danke für die Antworten. Wie Daniel auch sagt, geht das Servo bei 8mm noch leicht an den mechanischen Anschlag. Wenn ich noch weniger nehme dreht sich der Servoarm so weit das der Gabelkopf am Servo anschlägt.
Was also tun?
Gruss Harry
Hallo Harry,
montiere eine Kugel auf den Servoarm und eine Kugelpfanne anstelle des Gabelkopfes an das Hero-Gestänge. Dann hast Du eine spielfreie Verbindung und nichts läuft mehr an. Ich habe auch auf meinen TS-Servos Kugeln und Kugelpfannen montiert. Ich verwende immer Kugeln und Kugelpfannen des T-Rex. Die sind zwar etwas größer als die Original SJM, dafür aber billiger.
Ich war heute endlich wieder mal ausgiebig fliegen und ich bleibe nun bei folgender Konfiguration:
Telebee Kreisel, Empfindlichkeit via Schieberegler einstellbar, Servo bei den gesagten 8mm.
Was ich neu verbaut habe ist ein Jazz-40A Regler und einen ThunderPower2100mAh Acuu
Den Regler habe ich mir gegönnt, weil dieser die Drehzahl unter Last wesentlich stabiler hält als ein SJM Regler
Und Dieter's Blatthalter mit nun neu T-Rex Carbonblätter, die ich von 325mm auf 300mm gekürzt habe
Beim Einschalten habe ich die Kreiselempfindlichkeit auf neutral, und beim hochfahren der Drehzahl 2400u/min stelle ich sie auf ca 70% im HH Modus.
Mit dieser Einstellung bin ich nun soweit zufrieden, wenn ich aus dem Schweben schlagartig voll Pitch gebe und auf 10m hochsteige, hält das Heck die Position, und auch wieder beim schnellen runterkommen. Danach war der Rundflug dran und da begann zwischenzeitlich das Heck zu schwingen, desshalb empfehle ich Dir auch, die Empfindlichkeit mit dem Schieberegler einzustellen, somit lässt sich das einfach korrigieren.
Und heute war dann endlich mal auch ein Looping dran und auch eine Rolle... und auch dort machte der Kreisel, was er soll.
Also wie bereits erwähnt, der Telebee hat "schönheitsfehler" - aber beim fliegen war ich zufrieden und sehe da keinen Grund den zu ersetzen.. vor allem wenn man in Betracht zieht dass der GY401 schon mehr kostet als der Heli selbst.
Ich habe den GY401 auch verbaut - aber in einem Heli, der auch 3mal schwerer ist (QJPEp8V2) und in einer anderen Kategorie zuzuordnen ist - flog den heute auch ausgiebig - die Rollen gelangen wesentlich schöner... aber lag nicht am Kreisel.
ßbrigens zu Deinem Gebrauchtkauf - ist natürlich frustrierend, wenn man einen vorab schon demolierten Heli bekommt... spricht nicht für den Verkäufer - vor allem, wenn er es nicht so deklariert hat. Ich denke es gibt viele seriöse Helipiloten, die ihre gut gepflegten Heli's verkaufen, weil sie einfach neue Projekte haben. Aber gerade im Kleinheli - Bereich ist es ihr erster Heli... und dann - tia....
Und Dieter's Blatthalter mit nun neu T-Rex Carbonblätter, die ich von 325mm auf 300mm gekürzt habe
Hallo Daniel,
hast Du im Ernst die Blätter beschnitten?
Oder hast Du Dir kleinere 305er gegönnt.
Das mit dem Beschneiden ist nicht ganz ungefährlich. In den Blättern sind in der Regel Bleigewichte eingearbeitet. Wenn Die freigelegt werden, dann fliegen die Dir irgendwann um die Ohren. An CFK-Blättern würde ich nie "herumfummeln" - wäre mir einfach zu gefährlich.
Ja ich hab sie beschnitten -hab mir auch vom Blatschmied noch was gegönnt... aber diese kamen noch nicht an.
