Nutzkapazität, DoD (Depth of Discharge)

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  • Cherry 2000
    Member
    • 09.10.2012
    • 394
    • Gernot
    • München Waldtrudering

    #16
    AW: Nutzkapazität, DoD (Depth of Discharge)

    Lipos sollten nicht unter 3,2 V per Zelle entladen werden.

    Ich entlade meine mit der Glühbirne meist auch so bis 3,3 .. 3,4 V. Dann sind sie schon ziemlich leer und die Spannung fällt relativ schnell weiter ab. Das schenkt sich dann nicht mehr viel zwischen 3,2 V und 3,4 V, da sind nur wenige mAh dazwischen. Danach dann laden und schauen, was rein geht. Das ist die dann noch nutzbare Kapazität.

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    • raimcomputi
      Senior Member
      • 14.10.2012
      • 9209
      • Raimund
      • Tönisvorst

      #17
      AW: Nutzkapazität, DoD (Depth of Discharge)

      Zitat von KKCE Beitrag anzeigen
      Hallo zusammen,
      gerne wollte ich mal die Nutzkapazität meiner LiPos checken ('was steht drauf und was ist drin').
      Jetzt ist für mich die Frage, welche Abschaltspannung je Zelle wählt man hier üblicherweise ... 3,0 V oder 3,2 V oder einen ganz anderen Wert?
      Als Strom nehme ich immer 1C.
      Wie macht ihr denn das?
      Merci - Reiner
      Wenn du deine Akkus mit 1C auf 3 Volt entlädst, dann kannst du sie auch gleich in den Ofen stecken. Aussage zur Nutzkapazität hat ein Entladen mit so einem kleinen Strom sowieso nicht.

      Wenn überhaupt, dann musst du den Entladestrom so wählen, wie er auch in etwa in deinem Heli anliegt. Und dann kannst du als Entladeschlusspannung 3,3 Volt einstellen. Und dann bekommst du auch einen aussagekräftigen Wert.

      Aber wie schon mehrfach geschrieben wurde: Sinn macht das alles keinen.
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      • parkplatzflieger
        Senior Member
        • 18.03.2012
        • 8994
        • Torsten
        • FMBG Schifferstadt-Assenheim

        #18
        AW: Nutzkapazität, DoD (Depth of Discharge)

        Zitat von KKCE Beitrag anzeigen
        ... der Grund meiner Aktion ist ganz einfach 'aussortieren'.
        [.....]
        Und wenn ich jetzt entlade mit 0,1C, dann reißt genau die defekte Zelle bei z.B. 60% der Soll-Kapazität ab (d.h., sie bricht ein) ... und das war's dann.
        Dann weisst Du doch, welchen Akku Du aussortieren musst.

        Man merkt doch im normalen Betrieb, welche Akkus bzw. welche
        Zellen schwächeln.
        Torsten
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        • KKCE
          Member
          • 10.10.2013
          • 271
          • Reiner
          • Hersbruck (25 km östl. Nürnberg)

          #19
          AW: Nutzkapazität, DoD (Depth of Discharge)

          Zitat von raimcomputi Beitrag anzeigen
          ... Wenn überhaupt, dann musst du den Entladestrom so wählen, wie er auch in etwa in deinem Heli anliegt. Und dann kannst du als Entladeschlusspannung 3,3 Volt einstellen. Und dann bekommst du auch einen aussagekräftigen Wert.
          ... klar, das wäre der Königsweg ... aber mein Polaron entlädt trotz eingestellten 10 A nur mit ca. 3 A (... ich habe keine Ahnung, warum).
          Ich fahre jetzt mal mit 0,1C runter bis auf 3,0 V ... mal sehen, was da an mAh zusammen kommt.
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          • KKCE
            Member
            • 10.10.2013
            • 271
            • Reiner
            • Hersbruck (25 km östl. Nürnberg)

            #20
            AW: Nutzkapazität, DoD (Depth of Discharge)

