Es wurde ja bereits viel positives über DryFluid Extreme geschrieben. Man konnte den Berichten von überzeugten Anwendern glauben oder auch nicht. Ich gehörte eher zu der zweiten Sorte und vermutete einfach ein -herkömmlichesâ? Produkt, das zu überteuerten Preisen und mit gutem Marketing als neu verkauft wird.
Oft kann man sich aber gewaltig irren. Man sollte über nichts schreiben, das man nicht kennt. Auch das tat ich - zu unrecht.
Ich habe mir eine 200ml Dose Ballistrol Teflon Spray besorgt und damit die beweglichen Teile meines Helis geschmiert. Nach dem ersten Flug sah ich nichts mehr davon auf (z.B.) der Heckwelle. Also wieder nachdosieren. Was aber weder mit dem Röhrchen, noch mit dem Sprüher exakt geht, da die Dose ja unter hohem Druck steht.
Heute ist die Lieferung mit dem DryFluid gekommen. Mit einem besseres Ergebnis als mit dem Balistrol oder dem guten alten Robbe ßl rechnete ich jedoch nicht wirklich.
Testweise habe beide Trockenschmierstoffe auf meine gläserne Schreibtischplatte gesprüht bzw. getropft und gewartet bis das Lösungsmittel verdamft war. Auf den Fotos sieht man deutlich, dass das DryFluid (rechts) eine viel feinere und gleichmäßigere Verteilung der Teflonpartikel aufweist. Auch sind in der gleichen Flüssigmenge scheinbar mehr Partikel enthalten.

Wischt man mit dem Finger über den Film, dann merkt man den Unterschied deutlich. Das Ballistrol kann man mit dem Finger (mit Kreisbewegungen) gänzlich von der Glasplatte wegwischen und es klebt am Finger.
Das DryFluid hingegen zieht eher -schlierenâ? und es bleibt auf der Glasplatte haften. Verreibt man das Dryfluid zwischen den Fingern, dann merkt man direkt die schmierende Wirkung. Beim Ballistrol hingegen ist diese im Vergleich fast nicht vorhanden.

Das Ballistrol habe ich mittlerweile in die Garage verfrachtet und das DryFluid in meine Heliwerkstatt :-) . Das DryFluid Heli und DryFluide Lube werde ich gleich beim nächsten Flug einsetzen.


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