Ein SJM 400 V2 musste her

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  • Patrick78
    Patrick78

    #16
    Re: Ein SJM 400 V2 musste her

    Hallo zusammen

    Muss mich mit meinem positiven Flugerlebnis auch noch melden.

    Habe vor ca. 2-3 Wochen den SJM 400 II gekauft. Natürlich mit den Erwartungen dass dieses kleine Ding wie ein Spirit LI und mit der Genauigkeit eines DNHP Centrio fliegt. Ja ich weiss, ein bisschen übertrieben.

    Habe dann von Anfang an den GY 401 und den Jazz eingebaut. der SJM 400II flog wohl, aber nicht ganz so wie ich das wollte. Bei Fullspeed hatte ich Probleme mit unterschneiden und war im Schwebeflug unruhig.

    Nun habe ich vom Zoom400 bereits vorhandene schwarze 280er Carbon Blades von MAH montiert. Beim heutigen Flug bei 2-3 Beaufort Wind zeigt sich eine enorme Spurtreue auch bei Fullspeed. Das Unterschneiden ist wie weggeblasen. Trotz des böigen Windes konnte ich problemlos schweben, und zwar auch dort wo ich wollte.

    Jetzt kommen nur noch Details in der Feinabstimmung dran, aber das mit den Blättern hat's echt gebracht.

    Gruss Patrick.

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    • Helifly
      Helifly

      #17
      Re: Ein SJM 400 V2 musste her

      Hallo,


      Also der Align-Regler funktioniert hervorragend mit dem SJM-Motor.
      Aber wie Norfried schon sagte ist das nicht sicher ohne diese separate ESC.
      Meint ihr man könnte diese einzelne ESC-dingen (oben auf dem Bild am blauen Regler) einfach an den Align-Regler löten ? Das wär doch ne Maßnahme oder ?

      Achja : Der originale Schraubensicherungslack für den SJM wird ja extrem fest.
      Habs mal an einer größeren Schraube getestet und zum beschleunigen mit dem Feuerzeug erhitzt.



      Grüße Christian

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      • Patrick78
        Patrick78

        #18
        Re: Ein SJM 400 V2 musste her

        Hallo zusammen

        So nun habe ich bereits insgesamt 3 Flüge mit den neuen Blättern gemacht.

        Der letzte Flug fand bei Windstille statt. War eine echte Freude.

        Zum besseren Flugverhalten kommen zusätzlich zwischen 5 und 10% weniger Stromaufnahme bei gleicher Drehzahl und Flugstil. Wenn man bedenkt, dass mit den neuen Blätterm auch bei weniger Drehzahl exaktes Fliegen möglich ist, steigert sich die Flugzeit nochmals.

        Gruss Patrick

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        • Helios
          Senior Member
          • 15.09.2006
          • 1165
          • Dr. Hans Dieter
          • 74626 Bretzfeld

          #19
          Re: Ein SJM 400 V2 musste her

          Zitat von id
          Hallo Dieter,

          Dein Hinweis auf den T-Rex macht mich neugierig, da ich selbst den T-Rex450 fliege, ich habe da so eine Ahnung...

          Musst Du hier unbedingt preisgeben, wenn Du Dir sicher bist.

          ;-) Norfried
          Hallo Norfried,

          ich bin heute dem Hinweis meines Rex-fliegenden Helikameraden mal nachgegangen. Wie ist denn Deine Ahnung? Liege ich mit zyklischer Blattverstellung richtig?

          Mein Tipp/Verdacht, zwischenzeitlich auch überprüft. Der SJM-400 V2 hat deutlich größere zyklische Wege in Roll und Nick (Schrägstellung der Taumelscheibe) als meine anderen Helis und wohl auch mehr als ein "normal eingestellter" T-Rex, was den SJM natürlich in den beiden Achsen aggressiver macht.

          Ich habe mal nachgemessen und bei weiteren 2 meiner Helis diese Werte ermittelt:

          X-400 zyklisch in Roll und Nick +/- 3 Grad
          SJM-Sparrow zyklisch in Roll und Nick +/- 3 Grad
          SJM-400 V2 zyklisch in Roll und Nick +/- 6 Grad

          Damit habe ich beim SJM-400 V2 doppelt so große Werte wie bei den anderen beiden Helis. Nun ist die zyklische Blattverstellung natürlich auch eine Sache der Einstellung, der ich bisher aber keine Beachtung geschenkt habe. Ich weiß zwar, dass die 3-D-Piloten hinter jedem Grad her sind und denen die Taumelscheibe nicht schräg genug stehen kann, ein Otto-Normalflieger handelt sich damit aber echte Problem ein.

