Hallo zusammen,
Ich klinke mich hier mal ein. Die Debatte über den Umgang mit Lipos gibt es wohl seit 2003 als die ersten noch unbezahlbaren Zellen auf den Markt kamen. Viele Mythen und noch mehr halbwissen ist seit dem zu lesen.
Ich habe vor ca. 3 jahren ein Experiment mit meinen damals neuen Turnigys unternomen. Habe 3 von anfang an stark belastet und 3 erst 5 Flüge sanft bis max. 50% der angegebenen Kapazität entladen. Dann weitere 5 Flüge bis ca. 80%. Geladen habe ich sie immer nur mit 0.5c. Schon während dieser phase konnte man feststellen wie die geschonten einen besseren Innenwiderstand entwickelten. Aber zuerst war sas alles nicht der Rede wert. Doch nach dem ersten Winter starben die gequellten Lipos nacheinander weg. Immer nur eine Zelle. Die anderen Zellen drifteten start und nach dem laden verloren sie schnel an spannung. Dazu blähten die packs stark. Die eingeflogenen dagegen waren nach ein paar zyklen von der winterpause erholt. Die 3 packs fliege ich noch heute in meinem 6hv. Letztes we wars wieder so weit. Einer der lipos hat bereits 158 zyklen auf dem BID Chip. Dazu kommen ca 20 vom laden auf nem fremden lader ohne bid. Klar sind sie vom druck her nicht mehr die selben aber bei 12s im 600er merkt man da kaum was. Ich fliege sie ledeglich ca 1min kürzer als neue mit selben mah. Es sind die 20c 3000mah 6s x2 als 12s.
Ich mache es seit dem immer so und habe immer Lipos die nicht driften oder blähen. Auch alle mit dennen ich fliege sehen das auch so. Jeder soll so vorgehen wie er meint aber wenn ich mir so anschaue wie manch einer vom ersten flug weg mit fast ball runden packs runterkommt nehme ich mir gerne die Zeit zum einfliegen.
geschrieben von Tomek
auf Samsung Mobile




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