Also ich bin lange mit dem Jazz 80 + Micro Dipsi auf 5,5 V geflogen und nach ca einem 3/4 Jahr hat einfach der Jazz geraucht! Ich glaube, das der Jazz einige Macken hatte, ob das der Jive auch hat, wird sich weisen.(habe mit Jazz NIE gute Erfahrungen gemacht)
Mgf
Den beiden (intern parallel geschalteten) BECs im Jazz kann eine höhere Spannung von einem Akku oder linearen BEC an seinem Ausgang nichts ausmachen.
Einem Linearregler könnte es in umgekehrter Weise schon etwas ausmachen, wenn der keine dicke Rückfluss-Diode enthält, die den Längstransistor schützt. Es ginge dann 'ne Weile gut, bis die zu kleine Diode irgendwann beim Einschalten abkackt, wenn der Jazz-BEC vor dem externen linearen mit seiner Spannung da ist. Dann könnte es u.U. zum Kurzschluss des Jazz-BEC kommen, wobei der sehr schnell sein Leben aushauchen würde.
Damit sind wir beim Jazz-BEC bzw. zwei parallelen davon, im Jazz 80 z.B.:
Ich habe es ja schon n-mal gepostet, dieser BEC, einzeln mit 2A spezifiziert, ist ein Wackelkandidat wg. einer zu mickrigen SMD-Induktivität, die verwendet wurde. Man sollte ihm nicht mehr als 1,5..1,65A Dauerlast zumuten, im Kurzschlussfalle sieht's schlecht um ihn aus, wenn der Kurzschluss nicht innerhalb weniger Sekunden beseitigt wird.
Noch etwas dramatischer wird's in den größeren Jazz, in denen sich zwei dieser BECs befinden, parallel geschaltet. Bei (schleichender) ßberlast bricht wg. nicht 100%-ig skalierender Parallelschaltung einer der BECs zuerst ein, den zweiten reisst es natürlich gleich mit, um so mehr muss die Last zurückgehen, dass sich BEIDE BECs wieder erholen können.
Der BEC versorgt natürlich auch den Microcontroller des ESC mit 5V, der stirbt ab (Brown-Out), wenn die einbrechen, es gibt ein Reset bei Wiederkehr der Spannung.
Wie gesagt, solange ein externer (auch linearer) BEC die Hauptlast übernimmt (wg. höherer Ausgangsspannung), - und dabei nicht einbricht(!), - kann eigentlich nichts passieren. Die Ursachen der Gau-Berichte dazu scheinen mir daher eher in einer Kettenreaktion zu liegen: Externer BEC stirbt (oder wird getötet durch Rückstrom beim Einschalten), schließt kurz, Jazz-BEC wird dadurch überlastet und fackelt seinerseits ab.
Um so ein Problem generell auszuschließen, kann man nur durch zwei Schottky-Dioden entkoppeln, was aber Mist ist, denn der Jazz-BEC bringt nur fix 5V und 0,5V gehen dabei mindestens flöten. Man kann aber auch nur eine Schottky-Diode in den Ausgangsstromkreis des Linearreglers hängen, der sollte dann ca. 0,5V mehr liefern, als als R/C-Spannung gebraucht wird, also mindestens 5,6V oder mehr für 5V nominal, - damit ist zumindest ausgeschlossen, dass diese Overkill-Kette durch Strom in den externen Linearregler in Gang gesetzt werden kann. Als Diode wäre eine SB540 geeignet.
Ich sag mal einen recht herzlichen Dank für die vielen Antworten!!!!
War gestern bei meinem Modellbaugeschäft und hab mal alles einschicken lassen zum ßberprüfen bzw. zum reparieren. Nach meinen Erfahrungen hab ich jetzt dann e 1 bis 2 Monate Zeit bis das ganze wieder zurückkommt.
Was mir jetzt noch eingefallen ist, könnte es auch sein das ich den Antriebsakku einfach zu langsam angesteckt habe?
