so ziemlich alles am Modell mindestens genauso kalt sein, wie die Luft. OK, -10°C sind etwas extrem, denn ich glaube nicht, daß es sich mit Fäustlingen an den Händen besonders gut fliegen läßt aber in der ßbertreibung liegt ja bekanntlich die Anschaulichkeit. Und die Werte, die bei -10°C auftreten, werden bei wärmerem Wetter dann sicher nicht erreicht. An die Servogetriebe hatte ich allerdings nicht gedacht...

                      Gruß
                      Thomas

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                      • Crizz
                        Gast
                        • 10.03.2009
                        • 1514
                        • Chris

                        #86
                        AW: LioFePo4 Spapnnungsverlauf unter Last, Erfahrungs und Laberthread

                        Is ja auch ncith so wichtig, ich denke, man sollte aber schon mal nachschaun, wie es sich im Vergleich zu LiPoylmer-Zellen verhält, die Arbeit hat sich sicher noch niemand gemacht, und von daher ist ja auch ein bedarf da.

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                        • Chris.jan
                          Chris.jan

                          #87
                          AW: LioFePo4 Spapnnungsverlauf unter Last, Erfahrungs und Laberthread

                          Kann man den Akku denn nicht irgendwie isolieren und geringe Ströme für so ne Heizfolie abzweigen? Das wäre so in etwa meine Idee bei der Sache. Nur mal so als Anregung.

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                          • Gmorg
                            Gmorg

                            #88
                            AW: LioFePo4 Spapnnungsverlauf unter Last, Erfahrungs und Laberthread

                            Naja, isolieren ginge schon, zum Beispiel in 3mm Depronplatten oder anderen Schaumstoff, je nach Platzangebot. Aber in der Regel sind Heizungen, die elektrischen Strom in Wärme verwandeln, nicht gerade für ihre Sparsamkeit bekannt. Mit einem "geringen Strom" wird man da kaum etwas ausrichten, oder zumindest wird der Stromverbrauch der Heizfolie in keiner Relation zur erforderlichen Gesamtakkukapazität stehen. Denn eigentlich wollten wir ja den Empfänger und die Servos angemessen mit Strom versorgen. Ein eigenbeheizter Akkupack wird da wohl locker das doppelte bis dreifache wiegen müssen. Ist aber alles nur Spekulation.

                            Gruß
                            Thomas

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                            • Crizz
                              Gast
                              • 10.03.2009
                              • 1514
                              • Chris

                              #89
                              AW: LioFePo4 Spapnnungsverlauf unter Last, Erfahrungs und Laberthread

                              Söderle........

                              Ich hatte heute die Zeit, das ganze mal zwischendurchmti reinzupacken. Der Einfachheithalber habe ich die Akkus nicht tiefgefroren, sondern "nur" 3 h in´s Gefrierfach des Kühlschranks gelegt. Hat aber gereicht, sie auf eine Temperatur von -4°C zu bringen. Leider können die Lader das nicht auswerten, so das in den Diagrammen die Temperaturanzeige mit
                              0°C anfängt. Soll aber ncith weiter stören.

                              Zunächst ein paar Eckdaten :

                              Akku 1 : P-FePO4-Pack 2s-1400 mAh, 5 / 20c Belastbarkeit ( unser "kleinster", vorrangig für Empfängerversorgung, als Stützakku und gerne in sehr schmalen Seglerrümpfen verwendet ).

                              Ri bei 16°C ( Lagertemperatur ) gemessen : 45 mOhm , bei -4°C : 130 mOhm, zum Test-Ende : 32 mOhm ( jeweils pro Zelle, Temperatur zum Testende siehe Log ).

                              Entladung bis 5,5 V Pack-Spannung bei 2A Dauerlast gegen Ende, entnommene Kapa bis dahin 1200 mAh

                              Pack 2 : P-FePO4 2s-2300 mAh 25/50c ( Allrounder, gerne als Empfängerpack verwendet oder für mittlere Antriebe )

                              Ri bei 16°C ( Lagertemperatur ) gemessen : 9 mOhm , bei -4°C : 33 mOhm, zum Test-Ende : 6 mOhm ( jeweils pro Zelle , Temperatur zum Testende siehe Log ).

                              Entladung bis 5,5 V Pack-Spannung bei 8A Dauerlast gegen Ende, entnommene Kapa bis dahin 1900 mAh.

                              Ich hielt es für sinnvoll, den Test bei 5,5 V Packspannung zu beenden und die bis dahin entnommene Kapazität zu ermitteln - an irgendwas muß man ja festmachen, und der Wert mit den angenommenen Dauerlastströmen zum Entladeende hin sollte für Zellen dieser Größenordnugn m.E. nach realitätsnah sein - anderenfalls wäre der jeweilige Akku falsch gewählt.


                              Wie man sieht, hält sich die 1400er Zelle ganz wacker, bereits beim ersten Lastimpuls von 4A bei knackig kalter Zelle bricht die Spannung nur auf minimum 5,4 V ein, selbst bei 7A werden dei 5V nicht unterschritten ( 5,1 V ). Man erkennt auch , das mit der Last sich der Pack erwärmt ( zusätzlich zum Faktor Umgebungstemperatur, der in der kürze der Entladezeit aber nicht sooo viel ausmacht - in weniger als 10 minuten haben die Zellen im Inneren sich von alleine nicht auf Raumtemperatur erwärmt ) und mit steigender Temperatur auch die Spannungslage zusätzlich besser wird. Der Verlauf oberhalb 20°C ist der Vollständigkeit halber mit im Log, normalerweise hätte ich bei +12°C auch abbrechen können, aber egal...

                              Beim 2300er sieht man, das die Zelle mit ihrem niedrigeren Innenwiderstand dem Rating 25/50c auch gerecht wird, selbst bei frostiger Zelle und 15 A Last bricht die Packspannung nicht unter 5,7 V ein, damit dürften die zellen also auch als Empfängerversorgung in größeren Modellen taugen, bei denen die Servos bisl mehr ziehen - und das auch im Winter bei ungünstigen Temperaturen.

                              Den Rest mag sich jeder selber ableiten - mehr kann ich derzeit nicht anbieten, war mir zu stressig, den Kühlschrank aus dem Keller hochzuholen oder das Ladeequipment nebst PC in den Keller neben den Kühlschrank zu räumen, um das ganze bei durchgehend gekühlten Zellen durchzuspielen. Ich denke aber, das dürfte so schon für einen gewissen ersten Eindruck ausreichen
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                              Zuletzt geändert von Crizz; 30.04.2010, 21:06.

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                              • Gmorg
                                Gmorg

                                #90
                                AW: LioFePo4 Spapnnungsverlauf unter Last, Erfahrungs und Laberthread

                                So sehen echte Pioniertaten aus!

                                Meinen herzlichsten Danke erstmal für deine Mühen. So wie es aussieht, sind die LiFePo4 sozusagen "kältetauglich", und ich werde für meinen Hangflitzer eben solche verwenden. Nun muß ich mich noch nach Servos umsehen, die die Spannung eines frisch randvoll geladenen 2S-Packs schadlos überstehen. Da die gebräuchlichsten Servos mit max. 6V angegeben sind, bin ich da eher skeptisch, ob die das auf Dauer aushalten. Ein anderer Weg wäre einen Low-Drop-Festspannungsregler für 5V an den Akku zu hängen, oder was spräche dagegen?

                                Gruß
                                Thomas

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