Wenn man selbst das beim schwebenden Heli erkennen kann, braucht man nur wirklich keine Taumelscheiben-Einstellhilfe.
Ich fühle mich bestätigt, endlich!
Da muss ich dich jetzt leider enttäuschen. Natürlich kann ich das bei einem 450er nicht sehen. Das über lasse ich dem Jörg. Dafür reicht meine Optik nicht. Wenn ich aber schwebe und die Knüppel loslasse und er trotzdem auf der Stelle schwebt, dann weiß ich das die Taumelscheibe in dem Moment gerade steht, weil ich sie ja so eingestellt habe. Dazu muss ich auch keine 3g Mehl ab wiegen konnen (was ich auch nicht könnte)
Wenn ich aber schwebe und die Knüppel loslasse und er trotzdem auf der Stelle schwebt, dann weiß ich das die Taumelscheibe in dem Moment gerade steht, weil ich sie ja so eingestellt habe.
Das bezieht sich aber jetzt auf einen Paddel-Kopf!.... oder?
Gruß Charly
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Das bezieht sich aber jetzt auf einen Paddel-Kopf!.... oder?
Gruß Charly
Ja natürlich. Bei einem FBL funktioniert das natürlich nicht weil ich ja die Servos nicht direkt steure. Meine Theorie war ja nur, dass wenn bei einem Paddelkopf Taumelscheibe im Schweben gerade steht, warum sollte sie das beim FBL nicht auch tun?
AW: Benötigt man tatsächlich eine Taumelscheiben Einstellhilfe?
Ok, dröseln wir das ganze nochmal auf ...
Der HR zieht niemals "nach oben" sondern immer in Richtung der HRW. Je mehr sich der Hauptrotor neigt, desto weniger "zieht er nach oben", sondern in irgend eine andere Richtung, was wiederum ein Drehmoment um den Schwerpunkt des Helis aufgrund der Massenträgheit bewirkt. Das ist der Grund, warum ein Heli NICHT eigenstabil fliegt und sich immer wieder "gerade zieht". Um diese Instabilität zu mindern wird ein Dämpfer verbaut -> Die Paddelstange.
Darum ist das Pendelmodell nicht zutreffend
GruÃ? Christian
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AW: Benötigt man tatsächlich eine Taumelscheiben Einstellhilfe?
Ich weiß zwar nicht, ob man sich wirklich alles physikalisch erklärt haben muss, aber machen wir mal weiter.
Der Schwerpunkt zieht schon immer lotrecht nach unten und stabilisiert das Ganze ein Stück weit. Der Hauptrotor zieht in Richtung der HRW und nicht senkrecht nach oben, stimmt. Aber auch beim Pendel zieht der obere Punkt nicht senkrecht nach oben, sondern immer in Richtung der Pendelstange. Wenn Du das Pendel auslenkst, entsteht auch eine Komponente, die das System seitlich bewegen will. Wenn Du den Heli am Kopf festhältst und seitlich gegen den Rumpf drückst, so dass die HRW schief steht, spürst Du am Kopf auch den Seitenzug und mußt dagegen halten. Die Hand am Rotor zieht also auch immer in Richtung der HRW, haargenauso wie die Hauptrotor im Flug!
Der Effekt vom Hauptrotor läßt sich also wieder in zwei Komponenten splitten: Eine Komponente, die nach oben zieht, und eine Komponente, die zur Seite zieht und das System seitlich bewegen will. Wenn Du die Höhe beibehalten willst, mußt Du soviel Pitch geben, dass die Komponente nach oben den Effekt des Schwerpunkts ausgleicht. Also: Je schräger HR bzw. HRW, desto mehr Pitch.
Die seitliche Komponente vom HR wird im Schwebezustand eben wieder vom Seitenschub des Heckrotors ausgeglichen bzw. genauer gesagt: sie ist mit die Reaktion auf den Seitenschub vom Heck - hab ich ja schon erwähnt und steht auch in dem vorher erwähnten Link, auf den ich nochmals hingewiesen hab.
Wie gesagt: Das System ist hochkomplex: Zig Kräfte und Effekte, die sich überlagern, kaum bzw. keine Fixpunkte. Damit ist es mit physikalischen Modellen schwierig und auch nur teilweise zu beschreiben.
