Jetzt erst habe ich deine Frage vollends gerafft. Keiner hat davon gesprochen, dass die Widerstände in die Zuleitung zum Lader sollen! Die werden natürlich parallel mit einer dünnen Leitung an die 50V angeschlossen.
Elektriker für ein paar Fragen gesucht
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Jetzt erst habe ich deine Frage vollends gerafft. Keiner hat davon gesprochen, dass die Widerstände in die Zuleitung zum Lader sollen! Die werden natürlich parallel mit einer dünnen Leitung an die 50V angeschlossen.Grüße von Andreas
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Bin jetzt nochmal deine Beschreibung durchgegangen. Stand gestern irgendwie auf dem Schlauch. Natürlich wird der linke obere Kontakt parallel zur Hauptleitung zum Ladegerät angeschlossen. Der rechte obere ist dann eine Seite der Brücke, und rechts unten dir andere Seite der Brücke. Das Ende von R2 müsste Platz haben am rechten unteren Kontakt. Damit hat sich das mit den Widerständen geklärt.
Wie wähle ich jetzt den Richtigen Transistor aus? Muss ich erst noch was messen am NT?
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Bei einem Halbleitertransistor muss i.d.R. die Stromrichtung stimmen. Ich habe bei der Umbauanleitung nicht detailliert nachgeschaut, aber die Polung der Brücke wird nicht bekanntgegeben, oder? Auch weiß ich nichts über die fließende Stromstärke und ob man nicht noch einen kleinen Begrenzungswiderstand zum Schutz des Transistors einbauen sollte (was ich aber nicht für nötig halte). Im Prinzip ginge da jeder nicht-selbstleitende Transistor, bevorzugt in CMOS-Ausführung, der ca. 5V bis 12V abkann.
Wenn dir das zu unsicher erscheint, passt wie gesagt auch ein selbst-öffnendes, monostabiles Relais, bei dem du das alles nicht beachten musst. Hier wären nur die beiden Widerstände ggf. an geänderte Anforderungen des Schaltstromes anzupassen. Hängt jetzt alles davon ab, was du schon zu Hause hast oder wie besorgen kannst.Grüße von Andreas
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Dann scheint das mit dem Relais ja die unkompliziertere Variante zu sein. Habe im Moment noch nichts da, außer den Widerstand für die 2. Brücke (3,3kOhm).
Würde sowas gehen?
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Geht bis 24V DC und ist ein Schließer. Oder brauch ich ein ßffner?Zuletzt geändert von Kruemelmonster; 22.12.2015, 11:36.
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Das Ding ist eigentlich vollkommen überdimensioniert und würde schon fast als direkter Schalter in der Versorgungsleitung zum Junsi herhalten können. Weiterhin ist das eine unhandliche Bauform, gedacht für automatisierte Platinenmontage. Das sollte gehen, aber ich müsste mich ehrlich erst weitergehend über Relais informieren.
Selber würde ich aber eher so einen Transistor aus der 2N7000-Serie in TO-92-Bauform einsetzen. Die Polung der zu verbindenden Punkte auf der Platine kann man mit einem Multimeter messen, die Source S muss an die +5V, der Drain D natürlich an den anderen Punkt. Zu Sicherheit kannst du noch einen 100Ohm-Widerstand vor Source oder nach Drain setzen.
Wenn du für R2 3,3kOhm wählst, müssen wir den Spannungsteiler neu berechnen. Wir benötigen eine Schaltspannung US von ca. 5V. Es gilt
US=U*R2/(R1+R2)
Gesucht ist R1 mit U=50V.
R1=(U/US-1)*R2=9*R2=30KOhm.
Viel größer darf R2 nicht werden, damit bei einem Absinken von U unter Last die Schaltspannung nicht unter 3V absinkt.Grüße von Andreas
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Und der Anschluss G kommt dann zwischen R1 und R2 wenn ich das so richtig sehe.
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Jo, G wie Gate oder Steuertor.
Noch eine Korrektur: R1 ist natürlich gemeint, welches oben als Funktion eines vorgegebenen R2 berechnet wird. Alternativ kannst du natürlich auch die 3,3kOhm für R1 festsetzen und musst obige Gleichungen nach R2 umstellen: R2=R1/9. Dann benötigst du allerdings Widerstände, die mehr als ein halbes Watt vertragen, die nächste Standard-Klasse wären 1W-Widerstände.Zitat von jumphigh Beitrag anzeigenViel größer darf R2 nicht werden, damit bei einem Absinken von U unter Last die Schaltspannung nicht unter 3V absinkt.Zuletzt geändert von jumphigh; 22.12.2015, 14:33.Grüße von Andreas
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Also, dann fasse ich nochmal zusammen. Transistor aus deinem Link, R1 = 10kOhm und R2 = 1kOhm (oder R1 = 30kOhm und R2 = 3,3kOhm), 1 Schalter der für 50V ausgelegt ist ( denke Ampere wird egal sein) und ein Taster ( würde dann einen für 12V nehmen) evtl. noch einen Widerstand zwischen +5 V und source vom Transistor. Alles dann so wie im Schaltplan zusammen löten.