Hab das Kabel nämlich ganz vorsichtig zusammengesteckt, damit ich es gleich wieder herausziehen kann falls was nicht passt und da war ein ziemlich großer Funkenschlag.
der Funkenschlag ist vollkommen normal, je mehr "S" du drin hast, umso kräftiger der Funke. Ich glaube aber nicht, dass es damit zusammen hängt, es gibt aber relativ einfache Möglichkeiten, den Funken zu eliminieren, z.B. duch "vorlaufenden" Widerstand im Goldie, musst' mal die SUFU benützen...
Beileid auch nochmal von meiner Seite - schade dass so was passiert ist. Mir ist es ebenso wie allen anderen hier ziemlich unerklärlich - stand während des Vorfalls ja direkt daneben - einen Fehler Deinerseits kann man ausschließen.
Wir haben dann ja gemeinsaum auch kurz alle Stecker usw. überflogen, da passte alles - keine Ahnung was da tatsächlich passiert ist, insbes. auch nicht da ja der Heli vorgeflogen wurde.
Du hast jedenfalls richtig reagiert, die Teile mal alle zu den Herstellern zu senden zwecks ßberprüfung und ggf. Reparatur wäre auch mein Vorschlag gewesen.
Von einer weiteren Verwendung der 2 Bec's rate ich Dir ab - sowas ist nicht ganz "astrein" - auch wenns schon funktioniert hat.
Ich würd nen Akku als Sicherheit dazuklemmen so wie von Kontronik angegeben (falls der Regler hinüber ist - gleich nen Jive rein machen).
Tröste Dich ein wenig mit Deinen Flugkünsten - Du hast innerhalb kürzester Zeit sehr große Fortschritte gemacht - alle Achtung!
Wenn der Logo dann läuft dürfen sich da einige warm anziehen....
Schau dir auch an ob das Heck des Heis leitend mit der Hauptrotorwelle verbunden ist (falls das nicht ohnehin schon so ist) - die Logos wollen da nen Kontakt sonst gibts statische Entladungen die auch alles durcheinander bringen können.
Mit der Suche hier im Forum ist da auch jede Menge zu finden!
wgen den 2 Bec`s, da hab ich mir gedacht das ich dann nur ein externes Bec nehme und beim Regler das Kabel abhänge.
Jetzt erst mal schauen was Kontronik zu meinem Regler sagt, ob er ein Fall für den Mülleimer ist oder ob er noch zu retten ist. Wenn er sein Leben ausgehaucht hat, bin ich beim überlegen ob ich e einen Jive 80 HV rein mache ( den der Jive läuft ja bei dir Problemlos ) oder ob ich einen YGE 80 HV rein mache.
Hab nämlich gerade gelesen im Forum das Heino Jung neue Regler herausgebracht hat für Helis.
Bedanke mich bei dir mal für deine ganzen Tipps und Ratschläge die du mir schon gegeben hast.
Und zwecks den Heck, das muss ich mir anschauen, hab ja ein bißchen Zeit.
so was ähnliches is einem Kollegen mit dem Jazz 80 auch passiert.
War ein Gaui 550 mit 3x3152 und 401/9254 am Heck.
Der Heli lief lange Zeit (min 100 Flüge) ohne Probs. Und dann is einfach beim Anstecken des Akkus einfach so das Heck-Servo auf Vollausschlag gelaufen und hat das Getriebe vernichtet!!
Fazit: Jazz zu Kontr. die haben dann defekte Elkos Diagnostiziert und diese auch getauscht :-) (find ich lustig, denn bei mir meineten sie "des geht ned" weil da müßte man den Regler neu Layern).
Seither fliegt da der Jive mit. Diese machten bisher keine Probs ausser mit den Orbits 30-12er.
Ich habe diese Problematik mit viel Interesse verfolgt. da ich mir auch Gedanken mache, wie ich meine fliegende Investition am Besten absichere....
Nach wie vor sehe ich aber keinen Grund, ein BEC UND einen Akku parallel zu schalten.
Die für mich absolut sicherste Methode ist die Speisung mit einem 4 zelligen NIMH Akku. Es braucht keinen Regler und die Gefahr, dass ein Akku "plötzlich" abk.... ist praktisch bei Null.
