Ich würde sagen, dass das System durch die Regelung der TS äußerlich gleich bleibt, sich innerlich aber ändert.
Rotorblätter zu fest oder zu lose
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AW: Rotorblätter zu fest oder zu lose
Ich würde sagen, dass das System durch die Regelung der TS äußerlich gleich bleibt, sich innerlich aber ändert.
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Was meinst du konkret damit? Dass es "durch die Regelung" kein Blattschlagen und die damit verbundenen Auswirkungen gibt?Zitat von Catnova Beitrag anzeigenIch würde sagen, dass das System durch die Regelung der TS äußerlich gleich bleibt, sich innerlich aber ändert.
KurtBauberichte und viele Fotos auf meiner Homepage - siehe dazu im Profil
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Das es ein Blattschlagen gibt, aber die Regelung die Auswirkung eliminiert.
Es gibt im System innere Kräfte, die die Regelung nach außen hin neutralisiert.
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Die wirkenden Kräfte sind wohl so komplex, dass man das hier nur grob umreißen kann. Es gibt ja jede menge Videos darüber im Netz.
Mi-8 - Main rotor blade move in flight - YouTubeZuletzt geändert von Ulli600; 25.10.2017, 10:12.Mindestens haltbar bis: 17.04.2020
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Jede Kraft, die auf den Rotor wirkt, wird um 90° versetzt, deswegen würde der Heli bei schneller Vorwärtsfahrt ohne ausgleich des FBL nicht Rollen, sondern sich aufbäumen. Diese Phänomen ist grade Paddelpiloten bekannt.Zitat von Ulli600 Beitrag anzeigenDer unterschiedliche Auftrieb wird doch durch die TS ausgeglichen damit der Heli nicht rollt.Scheiss auf de Wöd, wenn Wir eh boild den Mars bewohnen...od irgend oan ondan Planet!
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Ich weiß nicht, ob ich diese Frage in der laufenden Disskussion stellen sollte, aber weiter vorne wurde es bereits erwähnt. Warum werden als Rotorblattschrauben Bolzen verwendet oder sollten verwendet werden und keine einfachen Schrauben mit Gewinde ohne Schaft. Ich habe einen Mehrblattrotorkopf gekauft, dort sind für die Rotorblätter einfache Schrauben dabei und ich habe Bedenken, diese zu verwenden.
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Bitte nicht Schlagen und Schwenken miteinander verwechseln. Und in der Tat sind die im Rotorkopf ablaufenden Bewegungen und Kräfte nicht so einfach in wenigen Worten zusammenzufassen. Fakt ist auf jeden Fall, dass man das Rotorblatt nicht total starr mit dem Zentralstück verbinden sollte. Vario hat das mal mit den Mehrblattköpfen probiert und pro Blatt zwei Schrauben verwendet. Richtig durchgesetzt hat sich das aber auch nicht. Allerdings war auch dort die Verbindung nicht total starr, da das Zentralstück eine gewisse Elastizität hat und so die notwendige Schwenk- und Schlagbewegung ermöglicht wird. ßbrigens ist die Schlagbewegung bei unseren Modellhelis relativ unwichtig, da wir sehr starr aufgehängte Rotorblattgriffe haben. Hier werden die Rotorblattkräfte direkt über das Mastmoment auf die Zelle übertragen. Die Steuerung ist also sehr direkt. Bei vielen manntragenden Helis wird viel mehr die Schlagbewegung zur Steuerung genutzt.CU,
Egbert.
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Kannst Du die Schrauben nicht einfach austauschen? Evtl. musst Du längere Schrauben kaufen und kürzen, damit die Schaftlänge ausreicht.Zitat von steffen0678 Beitrag anzeigenIch weiß nicht, ob ich diese Frage in der laufenden Disskussion stellen sollte, aber weiter vorne wurde es bereits erwähnt. Warum werden als Rotorblattschrauben Bolzen verwendet oder sollten verwendet werden und keine einfachen Schrauben mit Gewinde ohne Schaft. Ich habe einen Mehrblattrotorkopf gekauft, dort sind für die Rotorblätter einfache Schrauben dabei und ich habe Bedenken, diese zu verwenden.CU,
Egbert.
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Wie groß/klein ist denn der Heli? Für den Heckrotor waren z. B. auch beim 380er Goblin nur normale Gewindeschrauben dabei.Zitat von steffen0678 Beitrag anzeigenIch weiß nicht, ob ich diese Frage in der laufenden Disskussion stellen sollte, aber weiter vorne wurde es bereits erwähnt. Warum werden als Rotorblattschrauben Bolzen verwendet oder sollten verwendet werden und keine einfachen Schrauben mit Gewinde ohne Schaft. Ich habe einen Mehrblattrotorkopf gekauft, dort sind für die Rotorblätter einfache Schrauben dabei und ich habe Bedenken, diese zu verwenden.Mindestens haltbar bis: 17.04.2020
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Könnte ich machen, würde ich im Zweifel auch. Ich möchte halt nur verstehen, warum.Zitat von echo.zulu Beitrag anzeigenKannst Du die Schrauben nicht einfach austauschen? Evtl. musst Du längere Schrauben kaufen und kürzen, damit die Schaftlänge ausreicht.
Ist ein T-Rex 500 und es handelt sich um den Hauptrotorkopf.Zitat von Ulli600 Beitrag anzeigenWie groß/klein ist denn der Heli? Für den Heckrotor waren z. B. auch beim 380er Goblin nur normale Gewindeschrauben dabei.