Das Pendelbeispiel beschreibt das Ganze auf jeden Fall nicht vollständig und 100%ig korrekt, da stimme ich Dir zu. Aber es trifft doch recht gut zu (Ich schrieb ja: ßHNLICH, nicht GLEICH). M.M.n. ist das Pendelbeispiel die beste näherungsweise physikalische Beschreibung, die ich bisher hier gelesen habe. Sie gibt zumindest Teilaspekte annähernd wieder.
AW: Benötigt man tatsächlich eine Taumelscheiben Einstellhilfe?
Hier mal kurz auf die Schnelle skizziert:
FA = auslenkende Kraft ( ==> Seitenschub Heckrotor)
FG = Gewichtskraft (==> Schwerpunkt)
FP = Gegenkraft am Anlenkpunkt (in Richtung der Pendelstange)
FP läßt sich zerlegen in F1 (senkrecht) und F2 (waagrecht)
Wenn das System in Ruhe ist (==> Schwebezustand beim Heli)
ist F2 genauso groß wie FA und F1 genauso groß wie FG.
Somit heben sich die Kräfte gegenseitig auf und sind im Gleichgewicht.
AW: Benötigt man tatsächlich eine Taumelscheiben Einstellhilfe?
Noch was:
Bevor jetzt wieder Argumente in der Richtung kommen:
Ich weiß, FA greift nicht unbedingt am Schwerpunkt an,
FA ist eigentlich senkrecht zur Pendelstange gerichtet, da sich der Heckrotor mitdreht,
besteht also auch wieder aus zwei Komponenten und erzeugt somit auch noch
einen gewissen Auftrieb bei stärkerer Neigung, usw.usw.usw. ...
Klar.
Aber vereinfacht passt es schon ganz gut, finde ich.
und durch den Schub des Heckrotor's kippt der Hauptrotor in entgegengesetzte Richtung und erzeugt mit gerader TS schon eine Gegenkraft (F2).
Kleiner Beitrag zur Verwirrung: Kippt der Hauptrotor, kippt der Hekrotor mit. (Fest verbunden) Das Verhälniss bleibt immer gleich. Deine Gegenkraft ist daher nur mit gekippter Taumelscheibe möglich
AW: Benötigt man tatsächlich eine Taumelscheiben Einstellhilfe?
Hier eine weitere Skizze:
Voraussetzung wieder: System im Schwebezustand, also keine resultierenden Kräfte.
FA ist dieses Mal senkrecht zur Pendelstange, kann man zerlegen in F3 und F4.
F4 ist die Komponente, die seitwärts schiebt und muß durch F2 ausgeglichen werden, wenn der Heli nicht seitlich wandern soll. F3 sorgt für zusätzlichen Auftrieb. F3 und F1 müssen zusammen FG entsprechen, damit der Heli die Höhe hält.
Alternativ könnte man auch die HRW als Bezugsebene für die Kräfte nehmen,
dann muß man FP und FA nicht zerlegen - dafür aber FG, da dieses dann schräg dazu steht.
Das Ergebnis dürfte eigentlich auf's Gleiche rauskommen.
Was passiert, wenn der Heckrotor oberhalb des Schwerpunkts irgendwo ist,
darf aber jetzt ein anderer malen... Ich nutz die Zeit lieber sinnvoll - nämlich zum Fliegen .
AW: Benötigt man tatsächlich eine Taumelscheiben Einstellhilfe?
Du wolltest es nicht anders ...
Hier das System auf dem Kopf:
Alles wie gehabt:
FP zerlegt sich in F1 und F2
FA zerlegt sich in F3 und F4
F3+F1=FG, ansonsten bleibt eine senkrechte resultierende übrig und es ändert sich die Flughöhe
F4=F2, ansonsten bleibt eine waagrechte resultierende übrig und der Heli driftet seitlich
Was ist: Der Heli wird instabiler durch den Schub von unten. Der Punkt oben "will nach unten" und der Punkt unten nach oben. Das Drehmoment auf die Pendelstange bzw. HRW ist größer. Das System neigt also leichter dazu umzukippen.
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