Nicht mehr ganz so sicher ( aber immer noch seeeeehr sicher) empfinde ich den Einsatz von 2S Lipos, da in den meisten Fällen eine zusätzliche (und etwas anfälligere) Elektronik als Spannungsregler eingesetzt werden muss.
Wenn das BEC stark genug ist, kann man sich überlegen, nur damit zu fliegen. Kein zusätzlicher Akku, weniger Gewicht, kein Laden des Akkus. Dafür höheres Risiko, da anfälligere Elektronik. (hier lohnt sich Qualität!)
Lange Rede... : Wenn ein Akku aus Sicherheitsgründen eingesetzt wird, dann würde ich nur auf diesen setzen, ohne BEC.
also bei einsatz nur eines spannungsreglers sehe ich kein Problem.
Sofern er ausreichend dimensioniert ist.
Und das scheint ja bei dne Jazz eh ein Problem zu sein.
Ich selber fliege das Jazz BEC in einem T-Rex450 mit 3s. Und funktioniert es bisher problemlos (schnell auf Holz klopfen).
Bei höheren Spnnungen und größeren Leistungen bin ich grundsätzlich kein Freund des Regler BEC Aufgrund von Störeinflüssen auf den Empfänger.
In meinem großen Logo verwende ich seit 2Jahren das Emcotec dpsi mit einem 2s Lipo Empfängerakku. Das funktioniert hervorragend.
Viele Grüße
Stefan
"Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten."
Die für mich absolut sicherste Methode ist die Speisung mit einem 4 zelligen NIMH Akku. Es braucht keinen Regler und die Gefahr, dass ein Akku "plötzlich" abk.... ist praktisch bei Null.
das kann ich leider so nicht bestätigen.
mir ist schon eine Zelle im Empfängerakku gestorben.
Und es war ein guter Sanyo Akku.
also passieren kann alles einmal wenn man das Hobby lang genug macht.
Viele Grüße
Stefan
"Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten."
Wenn ich meinen Jazz wieder bekomme, dann würd ich nur mit externen Bec fliegen.
Und das ganze mit 2S Lipo und Spannungsregler. 2S Lipo deswegen weil man die neuen Akkus mit bis zu 5C ohne Probleme schnell aufladen kann.
Muss dann e mal im im Net schauen was es da für ne Spannungsregler gibt, denn meinem Align Regler vertrau ich jetzt auch nicht mehr seit dem er ein bißchen geraucht hat.
Was für einen Emcotec dpsi hast du denn? Hab gerade gesehen das es ja da alle möglichen Regler Varianten gibt.
Also wenn ich mir die ganze Geschichte revue passieren lasse dann lag der Fehler wohl nicht in der doppelten Stromversorgung.
Wenn man mal alles in die richtige Reihenfolge setzt dann wars ja wohl so:
1.) externes Bec eingeschaltet
2.) Flugakku verbunden - Servos gehen auf Anschlag (mit lautstarkem Knall) ==> Kurzschluss des Heckservos, 2 Servogetriebe hinüber
3.) Stromversorgungen (sowohl Bec als auch Jazz) geben Rauchzeichen aufgrund des kurz geschlossenen Heckservos
Interessant zu wissen wäre was den starken Servoausschlag verursacht hat!!!*
Ist schon eigenartig, dachte eigentlich das ein Servo in sich mechanisch nicht anlaufen kann. Die Servohebel waren ja frei.
Bin eigentlich davon ausgegangen dass ein Servo durch das interne Poti immer in seinen mechanischen Grenzen arbeitet - muss ich direkt mal austesten ob ein Servo auf Anschlag gefahren werden kann alleine mit übergroßen Wegen in der Software der Funke.
Vielleicht hat hier noch jemand infos wie es zu so einem Verhalten kommen konnte?
Was passiert eigentlich wenn eine Servo - Impulsleitug versehentlich an Masse oder Plus gerät - lässt sich dadurch ev. ein "abartiger" Ausschlag herbei führen?
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