            Zitat von parkplatzflieger Beitrag anzeigen
            Dann weisst Du doch, welchen Akku Du aussortieren musst.
            Man merkt doch im normalen Betrieb, welche Akkus bzw. welche
            Zellen schwächeln.
            ... klar kenne ich meine Pappenheimer, aber ich will eben 'einigermaßen' wissen, was Sache ist ... d.h. nach wieviel % Entnahme die lädierte Zelle einbricht.
            Wenn ich das beim Fliegen mache ... die Kiste stellt ab, ich lande ... warte bis der Rotor steht und bis ich die Zelle(n) messen kann, haben sie sich wieder erholt ... das geht ratz-fatz.
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            • raimcomputi
              Senior Member
              • 14.10.2012
              • 9209
              • Raimund
              • Tönisvorst

              #21
              AW: Nutzkapazität, DoD (Depth of Discharge)

              Zitat von KKCE Beitrag anzeigen
              ... klar, das wäre der Königsweg ... aber mein Polaron entlädt trotz eingestellten 10 A nur mit ca. 3 A (... ich habe keine Ahnung, warum).
              Ich fahre jetzt mal mit 0,1C runter bis auf 3,0 V ... mal sehen, was da an mAh zusammen kommt.
              Du kannst soviel Ampere einstellen wie du willst. Wenn dein Lader nicht mehr Entladeleistung hat, dann kann er halt nicht mit mehr entladen. Den Entladeleistung berechnet sich nun mal mit der Formel U*I.

              Ich glaube, du willst deine Lipos mit aller Gewalt schrotten, oder? Wie kann man nur auf eine so sinnlose Idee kommen und einen Lipo mit 0,1C auf 3 Volt zu entladen. Der ist doch dann total ausgequetscht und tiefentladen. Den Lipo kannst du danach entsorgen.
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              • TobiMPunkt
                Member
                • 08.04.2014
                • 787
                • Tobias
                • Stuttgart

                #22
                AW: Nutzkapazität, DoD (Depth of Discharge)

                Zitat von KKCE Beitrag anzeigen
                Wenn ich das beim Fliegen mache ... die Kiste stellt ab, ich lande ... warte bis der Rotor steht und bis ich die Zelle(n) messen kann, haben sie sich wieder erholt ... das geht ratz-fatz.
                Teilweise (nicht immer) erholen sich schwache Zellen die unter Last aufgrund des höheren Innenwidesrstandes einbrechen schneller als die guten Zellen und haben nach einigen Minuten dann sogar den höchsten Ruhewert.

                Das passiert aber nur in einem engen Fenster wenn eine Zelle gerade beginnt schlechter zu werden. Wenn eine Zelle schon so hinüber ist das sie nur noch 60% der restlichen Zellen hat dann ist deren Ruhewert natürlich nicht mehr höher da die anderen Zellen dann ja nicht so weit entladen wurden.

                Aber was ich eigentlich sagen wollte: Schaffe Dir doch einen Junsi CellLog 8s an, der kann die Einzelspannungen loggen. Ist Gold wert bei der Frage die du klären willst.

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                • s.nase
                  Senior Member
                  • 12.11.2011
                  • 1400
                  • San
                  • Berlin

                  #23
                  AW: Nutzkapazität, DoD (Depth of Discharge)

                  Die Nutzkapazität eines Akkupacks, hängt von der schwächsten Zelle im Akkupack ab. Der einzige bezahlbare Weg darüber ne Aussage zu bekommen ist ne Telemetrie mit Einzellzellenüberwachung. Die Entladefunktionen an vernünftigen Ladegeräten ist nur zur Akkupflege gedacht.

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                  • parkplatzflieger
                    Senior Member
                    • 18.03.2012
                    • 8994
                    • Torsten
                    • FMBG Schifferstadt-Assenheim

                    #24
                    AW: Nutzkapazität, DoD (Depth of Discharge)

                    Zitat von KKCE Beitrag anzeigen
                    ... klar kenne ich meine Pappenheimer, aber ich will eben 'einigermaßen' wissen, was Sache ist ... d.h. nach wieviel % Entnahme die lädierte Zelle einbricht.
                    Nach meinen Erfahrungen hat eine dermassen lädierte Zellen über die komplette
                    Nutzung (bei uns also der Flug) eine niedrigere Spannungslage, als die anderen.