Keine Angst Dieter... ich weis Du würdest das nicht machen, aber war kein Blei an der Blattspitze drin und habe sie sauber geschliffen und gewuchtet...
Ich bin halt jeweils ungeduldig, wenn es um neue Erkenntinsse geht...
Hallo Dieter!
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Ich habe auch auf meinen TS-Servos Kugeln und Kugelpfannen montiert. Ich verwende immer Kugeln und Kugelpfannen des T-Rex. Die sind zwar etwas größer als die Original SJM, dafür aber billiger.
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Ich habe am Wochenende auch Kugelköpfe an die Servohebel montiert.
Habe aber orginale SJM verwendet - bei Hans Willi mitbestellt.
Im Modellbauladen noch M1,7er Schräubchen mit Beilagscheibe und Mutter besorgt und damit festgeschraubt.
Und dann auch noch die einstellbaren Kugelpfannen montiert - somit paßt alles sauber zusammen.
Alle anderen Kugelpfannen, die ich gefunden hätte, sind für M2 Gewindestangen vorgesehen - der SJM hat aber nur
1,6er Gewindestangen als TS-Anlenkung - paßt somit alles zusammen.
Für die Heckanlenkung habe ich dann das Loch in der Kugelpfanne auf 2mm aufgebohrt.
Diese orginal Schräubchenbefestigung am Servohebel reibt nämlich mit der Zeit das Loch auf - also immer mehr Spiel
in der Anlenkung.
Nachdem ich ja stärkerer TS-Servos montiert habe gings in einem.
danke für die vielen Infos. Gute Idee mit dem Kugelkopf. Warum komm ich da nicht selbst drauf**
Der Heli war bei ebay als absturzfrei deklariert! Immerhin hat mir der Verkäufer teilweise die Reparaturkosten erstattet. Ich hätte ihn aber nicht gekauft wenn er als Crashheli angeboten wird.
Nun hab ich ein weiteres Problem. Die Rotorwelle war auch krumm. Hatte mir das Crashset von Elektronik-Stein besorgt und feststellen müssen das alle drei Wellen eiern. Sieht man schon mit blossem Auge wenn man sie in den Lagerdom steckt und dreht. Das Problem scheint der abgedrehte Teil am Ende zu sein. Herr Stein schickt mir erstmal zwei neue Wellen zum testen , es ist schon merkwürdig das alle drei eiern aber was kanns sonst noch sein wenn der Rotorkopf ab ist?
Hat schon jemand ähnliches erlebt?
Mein Crashset war io... habe die jedoch in der Schweiz geordert... ( also nichts gegen Hans Willi ... gibt da einfach massive Streuungen) sowohl die Rotorwellen wie auch die Silberlinge, die ja oft auch verzogen sein sollten - dies erlebte ich zum Glück nicht.
Die Rotorwellen testete ich indem ich sie über eine Glasplatte rollen lies, waren ok..- und dann müssen sie natürlich auch eingebaut sauber laufen... aber dort läuft eventuell das weisse Zahnrad nicht sauber - wär mir da lieber sie wären ein wenig verwindungsteifer ausgelegt.
Ist nun ein schwacher Trost, einen Heli als absturzfrei zu deklarieren... aber habe es ja auch schon mit erlebt, dass SJM-Piloten mit dem Hauptrotor über den Asphalt schrubben, und dann meinen es sei ja noch nichts passiert.
Wir müssen das erst mal testen mit den Wellen, ich persönlich habe bisher keinen einzigen Rückläufer an Wellen gehabt.
Hin und wieder hat mal jemand Probleme mit dem Zentralstück ! Wenn das Ding mal geerdet worden ist, liegt es vielfach auch an den Lagern, die dann evtl. etwas schlackern können.
Aber Ersatzwellen zum Testen ist ja unterwegs - schaun wir mal !
meine erste Welle hatte auch einen ganz leichten Schlag ohne Bodenkontakt.
Das zeigte sich eingebaut ohne Führungshülse und Paddelstange sowie auch auf der Glasplatte.