          Wie kann man nun die Werte der zyklischen Verstellung beeinflussen. Am einfachsten natürlich mit einem Computersender in dem man für den Taumelscheibenmischer separate Mischwerte für Roll, Nick und Pitch eingeben kann. Ohne Computersender wird es schwierig, da man ja in die Mechanik eingreifen müsste und die Hebelverhältnisse ändern muss.

          Die zyklischen Werte werden auch kleiner, wenn man die Servogestänge weiter innen am Servo einhängt. Dann hat man aber mitunter nicht genug verfügbaren Pitch. Eine Lösung wäre die Anlenkpunkte an der Taumelscheibe weiter nach aussen zu legen. Auf Pitch hätte das keinen Einfluß, aber die Schrägstellung der Taumelscheibe und damit die zyklischen Werte werden kleiner.

          Glücklicherweise habe ich eine MC-22 und da kann ich alles elektronisch machen. Ich werde mir morgen also mal meine Einstellungen vornehmen, die zyklischen Werte auf +/-3Grad einstellen und dann mal schauen, was der Heli macht. Ich vermute mal, der wird zahm wie ein Schmusekätzchen.

          Interessanterweise scheint aber nur der SJM-400 V2 von Hause aus derart große zyklischen Verstellungen zu bieten. Bei meinem Sparrow sieht das ganz anders aus. Und auch der SJM-400 V1, der ja viele Komponenten des Sparrows verwendet, kommt vermutlich auf geringere zyklische Verstellungen. Das wäre auch der Grund, warum mir der SJM-400 V1 auch viel zahmer vorkommt als dieser ungebührliche SJM-400 V2.

          Alle, denen der SJM-400 V2 zu giftig vorkommt, sollten mal ihre zyklischen Werte überprüfen. Das geht ja auch ganz einfach mit der sowieso vorhandenen Pitchlehre (gehört in die Werkzeugkiste eines jeden Helipiloten).

          1. Heli waagerecht ausrichten
          2. Pitchlehre auf einem Rotorblatt aufsetzen
          3. Paddellibellen aufsetzen
          4. Pitch mit Knüppel auf 0 Grad einstellen
          5. Rotorblätter quer zur Helilängsachse ausrichten
          6. Rollknüppel bedienen und Werte ablesen (Paddel vor Ablesen waagerecht ausrichten)
          7. Rotorblätter längs zur Helilängsachse ausrichten
          8. Nickknüppel bedienen und Werte ablesen (Paddel vor Ablesen waagerecht ausrichten)

          Ich bin mal gespannt, was die SJM-Piloten bei Ihren SJM-400 V2 messen.

          Ich bleibe an dem Thema dran und berichte weiter.

          Gruß Dieter
          SJM-Sparrow, SJM-325, Atom-500, Spirit L-16 Rigid, TD-Rigid

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          • id
            id

            #20
            Re: Ein SJM 400 V2 musste her

            Hallo Dieter,

            genau das ist es, was ich auch festgestellt habe.
            Ich habe alle 3 Versionen des SJM (verrückt, ich weiß) und fand ja den V1 schon sehr aggressiv und hatte so meine anfängliche Mühe, aber der V2 und Pro sind da noch giftiger. Und ich habe das dann auch mit meinem T-Rex verglichen und sofort festgestellt, dass die Servowege sehr viel größer und direkter ausgeführt werden als beim Rex. Und mit Umprogrammieren war da nicht allzu viel zu machen. Also habe ich zunächst die Hebelarme an den Servos kürzer gehalten, auch wenn die Stangen damit nicht mehr so schön senkrecht stehen, ging aber besser und für Normalflug völlig ausreichend auch im Pitch.
            Der Unterschied des Verhaltens zwischen V1 und V2/Pro liegt m.M. nach wahrscheinlich hauptsächlich am neuen Rotorkopf, ist aber nicht riesig unterschiedlich.
            Grundsätzlich sind die Servos/Gestänge so dicht an der Rotorachse, dass die Wege auf den Rotor größer sind als wären sie weiter entfernt wie z.B. beim Rex (ich finde aber gerade das an und für sich gut, aber eben dadurch sehr giftig).
            Bei der Version 1 sind die Servos weiter entfernt von der Rotorachse und damit ergibt sich ein etwas sanfteres Steuerverhalten, aber die alten Servohalter und die konstruktive Umsetzung ist dermaßen schlecht und flätig, dass ich die nach mehreren Brüchen schnell habe erschwinden lassen. Die Halter müssen aufgebogen werden, um die Servogehäuse überhaupt hinein zu bekommen (die Konstrukteure haben da eine üble Presspassung hingelegt und vergessen, dass bei der Montage ja schließlich auch noch die Kabel mit durchgeführt werden müssen), und bei Alu-Guss ist biegen tödlich, der Riss ist damit vorprogrammiert.