Um zum Hauptthema beizutragen, es handelt sich dabei um einen Scaler und dort werden die Schrauben soweit festgezogen, dass beim langsamen Hochlaufen die Rotorblätter sich leicht ausrichten und die dabei einstehenden Schwingungen nicht zu stark werden.Zuletzt geändert von steffen0678; 25.10.2017, 11:21.
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Im stationären Schwebeflug findet auch keine Schlagbewegung statt.Zitat von Ulli600 Beitrag anzeigenDer unterschiedliche Auftrieb wird doch durch die TS ausgeglichen damit der Heli nicht rollt. Es dürfte daher doch eigentlich keine Schlagbewegung geben, oder?
Alle Blätter laufen im gleichen Anstellwinkel.
Wird eine Steuerbewegung eingeleitet, induziert die TS zyklische Ausschläge (bei nick stellt sich das rücklaufende Blatt in Flugrichtung rechts positiv an (3 Uhr) und bei 9 Uhr negativ. Das ergibt die Schlagbewegung, die die TS nicht ausgleicht, sondern erst vorgibt.Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.
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Deine Bedenken sind sehr berechtigt.Zitat von steffen0678 Beitrag anzeigenIch weiß nicht, ob ich diese Frage in der laufenden Disskussion stellen sollte, aber weiter vorne wurde es bereits erwähnt. Warum werden als Rotorblattschrauben Bolzen verwendet oder sollten verwendet werden und keine einfachen Schrauben mit Gewinde ohne Schaft. Ich habe einen Mehrblattrotorkopf gekauft, dort sind für die Rotorblätter einfache Schrauben dabei und ich habe Bedenken, diese zu verwenden.
Wie hier auch beschrieben, arbeitet die Blattwurzel; das Blatt schlägt und schwenkt. Dabei sind zusätzlich hohe Zugkräfte (bei Deinem Beispiel sehr grob geschätzt zwischen 200 und 300 kg) von den Schrauben/Bolzen aufzunehmen.
Jede Unterbrechung der Oberfläche der Bolzen ist eine potentielle Bruchstelle, weil dort Spannungsspitzen entstehen, also eben in der Gewindetiefe.
Zusätzlich ist der Querschnitt der Schraube kleiner als der des Bolzens, weil ja das Gewinde nicht trägt, der Bolzen aber vollen Querschnitt hat. (Mit dem Meßschieber mißt Du den vollen Gewindedurchmesser, aber mit den Spitzen nur noch den tragenden Durchmesser; ein 6-er Bolzen hat volle 6 mm, aber eine M6-Schraube nur noch ca. 4,77 mm Kerndurchmesser)
Ich halte die Schraube für ein deutliches Sicherheitsrisiko.Zuletzt geändert von uboot; 25.10.2017, 12:55.Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.
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Der Punkt ist ...
... dass am Heli Rotor notwendigerweise Schwingungen um die verschiedensten Achsen entstehen, gewollt und/oder als Nebeneffekt.
Will man sie in der Zelle nicht haben, bzw. läuft man Gefahr, Strukturen zu überlasten, bzw. entstehen funktionsstörende Kräfte, muss man sich etwas ausdenken, um das Problem in den Griff zu bekommen.
Stichworte: Eben Schlag- und Schwenkgelenk, aber auch Gelenkloser Rotor der Bo 105, Starflex Rotorkopf, Blattlager Dämpfung des RC Helis, Resonanzrotor.
LG, Philipp
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aber doch mit Sicherheit nicht die Kraft die das schwenken der Rotorblätter auslöst ?Zitat von Polten Sepp Beitrag anzeigenJede Kraft, die auf den Rotor wirkt, wird um 90° versetzt,
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Hinter dem "kleinen" Unterschied der tragenden Durchmesser von Bolzen und Schrauben steckt ein großer Unterschied der tragenden Flächen:Zitat von uboot Beitrag anzeigenDeine Bedenken sind sehr berechtigt.
Wie hier auch beschrieben, arbeitet die Blattwurzel; das Blatt schlägt und schwenkt. Dabei sind zusätzlich hohe Zugkräfte (bei Deinem Beispiel sehr grob geschätzt zwischen 200 und 300 kg) von den Schrauben/Bolzen aufzunehmen.
Jede Unterbrechung der Oberfläche der Bolzen ist eine potentielle Bruchstelle, weil dort Spannungsspitzen entstehen, also eben in der Gewindetiefe.
Zusätzlich ist der Querschnitt der Schraube kleiner als der des Bolzens, weil ja das Gewinde nicht trägt, der Bolzen aber vollen Querschnitt hat. (Mit dem Meßschieber mißt Du den vollen Gewindedurchmesser, aber mit den Spitzen nur noch den tragenden Durchmesser; ein 6-er Bolzen hat volle 6 mm, aber eine M6-Schraube nur noch ca. 4,77 mm Kerndurchmesser)
Ich halte die Schraube für ein deutliches Sicherheitsrisiko.
wird anstelle eines 6-er Bolzens eine Schraube M6 verwendet, reduziert sich der tragende Schraubenquerschnitt um 36 %!
Das heißt, daß die Schraube um 36 % mehr Spannung abkriegt und noch dazu eine schlechtere Geometrie hat.
Das erschließt sich einem erstmal nicht sofort, wenn man statt einer Schaftschraube eine Gewindeschraube ebenmal in den Blatthalter steckt.Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.
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