Da war noch das alte Zentralstück drinnen - wurde ja auf Kulanz ausgetauscht
Nur durch unrunden Lauf und Vibs kann es die Welle nicht verbiegen.
Habe dann eine neue reingemacht - dann obere Führungshülse mit Kugel und Paddelstange montiert - laufen gelassen
und nach kurzen Test wieder ein Eiern festgestellt.
Wie sich später aber herausstellte, eierte nicht schon wieder die Welle, sondern nur diese obere geschlitzte Hülse - wird ja mit 3 Schrauben festgeschraubt - war also nur eine optische Täuschung.
Hat ein bischen Spiel - und wenn man die Schrauben etwas ungleichmäßig festzieht - dann läuft sie nicht ganz rund.
Nun hab ich ein weiteres Problem. Die Rotorwelle war auch krumm. Hatte mir das Crashset von Elektronik-Stein besorgt und feststellen müssen das alle drei Wellen eiern. Sieht man schon mit blossem Auge wenn man sie in den Lagerdom steckt und dreht. Das Problem scheint der abgedrehte Teil am Ende zu sein. Herr Stein schickt mir erstmal zwei neue Wellen zum testen , es ist schon merkwürdig das alle drei eiern aber was kanns sonst noch sein wenn der Rotorkopf ab ist?
Hat schon jemand ähnliches erlebt?
Gruss Harry
Hallo Harry,
ich habe meinen ersten SJM-Heli (SJM-Sparrow) schon mehrere Male geerdet und nie die Rotorwelle tauschen müssen. Mit dem SJM-400 V2 ist mir das glücklicherweise noch nicht passiert (klopf auf Holz). Man lernt halt dazu.
Die Rotorwellen beider Helis sind identisch und halten schon etwas aus, obwohl nur 4mm dick. Das abgedrehte Ende ist übrigens unten. Auf dem Durchmesser sitzt der Freilauf und das HZR. Wenn es da taumelt, muss es nicht die Rotorwelle sein. Das HZR ist als Spritzgussteil nie ganz rund und taumelfrei. Aber man kann damit leben. Beim SJM-400 V2 sollte man sich von der geschlitzen Führungshülse oberhalb des Zentralstückes nicht täuschen lassen. Die kann man nicht taumelfrei montieren. Die Hülse hat etwas Spiel zur Rotorwelle und wird über drei Schrauben geklemmt. Mit den Schrauben kann man die Hülse dann hindrücken, wohin man will, je nachdem, welchen Schraube man zuerst anzieht.
Der Test mit der Glasscheibe ist zwar nicht schlecht aber auch nicht unbedingt sicher aussagefähig. Besser ist es, wenn man die Rotorwelle in einer Drehmaschine einspannen kann und mit eine Messuhr prüft. Bei meinem Spirit Pro SE war mal aufgrund eines Crashs die Rotorwelle leicht verbogen. Beim Glasscheibentest ist das nicht aufgefallen - erst bei der Prüfung mit einer Messuhr.
dann habe ich Dich schon überholt
Gestern ein paar vorsichtige Achten geflogen und Feintuning gemacht.
Plötzlich drehte sich das Heck im Kreis - na ja, die Landung war dann nicht so gut.
Paddelstange verbogen, Hauptzahnrad, 1 Servogetriebe und die Welle.
Verwende neues Speed Servo mit GY 401.
Weg über Limiter begrenzt, im Sender +-100%, Hebel 90°, mechanisch eingestellt, leichtgängig.
Fliege momentan nur im Normal Modus - Akku deshalb im NM auch angesteckt.
Habe ich im LMH auch immer so gemacht - hat funktioniert.
Einige schreiben aber, daß man im HH anstecken soll, damit der Kreisel die Mitte einlernt, dann auf NM umschalten.
Den Grund dieses Drehens weiß ich noch nicht - muß erst mal Zahnrad, Welle, Paddelstange und Getriebe wechseln.
Hatte früher nur solche Probleme, wenn der Poti defekt wurde.
