einige haben beim Bau Kupfer-Flachstangen verwendet.
Könnte bitte einer beschreiben, wie man das Flachmaterial am besten an die Platine lötet?
Ich gehe davon aus, ihr habt ein relativ kurzes Stück (zwecks wenig Wärmeableitung) angelötet und macht dann mit Verschraubungen weiter.
Vielleicht kann bitte einer ein Detailfoto von den Lötstellen einstellen.
Danke, Gruß Helmut
You can't make it safe, because fools are too innovative!
Nicht meins, sondern hier aus forum, aber meine Lötstellen sehen identisch aus Löten am besten zu zweit!!!
Einer hält das Kupfer mit Zange an die platine und der andere mit 80W(oder mehr) lötkolben ordentlich warm machen, dann Zinn, Zinn und nochmal Zinn von allen seiten (fließt/saugt schön zwischen Kupfer und den "pinsâ?)
P.s. die flachstangen sind 2mm Kupferblech geschnitten in streifen.
Drauflöten, ich hab nix gekürzt. Baut zwar 2mm auf, aber mich hatts nicht gejuckt.
Das lot hält dann auch gut zwischen den Pins und bildet keinen großen tropfen solange es noch nicht richtig heiss ist und sich mit dem Kupfer erst später verbindet.
Also erst die Pins verzinnen/verbinden und etwas lot drauf, dann den verzinnten kupferstreifen drauf und warm machen. Wenn alles gut warm ist von der Seite unter das Kupfer noch etwas Zinn nach schieben. Dann mit dem Kolben etwas weiter rücken und die nächste stelle machen. Ist glaub die schwierigste Sache am ganzen Umbau
Freut mich das meine Bilder als Vorlage und Hilfe dienen können.
Habe die Pins nicht gekürzt, da auf den Pins das Lötzinn besser hält als auf der nackten Platine.
In das Kupfer habe ich ein paar Löcher gebohrt, damit das Lötzinn durchsickern kann.
Ich drücke die Kupferschiene mit einem 150W Lötkolben drauf und warte eine Zeit lang. Dann gebe ich von der Seite, zwischen Platine und Kupferschiene Lötzinn bei, bis ich merke, das es durch die Löcher herauskommt. Danach noch eine Schicht Lötzinn auf die Kupferschiene und die Lötstelle ist (fast) perfekt
PS.:
Habe für solch grobe Lötaktionen noch etwas verbleites Lötzinn, welches den Lötvorgang erheblich erleichtert
Da Blei ein Schwermetall und gesundheitsschädlich ist.
Gibt´s schon lange nicht mehr im Handel und ist bei der Verarbeitung in Gewerbe und Industrie verboten.
Hat halt den Vorteil, das der Schmelzpunkt gegenüber bleifreiem Lötzinn um einiges niedriger ist und somit bei hitzesaugenden Bauteilen angenehmer zum löten ist.
Ich selber verwende bei den "kleinen" Schrauben, bis M8, Messingschrauben.
Ab M10 verzinkte.
Es gibt immer wieder die Diskussionen bezüglich der galvanischen Oxidation, ist aber bei Buntmetallen bei weitem nicht so schlimm als wie zwischen "schwarzen Stahl" und CrNi-Stählen (Niro).
Hat es eigentlich mal einer geschaft die Temperatur Sensoren die sicherlich verbaut sind abzugreifen für eine temperatur gesteuerte Lüftung.
Einer von diesen vielen Pins muss sicherlich was zurück geben womit die Lüfter-Drehzahl gesteuert werden kann.
Bleifreies Lot ist hier Pflicht. Alles andere tue ich mir hier nicht an.
Falsch. Das gilt nur für gewerbliche Herstellung. Für private Zwecke ists weiter erlaubt und auch das Lot ist in jedem Handel erhältlich.
Weiterhin gibt es Ausnahmen für den gewerblichen Bereich. So ist für Reparaturen auch weiterhin verbleites Löten auf Grund der erschwerten Verarbeitung erlaubt. Auch sind medizinische Geräte davon noch nicht betroffen.
Die ROHS Konformität unterscheidet auch zwischen Herstellung und Verkauf.
Genau genommen heisst das man darf auch hier gewerblich verbleit herstellen und in die Länder ausführen und verkaufen wo es keine Regelungen zu gibt.
Einen umfassenden Lehrgang darüber hatte ich 2004 weil bei meinem damaligen Arbeitgeber schon damit gearbeitet wurde bevor die Richtlinie 2006 im Betrieb vollständig umgesetzt wurde.
Wer allerdings glaubt das bleifrei umwelttechnisch gesehen nur Vorteile hat, der irrt gewaltig. Der zusätzliche Energieaufwand steigt wegen der erhöhten Temperatur um gut 20%. Die Verarbeitungsgenauigkeit gerade bei den SMD Bestückungsmaschinen muss 100% sein, da siech die Bauteile wegen des fehlendem Bleis und demzuge dem fehlenden Kapillareffekt nicht mehr ausrichten können. Es entsteht auch einiges mehr an Schrott da der Lötprozess teilweise so problematisch ist, dass zusätzlich unter größere IC ein Kleber unterfüllt wird. Dieser Kleber bzw die Dämpfe davon sind so giftig, das eine Wechsel des betreffenden Bauteil strikt untersagt ist wenn ein Bauteil verschoben oder defekt ist.
Das mal in Kürze zum Thema bleifreii.
BTT:
Ich habe mir bei Conrad eine Cu Platte gekauft, wo die ich die Schienen bei meinem ersten Netzteil mit einer Blechschre geschnitten und bei dem zweiten Netzteil gefräst habe.
Habs mir aber auch beim Joachim abgeuckt
Danke, gute Idee! Ein paar kleine Löcher im Kupfer helfen sicher.
Bleifreies Lot ist hier Pflicht. Alles andere tue ich mir hier nicht an.
Gruß Helmut
Jetzt musste ich über mich selbst lachen und werde mich mal selbst zitieren.
Habe erst jetzt gecheckt, dass ich mich da total verschrieben habe. Sozusagen, ein "Freudscher Verschreiber".
Ich meinte natürlich, dass bleihaltiges Lot hier Plicht ist, weil ich mir die Verarbeitung von bleifreiem Lot nicht antun will.
Sorry, wenn das verwirrt hat.
Gruß Helmut
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demzuge dem fehlenden Kapillareffekt nicht mehr ausrichten können. Es entsteht auch einiges mehr an Schrott da der Lötprozess teilweise so problematisch ist, dass zusätzlich unter größere IC ein Kleber unterfüllt wird. Dieser Kleber bzw die Dämpfe davon sind so giftig, das eine Wechsel des betreffenden Bauteil strikt untersagt ist wenn ein Bauteil verschoben oder defekt ist.
das sollte dem zu Folge heissen. Sorry teilweise ist der Text trotz Korrektur lesen etwas unleserlich.
Ich meinte natürlich, dass bleihaltiges Lot hier Plicht ist, weil ich mir die Verarbeitung von bleifreiem Lot nicht antun will.
Sorry, wenn das verwirrt hat.
Das hatte tatsächlich etwas verwirrt. Letztlich ist das Arbeiten mit bleihaltigem Lot erheblich einfacher. Da ich nur eine 100 Watt Station habe musste ich die Schienen mit Heißluft löten.
Ich hab das etwas anders als Joachim gemacht. Ich habe die Pins mit Lötzinn überdeckt, so dass sich schon fast eine große Kugel gebildet hat. Dann hab ich die Schiene aufgesetzt und erhitzt. Das Ganze hat sich dann mal "eingeschwommen" und schön um die Kanten der Schiene gezogen.
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