Laß dir von keinem Ralf imponieren, der dir erzählt:
Lieber Freund, das mache ich schon zwanzig Jahre so. - Man
kann eine Sache auch zwanzig Jahre falsch machen.
Nur mal so am Rande.
Aber von einem Prädiger hätte ich auch nichts anderes Erwartet.
Danach entsteht beim FP das Aufbäumen überwiegend deswegen, weil Nick (und Roll) einzig über die Paddelstange gesteuert wird und die zusätzliche zyklische Verstellung der Hauptrotorblätter direkt von der Taumelscheibe, wie beim collektiv-pitch Heli, fehlt.
Der V2-Mod der Paddelstange verringert wegen Vorverlagerung der Schrauben den Anstellwinkel der Paddel, (aber erst unter Drehzahl, nicht im Stand!) und dadurch, zusammen mit dem etwas geringeren Schraubengewicht, die Massenträgheit des Paddels.
Deswegen bäumt der FC zwar geringer, ist aber nicht mehr so eigenstabil.
@ aufbäumen: ich hab mich langsam an das ganze gewöhnt - es wär nur mal interessant, ob es sich ganz anders fliegt wenn das weg ist - andererseits ist das ständig drücken um die Fahrt nicht zu verlieren ist auch ab und zu nervig.
Seit dem ich hier gelernt hab, dass es ein starkes Sinken im eigenen Abwind gibt fliegt sichs auch gleich viel sicherer indem ich genau solche Situationen meide - allerdings ist gerade das Aufbäumen meines Erachtens nach nicht ganz unschuldig daran, dass man relativ leicht in genau solche Situationen unliebsam schnellen Sinkens kommt. Aber wie schon gesagt - reine Gewohnheitssache.
Bezüglich der Paddel Mods werd ich wohl die V2 Paddel (und Rotokopf) abwarten, bisher steht aber bei meinen Bezugsquellen noch garnix davon, dass es das überhaupt gibt, bzw. wann es denn lieferbar wäre.
Eins bleibt aber nach wie vor: vielleicht sollt ich doch mal einen CP Heli ausprobieren ... Was mich aber dabei abschreckt ist die "Reparaturanfälligkeit" bei Feindkontakt, bzw. die ganze Einstellerei, von der ich sicherlich zu wenig Ahnung hab - geschweige denn von den ganzen Mischern an der Steuerung, die man dazu braucht.
SummaSummarum:
Wenn ich mir jetzt vorstelle wieso ich den FC gekauft hab (hauptsächlich Hubschrauber Fliegen lernen und Luftaufnahmen) bin ich ja quasi am Ziel, aber wie heissts so schön: man wächst mit den Herausforderungen
So wie der FC jetzt ist mit Alu TS, Hülsen im Heckrotor, gut gewuchteten Blättern im Heck und am Hauptrotor, gutem Spurlauf und meinen 4s A123 an einem Roxxy 940 fliegt der eigentlich so wie ichs erwarten würde ... der Kreisel und der Rest ist out Of the box von MPX, alle Servos HS81 mit Metallgetriebe - kein Pendeln, "halbwegs exaktes Heck" so lange man nicht HH fliegt - bei voller Fahrt fast unmöglich das Heck aus der Spur zu bekommen ...
ich weiss: wieder viel BlaBla - aber dafür meld ich mich seltener
Hi,
Danach entsteht beim FP das Aufbäumen überwiegend deswegen, weil Nick (und Roll) einzig über die Paddelstange gesteuert wird und die zusätzliche zyklische Verstellung der Hauptrotorblätter direkt von der Taumelscheibe, wie beim collektiv-pitch Heli, fehlt.
Natürlich hat ein FP zyklischen Pitch (Blattverstellung).
Er hat keinen kollektiven Pitch, dafür einen festen Einstellwinkel der Blatthalter.
Kollektiver Pitch ist wie ein Verstellpropeller .... du kannst im Flug den Einstell-
winkel ändern, aber nur für alle Blätter gleichzeitig und gleichmäßig.
Auch beim CP (jetzt nicht Flybarless) erfolgt die Ansteuerung komplett in Ab-
hängigkeit zur Paddelstange.
Der V2-Mod der Paddelstange verringert wegen Vorverlagerung der Schrauben den Anstellwinkel der Paddel, (aber erst unter Drehzahl, nicht im Stand!) und dadurch, zusammen mit dem etwas geringeren Schraubengewicht, die Massenträgheit des Paddels.
Deswegen bäumt der FC zwar geringer, ist aber nicht mehr so eigenstabil.
Wie wäre es, die vorhandenen Schrauben einfach anders herum hereinzudrehen,
also mit dem Köpfchen vorne? Gleiche Masse, aber Schwerpunkt weiter vorne?
so wie ich das jetzt für mich übersetze heisst das, dass das Aufbäumen durch Aerodynamische + Gewichts-Effekte der Paddel verursacht wird - oder?