            Was man machen könnte (habe ich aus zeitlichen Gründen aber noch nicht getan):
            a) die Stangen an den Servoarmen wie gesagt etwas näher nach innen (viellecht nur ein Loch), und gleichzeitig
            b) die Verlängerungsbolzen mit den Kugelköpfen an der Taumelscheibe entsprechend kürzen oder ganz entfernen und somit die Kugelköpfe dichter oder direkt an die TS bringen. Dort ist der größte Hebelarm und führt zu größen Wegen in Roll/Nick (hast Du Dir mal den Durchmesser angesehen, den die 3 Kugelköpfe an der TS bilden? Der is riesig).
            Diese Maßnahme sollte ihn weniger aggressiv und damit leichter steuerbar machen bei nahezu unverändertem Pitchweg.

            Bin auf die Antworten gespannt.
            ;-) Norfried

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            • id
              id

              #21
              Re: Ein SJM 400 V2 musste her

              Ich vergaß noch was:

              @Patrick: Auch ne Idee, mit kürzeren Blättern zu fliegen, die Auswirkungen der Servowege sind dann entsprechend weniger giftig und wie Du schon sagst, die geringere Stromaufnahme und damit längere Flugzeit hat auch was für sich. Aber ehrlich gesagt wäre mir das dann vielleicht ein wenig zu klein und unpassend im Verhältnis Rotordurchmesser zu Heligröße/Länge. Aber ich werde das auch mal probieren.

              @Christian: Die SJM-Original-Sicherungslackflasche habe ich gar nicht erst angefasst sondern gleich entsorgt, das gleiche habe ich mit dem Align-Rex-Fläschchen gemacht. Wer weiß, was die Chinesen da zusammengebraut haben (ein Freund hatte aus Unwissenheit und wegen der miesen Beschreibung die beden Fläschen vertauscht und statt des Schmieröles die Schraubensicherung an die Taumelscheibe gebracht und da war fast kein Kraut gewachsen, das die Sache wieder löste, Hitze kommt bei der TS schon gar nicht in Frage, um den Kunststoffgleitring nicht zu zerstören. Was half war wieder ein chinesisches Allheilmittel: der teure Maotai-Schnaps, taugt nichts zum Trinken (es sei denn, man will erblinden), aber als Wunderlöse-/Reinigungsmittel hervorragend) ;-)
              Also: Am besten immer nur Schraubensicherung schwach wie Loctite 243 oder 249 verwenden. Ich habe mir einen Loctite-Stift zugelegt, weil damit kein Rumgklekse mehr möglich ist, Auslaufen beim Transport ist auch unmöglich.

              Schönen Gruß aus Qingdao,
              ;-) Norfried

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              • id
                id