                    Was willst Du eigentlich erreichen? Willst Du die Flugdauer nach der schwächsten
                    Zellen wählen? Dann solltest Du auf jeden Fall über TM nachdenken, denn die
                    Zelle wird ja nicht besser werden und verlangt eine ständige ßberwachung.
                    Meinst Du nicht, es wäre stressfreier, einen neuen Akku zu kaufen?
                    Torsten
                    Voodoo 600, Logo 600SX
                    Spektrum, Spirit, Heli X

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                    • KKCE
                      Member
                      • 10.10.2013
                      • 271
                      • Reiner
                      • Hersbruck (25 km östl. Nürnberg)

                      #25
                      AW: Nutzkapazität, DoD (Depth of Discharge)

                      Hallo zusammen,
                      also erst mal vielen Dank für euere Hinweise.
                      Aber nun muss ich doch mal etwas ausholen.
                      Es geht mir nicht um's praktische Fliegen ... da habe ich Null Probleme, ich bin als sog. 'Wiesenschleicher' ein Anhänger des präzisen Fliegens, kann der Turnerei nichts abgewinnen, fliege mit konstanter Drehzahl und nach Timer ... und beim Laden stellen ich dann fest, was ich nachlade und checke damit meine Absicht, dass zwischen 20 und 30 % Restkapazität im LiPo verbleiben ... das klappt perfekt, dazu habe ich noch, gewissermaßen als Limiter, im Regler 3,3 V als cut off voltage fixiert.
                      Nun stellte ich in den letzten Wochen aber immer öfter fest, dass nach etwa 2 Minuten der Limiter mit 3,3 V eingreift und der Motor abstellt (und dann lande ich mit der Empfängerbatterie). ßber fünf SLS LiPos (zwischen 3S und 6S) haben sich so in letzter Zeit quasi verabschiedet, allesamt etwa erst gut ein Jahr alt und erheblich weniger als 100 Zyklen. Nun galt mein Interesse mal meinem Lader Polaron Pro, etwa ein halbes Jahr alt) und da habe ich festgestellt, dass das Polaron die Ladung als beendet signalisiert, obwohl noch nicht alle Zellen die 4,2 V Ladeschlussspannung erreicht haben resp. balanciert sind. Ich habe dann immer diese LiPos vom Ladegerät genommen und bin damit geflogen. Das war ein Fehler, denn ich habe ja damit immer die Zelle(n), die noch nicht die 4,2 V erreicht hatten, beim Entladen (Fliegen) dann widerum gestresst ... und von Zyklus zu Zyklus wurde das dann immer schlechter, ohne dass ich es wusste (weil ich eben dem Graupner-Display vertraute, welches das Ende des Ladevorganges meldete und da gehört eben das korrekte Balancieren dazu!).
                      Klar habe ich bei Graupner schon reklamiert (2 Geräte haben wir uns zugelegt) ... mal sehen, was man sagt.
                      Aber nun haben wir uns erst mal ein Pulsar 3 zugelegt, damit sollten die Balancierprobleme des Polaron in den Hintergrund rücken (im ßbrigen habe ich bei den Erkundigungen um unser Ladeproblem 'aus der Szene erfahren', dass bekannt ist, dass das Polaron wegen des schwachen Balancers Probleme mit dem Balacieren hat und die Probleme werden dann um so größer, mit je mehr C man lädt).
                      So, und jetzt will ich schlichtweg feststellen, welche Nutzkapazität unsere geschädigten LiPos noch haben.
                      Und da ist das Vollladen, Balancieren und entladen mit 0,1 C auf 3,0 V Entladeschlussspannung wohl ein praktikabler Weg.
                      Tschüss - Reiner
                      Zuletzt geändert von KKCE; 01.11.2015, 21:24.
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                      • raimcomputi
                        Senior Member
                        • 14.10.2012
                        • 9209
                        • Raimund
                        • Tönisvorst

                        #26
                        AW: Nutzkapazität, DoD (Depth of Discharge)

                        Zitat von KKCE Beitrag anzeigen
                        So, und jetzt will ich schlichtweg feststellen, welche Nutzkapazität unsere geschädigten LiPos noch haben.
                        Und da ist das Vollladen, Balancieren und entladen mit 0,1 C auf 3,0 V Entladeschlussspannung wohl ein praktikabler Weg.
                        Du verstehst es wirklich nicht,oder?