Am Heck des SJM scheint alles fest zu sein - hätte auch sein können, daß sich das Heck auf der Welle verschoben hat.
Wobei die Helitec gehalten haben, deshalb die krumme Welle.
Häng mal die Anlenkstange vom Heckrotor vom Servo ab und überprüfe mal, ob alles noch leichtgängig ist. Ruhig 50-60 Mal schnell hin und her bewegen.
Die leicht geölten Heckrotorwellen der Helis ziehen Dreck magisch an und dann kann es schon mal vorkommen, dass da was hakt. Auch die Anlenkhülse auf einen evtl. Grat hin untersuchen. Leider stehen die Microhelis recht tief über dem Boden und ziehen sich gerne recht viel Unrat in die Heckrotorwelle. Wenns dann auch nur ein wenig hakt, biegt sich das Stängchen der Heckrotoranlenkung durch - alternativ könnte man noch ein dickeres Kohlerohr über das Stängchen machen und an beiden Enden verkleben und auf die Führung der Stange im Halter des Heckrohrs verzichten - aber eine regelmäßige Säuberung der Herowelle und leichtes Einölen ist Pflicht ! Und kontrolliere mal das Servo, einige kleine Speedservos scheinen Probleme zu machen (Forensuche !)
Grundsätzlich: Den GY-401 einschalten im HH Modus und dann erst umschalten auf Normal. Desweiteren könnten auch mehrfach kurz hintereinander auftretende Störungen Schuld sein für das Problem.
siehe Heli Wiki ...
Zitat:
* Die Empfindlichkeit 3x hin und her schalten:
Der Kreisel lernt die aktuelle Knüppelstellung als neue Neutralstellung. Theoretisch nette aber im wirklichen Leben eigentlich nutzlose, dafür aber potentiell sehr gefährliche Funktion; fliegt man z.B. gerade eine Pirouette mit Vollausschlag auf dem Heck und gerade in dem Moment verursacht eine zufällige Empfangsstörung (z.B. Knackimpulse) dieses Signal, so lernt der Kreisel den Vollausschlag als neue Neutralposition. Die Folgen kann man sich ja vorstellen... Aus diesem Grund wird von Futaba auch ein PCM-Empfänger empfohlen.
Zitat Ende
Ich habe auch keinen PCM Empfänger, fliege aber einen guten PPM mit digitaler Signalaufbereitung nach dem Berg System !
Gruss
Hans-Willi
wenn Du den Akku im Normalmodus des GY-401 ansteckst, initialisiert der Kreisel m.W. nicht einwandfrei (vielleicht geht es auch nur um das Einlernen der Mitte). Ohne es genau zu wissen, würde ich mal vermuten, dass das auch Auswirkungen im Normalmodus hat. Daher solltest Du immer im HH-Modus den Akku anstecken. Danach kannst Du ja in den Normalmodus schalten. Das könnte ggf. die Ursache Deiner Pirouetten gewesen sein.
Hast Du nach dem ersten Schrecken noch feststellen können, ob Pitch, Nick, Roll noch steuerbar waren ?
Falls alles ausgefallen ist, könnte man auch über ein überhitztes BEC nachdenken, das dann schon mal gerne abschaltet !
Ja ich weiß, Fehlersuche beim Heli ist schon mal nervenaufreibend !
Hi,
habe heute die beiden Wellen von Hans-Willi Stein erhalten (ging wieder fix), diesmal waren es offenbar keine aus dem Crashset.
Habe sie noch nicht mit Rotorkopf testen können aber soviel kann ich jetzt schon sagen: Eine der beiden ist absolut gerade, bei der anderen ein ganz leichtes eiern was aber vermutlich nicht viel ausmacht. Ich habe das geprüft indem ich die Wellen einfach in den Lagerdom gesteckt habe und von Hand gedreht habe. Bei den drei anderen war dabei schon ein heftiges eiern festzustellen. Morgen hab ich Zeit zum testen mit Kopf, werde dann berichten!
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