                #22
                Re: Ein SJM 400 V2 musste her

                Hallo Dieter,

                manchmal sollte ich besser nochmal nachdenken, bevor ich was schreibe:
                Ich muss mich korrigieren in sofern, als eine Verkürzung der Arme mit den Kugelköpfen an der TS der Anlenkung von den Servos eher das Gegenteil bewirken wird, das wir uns denken: je kürzer diese Arme, desto direkter wird die Anlenkung bzw. desto größere Wege werden von den Servos auf die TS übertragen. Also das kann's nicht sein.
                Es bleibt also womöglich wirklich nur die Verkürzung der Anlenkung an den Servoarmen direkt. Das Ganze würde auch die Belastung auf die Servoarme und die Getriebe reduzieren.
                Was mir noch ein Dron im Auge ist, sind die Anlenkungen von der TS auf die Hauptrotorblätter.
                Zum einen ist die Ausführung mit den Stehbolzen direkt an den Blatthaltern (lange Bolzen mit geringem Druchmesser gleich kleine Wirkfläche gegen Querkräfte) und den winzigen Schraub- und Klemmbefestigungen der Bolzen selbst und der Kugellager sehr mickrig. Ich kontrolliere vor jedem Flug den Sitz dort, hat sich oft immer wieder gelöst durch die Kräfte und Vibrationen im Flug. Da sollte ich vielleicht mal das Ganze vom Blatthalter bis zur Anbindung an den Wipphebel TS/Paddel aus einem bauen.
                Zum anderen ist das Verhältnis des Wipphebels Paddel/Blatthalter mit etwa 3:1 recht groß, beim T-Rex etwa 2:1. Ich kann aber im Moment nicht sagen, ob eine ßnderung dort eine positive Auswirkung auf das Flugverhalten hat. Müsste ich mal ausprobieren, denn ich habe gesehen, dass die Wippe über 2 Gewinde verfügt zur Befestigung des Gestänges auf das Paddel, die eine liegt weiter innen, so dass das Verhältnis dann auf etwas mehr als 2:1 verändert wird. Würde mich mal interessieren, was Du dazu sagst bzw. ob Du beide Einstellungen schon getestet hast. Welche Paddelanbindung hast Du gewählt, die äußere oder die innere?

                Das Heli-Hobby bleibt spannend und interessant.

                Schönen Gruß,
                ;-) Norfried

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                • Helios
                  Senior Member
                  • 15.09.2006
                  • 1165
                  • Dr. Hans Dieter
                  • 74626 Bretzfeld

                  #23
                  Re: Ein SJM 400 V2 musste her

                  Zitat von Helios

                  1. Heli waagerecht ausrichten
                  2. Pitchlehre auf einem Rotorblatt aufsetzen
                  3. Paddellibellen aufsetzen
                  4. Pitch mit Knüppel auf 0 Grad einstellen
                  5. Rotorblätter quer zur Helilängsachse ausrichten
                  6. Rollknüppel bedienen und Werte ablesen (Paddel vor Ablesen waagerecht ausrichten)
                  7. Rotorblätter längs zur Helilängsachse ausrichten
                  8. Nickknüppel bedienen und Werte ablesen (Paddel vor Ablesen waagerecht ausrichten)
                  Hallo,

                  zunächst mal muss ich mich selbst korrigieren zu dem obigen Meßhinweis.

                  bei 6. muss es heißen Nickknüppel bedienen und Werte ablesen
                  bei 8. muss es heißen Rollknüppel bedienen und Werte ablesen

                  Nach dem alten Hinweis verstellt ihr nur die Paddel und habt keinen Ausschlag an den Rotorblättern.
                  Ihr habt es aber sicher schon gemerkt - oder?

                  @Norfried

                  mit der Veränderung der Anlenkung am Mischerhebel habe ich noch nicht experimentiert. Das haben aber andere Piloten schon mal gemacht. Ich muss nur mal suchen, wo deren Bericht ist. Mit der TS lagst Du natürlich falsch und hast Deinen Fehler ja erkannt. Je weiter aussen die Kugeln an der TS angeordnet werden, desto kleiner wird der Winkel der Schrägstellung bei gleichem Servoweg. Stichwort Hebelverhältnis bzw. Strahlensatz. Wenn Du die Kugeln weiter nach innen bringst, wird der Heli giftiger auf Roll und Nick. Was mich etwas wundert, dass der SJM Pro auch so giftig sein soll, da die Anlenkpunkte der TS ja weiter aussen sitzen. Ich habe bisher nur Fotos von dem Heli gesehen, meine mich aber daran zu erinnern, dass die TS mit Distanzstücken zwischen den Kugeln der Servoanlenkung ausgeführt ist. So gesehen müssten die zyklischen Ausschläge doch kleiner werden. Ich habe gestern noch mit dem Taumelmischer gespielt und die zyklischen Ausschläge auf +/-3 Grad reduziert. Das brachte erwartungsgemäß auch Wirkung. Der Heli wird zahmer und den Expo-Wert kann man deutlich reduzieren bzw. ganz ausschalten. Für die 3-D-Turner sind die Werte möglicherweise zu klein, aber Normalflieger wie ich haben es da deutlich einfacher.