                        Nutzkapazität ist die Kapazität, die dir in deinem Heli während des Fliegens zur Verfügung steht. Ich meine, wenn in deinem Heli auch lediglich Ströme von 0,1C fließen, dann macht es natürlich Sinn, den Lipo am Ladegerät mit 0,1c zu entladen.

                        Ansonsten ist das, mit Verlaub gesagt, einfach Schwachsinn und killt dir einfach nur deine Lipos.

                        Wenn du die Nutzkapazität ermitteln willst, also die Kapazität, die du auch wirklich nutzen kannst, im Heli, dann musst du eine Möglichkeit schaffen, den Akku am Ladegerät kontrolliert mit einem so hohen Strom zu entladen, wie er auch in deinem Heli vorkommt.

                        Was nützt es dir denn, wenn du bei einer Entladung mit 0,1C am Ladegerät zB. 2000mAh aus einem 2200er Akku rausholen kannst, während derselbe Akkus im Heli bereits nach 500mAh verbrauchter Kapazität in die Knie geht, weil die Spannung unter der hohen Strombelastung im Heli in total einbricht.

                        Nimms mir nicht übel, aber ich glaube dir sind einfach die Zusammenhänge zwischen Strom, Spannung, elektrischer Leistung und Lipokapazität nicht wirklich klar. Das ist ja auch nicht schlimm. Jeder fängt mal an. Und um sich schlau zu machen, ist ja unter anderem so ein Forum nicht schlecht. Aber man sollte auch mal versuchen, ein paar Tipps von alten Hasen (ich zähle nicht dazu), anzunehmen.
                        XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
                        Walkera Devo10
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                        • Taumel S.
                          Senior Member
                          • 31.12.2008
                          • 26320
                          • Helfried
                          • Ã?sterreich

                          #27
                          AW: Nutzkapazität, DoD (Depth of Discharge)

                          Zitat von KKCE Beitrag anzeigen
                          Und da ist das Vollladen, Balancieren und entladen mit 0,1 C auf 3,0 V Entladeschlussspannung wohl ein praktikabler Weg.
                          Tschüss - Reiner
                          Eigentlich sicher nicht. Am besten ist, man loggt den Spannungsverlauf im Flug (Junsi CellLog 8s) und fliegt, bis die Akkuspannung bedenklich sinkt.

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                          • raimcomputi
                            Senior Member
                            • 14.10.2012
                            • 9209
                            • Raimund
                            • Tönisvorst

                            #28
                            AW: Nutzkapazität, DoD (Depth of Discharge)

                            Zitat von Taumel S. Beitrag anzeigen
                            Eigentlich sicher nicht. Am besten ist, man loggt den Spannungsverlauf im Flug (Junsi CellLog 8s) und fliegt, bis die Akkuspannung bedenklich sinkt.
                            Da reicht sogar schon ein einfacher Lipoblitzer für 4 Euro. Dort die Warnschwelle auf 3,3 Volt eingestellt. Und wenn das Ding Radau macht, dann hat man seine Nutzkapazität.
                            XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
                            Walkera Devo10
                            Sim:Clearview, Heli-X

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                            • tiepel
                              Senior Member
                              • 30.07.2011
                              • 2260
                              • Reimumd

                              #29
                              AW: Nutzkapazität, DoD (Depth of Discharge)

                              Hi,
                              Reiner hat doch schon im Regler 3,3V als Abschaltschwelle hinterlegt.
                              Klar, der Regler misst nur die Gesamtspannung. Aber wenn die Abschaltung bereits nach zwei Minuten greift, stimmt grundlegend etwas nicht.
                              Um welchen Akkutyp handelt es sich denn? (Zellenzahl/ Kapazität)
                              Gruss Reimund

                              Kommentar

                              • raimcomputi
                                Senior Member
                                • 14.10.2012
                                • 9209
                                • Raimund
                                • Tönisvorst

                                #30
                                AW: Nutzkapazität, DoD (Depth of Discharge)

                                Ich kann dir genau sagen, was nicht stimmt. Der wird seine Lipos durch seine sinnlosen Experimente getötet haben.
                                XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
                                Walkera Devo10
                                Sim:Clearview, Heli-X

                                Kommentar

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