Ich dachte bisher immer, dass letztlich fürs Aufbäumen die Hauptrotorblätter verantwortlich sind, die durch die Paddel eben so angesteuert werden, dass es im Bereich der FC Nase zu mehr Auftrieb kommt und dann sich die ganze Fuhre aufstellt .... (als ob ich "nick nach Hinten" geben würde)
Wenn das stimmen würde müßte es doch auch reichen die Kreiseeffekte des Paddels zu verringern (weniger Masse) um das Aufbäumen zu reduzieren. Allerdings büst man dabei (wie schon weiter oben erwähnt) Stabilität ein ...
Nur muss es dabei doch auch einen Aerodynamischen Effekt geben, wieso wäre sonst die Stärke des Aufbäumens von der Vorwärtsfahrt abhängig? Wenn man dann auch noch die Masse des Paddels verringert würde sich daraus eigentlich ein Mehr Aufbäumen ergeben ... also Widerspruch zum vorigen Absatz.
Jetzt wäre natürlich interessant was sich der weiter oben erwähnte Paul dabei gedacht hat, und wie er das anscheindend gewollte Aufbäumen realisiert hat.
Volker hat gemeint dass die Gesamtheit des FC Rotorkopfes plus Paddel eben genau den Effekt mit sich bringt. Nur was jetzt genau für welches Phänomen verantwortlich ist durchschau ich nicht so recht.
Am ehesten sind mir aerodynamische Effekte, die mit der Anströmung des Hauptrotors bei Vorwärtsfahrt zu tun haben müssen, einleuchtend - daher würd ich an der Form der Paddelblätter ansetzen und nicht allzusehr am Gewicht ...
Der Volker bietet auf seiner Site ja auch CFK Paddel an, diese sind doch anders geformt - vielleicht liegt darin der Schlüssel zum Aufbäumen?
Ergo, am besten im Flug nur ne Paddel-Stange, so wie beim KOAX, um das Aufbäumen zu reduzieren.
jedoch zur Landung, bei reduzierter Rotordrehzahl und abnehmender Zentrifugalmasse, bitte noch zusätzlichen Hilfsstabilisation vom Luftwiderstand des Paddelflügels.
Also im Flug unterschneidene oder neutrale Paddel, die sich bei reduzierter Rotordrehzahl stabilisierend in den Luftstrom stellen.
Das läßt sich durch asymetrisch zum Drehpunkt des Paddels fixierte Gewichte erreichen, womit der Massenschwerpunkt des Paddels bei abnehmender Drehzahl nach hinten verlagert wird.
Aber das wirkliche Geheimnis wird nur Volker wissen...
... und der Auftrieb der Paddel fällt wirklich so stark ins Gewicht?
Vielleicht sollt ich mir ein Herz fassen und die "Flügel" der Paddel stutzen
aber dafür sollte man sich dann doch noch einen Satz "Originalflügelpaddel" zuhause lagern, falls das Ding dann unfliegbar wird - ich kann mich erinnern, beim Koax (ine LAMA4 von esky) hab ich mal die Paddelstange grob gekürzt - keine gute Idee
Hi toni,
Das läßt sich durch asymetrisch zum Drehpunkt des Paddels fixierte Gewichte erreichen, womit der Massenschwerpunkt des Paddels bei abnehmender Drehzahl nach hinten verlagert wird.
Federn? Calle, das könnte genial werden, aber verdammt kompliziert
Federn? Calle, das könnte genial werden, aber verdammt kompliziert
Hi, Ralf,
du Frechdachs!
Wie kannst Du es wagen, erst den Geheimnisträger und danach das Thema ins Lächerliche zu ziehen?
( Mal mal zwei Längen-Vektoren, einen für die Zentrifugale und einen für ne hecklastige Paddelschraube und verschiebe die Raute,) lass das Ergebnis auf dich wirken...Kapiert?
Noch genialer wäre ne Quecksilbersäule, die sich in ner geneigten Röhre verschieben dürfte...
Na, dies nun wirklich wertfrei, ein Beispiel, dass gebündelte Aktivität nicht weiterführte:
Das Rütteln des LMH hat die Forumgemeinschaft nicht begriffen.
Wuchtet man den Hauptrotor des LMH bei angeschraubten Hauptrotorblättern, dann kleben die aufs scheinbar leichtere Blatt (L)(in dessen Blattschwerpunkt) das Ausgleichstape.
Statisch stimmts zunächst- bis der Rotor anläuft: dann gibt es plötzlich, bezogen auf das Rotorjoch,
ein vor- und nachlaufendes Blatt, immer schön im 180° -Wechsel.
In diesem Moment addieren sich die Unwuchten des Jochs mit denen des falsch beschwerten Blatts (L), weil Jochachse und Blattachse durch das Blattschlagen nicht mehr fluchten.
Ergebnis: es gibt Drehzahlbereiche und Flugphasen, in denen es heftig schüttelt und andere, in denen alles ruhig erscheint.
Das Original Rotorjoch hat beim LMH, wie beim Funcopter, (bedingt durch die nur einseitige Aussparung für die Steuerstange von der Pitchbrücke zum Paddel) die ursächliche Unwucht.
Erst wenn diese ausgeglichen ist (durch Gewichtsaddition auf der gelochten, oder durch Materialwegnahme auf der massiven Seite des Rotorjochs) kann weiteres Wuchten das Schütteln vermindern!
Erich hat es 2006 versucht, ich 2011, es will einfach niemand wissen!
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