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Ja, wäre meine Idee. Natürlich ohne Garantie.
Du musst aufpassen, dass R1 nicht zu groß ist. Laut Datenblatt des Transistors schaltet er spätestens bei 3V durch. Dieser Wert muss also stabil erreicht werden, damit sich das NT nicht selber den Saft abdreht. Die Gleichung war:
R1=(U/US-1)*R2
Nimmt man an, dass U unter Last nicht unter 45V sinkt, und setzt US=3V, denn hast du einen Faktor 14 anstatt 9, willst du 5V bei 45V, dann ist er nur 8. Du hast also Spielraum, um passende Paare aus den Standardreihen zu wählen. Zum Feintuning und wenn man sich nicht sicher ist, kannst du auch ein 10k oder 20k Poti zu deinem 1kOhm R2 nehmen und nach Bedarf justieren.Grüße von Andreas
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Super, vielen Dank. Werde dann mal eine Bestellung aufgegeben, wahrscheinlich mit dem Poti da ich dann noch ein bisschen Spielraum hab. Werde aber wahrscheinlich dieses Jahr nicht mehr dazu kommen, aber gebe auf jeden Fall Rückmeldung ob es funktioniert.
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Nochmal ne Frage zu den Widerständen, reichen da die Metallschicht / Kohleschicht oder lieber Hochlast?
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Welche Hochlast?
50V geteilt durch in Summe ca. 10kOhm ergeben 5mA oder auch als Leistung 50*50V^2/10kOhm=0,25W. Du kommst also mit stinknormalen Halb-Watt-Widerständen aus.
Nur wenn du deine 3,3kOhm für R1 verwendest, ergeben sich für R2 ca 370Ohm. Macht in Summe weniger als 4kOhm, damit als Leistung 50*50V^2/4kOhm=0,63W und dann lieber 1Watt-Widerständen nehmen.
Da es bei den Widerständen nur auf das Verhältnis ankommt, kannst du auch bei jedem noch eine Zehnerpotenz dranhängen, was den Strom proportional senkt, aber auf die Schalteigenschaft keinen Einfluss haben sollte. Im Prinzip kannst du da auch 1 und 9 Megaohm verwenden, was aber vielleicht die Schaltung unnötig langsam macht.
Für mich spielt es jedenfalls keine Rolle, wenn bei 200W+ Ladeleistung (kaum) ein Watt zusätzlich benötigt wird. Deshalb mein Vorschlag in Richtung Summe ca. 10kOhm. Ich möchte aber trotzdem noch einmal ausdrücklich warnen, dass deine 50V über der Kleinspannungsgrenze von 42V liegen! Selbst wenn in der Schaltung nur 5 oder 10mA fließen werden, solltest du Schalter S so gut anbringen und abisolieren, dass man nicht Gefahr läuft, an die 50V zu kommen. Das wäre dann schon nicht mehr so lustig. Kann dir bestimmt der eine oder andere mit 12S-Packs bestätigen.
Aber Bange muss dir auch nicht sein, über die normalen Netzschalter an 240V-Geräten läuft auch oft die gesamte Netzspannung.
Hast du keinen Elektronik-Laden oder Fernseh- und Radio-Techniker in der Nähe, der dir solche Teile sofort verkaufen kann? Du brauchst 2 (oder 3) Widerstände, den Transistor und einen Netzschalter. Den Taster S zur Start-ßberbrückung kann man auch durch kurzes Dranhalten einer Drahtbrücke simulieren. Kannst also auch deinen Müll auf der Suche nach Bauteilen plündern.
Zuletzt geändert von jumphigh; 23.12.2015, 00:26.Grüße von Andreas
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Ok, dann war ich doch richtig. Da ich sowieso noch beim großen C bestelle, kann ich das gleich mitbestellen. Wüsste jetzt keinen Laden bei mir der sowas hätte.
Elektroschrott habe ich erst vor 3 Monaten entsorgt
Da ich bei sowas sehr gewissenhaft vorgehe, nehme ich lieber richtige Taster/Schalter, das ganze kommt dann sowieso in einen Koffer mit Ladegerät.
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Hallo, ich hab jetzt mal alles so zusammen gelötet wie auf dem Schaltplan, nur den Schalter bei +50V hab ich weggelassen. Hab jetzt das Problem dass das ganze schon direkt durchschaltet sobald ich das Netzteil an Stromnetz anschließe. Wo kann das Problem liegen? D und S tauschen?
Gruß Steffen
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Der Transistor ersetzt auch wirklich die Drahtbrücke aus der Umbauanleitung? Und der Taster ist auch nicht geschlossen? Was passiert denn, wenn du das Gate noch einmal abmachst? Oder die ganze rechte Seite komplett ab, wenn dann das NT noch angeht, liegt es nicht an meiner Schaltung.Grüße von Andreas
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