                  Gruß Dieter
                  SJM-Sparrow, SJM-325, Atom-500, Spirit L-16 Rigid, TD-Rigid

                  Kommentar

                  • Helifly
                    Helifly

                    #24
                    Re: Ein SJM 400 V2 musste her

                    Zitat von id
                    Ich vergaß noch was:

                    Wer weiß, was die Chinesen da zusammengebraut haben (ein Freund hatte aus Unwissenheit und wegen der miesen Beschreibung die beden Fläschen vertauscht und statt des Schmieröles die Schraubensicherung an die Taumelscheibe gebracht und da war fast kein Kraut gewachsen, das die Sache wieder löste, Hitze kommt bei der TS schon gar nicht in Frage, um den Kunststoffgleitring nicht zu zerstören. Was half war wieder ein chinesisches Allheilmittel: der teure Maotai-Schnaps, taugt nichts zum Trinken (es sei denn, man will erblinden), aber als Wunderlöse-/Reinigungsmittel hervorragend) ;-)
                    Also: Am besten immer nur Schraubensicherung schwach wie Loctite 243 oder 249 verwenden. Ich habe mir einen Loctite-Stift zugelegt, weil damit kein Rumgklekse mehr möglich ist, Auslaufen beim Transport ist auch unmöglich.


                    Ist mir auch mal passiert,statt das Robbe-fett für die Mechanik eines Helis zu nehmen hab ich Ponal Holzleim genommen. Danach aber sofort losgeflitzt und alles wieder weggeputzt.
                    Das originale Zeug vom SJM ist aber wirklich heftigst hart.Da kommt selbst mein Loctite 640 nicht mit.Hab mal eine Schraubverbindung getestet (welche die einfach so rumlagen) und ich bekomm sie mit bloßen nicht mehr auseinandergedreht   Keine Ahnung was die sich dabei gedacht haben.Danach kannste den Rotorkopf wegschmeißen oder halt in Mao-Tai
                    tauchen wie du schon sagtest  



                    Grüße chris.



                    Schönen Gruß aus Qingdao,
                    ;-) Norfried

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                    • id
                      id

                      #25
                      Re: Ein SJM 400 V2 musste her

                      Hallo Dieter,

                      ja, Du hast das auf den Bildern im Prinzip richtig erkannt, die Kugelköpfe beim Pro sind etwas weiter außen angesetzt, somit etwas weniger giftig als die Version1, aber nicht wirklich bemerkenswert. Auf alle Fälle bin ich in der Lage, den Pro recht sicher zu fliegen.
                      Dieses nach außen legen hat den Nachteil, dass die Gestänge mitunter leicht die Haube tuschieren, ist aber nicht tragisch, weil die so dünn und butterweich ist (leider, die Haube ist wirklich nicht schön).

                      Ich werde also zunächst die Anlenkgestänge an den Servoarmen mal etwas näher an die Servoachse bringen, mal sehen, was das bringt.
                      Apropos Haube. Durch Zufall bin ich drauf gekommen, dass die T-Rex-Hauben sehr gut passen müssten. Habe mir heute eine fertig lackierte bei meinem Händler für meine Heimat-Rex gekauft und ganz per Zufall (er lag mal gerade neben dem SJM) gesehen, dass durch kleine Modifikation der Haubenhalter die Rexbhaube super passen müsste. Das erpart mir einerseits die doppelte Ersatzteilbevorratung, vor allem aber scheine ich endlich eine schöne Haube für den SJM zu haben.

                      ;-) Norfried

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                      • Hot-Hörmy
                        Hot-Hörmy

                        #26
                        Re: Ein SJM 400 V2 musste her

                        Hallo Ihr SJM-Piloten!

                        Ich habe mir den SJM letztes Jahr zu Weihnachten gekauft - nachdem ich 7 Jahre LMH geflogen bin und mal einen Pitch Heli wollte.
                        Hatte leider ein bischen Pech dabei.
                        Zuerst war der SJM-Regler nicht programmierbar.
                        Es stellte sich nach längerem Hin und Her heraus, daß er werkseitig gesperrt war.
                        Bekam von H.Stein sofort einen neuen, besseren und teureren auf Kulanz
                        Meine TS eierte ziemlich heftig - man sah es an den Anlenkgestängen zu den TS-Servos - selber Nachnieten
                        als Pitch-Newy - wollte ich nicht - auch hier sofort einen kostenlosen Ersatz bekommen - diese TS war akzeptabel!!! Wobei ich schon den Rat bekommen habe, auch mal selber Hand anzulegen - Micro Heli heißt auch schrauben - habe ich mir zwischenzeitlich zu Herzen genommen - kenne diesen Kleinen auswendig.
                        Dann noch das Pech, daß ich 3 falsche Servos bei meinem Händler vorort bekommen habe -waren als normale
                        ausgeschtrieben, wurden mir auch so verkauft - waren aber Speed mit 0.5kp fürs Heck.
                        Umtausch war trotzdem nicht möglich -also 3 neue gekauft - Hitec hat mir H.Stein empfohlen.
                        Nur mein SJM flog immer noch nicht. Pitchwerte zwischen li+re Blatt um 4-5° unterschiedlich - ja die Silberlinge-
                        habe die Blätter dann um 180° verdreht - dann paßte der Pitch einigermaßen - jedoch lag der Spurlauf so daneben, daß eine Korrektur durch das Gestänge nicht einstellbar war - und neben bei hatte ich enorme Vibs.
                        Also mit Helios und H.Stein diskutiert - was bei meinem Kleinen nicht passen könnte*
                        Zwischenzeitlich noch einem guten 3D-Heli Piloten den SJM in die Hand gedrückt
                        Sein Fazit: Nahezu unfliegbar - hat Ihn rückwärts kaum zu sich zurückgebracht -eirete in der Gehend herum-
                        brach zeitweise seitlich aus.
                        Dieter wußte von einzelnen Problemen bezüglich verbohrtem Mittelteil.
                        H.Stein hat mir sofort eines auf Kulanz geschickt - in der Hoffnung daß ich dann fliegen kann
                        Gleich 2 Satz von den neuen 2 farbigen mitbestellt.
                        Dann noch die Neuen Blatthalter von Dieter und 275er Helitec.
                        Altes Mittelteil mit 2 farbigen Blättern - keine Veränderung des Flugverhaltens.
                        Neues Mittelteil mit 2 farbigen Blättern - SJM nicht wiederzuerkennen -erstmals fligt er so, wie ich ihn steuere.
                        Silberlinge drauf - Vibs, schlechter Spurlauf, unruhiges Flugverhalten - die kommen jetzt in die Tonne
                        Dann die neuen Blatthalter mit Helitec drauf - erstmals 10 min Schwebeflug in meiner 3m breiten Garage.
                        Daß es sich auch mit den 2 farbigen fliegen läßt, kann ich bestätigen - aber auch hier ist jeweils pro Satz
                        immer nur auf einem Blatt Klebeband drauf - also auch immer noch etwas Streuung.
                        Helitec vermessen - Gewicht und SP passen einwandfrei - sicherlich etwas teurere Variante - aber ich habe jetzt mit den Dieterschen Blatthaltern alle Möglichkeiten offen -Serie, SAB, Helitec, Blattschmied usw.
                        Mann, war ich happy - endlich fliegt er.
                        Daß er trotz relativ viel Expo sehr giftig reagiert, kann ich als 110er LMH-Flieger bestätigen.
                        Da freut es mich, daß hier laut unserem Experten und Düftler Dieter noch etwas Potential da ist.
                        Habe jetzt noch einen 401er fürs Heck auf Tausch mit Aufpreis bekommen.
                        Jetzt kommt noch das Feintuning dran - und zu guter letzt dann eventuell mal einen Jazz
                        Was ich damit sagen will: Es sollte nicht sowiet kommen, da man wegen schlechtem Flugverhalten seinen SJM verjaufen muß - ich war auch nahe dran - aber es gibt nette Kollegen, die mir immer mit Rat und Tat zur Hilfe standen.
                        Und sogar H.Stein war soweit, daß, wenn das Alu Mittelteil nicht der ßbertäter gewesen wäre, er mir im Austausch sogar einen komplett eingeflogenen SJM geschickt hätte.
                        Es ist ja auch in seinem Sinn, daß er weiß, wo eventuell mal werkseitig kleine Problemchen passieren können.
                        Und die Silberlinge gibts ja auch nicht mehr - habe aber noch 3 Satz.
                        Soviel zu meinen bisherigen Erfahrungen.
                        Ab Montag beginne ich endlich mit dem Fliegen - habe sicherlich noch viel Spaß mit meinem SJM.

                        Grüße

                        HerrMann

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                        • Helios
                          Senior Member
                          • 15.09.2006
                          • 1165
                          • Dr. Hans Dieter
                          • 74626 Bretzfeld

                          #27
                          Re: Ein SJM 400 V2 musste her

                          Hallo Hermann,

                          ich habe es Dir ja schon gemailt. Prüfe mal Deine zyklischen Ausschläge und drehe die mal runter, wenn es Dein Sender erlaubt. Messung und Maßnahmen habe ich ja oben schon beschrieben. Den Expo kannst Du dann ebenfalls reduzieren oder sogar ganz ausschalten. Du wirst sehen - Dein SJM wird handzahm.

                          Ansonsten weiterhin viel Spaß.

                          Ich denke, der wird sich jetzt auch einstellen.

                          Gruß Dieter
                          SJM-Sparrow, SJM-325, Atom-500, Spirit L-16 Rigid, TD-Rigid

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                          • Helios
                            Senior Member
                            • 15.09.2006
                            • 1165
                            • Dr. Hans Dieter
                            • 74626 Bretzfeld

                            #28
                            Re: Ein SJM 400 V2 musste her

                            Hallo,

                            ich war heute mit meinem SJM-400 V2 in meinem Flugrevier und habe meine Modifikationen ausprobiert. Was soll ich sagen - genial, ein absolut zahmer Heli neutral fliegend kein Aufbäumen, Unterschneiden oder Wegrollen und das bei ca. 2000U/min am Kopf. Ich habe nach kurzer Zeit mein Expo (30% auf Nick, Roll und Heck) rausgenommen, da mir der Heli einfach zu träge war. Ich war selbst überrascht wie gutmütig der kleine Kerl auf einmal daher kam. Ich werde ihn jetzt mal wieder Zug um Zug etwas giftiger machen, den so ist er mir einfach zu zahm.

                            Was habe ich gemacht bzw. verändert:

                            1. Meine selbstentwickelten Blatthalter gegen die Standardhalter getauscht
                            2. Blattschmied 305er Blätter montiert
                            4. Im Taumelscheibenmischer die zyklischen Ausschläge auf +/- 3 Grad reduziert
                            5. Die Kopfdrehzahl auf ca. 2000 U/min reduziert (Original SJM-Brushless, 10er Ritzel, Jazz auf 50%)

                            Mehr nicht und aus dem SJM-400 V2 wird ein "Opa-Heli". Wie gesagt, mir ist er jetzt zu träge und gemütlich. Ich werde ihn mir wieder etwas "vergiften". Zunächst mal in der Kopfdrehzahl etwas hochgehen, dann mal die zyklischen Ausschläge Zug um Zug vergrößern. Aber die Blattschmied-Blätter die bleiben drauf.

                            Einzige Ausnahme - ich bekomme morgen von einem Helikamerad ein Satz schwarz/weisse SJM-Rotorblätter, die ja so viel besser sein sollen als die Silberlinge. Aufgrund meiner bisherigen Erfahrung mit SJM-Blättern aller Typen, habe ich da meine Zweifel. Aber ich werde sie testen und hier berichten.

                            Und danach kommen dann wieder meine Blattschmied drauf.

                            Gruß Dieter
                            SJM-Sparrow, SJM-325, Atom-500, Spirit L-16 Rigid, TD-Rigid

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                            • id
                              id

                              #29
                              Re: Ein SJM 400 V2 musste her

                              Hallo Dieter,

                              Danke für die Info, werde ich mal nachvollziehen.

                              ;-) Norfried

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                              • Hot-Hörmy
                                Hot-Hörmy

                                #30
                                Re: Ein SJM 400 V2 musste her

                                Hallo Dieter,

                                habe auch gerade mal die Bedienungsanleitung der MC 24 rausgezogen.
                                Da habe ich den TS-Mischer unter Code 76.
                                Werksseitig sind da für die 3 Servos 61% eingestellt - kann jedoch von +100% bis -100% einstellen.
                                Werde heute abend mal meine Grad ermitteln und betreffend gegensteuern.
                                Gestern noch schnell den Servoweg mit dem Limiter des GY 401 begrenzt - wie Du empfohlen hast.
                                Und die Vibs des Hecks waren schlagartig weg.
                                Man sollte also nicht nur schnell mal den Gyro montieren, sondern auch gleich sauber einstellen.
                                Mir ist nur dabei das Heckservo verreckt - also gleich neuen Servo rein und schnell mal Servoweg begrenzt.
                                Daß man den Weg durch den Limiter begrenzt, war mir klar.
                                Daß es durch Servowegreduzierung jedoch zu Vibs kommen kann, war mir neu - hat sich aber bestätigt.

                                Grüße

                                Herrmann

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